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13. Viersener Immobilienbörse

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13. Viersener

VIE-L5 C6 Lokale Kultur RHEINISCHE POST FREITAG, 12. MAI 2017 Flotte Sprüche vom „König der Tiere“ Auf Lese-Tour mit seinem neuen Buch gastierte Jürgen von der Lippe in der Lobbericher Werner-Jaeger-Halle VON ANGELA WILMS-ADRIANS LOBBERICH Sein Erkennungszeichen, das Hawaiihemd, hatte Jürgen von der Lippe beim Besuch in der ausverkauften Werner-Jaeger-Halle nicht angezogen. Doch unverwechselbar war das schelmische Naturell des Fernsehmoderators, Entertainers und Komikers, der seine Fernsehkarriere 1980 als „Hausmeister“ beim WWF-Club begann. Der 68- Jährige las aus seinem neuen Buch „Der König der Tiere“ Geschichten zum Lachen und Schmunzeln, gerne garniert mit Kommentaren und biografischen Einlagen. Meist geht es darin um die Ehe, die Beziehung zwischen Mann und Frau, sowie verquere Merkwürdigkeiten mit unerwarteten Wendungen. Dabei darf es auch unter die Gürtellinie gehen. So war es schon ein Gag für sich, als von der Lippe Jürgen von der Lippe präsentierte in der Werner-Jaeger-Halle Geschichten zum Lachen und Schmunzeln. RP-FOTO: FRANZ-HEINRICH BUSCH sagte: „Reden wir über Sex. Der ist eigentlich nicht so mein Ding.“ Ganz aktuell reagierte der Gast auf das Auf und Ab um den Martin- Schulz-Hype. US-Präsident Donald Trump war ebenfalls Thema. Die Mischung aus Kalauer, Witz und Sprachspielerei würzte der Autor mit deftigen Anmerkungen, einer guten Portion Boshaftigkeit und natürlich viel Potenzial zum Lachen. Er beherrscht den Kniff, dass sich die Besucher direkt angesprochen fühlen. Von der Lippe gibt sich mitunter harmlos, und dann kommt doch noch die unerwartete Bosheit aus der verbalen Hinterhand, wie etwa zur nicht immer vollendeten menschlichen Schönheit, die auch im Auge des Betrachters liege und eine Frage der Beleuchtung sei – und dann werde halt das Licht ausgeknipst. Die Lesung lebte vom Gefühl des Entertainers für das Timing vom vielsagenden Blick zwischen den gelesenen Zeilen. Und darin lag das eigentliche Vergnügen der Lesung, die mit durchgehendem Schmunzeln und oft lauten Lachern goutiert wurde. Die Nettetaler amüsierten sich etwa über die Geschichte von der Prokrastination, der „Aufschieberitis“, laut von der Lippe besonders als Studentensyndrom bekannt. Die „Prokrastination“ war eines der Beispiele für die Freude an der satirisch zersetzenden Auseinandersetzung mit Fremdwörtern und Wortungetümen. Zur aberwitzigen Erzählung vom lispelnden Bankräuber zeigte von der Lippe seine Gabe für die Stimmimitation. Der ließ er freien Lauf zur titelgebenden Fabel seiner Geschichtensammlung „Der König der Tiere“. Dazu gab es natürlich jede Menge tierisch flotter Sprüche. TIPPS & TERMINE Vortrag Der Opernregisseur Jakob Peters- Messer hält am Sonntag, 14. Mai, 11 Uhr, in Viersen einen Vortrag zur Geschichte der Oper im 20. Jahrhundert. Auf Einladung des Vereins für Heimatpflege beleuchtet er im Viersener Salon in der Villa Marx, Gerberstraße 20, die Geschichte der Oper „zwischen Kino und Zwölfton“. Der Eintritt ist frei, danach gibt es einen Imbiss. biro Konzert Das Bach Ensemble Niederrhein gibt am Samstag, 13. Mai, 19.30 Uhr, ein Konzert unter dem Titel „Viersen blüht“. Im Weberhaus in Süchteln, Hochstraße 10, präsentieren Ensemble und Solisten ein romantisches Programm mit Kunst- und Volksliedern. Im Zentrum stehen Brahms „Zigeunerlieder“. In der Pause gibt es Snacks und Getränke. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung im Kaisereck, Rathausgasse 3 in Viersen, und im Dülkener Büchereck, Moselstraße 8, für zwölf Euro. An der Abendkasse kosten sie 14 Euro, für Besucher bis 21 Jahre nichts. biro Kult-Talk Jürgen Domian tourt durchs Land und berichtet von seinen Erlebnissen mit seiner früheren Radio- und TV-Sendung „Domian“. Am Mittwoch, 17. Mai, 20 Uhr, ist er in der Werner-Jaeger-Halle, An den Sportplätzen 7 in Lobberich, zu Gast. Karten gibt es unter ☎ 02153 8984141. biro Festhalle wird zu einem attraktiven „Baugebiet“ 44 Aussteller beantworten am Wochenende alle Fragen rund ums Thema Immobilien. Eigentlich sollte es nur eine Art „Versuchsballon“ sein, als die Stadt Viersen im Jahr 2004 mit einer Informationsveranstaltung zum Themenbereich Immobilien in der Generatorenhalle an der Rektoratstraße erstmals an den Start ging. „Doch unsere erste Immobilienbörse brachte spontanen Erfolg, und schnell war klar: Mehr Platz muss her für die zahlreichen Aussteller mit ihren Messeständen und die vielen