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4. Wellness- und Gesundheitstag -12.10.2017-

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4. Wellness- und Gesundheitstag

RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 12. OKTOBER 2017 R-WI3 Wirtschaft B3 EU-Kommission: Einlagensicherung kommt schrittweise VON HANS ONKELBACH DÜSSELDORF In den vergangenen Jahren war er mehrfach einer der einflussreichsten Manager Deutschlands, lenkte oft die Geschicke großer, ins Schlingern gekommener Firmen wie Kirch, Möbel Franz, Bremer Vulkan. Er saß mit am Steuer bei Arcandor und regelte über Monate die Geschäfte bei der LTU – Wolfgang van Betteray. Den Namen kannten dennoch nur Eingeweihte und Betroffene. Denn van Betteray kam als Insolvenzverwalter. Der Diplom-Kaufmann sollte retten, was noch zu retten war, oder ein geordnetes Ende gewährleisten. Im Sinne der Gläubiger und der Mitarbeiter. Viele hielten ihn für den Retter in der Not, sahen in ihm einen Hoffnungsträger. Wer van Betteray kannte, der wusste, wie wichtig ihm vor allem war, den oft vielen tausend Beschäftigten eine Perspektive zu bieten. Oft ist ihm das gelungen. Eine Zeitlang war er Chef der Sender der Kirch- Gruppe, stellte sich einmal, rheinisch-witzelnd, als neuen LTU-Chef vor und hatte auch keine Probleme, dem damals noch mächtigen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff in einem Interview mit unserer Redaktion zu sagen, er, Middelhoff, gehöre eigentlich vor Gericht – was später so kam. Immer wieder war van Betteray anzumerken, wie sehr es ihn erzürnte, dass die für die Pleite Verantwortlichen oft noch mit hohen Boni verabschiedet werden sollten, aber Tausende um ihre Existenz fürchteten. Wo er konnte, verhinderte er solche Ungerechtigkeiten oder versuchte sie abzumildern. Branchenübergreifend war sein Ansehen sehr hoch. Er galt als kompetent, zuverlässig, unbestechlich, nervenstark und durchsetzungsfähig. Was auch an seiner sonoren Stimme, der eindeutig klaren Sprache und dem rheinischen Humor lag. Insider hielten ihn für einen der besten Insolvenzverwalter Deutschlands und suchten häufig seinen Rat, auch wenn es um kleinere Fälle ging. Noch vor wenigen Monaten ehrte der Rheinische-Westfälische Genossenschaftsverband ihn für seine Arbeit im Aufsichtsrat der Volksbank Düsseldorf-Neuss. Privat drehte er ein bescheidenes Rad: In Düsseldorf geboren, liebte er seinen ländlichen Stadtteil Hamm, Anwalt der Arbeitnehmer Wolfgang van Betteray galt als einer der besten Insolvenzverwalter. In der Nacht zu gestern ist der 70-Jährige gestorben. Der Diplom-Kaufmann Wolfgang van Betteray während eines Interviews im April 2011. FOTO: THOMAS BUSSKAMP wo er bis zuletzt mit seiner Familie lebte. Dort leitete er lange den Bürgerverein, war in der dort verwurzelten „Großen Karnevalsgesellschaft von 1890“ aktiv und förderte seinen Stadtteil, wo immer er konnte. Über mehrere Jahre arbeitete er im Vorstand der Düsseldorfer Bürgerstiftung, die er vor über zehn Jahren mit gegründet hatte und der er wenig später half, eine Krebsberatungsstelle zu eröffnen. Typisch für ihn war sein lange gepflegtes samstägliches Ritual: morgens auf den Carlsplatz Brötchen in der Bäckerei Hinkel kaufen, später ein Bier in seiner Lieblingshausbrauerei Uerige und für ein, zwei Stunden noch ins Büro mitten in der Altstadt. Als Familienmensch, der er war, liebte er es, manchmal abends mit seinen beiden Söhnen, seiner Frau und anderen Verwandten daheim Roulette zu spielen – er als Croupier, der Einsatz pro Spiel lag bei einem Cent je Spieler. Die vergangenen beiden Jahre zog er sich krankheitsbedingt zurück, wurde seltener gesehen. In der Nacht zu gestern, wenige Wochen nach seinem 70. Geburtstag, ist Wolfgang van Betteray in Düsseldorf gestorben. BRÜSSEL (dpa) Die EU-Kommission macht bei der vor allem in Deutschland umstrittenen Einführung eines europäischen Sicherungssystems für Bankeneinlagen Druck. 