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69. Meisterfeier -20.04.2018-

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69. Meisterfeier

69. Meisterfeier DIE HANDWERKSKAMMER DÜSSELDORF FEIERT DEN MEISTERNACHWUCHS EHRUNG Meister leisten viel für Handwerk und Wirtschaft Sie übernehmen oder gründen Unternehmen, sie bilden aus und bieten vielen Menschen Arbeit: Meister leisten viel fürs Handwerk und für die Wirtschaft insgesamt. Entsprechend feiern nun 979 Absolventen der Aufstiegsfortbildung den Empfang ihrer Meisterbriefe. Die Festrede bei der 69. Meisterfeier hält NRW- Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart. VON JÜRGEN GROSCHE Wenn man von Start-ups spricht, denken viele zunächst an Technologie- oder Internet- Unternehmen. Existenzgründungen im weiteren Sinne umfassen hingegen viele Branchen. Und als einer der wichtigsten Gründungsmotoren erweist sich das Handwerk. Es sei stolz darauf, dass es mit seiner jahrhundertealten Gründungskultur auch im 21. Jahrhundert einer der wichtigsten Akteure ist, wenn es in Deutschland um Neugründungen oder Betriebsübernahmen geht“, schreiben Düsseldorfs Handwerkskammer-Präsident Anreas Ehlert und Dr. Axel Fuhrann, Hauptgeschäftsführer er Kammer, im Vorwort der ktuellen Ausgabe des Grünermagazins „Mutig“, das die ammer herausgibt. Im Geensatz zu manchem „‚virtuelen‘ Start-up aus der Internetzene“ gehe es im Handwerk llerdings deutlich realer zu. „Die Zahl der Meisterabsolventen im Kammerbezirk pendelt stabil um die eintausend“ Eine wichtige Grundlage für eine solide Unternehmensgründung im Handwerk – ebenso übrigens für eine fundierte Ausbildung von Nachwuchs-Fachkräften in den Betrieben – ist der Meisterbrief, der damit eine hohe gesamtwirtschaftliche Bedeutung genießt. Hier zeichnet sich eine erfreuliche Entwicklung ab: In der Region nimmt die Zahl der Meister wieder zu. An der Düsseldorfer Meisterschule, der – nach Angaben der Düsseldorfer Handwerkskammer – größten in der Republik, bestanden im vergangenen Jahr 979 Handwerkerinnen und Handwerker in 31 Meisterberufen eine Meisterprüfung – drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit behaupte die Meisterausbildung an Rhein, Ruhr und Wupper ihre Vormachtstellung als bedeutendste Führungsqualifikation im gewerblichen Mittelstand, teilte die Kammer kürzlich mit. Der Titel ist international gefragt Die Statistik der aktuellen Meister-Abschlüsse gibt einige spannende Aufschlüsse über die Bedeutung der Titel, die weit über das Düsseldorfer Handwerk hinaus reicht. So wird der Meisterbrief global geschätzt. Meister gründen Unternehmen, schaffen Arbeitsplätze, bilden aus. Das Handwerk trägt damit Wesentliches für die Wirtschaftsentwicklung bei. „Seit 15 Jahren pendelt die Zahl der Meisterabsolventen im Kammerbezirk stabil um die eintausend. Ungeachtet der immer kleiner werdender Alterskohorten im typischen Meister-Alter zwischen 23 und 33 und einem ungebrochenen Run auf die Hochschulen und in immer mehr Studiengänge hat die Meisterfortbildung ihren Rang als klassischer Weg der Aufstiegs-Fortbildung für Handwerker glänzend verteidigt“, bewertet Ehlert die Entwicklung. Annähernd jeder zweite Jungmeister will einen Betrieb gründen oder übernehmen Die bestandene Meisterprüfung nach einer anstrengenden Ausbildungszeit ist vor diesem Hintergrund eine würdevolle Feier wert. Und so werden an diesem Sonntag, 22. April, 766 männliche und 213 weibliche Nachwuchs- Führungskräfte in der Düsseldorfer Stadthalle die begehrten Urkunden in Empfang nehmen. 