Besucher“, erläutert Stephanie Rykers, die im Fachbereich Liegenschaften der Stadt Viersen gemeinsam mit Elisabeth Zettlitzer und Ramona Melchers für die Organisation der mittlerweile 13. Immobilienbörse verantwortlich ist, die am Wochenende nun auf dem Programm steht. Ort des Geschehens ist wieder die Festhalle am Hermann-Hülser-Platz, die sich als gute Alternative zur Generatorenhalle erstmals im Frühjahr 2006 für zwei Tage in ein attraktives „Baugebiet“ verwandelt hatte und seither mit ihren großen Raumkapazitäten sowie ihrem angenehmen Ambiente einen wichtigen Beitrag zum anhaltenden Erfolg der Veranstaltung leistet. Wegen des weiter gestiegenen Bekanntheitsgrades der Börse Wohnen in Viersen: urban und grün „In Viersen wohnen: urban und grün“ – mit diesem bereits im vergangenen Jahr etablierten Slogan wird bei der 13. Immobilienbörse wieder für Viersen als Wohn- und Lebensraum geworben. Und hier geht es nicht allein um die guten „technischen Daten“ zu den aktuellen Baugebieten. Da durch den Bau oder Kauf eines Hauses die Weichen für das weitere Leben in vielfacher Hinsicht neu gestellt werden, müssen die sogenannten weichen Standortfaktoren ebenfalls stimmen. So lie- Mit ihrer 13. Immobilienbörse hat die Stadt Viersen in der Festhalle wieder ein großes Informationspaket rund ums Bauen und Wohnen geschnürt. fert die Immobilienbörse auch reichlich Hinweise darauf, dass die Stadt Viersen in dieser Hinsicht durch hohe Standards in allen Lebensbereichen eine Menge Pluspunkte sammeln kann – von einer ausgezeichneten Verkehrsinfrastruktur über ein großes Schulangebot bis hin zu attraktiven Freizeitmöglichkeiten. Informative Anlaufstellen in der Festhalle bei Fragen zu diesen Aspekten sind natürlich die Infostände der beiden städtischen Grundstücksgesellschaften. und des immer umfangreicheren Branchenmixes reicht allerdings auch das Platzangebot der Festhalle längst nicht mehr aus. Seit fünf Jahren wird die Präsentationsfläche für die Aussteller durch ein Messezelt ergänzt, das vor der Festhalle zu finden ist. Unter dem Motto „In Viersen wohnen: urban und grün“ schlagen 44 Aussteller am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Mai, jeweils von 11 bis 17 Uhr nun ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Viersener Immobilienbörse auf. Wobei die Messlatte mittlerweile sehr hoch liegt. Denn im vergangenen Jahr verzeichnete die Immobilienbörse, die inzwischen oft kopiert wird, mit 2.500 Interessenten einen beeindruckenden Besucherrekord. Und so wird natürlich auch Bürgermeisterin Sabine Anemüller das weitere Geschehen in der Festhalle mit Interesse beobachten, nachdem sie die 13. Immobilienbörse am Samstag um 11.45 Uhr mit einem kurzen Grußwort offiziell eröffnet hat. Die Präsentationsfläche für die 44 Aussteller wird durch ein Messezelt vor der Festhalle ergänzt. Auf einen Blick Was? 13. Viersener Immobilienbörse Wann? Samstag und Sonntag, 13. und 14. Mai, jeweils von 11 bis 17 Uhr Wo? Festhalle, Hermann- Hülser-Platz 1, 41747 Viersen Und außerdem? Kostenlose Rundfahrten zu den städtischen Baugebieten Alle wichtigen Gewerke sind vertreten Wer in Viersen ein Grundstück, ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder mieten möchte, kann sich an den beiden Wochenendtagen in und an der Festhalle umfassend über das Immobilienangebot sowie alle wichtigen Gewerke rund ums Bauen und Wohnen informieren. Unter den 44 Ausstellern der Immobilienbörse ist natürlich auch die Stadt Viersen selbst wieder zu finden. Und zwar mit den Bereichen Liegenschaften, Wohnberatung, Stadtplanung, Bauaufsicht/ Denkmalschutz und Städtische Betriebe. Die weiteren Aussteller kommen aus den Sektoren „Städtische Grundstücksgesellschaften“, „Bauträger, Bauunternehmen, Fertighäuser“, „Architekten“, „Finanzdienstleister“, „Makler“, „Handwerker“ und „Sonstige“. Zu den „Sonstigen“ zählen beispielsweise ein Bezirksschornsteinfeger aus dem Kreis, die Verbraucherzentrale NRW, die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle und die NEW. Kostenlose Parkplätze Für Immobilienbörsen-Besucher stehen in unmittelbarer Nähe der Festhalle ausreichend viele Parkplätze zur Verfügung. Dabei empfiehlt es sich, die im Parkleitsystem mit „Zentrum Süd“ ausgeschilderten Stellplätze anzusteuern. Erfreulich dabei: Das Parken in Viersen ist an Wochenenden kostenlos. Wegen des Platzbedarfs der Immobilienbörse auf dem Festhallen-Vorplatz muss allerdings der Wochenmarkt am Samstag verlegt werden. Ausweichstandort ist der Rathausmarkt vor dem Stadthaus.

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