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12. Dülkener Bierbörse 06.07.2018-

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12. Dülkener Bierbörse

Narrenmühle VIE-L6 C6 Brüggen Niederkrüchten Schwalmtal RHEINISCHE POST FREITAG, 6. JULI 2018 MELDUNGEN Gemeinde-Beete brauchen Wasser SCHWALMTAL (biro) Die Gemeinden Niederkrüchten und Schwalmtal bittet Bürger um Wasser für Bäume und Sträucher. Selbst wenn es in den kommenden Tagen kurz regne, würde dies nicht ausreichen, um den extrem trockenen Boden mit Wasser zu versorgen, teilten die Gemeindeverwaltungen mit. Zwar sind die Mitarbeiter der Bauhöfe unterwegs, um die Grünflächen zu versorgen, doch damit Bäume und Sträucher keinen Schaden nehmen, sind nun Bürger aufgerufen, beim Wässern zu helfen. Moderne Messe in der Waldnieler Heide SCHWALMTAL (biro) Die Pfarrei St. Matthias lädt für Samstag, 7. Juli, zur modernen Messe in die Kirche St. Mariae Himmelfahrt Waldnieler Heide ein. Beginn ist um 17 Uhr, moderne geistliche Lieder singt die Gruppe Augenblicke. Im Mittelpunkt der „Mit neuen Augen sehen“-Messe steht diesmal der religiöse Begriff der Frömmigkeit. Gemeinde will Kalender im Internet verbessern SCHWALMTAL (biro) Die Gemeinde Schwalmtal bittet Vereine, ihre Veranstaltungen zu melden, damit sie in den Veranstaltungskalender auf der Internetseite der Gemeinde eingestellt werden können. Wer möchte, dass die Gemeinde die Veranstaltung ankündigt, schickt eine E-Mail an maria.jennessen@gemeinde-schwalmtal.de und nennt Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, die Art der Veranstaltung mit Datum und Uhrzeit, den Ort mit Straße und Hausnummer sowie den Eintrittspreis. Brüggener Frauen-Union wählt Vorstand neu BRÜGGEN (biro) Die Frauen-Union der CDU Brüggen lädt ihre Mitglieder für Montag, 9. Juli, zur Hauptversammlung ein. Sie beginnt um 19 Uhr in der Ratsstube an der Marktstraße in Bracht. Auf der Tagesordnung stehen neben Berichten Wahlen im Vorstand. Die Ämter der Vorsitzenden und ihrer Stellvertreterin, der Kassiererin, der Geschäftsführerin sind ebenso zu besetzen wie die Posten von zwei Beisitzerinnen. Unter den Fliesen fanden Archäologen die Fundamente eines Vorgängerbaus, keramische Scherben und Gebeine. RP-FOTOS (2): JÖRG KNAPPE Grabeskirche soll Anfang 2019 fertig sein Ursprünglich war die Einweihung der Grabeskirche in Amern für diesen Sommer geplant. Doch dann fanden Archäologen Skelette VON SIGRID BLOMEN-RADERMACHER Hans-Georg Rohbeck leuchtet in die geöffnete Grotte. SCHWALMTAL Vor rund einem Jahr nahmen die Gemeindemitglieder Abschied von ihrer Pfarrkirche St. Anton in Amern. Mitglieder der beiden Bruderschaften räumten das Mobiliar und die Kirchenkunst aus und verstauten sie an einem sicheren Ort. Denn St. Anton wurde zur Grabeskirche umgewidmet. Dafür wurde die Bauerlaubnis kurz vor Weihnachten 2017 erteilt. Die ursprüngliche Planung de Architekturbüro Schrammen aus Mönchengladbach sah eine Einweihung in diesem Sommer vor. Und dann kam alles anders. So ist das eben, wenn man auf historischem Boden steht und arbeitet. Seit der Römerzeit, so erklärt Hans- Georg Rohbeck von der Pfarrei St. Matthias Schwalmtal, ist an dieser Stelle gebaut worden. Er, der früher mal im Kirchenvorstand tätig war, ist fast ein wenig zufällig dazu gekommen, sich mit Haut und Haaren der Grabeskirche oder ihrer Entwicklung dorthin zu verschreiben. Pfarrer Thorsten Aymanns hatte ihn gefragt, ob er sich darum