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200 Jahre Marienschule Xanten

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200 Jahre Marienschule

EAN Code Preis 12,90 € MO-L4 C4 Kamp-Lintfort RHEINISCHE POST SAMSTAG, 29. APRIL 2017 Zum 50. Todestag: Die RP dokumentiert Adenauers Wirken Unser Adenauer Zum 50. Todestag Konrad Adenauers: Leben und Wirken des ersten deutschen Bundeskanzlers dokumentiert auf historischen Zeitungsseiten der Rheinischen Post von 1946 bis 1967 Ein Zentrum für die Bergbautradition Schirrhof, Pumpenhaus, Lehrstollen und das Haus des Bergmanns sollen künftig Bergbaugeschichte erzählen. Das grobe Konzept für ein Zentrum für Bergbautradition steht. Die Stadt Kamp-Lintfort beantragt Fördermittel. VON ANJA KATZKE DÜSSELDORF (RP) Wer war Konrad Adenauer für Sie: „Konny“ oder der „Alte“? Harter Machtpolitiker oder gemütlicher Familienmensch? Tänzelnder Boccia-Spieler oder standhafter Kämpfer für Wohlstand in Deutschland und Europa? All diese Facetten finden sich in unserem Sonderprodukt „Unser Adenauer“, das wir zum 50. Todestag des ersten deutschen Bundeskanzlers zusammengestellt haben. Auf mehr als 80 historischen Zeitungsseiten im 1:1-Nachdruck auf aufgebessertem Papier dokumentieren wir Leben und Werk des „Alten aus Rhöndorf“ zwischen 1946 und 1967. Jürgen Rüttgers, NRW-Ministerpräsident von 2005 bis 2010, hat einen Gastbeitrag beigesteuert. Das Sonderprodukt in limitierter Auflage kostet 12,90 Euro, für RP-Abonnenten 9,90 Euro. Der Versand erfolgt kostenfrei. Bestellungen unter: www.rp-online.de/konrad-adenauer Telefon 0211 505-2255 Versammlung des Laga-Fördervereins KAMP-LINTFORT (RP) Der Förderverein Landesgartenschau lädt für den 18. Mai, 19 Uhr, zur zweiten Mitgliederversammlung in die Europaschule, Sudermannstraße 4, ein. Die Arbeitsgruppen berichten über ihre Aktivitäten. Es besteht die Möglichkeit, an den vom Förderverein organisierten Fahrten zur Landesgartenschau nach Bad Lippspringe und zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) anzumelden. KAMP-LINTFORT Der erste Förderantrag ist raus. Kulturdezernent Christoph Müllmann hofft auf eine Bewilligung bis Sommer. Denn dann könnte die Verwaltung endlich in die Planung eines seit langem gehegten Vorhabens einsteigen: eines Zentrums für Bergbautradition, das auf dem ehemaligen Zechengelände entstehen soll. Beim Landschaftsverband Rheinland hat die Stadt Mittel beantragt, um ein Gesamtkonzept für das Projekt entwickeln zu lassen und die Umsetzung realisieren zu können. „Der LVR hat uns Mittel in Aussicht gestellt“, betonte Müllmann gestern auf RP-Anfrage. Derweil lotet die Verwaltung noch weitere Fördertöpfe aus, um das Vorhaben realisieren zu können. Laut Vorlage zum jüngsten Kulturausschuss sind für die Renovierung des Pumpenhauses bereits Mittel im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes für das Zechenareal angemeldet. Für die Einrichtung eines Museums im Pumpenhaus sowie die museumspädagogische Gestaltung von Haus des Bergmanns und Lehrstellen soll ein Förderantrag für Mittel aus der Regionalen Kulturpolitik gestellt werden. Eine Förderung soll auch beim Investitionspakt soziale Integration im Quartier ausgelotet werden. Ein grobes Konzept für das Zentrum für Bergbautradition ist bereits Mitte 2016 in Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum entstanden. Das Pumpenhaus wird demnach die zentrale Informationsstelle für das Zentrum für Bergbautradition. Ein Museum soll im Erdgeschoss die Geschichte der Zeche Friedrich-Heinrich und der Stadt Kamp-Lintfort darstellen. Ein Museumskonzept muss noch entwickelt werden. Im Kellergeschoss soll die Sammlung des Geologischen Museums präsentiert werden. Diese Ausstellung ist zurzeit heimatlos. Sie war bis vor einigen Jahren im Schulzentrum an der Moerser Straße untergebracht. Die Räume wurden jedoch von den Schulen benötigt. In der ehemaligen Ausbildung des Bergwerks West, im Die ehemalige Ausbildung des Bergwerks West soll zum Ensemble des Zentrums für Bergbautradition auf dem Zechengelände gehören. Dort soll die Fördergemeinschaft für Bergmannstradition neue Vereinsräume erhalten. Es soll auch eine Kindertagesstätte in diesem Gebäude eingerichtet werden. FOTOS (3): ARCHIV Links: Das Pumpenhaus wird Museum und zentrale Information. Rechts: Die Mitglieder der Steigergemeinschaft erweitern aktuell den Lehrstollen um eine weitere Strecke. Der Lehrstollen befindet sich am Pumpenhaus. Schirrhof, soll die Fördergemeinschaft für Bergmannstradition