2018 sollten sich die EU-Staaten darauf verständigen, teilte die Behörde mit. Der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission stammt aus dem Jahr 2015; in den vergangenen zwei Jahren gab es allerdings kaum Fortschritte, vor allem wegen Widerstands hierzulande.Vor allem die Sparkassen fürchten daher, dass mit ihren Geldern Ausfälle in anderen Ländern mit anfälligeren Bankensektoren finanziert würden, etwa in Italien. Als Kompromiss schlägt die EU-Kommission nun eine Einführung der gemeinsamen Einlagensicherung in zwei Phasen vor. In der ersten Phase würde die europäische Einlagensicherung nur dafür genutzt, in Notfällen die Liquidität der nationalen Sicherungssysteme sicherzustellen. Die Gelder müssten jedoch zurückgezahlt werden. Erst wenn die Zahl der faulen Kredite in Europa weiter gesenkt worden sei, würde die zweite Phase eingeleitet. Dann würde das Einlagensystem zunehmend dafür genutzt, Bankenverluste auf nationaler Ebene zu decken. 4. Wellness- und Gesundheitstag DER RHEINISCHEN POST IN DEN SCHADOW ARKADEN Das Vortragsprogramm: Von Sehstörungen über Faszien bis zu Schulterschmerzen Vortragsbereich I, Basement Vortragsbereich II, 1. Etage 11.30 Uhr Spinalkanalstenose und Bandscheibenvorfall – was hilft? Dr. med. Lars Löhrer, Chefarzt Fachzentrum für Rücken & Wirbelsäule, Schön Klinik Düsseldorf 12.15 Uhr Muskeln sind die beste Medizin Jens Schneider, Geschäftsführer Emsly - Bodystyle und Wellnesslounge 13 Uhr Wenn Krebs erblich ist... Prof. Dr. Tanja Fehm, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Düsseldorf 13.45 Uhr Rheuma – ein Überblick über die moderne Diagnostik und Therapie. Was kann eine Ganzkörperkältetherapie hierbei leisten? Prof. Dr. med. Diethard M. Usinger, Chefarzt der Fachklinik für Orthopädie der KUR- PARK-KLINIK Bad Nauheim 14.30 Uhr Wellness für die Beine – wie mache ich das? Dr. Corina Popovici, Oberärztin der Capio Klinik im Park und Fachärztin für Innere Medizin / Phlebologie 15.15 Uhr Was sind Faszien und für welche Probleme können sie verantwortlich sein? Munim Akhtar und Christopher Ming, Physiotherapeuten und Geschäftsführer re.ac.me. - physio + therapie 16 Uhr Diabetes und Gefäße: Was ist wichtig? Was gibt es Neues? Dr. med. Christoph Ploenes, Chefarzt Fachzentrum für Angiologie, Schön Klinik Düsseldorf 11.30 Uhr Schulterschmerzen: Ursachen und Therapie Privatdozent Dr. med. Thilo Patzer, Chefarzt Fachzentrum für Schulter, Ellenbogen, Knie & Sportmedizin, Schön Klinik Düsseldorf 12.15 Uhr Altersbedingte Sehstörungen: Welche neuen Therapien gibt es? Prof. Dr. med. Rainer Guthoff, Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikum Düsseldorf 13 Uhr Die häufigsten urologischen Erkrankungen im Kindesalter: Vom Einnässen bis zur Vorhautenge Dr. med. Sarah Nolte, Oberärztin und Sektionsleitung Kinderurologie, Paracelsus-Klinik Golzheim 13.45 Uhr Was tun, wenn der Magen brennt? Privatdozent Dr. med. Matthias Banasch, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin mit Gastroenterologie und Onkologie am Florence-Nightingale- Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie 14.30 Uhr Fit und Selbstständig im Alter durch Sturzprophylaxe und Gesundheitstraining Jakob Tummoszeit, Sturzprophylaxe und Personal Trainer, Emsly - Bodystyle und Wellnesslounge 15.15 Uhr Hilfe, meine Leber ist fett! Privatdozent Dr. med. Matthias Banasch, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin mit Gastroenterologie und Onkologie am Florence-Nightingale- Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie Neben dem umfangreichen Angebot rund um Wellness, Fitness und Gesundheit bietet der Wellness- und Gesundheitstag auch eine Vielzahl an aktuellen Fachvorträgen auf zwei Ebenen. Auf zwei Vortragsebenen können sich die Besucher bei Fachvorträgen über viele Gesundheits- und Wellnessthemen informieren. FOTO: ARCHIV

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