kümmern könnte. Und er hat „einfach ja gesagt“. Nun ist er in der Zwischenzeit zu einem echten Kenner aller Steine, Säulen und der überraschenden Funde geworden. Archäologische Funde wie keramische Scherben, das Skelett eines Priesters, erkennbar am umgehängten Kreuz, wurden entdeckt, geborgen und untersucht. Es wurde diskutiert, wie damit umzugehen sei. Auf eine Grotte – „die einzige Grotte weit und breit in einer Kirche“, so Rohbeck, stieß man ebenfalls. In ihr war wohl eine Marienstatue aufgestellt, vor der Kerzen angezündet werden konnten, wie die deutlich sichtbaren Spuren von Ruß erkennbar werden lassen. Dann stieß man bei weiteren Bohrungen, die aus Gründen der Statik und der Pietät notwendig waren, auf einen Sarg. Seitdem ruhte der Fortgang der Umbauarbeiten. „Wenn wir Glück haben, ist es der Stifter der Kirche, der in dem Sarg liegt“, erklärt Rohbeck. Ein vom Amt für Bodendenkmalpflege in Köln beauftragter Unternehmer war nun in Amern, um den Sarg aus dem Boden zu holen. Rohbeck ist zuversichtlich, dass es nach der Bergung des Sarges vorwärts geht. „Die Planungen laufen jetzt ziemlich gut.“ Die Urnenwände werden u-förmig zwischen den Säulen und den Wänden in den Seitenschiffen der Kirche stehen. Es wird Platz für 1700 Einzelurnen in 1000 Grabstätten geben. Die Platten der Urnengräber sind aus Kupfer. Ein niederländischer Künstler behandelt die Oberfläche mit chemischen Substanzen. Dadurch entsteht eine Art Bild aus weich fließenden, warmen Grün- , Ocker-, Braun- und Blautönen. Nach Rohbecks vorsichtiger Schätzung könnte die Grabeskirche Anfang 2019 eingeweiht werden. Ursula Hüsges, Pastoralreferentin der Pfarrei St. Matthias, ist schon in die Planungen für die Trauerbegleitung eingestiegen. Im Herbst wird sie ihre Weiterbildung zur Trauerbegleiterin abschließen, die sie im Trauerinstitut Deutschland in Bonn absolviert. Als Trauerbegleiterin stellt sie sich eine „belebte Grabeskirche“ vor. Was wie ein Widerspruch klingt, ist nach christlicher Sicht keiner – das zeigt auch das INFO Urnenwände werden im Herbst errichtet Boden Nach der Bergung und Sicherung des Sarges kann im Juli der Boden gemacht werden. Über eine Betonplatte werden eine Isolierschicht, in der sich auch die elektrischen Leitungen befinden, und darüber der Estrich gelegt. Malerarbeiten Für die Monate September und Oktober sind die Schlosserarbeiten für die Errichtung der Urnenwände eingeplant. Im November oder Dezember beginnen die Malerarbeiten, so dass Anfang 2019 die Grabeskirche fertig umgebaut ist. Motto der Grabeskirche: „Vom Leben umfangen“. Die Kirche ist, so Hüsges, als Dorfkirche ganz konkret vom alltäglichen Leben umfangen. Nach christlichem Glauben ist der Verstorbene durch ein Leben bei Gott von Leben umfangen. Aber auch die Trauernden sollen einen belebten, lebendigen Raum für ihre Trauer finden können. Hüsges stellt sich eine offene Grabeskirche vor, die Ort der Besinnung, Meditation, aber auch Ermutigung für die Lebenden im Angesicht des Todes sein kann. Hüsges wird Trauerbegleitung für Gruppen durchführen, aber auch Einzelgespräche anbieten. Wenn sie von der Grabeskirche als einem belebten Ort spricht, dann stellt sie sich beispielsweise auch „regelmäßige Gottesdienste vor, die das Gedenken an die Toten zum Inhalt haben“, neben Gottesdiensten auch andere Formen der Spiritualität. Ebenso kann Hüsges sich kulturelle Veranstaltungen in der Kirche vorstellen: Abendmusiken, Lesungen, Konzerte, eine