20 von ihnen erhalten als jahresbeste Prüflinge ihren Meisterbrief auf offener Bühne. Zur 69. Düsseldorfer Meisterfeier erwartet die Kammer 3000 Teilnehmer und den NRW- Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart als Festredner. Eine Umfrage der Kammer unter allen Absolventen bestätigt einmal mehr auch die herausragende Stellung der Meisterfortbildung als Unternehmerschule: Annähernd jeder zweite Jungmeister (48 Prozent) will nach eigenen Angaben einen Betrieb gründen oder übernehmen oder hat diesen Schritt bereits vollzogen. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Wiederholte Umfragen über mehrere Prüfungsjahrgänge FOTO: THINKSTOCK/MINERVA STUDIO hinweg lassen im Übrigen erkennen, dass die Qualifizierungskette Lehrling – Geselle – Meister – Ausbilder auch künftig funktionieren wird: Aktuell 80,5 Prozent der Absolventen selbst Nachwuchs ausbilden bekunden danach, künftig zu wollen. JETZT STEIGEN ALLE UM. Sie sparen 5.031,– €¹ Caddy EcoProfi 119,–€³ LEASINGRATE ohne Sonderzahlung Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. (rps) 284 erfolgreiche Prüfungsteilnehmer machten ihren Abschluss im Ausbauhandwerk, 223 im Kraftfahrzeuggewerbe, 184 in der Branchengruppe Personenbezogene Dienstleistungen (unter anderem Friseure),128 in einem Metall- und Elektroberuf und 96 im Gesundheitsgewerbe (Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädieschuhmacher, Orthopädietechniker und Zahntechniker). Bemerkenswert: Auch in den sogenannten Zulassungsfreien Handwerken, in denen der Meistertitel für eine selbstständige Gewerbeausübung freiwillig ist (zum Beispiel Maßschneider, Raumausstatter oder Gebäudereiniger), stiegen die Absolventenzahlen auf 67 (Vorjahr 61) an. Nicht ganz zufrieden zeigt sich Düsseldorfs Handwerkskammer-Präsident Andreas Ehlert dagegen mit der Entwicklung bei den weiblichen Meisterabsolventen. Deren Anteil kletterte zwar ebenfalls leicht von 21,7, auf 21,8 Prozent. „Wir haben in den letzten Jahren mit visuellen und interaktiven Kampagnen intensiv um diese wichtigste unausgeschöpfte Zielgruppe geworben, wollen die typischen Männer- und Frauendomänen überwinden und den Anteil der Jungmeisterinnen und der Gründerinnen auf 30 Prozent erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, wäre eine stärkere Dynamik nötig, auf Basis einer gesellschaftswirksamen Kampagne mit gezielter Förderung und curricularer Flankierung an den Schulen“, nimmt Ehlert die Politik in die Pflicht. Der Meistertitel bleibt im Übrigen ein weltweit begehrter Titel: 83 Jungmeister sind ausländischer Herkunft (Quote 8,5 Prozent, Vorjahr 7,5 Prozent); darunter 29 Frauen. Die „internationalen Meister“ kommen aus der Türkei (32) und weiteren 20 Staaten, darunter die Meisterin im Handwerk: Zwar nimmt die Zahl zu, Experten sehen hier aber noch mehr Potenzial. FOTO: THINKSTOCK/MONKEYBUSINESSIMAGES Herkunftsländer Iran und Irak; aber auch ein Argentinier und ein Meisterschüler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten haben den global geschätzten Abschluss erworben. Im Kammerbezirk selbst stechen diese Regionen durch besonders zahlreichen Meisternachwuchs hervor: die Kreise Mettmann (88) und Neuss (73), Düsseldorf (72), die Kreise Wesel und Viersen (je 65) sowie Duisburg (55), Essen (46) und Wuppertal (35). „Unser Land darf sich auf eine neuen Meisterjahrgang freuen, der führen, Menschen ausbilden und beschäftigen und sich am Markt beweisen will. Eine herausragende Chance dazu bieten die 9400 Betriebe, die in den kommenden Jahren qualifizierte Nachfolger suchen. Wir wollen deshalb möglichst viele Jungmeister für die Option der Selbstständigkeit und Betriebsnachfolge aufschließen und den Gründungsschritt informatorisch und digital noch weiter vereinfachen“, kündigt Ehlert an. z.B. 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