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775 Jahre Kleve

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775

775 Jahre Kleve – vom Land im Mittelpunkt der Mächte zur jungen Hochschulstadt Mit der Schwanenburg fing alles an. Irgendwann im 11. Jahrhundert bauten die ersten Klever, die damals noch keine waren, eine Burg an einer steilen Anhöhe. Von dieser Klippe, seinerzeit Kliff, leitete sich der Name K(C)leve ab, wie ein Blick in die Geschichtsbücher lehrt, in der die erste Erwähnung des Grafen von Cleve im Jahr 1092 notiert ist. Am 25. April 1242 war es dann soweit: Graf Dietrich VI. von Kleve verleiht den Einwohnern das Stadtrecht. Auf genau 775 Jahre Stadtgeschichte blickt der Klever von heute zurück – eine gewaltige Zeitspanne voller Höhen und Tiefen mit vielen großen Momenten und Menschen, von denen wir jeweils einige exemplarisch und ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit in unserer Jubiläumsbeilage würdigen. Denn die moderne heutige Kreisstadt Kleve war und ist mehr als ein inzwischen 50.000 Menschen zählendes Mittelzentrum in der Nähe des Rheins und der Niederlande. Dabei zehrt (und träumt) der Klever anno 2017 noch immer von seiner im Mittelalter fürwahr glorreichen Vergangenheit, in der die Stadt durch die vereinigten Länder Kleve, Mark, Jülich, Berg und Ravensburg als „Land im Mittelpunkt der Mächte“ zwischen Frankreich, England, den nördlichen Niederlanden, dem spanischen König und dem römischdeutschen Kaiser galt – für Historiker eine Ausdehnung, die diese seinerzeit vereinigten Herzogtümer zu einer Wurzel des aktuellen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen macht. Bis ins englische Königshaus reichte die Verbindung, als die bis heute wohl berühmteste Kleverin, die Herzogschwester Anna von Kleve, im Jahr 540 mit dem englischen König Heinrich VIII. vermählt wurde – eine Ehe, die nur kurze Zeit hielt. Kolportiert wird ein wenig schmeichelhafter Ausspruch von Heinrich VIII. über seine Angetraute: „Ihr habt mir eine flämische Mähre geschickt!“ Diese Ära von internationaler Bedeutung sollte bis 1609 andauern, fünf Jahre nach dem Aussterben der klevischen Dynastie übernahm der Kurfürst von Brandenburg im Jahr 1614 auch die Stadt Kleve. Aber Kleve sollte noch mehr Blütezeiten erleben: Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen verschaffte der Stadt eine künstlerische Blütezeit, deren Spuren noch heute im Stadtbild fortleben. Auch sein Geist lebt in der Stadt fort, gilt Kleve doch auch im 21. Jahrhundert als eine Art kultureller „Hauptstadt“ am Niederrhein – nicht nur des berühmten Museums Kurhaus wegen. Aber Kleve lebt nicht in der Vergangenheit: Heute ist die Kreisstadt im Grünen nicht nur Sitz vieler Behörden und Gerichte, sondern auch ein kultureller und gesellschaftlicher Magnet der Region. Und aller demografischen Entwicklung zum Trotze wird die Stadt immer jünger. Seit der Eröffnung der Hochschule Rhein-Waal am 13. Mai 2009 im ehemaligen Hafengelände strömen die Studenten aus aller Herren Länder gen Kleve. Mehr als 4000 junge Studierende sind ein Pfund für die Zukunft, mit dem sich im Schatten der Schwanenburg gut wuchern lässt. Eine Entwicklung, die Ex-Bürgermeister Theo Brauer schwärmen ließ: „Kleve ist eine Boom-Town!“ Jürgen Loosen Redaktionsleiter RP-Redaktionsleiter Jürgen Loosen (r.), Walter Heicks (l.) und Bäckermeister Andreas Wolsing mit einem süßen Preis für unsere Leser. Foto: van Offern Inhalt 775 Jahre Kleve: Wie alles begann ...................... 4-5 775 Jahre Kleve: So wird gefeiert............................6 Bikini, Beat und Bobbycar........................................ 7 Street Food Festival..................................................8 Schwanenritter auf dem Boot..................................9 Als Prinz Moritz die Stadt umbaute ...................... 10 So weit die Blicke schweifen................................... 11 Das Wasser von Bad Cleve...................................... 12 Die Gesichter einer Stadt........................................ 13 Das Aushängeschild Kurhaus................................. 14 Hochschule – das Projekt des Jahrhunderts ........ 15 Kleves Boulevard .................................................... 16 775 Schritte durch die Stadtgeschichte................ 17 Kleve in Zahlen ...................................................18-19 Die Ministerin im Schatten der Schwanenburg... 20 Söhne und Töchter der Stadt ................................. 21 Unternehmer mit Weitsicht ...................................22 EOC: Einkaufstor zur Stadt Kleve ..........................23 Margarine - made in Kleve..................................... 24 Union: Vom Werksgelände zum Wohnquartier ...25 Einen Schwan-XXL, bitte!...................................... 26 Gewinnspiel .............................................................27 Die City, die anzieht ................................................28 58 Jahre tierisches Domizil ................................... 29 Einmal Regionalliga und zurück............................ 30 Merkur sorgt für die Vielfalt .................................. 31 Ein ganzes Jahr volles Programm.................... 32-33 Die Kunst, die Zeit zu entdecken.......................... 34 Eine Stadt als Modell...............................................35 Günniales Kleve.......................................................35 Impressum 775 Jahre Kleve Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf. Geschäftsführer: Dr. Karl Hans Arnold, Patrick Ludwig, Hans Peter Bork, Johannes Werle, Tom Bender (verantwortl. Anzeigen), Stephan Marzen Druck: Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Zülpicher Str. 10, 40196 Düsseldorf Anzeigen: Kontakt: Anke Rennings, 02821 59838 E-Mail: anke.rennings@rheinische-post.de Redaktion: Redaktion Kleve, Hagsche Straße 2, 47533 Kleve Jürgen Loosen (Redaktionsleiter), Julia Lörcks (Layout & Gestaltung), Matthias Grass, Marc Cattelaens, Peter Janssen, Julia Zuew, Sabrina Peters Telefon: 02821 59821 E-Mail: kleve@rheinische-post.de Rheinland Presse Service GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf, José Macias (verantwortlich), Jörg Mehl Kontakt: Telefon 0211 528018-0, E-Mail: redaktion@rheinland-presse.de Grafik: Anna Zörner, Michelle Nix (PrePressServices) Titelfoto: Markus van Offern Titelgestaltung: PrePressServices, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf

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