neue Vereinsräume erhalten. Die Mitglieder, deren umfangreiche Sammlung im Knappenheim untergebracht ist, hatten ursprünglich vor, ins Pumpenhaus einzuziehen. Den früheren Schirrhof würden sie sich mit einer Kindertagesstätte teilen. „Wir würden gerne im Schirrhof in Teilen den ursprünglichen Zustand wieder herstellen“, betont Müllmann gestern. Das Haus des Bergmanns samt Grubenstrecke im Kellergeschoss soll im Zentrum für Bergbautradition weiterhin die Sozialgeschichte des Bergbaus erzählen. Auch der Lehrstollen, den die Steigergemeinschaft West ehrenamtlich betreut, ist Teil des zukünftigen Zentrums. Dort soll die technische Entwicklung des Bergbaus präsentiert werden. Die Steigergemeinschaft baut aktuell die sechste Strecke im Lehrstollen. Wie Sprecher Klaus Deuter gestern berichtete, sind die notwendigen Stahlbauarbeiten bereits abgeschlossen. „Wir schließen das Gerüst jetzt mit Beton und Stein.“ Er rechnet damit, dass die Verlängerung des Lehrstollens vor der Sommerpause fertiggestellt ist. Kulturdezernent Christoph Müllmann schätzt, dass das Zentrum für Bergbautradition Ende 2019 realisiert sein könnte. 200 Jahre Marienschule Xanten ANZEIGE Gutes bewahren, Neues wagen Die katholische Mädchenschule feiert am 6. Mai ein besonderes Jubiläum. Parkplätze sind eingerichtet. Die Marienschule Xanten kann in diesem Jahr auf 200 Jahre Schulgeschichte zurückblicken. In diesen vergangenen zwei Jahrhunderten sind viele Menschen durch die Tore der Schule gelaufen, um in ihren Gemäuern zu lernen, zu lehren, zu lachen, zu weinen, Freundschaften zu schließen… kurzum: Viele Menschen haben einen Beitrag geleistet, das Gebäude mit Leben zu füllen und haben an der Geschichte der Schule mitgeschrieben. Diese Geschichte soll am Samstag, 6. Mai, gefeiert werden. Der Tag beginnt für geladene Gäste um 10 Uhr mit einem Pontifikalamt im St. Viktor Dom mit Diözesanbischof Dr. Felix Genn und einem anschließenden Festakt. Ab 15 Uhr sind auch ehemalige Marienschülerinnen und Gäste eingeladen zu einem Schulfest, bei dem sowohl das heutige Schulleben als auch das der vergangenen Jahrzehnte im Mittelpunkt stehen. Schulleiter Michael Lemkens freut sich auf diesen Geburtstag, der sicher in der näheren und auch ferneren Umgebung seines gleichen suche, wie er betont, schließlich gebe es nicht viele Schulen, die auf eine „solch lange und wechselvolle, vor allem auch sehr erfolgreiche Geschichte“ zurückblicken können. „Wir sind stolz darauf, heute zu einer Schule zu gehören, die weit über die Tore Xantens hinaus einen sehr guten Ruf genießt und die es über die Jahrhunderte hinweg geschafft hat, sich wo nötig zu wandeln, im Kern aber ihr Wesen zu bewahren“, so der Schulleiter. Zu diesem Wesen gehöre es, jungen Mädchen auf der Grundlage des katholischen Bekenntnisses und des christlichen Menschenbildes eine Bildung zu ermöglichen, die notwendig sei, um in einer modernen Gesellschaft erfolgreich bestehen zu können. „Getragen dürfen wir uns gleich in zweifacher Weise fühlen. Einmal durch die Propsteigemeinde als Trägerin unserer Schule und weiter durch das Bistum Münster, die uns beide sowohl organisatorisch als auch personell unterstützen“, betont Lemkens dankbar. Dankbar sei er auch dafür, mit „sehr engagierten Kolleginnen und Kollegen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen arbeiten zu dürfen, die sich weit mehr für ihre Marienschule einsetzen als es verlangt werden könnte“. Ebenso den Eltern und einer „sehr engagierten Eltern- und Schulpflegschaft, die unser Schulprogramm nicht nur mitträgt, sondern konstruktiv durch eigene Ideen mit voranbringt“. Die zurzeit 540 Schülerinnen werden von 32 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet und erhalten eine fundierte Ausbildung nach den Richtlinien und Lehrplänen für Realschulen. Auf der Grundlage des Leitbildes für die katholischen Schulen im Bistums Münster „Damit der Mensch sein Ziel erreicht“ verbindet die Marienschule Tradition und Moderne: Gutes bewahren – Neues wagen. Neben den durch ein P gekennzeichneten öffentlichen Parkplätzen in der Innenstadt Xantens können Gäste des Schulfestes am 6. Mai auch einen eigens eingerichteten Parkplatz an der Rheinstraße in unmittelbarer Nähe des Nibelungen Platzes („Theunissen Wiese“) nutzen. Wenn dessen Kapazitäten ausgeschöpft sind, stehen weitere Parkplätze am Archäologischen Park, ebenfalls an der Rheinstraße, zur Verfügung. Beide Plätze werden durch Ordner betreut.

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