Kunstausstellung. In der „Brücke“, dem Pfarrheim gegenüber, wird zur Zeit ein Raum geplant und eingerichtet, der ein Ort der Begegnung für Trauernde sein kann. – Anzeige – – Anzeige – Werbering Süchteln · Dülken Viersen e.V. 12. DÜLKENER BIERBÖRSE MIT VERKAUFSOFFENEM SONNTAG GeorgJoachim Schütze Rechtsanwalt Eine erfrischende ProBIER-Meile Arbeitsrecht ◆ Erbrecht ◆ Familienrecht Mietrecht ◆ Verkehrsrecht Lange Straße 57 41751 Viersen-Dülken Tel: 02162/952200 Fax: 02162/952202 www.ra-viersen.de Fenster Haustüren Rollläden Markisen Kunststoff Brandenburg GmbH oHG& Co. KG Telefon 0 02162 62/95 /956990 90 www.kunststoff-brandenburg.de Ausstellung &Verkauf: & Eintrachtstraße 40 40 41751 41751 Viersen-Dülken Bei der 12. Auflage der Bierbörse in Dülken dürfen Genießer sich wieder auf Braukunst aus aller Welt freuen. Schon seit drei Wochen künden die Plakate an den Laternenpfählen, welches Event Dülken bevorsteht: die dreitägige 12. Bierbörse. Diesen größten Biergarten in Viersen rund um die Pfarrkirche St. Cornelius wird Viersens Bürgermeisterin Sabine Anemüller am Freitag, 6. Juli, um 17 Uhr am Grevensteiner Bierstand auf der Blauensteinstraße eröffnen – natürlich mit dem traditionellen Fassanstich. Anschließend wird das erste Fass als Freibier an die Besucher der Bierbörse verteilt. Alle sind dazu herzlichst eingeladen. Seit rund 30 Jahren lädt das Veranstaltungsbüro & Eventagentur Werner Nolden zu Bierbörsen in mehr als 20 Städten in ganz Deutschland ein. In Dülken ist als Partner die Agentur EMG Andreas Born dabei. Die Bezeichnung „Bierbörse“ ist übrigens beim Deutschen Patentamt eingetragen. Diese Veranstaltung in der historischen Altstadt Dülkens ist der Braukunst in aller Welt gewidmet und kann so nicht mit anderen Stadtfesten verglichen werden. Sie dient in erster Linie dazu, viele verschiedene und auch exotische Biere zu probieren. Sie müssen nicht unbedingt frisch gezapft getrunken werden, sondern können zum späteren Genuss auch in Flaschen mit nach Bürgermeisterin Sabine Anemüller schlägt das erste Fass an. Hause genommen werden. Die Bierbörsen sind ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt und für alle, die Freunde wie an einem Stammtisch treffen möchten und gern in Gesellschaft sind. Diesmal gibt es kein zentrales Musikprogramm und auch keine Walking Acts, sondern den Betreibern wird freigestellt, welche Musik sie an ihren Ständen bieten, um die Besucher anzulocken. Auch eine Bühne wird nicht aufgebaut, die Besucher können so die Biere genießen, ohne abgelenkt zu werden. Auf dieser dreitägigen Bierbörse werden 350 Biersorten angeboten: Einheimische und exotische Biere halten sich die Waage. Und natürlich gibt es auch alkoholfreie Getränke und viele kulinarische Spezialitäten. Und da auch der Werbering Viersen aktiv an der Organisation der Bierbörse beteiligt ist, sorgt er dafür, dass die Besucher am verkaufsoffenen Sonntag die von 13 bis 18 Uhr Öffnungszeiten Fassanstich Freitag 17 Uhr Stände auf der Bierbörse Freitag 14-24 Uhr Samstag 14-24 Uhr Sonntag 12-20 Uhr Einzelhandel Sonntag 13-18 Uhr geöffneten Einzelhandelsgeschäfte besuchen können. Parkmöglichkeiten gibt es rund um die Fußgängerzone, gebührenfrei am Samstag und Sonntag. Auch der Besuch der Bierbörse ist kostenfrei. Vielleicht steigt durch die Bierbörsen auch der Bier-Umsatz wieder an, das hoffen alle – Veranstalter wie Brauereien.

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