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Spieltag: Borussia - FSV Mainz 05 -20.10.2018-

Spieltag: Borussia - FSV Mainz 05

BORUSSIA — FSV MAINZ 05 Herrmann macht bei Borussia Druck Der Flügelstürmer hat in München nach seiner Einwechslung für Florian Neuhaus getroffen, beide haben nun vier Scorerpunkte. Falls Lars Stindl gegen Mainz ins Mittelfeld geht, könnte Herrmann diesmal in der Startelf stehen. VON GEORG AMEND Wechselspiele bei Borussia: In München kam Patrick Herrmann für Florian Neuhaus und traf zum 3:0-Endstand. Möglich, dass der Flügelstürmer nun gegen Mainz beginnt. FOTO: IMAGO/MICHAEL WEBER In die Karten wollte sich Dieter Hecking nicht schauen lassen vor dem Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) gegen den FSV Mainz 05. Gefragt nach der taktischen Ausrichtung Borussias verwies der Trainer darauf, dass er auch vor dem Spiel beim FC Bayern München dazu etwas gesagt habe und dass ihm das nachher als „Flunkerei“ ausgelegt worden sei. Hintergrund war, dass er noch keine großen Hoffnungen gemacht hatte, Lars Stindl könne in München sein Comeback geben, doch genau das tat der Kapitän dann und das mit einer Torvorbereitung und einem Treffer gleich fulminant. Darauf hatte Hecking „ein wenig spekuliert“, sagte er nun. „Nach einer langen Pause ist es oft so, dass bei einem Spieler viel Euphorie da ist. Und ihm beim amtierenden Deutschen Meister sein Comeback zu geben, war der richtige Weg, die richtige Maßnahme.“ Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass Hecking dieselbe Startelf wählt, die den 3:0-Sieg bei den Bayern geschafft hat. „Am Spielsystem werden wir nicht großartig etwas verändern müssen, das passt ganz gut“, sagte der Trainer, schloss aber gleichwohl nicht aus, dass es personelle Wechsel geben könnte, die besser zum Gegner passen. Das könnte eine erneute Chance für Patrick Herrmann bieten. Hecking erinnerte bei seinem Statement über Stindl daran, dass der Kapitän beim 6:0-Testspielsieg vergangene Woche Freitag beim Wiener SC „70 Minuten sehr ordentlich auf der Mittelfeldposition gespielt“ habe. Dass Stindl auch als Achter auflaufen kann, statt wie in München als Sturmspitze, ist klar, er fühlt sich auf beiden Positionen wohl, hat er bereits erklärt. Möglich ist also, dass Hecking gegen Mainz die nächste kleine personelle Variation seines inzwischen bewährten 4-3-3-Systems wählt und Stindl zurück auf die Acht zieht. Dann könnte Thorgan Hazard vom rechten auf den linken Flügel wechseln, den Alassane Plea verlassen würde, um wieder in die Sturmmitte zu gehen, auf der rechten Außenbahn wäre dann Platz für Herrmann. Das wäre ein sowohl spielerischer als auch schneller Ansatz gegen defensivstarke Mainzer: Stindl könnte aus dem Mittelfeld Pässe in die Räume spielen, die Hazard und Herrmann mit ihrer Geschwindigkeit erlaufen können. Leidtragender dieser Mini-Rotation wäre wohl Florian Neuhaus, weil Jonas Hofmann als zweiter Achter in überragender Form ist. Zwar spielt auch Neuhaus eine sehr starke Saison mit bereits vier Torvorbereitungen, doch der 21-Jährige weiß auch, dass er sich in einem starken Konkurrenzkampf befindet. Auch daran erinnerte Hecking noch einmal: INFO So könnte Borussia gegen Mainz spielen Unverändert zum Bayern-Sieg: Yann Sommer – Michael Lang, Matthias Ginter, Nico Elvedi, Oscar Wendt – Christoph Kramer – Jonas Hofmann, Florian Neuhaus – Thorgan Hazard, Lars Stindl, Alassane Plea Leicht verändert: Sommer – Lang, Ginter, Elvedi, Wendt – Kramer – Hofmann, Stindl – Patrick Herrmann, Plea, Hazard „Ich fand seine Aussagen vor der Saison bemerkenswert, als er sagte: ,Ich möchte spielen, möchte mich zeigen, aber ich weiß auch, dass der Kader auf meiner Position sehr gut bestückt ist. Aber ich will es dem Trainer schwer machen.’“ Genau das tut Neuhaus mit seinen Leistungen, Herrmann aber eben auch. In München kam das Eigengewächs in den letzten 16 Minuten für Neuhaus aufs Feld und traf noch zum Endstand. Zuvor hatte er in dieser Saison schon gegen Schalke getroffen und in Berlin ein Tor vorbereitet, bei seinem bislang einzigen Spiel über 90 Minuten, beim 2:2 in Wolfsburg, verbuchte er ebenfalls einen Assist. Addiert man Tore und Vorbereitungen, kommen also sowohl Herrmann als auch Neuhaus auf je vier Scorerpunkte – das macht die Wahl für Hecking, der auch davon sprach, dass es „sogenannte Härtefälle“ gebe, zwischen diesen beiden nicht einfacher. Auf längere Sicht könnte es sogar noch schwieriger werden – wenn Raffael zurückkommt, der derzeit der einzige Spieler ist, der gegen Mainz fehlen wird (Trainingsrückstand nach Wadenproblemen). Dann könnte sogar Neuhaus und Herrmann gemeinsam die Bank drohen, wenn Stindl im Mittelfeld bleibt, Raffael