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775 Jahre Kalkar -ET 24.08.2017-

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775 Jahre Kalkar -ET

KLE-L4 C4 Zuhause in Goch und Uedem RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017 Notiert von Redaktion Kleve kleve@rheinische-post.de Telefonnummer 02821 59821 Kirchenkreis im Lipper Land unterwegs Ließ die Reise nach Bad Salzuflen Revue passieren: die Gemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises. FOTO: NN (RP) Nach Bad Salzuflen führte die erste Reise der Gemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Kleve in diesem Jahr. Bei einem Nachtreffen im Haus der kreiskirchlichen Dienste in Goch ließen die Teilneh- mer durch eine Bilderpräsentation die Erlebnisse im Lipper Land noch einmal Revue passieren. Die Reise begleiteten Marianne und Alois Walterfang ehrenamtlich für den Kirchenkreis. Konzertreise des Uedemer Frauenchores durch Belgien und die Niederlande (RP) Der Frauenchor „pro musica Uedem“ war auf einer großen Konzertreise durch Belgien und die Niederlande. Auf dem Weg nach Brüssel wurde in Banneux eine deutsche Messe gestaltet. Am selben Tag folgte abends in der Kirche Trinité in Brüssel der nächste Auftritt. Hier wurde das erste große Konzert gesungen. Weitere Konzerte folgten in Sacre-Coer in Brüssel, der Kathedrale in s´Hertogenbosch, in der Basilika in Boxtel und der Klosterkirche in Steyl. Die 46 mitgereisten Frauen und Chorleiter Manfred Hendricks konnten auch bei einer Brauereibesichtigung, einer Stadtrundfahrt, dem Besuch des Parlamentariums und des Atomiums die Stadt Brüssel ein wenig näher kennenlernen. Der Frauenchor „pro musica Uedem“ wird schon beim Brunnenfest am Sonntag, 3. September, ab 16 Uhr auf dem Uedemer Markt das nächste Konzert geben. 46 Frauen und Chorleiter Manfred Hendricks erlebten eine Reise mit Auftritten und Besichtigungen. FOTO: NN Stadttore, Zollschranken und Gewänder: Bürger feiern Historie 775 Jahre sind vergangen, seitdem Kalkar seine Stadtrechte bekam. Morgen beginnt die Festwoche zum Jubiläum mit einem vielseitigen Programm. Zum großen Jubiläum der Stadt steigt Kalkar morgen in eine vollgepackte Festwoche ein. Nach dem Schlemmerfest „Kalkar genießen“ am 25. und 26. August sowie der Sonntagstafel tags drauf folgt drei Tage später, am 30. August, ein Blick in die Zukunft: Wie mag die Stadt wohl im Jahr 2030 aussehen? Dazu sind Präsentationen sowie Gespräche mit den Bürgern geplant. Der große Festakt zum 775-Jahrs- Jubiläum Kalkars beginnt am 1. September stimmt um 20 Uhr der Gitarrist Jürgen Markus mir seiner Band „Small Is Beautiful“ die Besucher ein, bevor um 21.30 eine Lichtinszenierung von Dominik Loock die Besucher auf dem Markt verzaubern soll. Abschließend gibt es noch ein gut einstündiges Jazz-Konzert mit dem Theo de Vries Quartett. Nach einem Begegnungsfest der Vereine im Hönnepeler Schützenzelt am Samstag (dort ist zugleich Schützenfest) folgt am Sonntag, 3. September, der absolute Höhepunkt: 300 Kalkarer werden sich passend Höhepunkt der Festwoche ist das Mittelalter-Spektakel auf dem Marktplatz nächsten Sonntag mittelalterlich kostümieren, als Bürger, Kaufleute, höhere Herrschaften oder Mägde – ganz, wie es gewünscht ist. „Viele Leute haben sich aufwendige Kleider geliehen, andere haben so etwas tatsächlich im Kleiderschrank oder nähen selbst“, hat Kulturamtschef Harald Münzner erfahren. Für die Bruderschaften und Gilden ist ein Mitwirken in Tracht natürlich Ehrensache, aber auch Bürger ohne Vereinsbindung fühlen sich als echte Kalkarer dem Anlass verpflichtet. Auch Kinder und Jugendliche sollen sich altertümlich in Schale werfen. Bürgermeisterin Britta Schulz wird als Brunhilde in Erscheinung treten, was ein ungewohntes Bild sein dürfte. Sie begrüßt das Volk, das durch symbolische Stadttore und durch Zollschranken geschritten sein wird, vor dem Rathaus. Die Bruderschaften verkaufen an den „Stadteingängen“ zum Preis von je drei Euro Festabzeichen, die helfen sollen, die Veranstaltung zu finanzieren, denn die Stadtkasse soll nicht belastet werden. Ein Festhochamt in St. Nicolai mit den Chören und Musikvereinen der Stadt gehört am Sonntag natürlich dazu (10 Uhr), anschließend zieht ein Festzug von der Jan-Joest-Straße über Altkalkarer Straße, Markt, Kesselstraße und Grabenstraße bis zum Rathaus. Das 625-jährige Bestehen der Eligius-Gilde ist ein weiterer Bruderschaften, Gilden und Vereine laden auf den Marktplatz ein (625 Jahre St.-Eligius-Gilde) 10.00 Uhr Festgottesdienst St.-Nicolai-Kirche 11.00 Uhr Umzug aller Teilnehmer, anschl. Markttreiben 19.30 Uhr Abschlusskonzert auf dem Markt Buntes Treiben herrscht zum Stadtjubiläum wieder auf dem Marktplatz in Kalkar. Die nächsten Tage werden unterhaltsam. Feier-Anlass. Die übrigen Gilden und Bruderschaften bereiten die Festlichkeiten alle miteinander vor. Zwei Gruppen spielen den ganzen Tag über mittelalterliche Musik. Rätsel zur Historie der Stadt können unter dem Stichwort „Wussten Zahlreiche Vereine haben sich an der Festwoche vom 25. August bis 3. September beteiligt Das von RP-Karikaturist Martin Lersch gestaltete Plakat wird am Sonntag auf dem Markt als Sonderdruck in einer Auflage von 75 Stück (knapp DIN A3) für zehn Euro verkauft. Der Künstler hat die Plakate auch nummeriert und signiert. Sie schon, dass...“ gelöst werden. Entsprechende Aufsteller entlang einess „mittelalterlichen Pfads“ stellen Frage zur Geschichte der Stadt. Zum Ende des Tages gibt es vor dem Rathaus ein Abschlusskonzert des Musikverein von Calcar mit dem Jugendorchester Wissel und dem Tambourcorps Kehrum. Ein echter Amboss wird in die „Ambosspolka“ einbezogen. Zu essen gibt es Spanferkel, Gegrilltes, Kaffee und Kuchen, Waffeln, Wein und Zwiebelkuchen, Brot und Apfelringe. Die Mühlen-Brauer verkaufen Mühlenbier. Kirchenführungen und mittelalterliche Tänze gibt es außerdem. Messdiener und Pfadfinder betreiben ferner einen altertümlichen Kinderspielplatz.

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