in die Sturmmitte geht, Plea nach links und Hazard nach rechts. Dann hätte Borussia die volle Offensivkraft auf dem Rasen – und auf der Bank immer noch tolle Optionen, um die Kräfte bei den noch nicht wieder zu einhundert Prozent fitten Raffael und Stindl zu schonen. Nette Aussichten. Borussias Frauen suchen noch ihre Ankerpunkte FRAUENFUSSBALL (kpn) Für Borussias Bundesliga-Frauen geht es am Sonntag (14 Uhr) zum MSV Duisburg. Die Zebras haben gerade beim bisher unbesiegten SC Freiburg 2:0 gewonnen. „Da ist klar, dass der Gegner mit viel Selbstbewusstsein auf den Platz geht“, sagt Trainer René Krienen. Der war mit seinem Team nach dem 4:4 gegen Leverkusen am Sonntag bemüht, die mehr als 70 starken Minuten in den Vordergrund zu stellen, nach denen die Borussen 4:1 führten. „Natürlich haben wir auch die Gegentore aufgearbeitet. Das hatte mehr mit mannschaftlichem Verhalten zu tun als mit Fehlern einzelner Spielerinnen. Da geht es bei so vielen jungen Spielerinnen um die Angst, das Erreichte noch zu verspielen. Und in solchen Situationen fehlen uns ein wenig die Ankerpunkte“, erklärt der Trainer. Zu der bestehenden Verletztenliste ist noch Madita Giehl fraglich, ein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Borussias Zweitvertretung hat in der Regionalliga ebenfalls keine leichte Aufgabe vor sich. Das Team von Trainer Christian Klein muss zum Zweiten Borussia Bocholt (Sonntag, 13 Uhr), der mit bisher acht Siegen eine makellose Bilanz aufweist. Verletzt fehlen ihm Naija-Florine Jentges, Emma Fröhling, Lyenne Vaassen und Sam Drissen. Zur gleichen Zeit beginnen auch die übrigen Partien. In der Niederrheinliga erwartet den 1. FC Mönchengladbach ein Duell auf Augenhöhe beim SV Jägerhaus Linde, hat das Team von Trainer Christian Brüsseler nach dem 5:0 gegen den CfR Links als Sechster doch einen Punkt mehr auf dem Konto als die Gastgeberinnen auf Platz zehn. Landesligist FSC reist als Tabellen-Schlusslicht zum Vorletzten SV Brünen, könnte bei einem Sieg im Idealfall aber auch gleich die Abstiegsplätze verlassen. Torwart Nicolas hält Elfmeter, aber Borussias U23 verliert 0:1 Gegen den Bonner SC verpasst es der Regionalligist, seine Serie von zehn Siegen in Folge auszubauen. Der entscheidende Treffer fällt in der 28. Minute. FUSSBALL-REGIONALLIGA (kpn) Nichts wurde es für Borussias U23 am Freitagabend mit dem erhofften zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage. Gegen den Bonner SC gab es im Grenzlandstadion ein 0:1. Beinahe wären die Borussen schon nach rund drei Minuten in Rückstand geraten. Mika Hanraths hatte den Bonner Angreifer David Mikel Bors im Strafraum zu Fall gebracht, es gab Elfmeter. Der gefoulte Spieler lief selbst an, und Borussias Schlussmann Moritz Nicolas lenkte den Ball drei Tage nach seinem Debüt in der U21-Nationalmannschaft an den Pfosten. In der Folge war das Spiel der Schützlinge von Arie van Lent zu fehlerbehaftet. Immer wieder kamen die Bonner so zu Ballgewinnen, in der 28. Minute nutzten sie dann einen Konter zur Führung. Über drei Stationen landete der Ball letztlich bei Shunya Hashimoto, und der ehemalige Düsseldorfer schloss von der Strafraumgrenze unhaltbar für Nicolas ab. Zwar hatten die Borussen wesentlich mehr vom Spiel, angetrieben durch Mandela Egbo über rechts oder Keanan Bennetts Torwart Moritz Nikolas hielt zwar diesen Elfmeter gegen den Bonner SC, Borussias U23 musste sich aber noch 0:1 geschlagen geben. FOTO: DIETER WIECHMANN über links, doch zu gefährlichen Abschlüssen kam es kaum. Die beste Chance hatte Thomas Kraus per Kopf nach 16 Minuten, dazu gab es Halbchancen von Egbo und Bennetts. Das Bild änderte sich nach der Pause kaum. Die Borussen hatten deutlich mehr vom Spiel, in der Endzone fehlten aber die zündenden Ideen. So waren es wieder die Bonner, die nach einer Stunde durch Bors eine Großchance hatten. Für die Borussen kam Torben Müsel in den letzten zehn Minuten noch einmal zweimal zu einem ansatzweise gefährlichen Abschluss, das war‘s. „Wir hatten eine schöne Serie, die wir gerne fortgesetzt hätten, aber solche Tage wie heute gibt es eben manchmal“, sagte Routinier Markus Pazurek. „Wenn der Gegner so tief steht wie Bonn nach der Pause, dann ist es allerdings auch nicht leicht.“ Borussia U23: Nicolas – Egbo, Hanraths, Lieder, Mayer – Pazurek (64. Mustafic) – Herzog (69. Feigenspan), Müsel – Kraus, Makridis (75. Steinkötter), Bennetts. Tor: 0:1 Hashimoto (28.). Zuschauer: 391. Borussia M'Gladbach :FSV Mainz 05 Wirwünschen ein erfolgreiches Spiel 20. Oktober 2018 Hauptstraße 97 •MG/RY PLAMECO-Fachbetrieb Lammerding Adolf-Kempken-Weg 90–92, MG www.wilmskkl.de Unterhaltungselektronik

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