Aufrufe
vor 8 Monaten

775 Jahre Kleve

  • Text
  • Kleve
  • Klever
  • Stadt
  • Hochschule
  • Zeit
  • April
  • Geschichte
  • Moritz
  • Kurhaus
  • Offern

Beim Street Food

Beim Street Food Festival in Kleve können die Besucher an den zahlreichen Ständen kulinarische Trends entdecken. Fotos: Street Food Festival Das Street Food Festival kommt zum ersten Mal nach Kleve, auf das elände der Hochschule Rhein-Waal. Zum Stadtfest am 29. und 30. April wird in den Food-Trucks gebrutzelt. VON MARC CATTELAENS Streetfood ist in aller Munde. Der Trend erobert derzeit das ganze Land. Kleve macht da keine Ausnahme. Zum Stadtfest 775 Jahre Kleve findet auf dem Gelände der Hochschule Rhein- Waal am 29. und 30. April zum ersten Mal das Street Food Festival statt. Street Food ist viel mehr als der schnelle Happen auf der Straße. In vielen Ländern der Erde – vor allem in Südamerika, Asien und Afrika, bieten Street Food Läden den Menschen eine preisgünstige Gelegenheit, sich gesund und schmackhaft zu ernähren. Positiver Nebeneffekt: Die Gäste kommen ins Gespräch und tauschen sich aus. Für Touristen sind Street Food Stände die Möglichkeit, fremde Essenskulturen kennenzulernen und authentische, landestypische Gerichte zu sich zu nehmen. Das Street Food Festival in Kleve bietet den Besuchern eine gute Gelegenheit, kulinarische Trends zu entdecken, in ungezwungener Atmosphäre von Stand zu Stand zu schlendern und kulinarische Köstlichkeiten auszuprobieren. Am Samstag, 29. April, von 12 bis 22 und am Sonntag, 30. April, von 12 bis 20 Uhr laden die Veranstalter zum Schlemmen und Genießen ein. Das Original Street Food Festival findet auf dem Campusgelände zwischen der Hochschulbibliothek und der Mensa statt. Auf die Hand gibt es frittiertes Eis, argentinische Empanadas, köstliche Falafeln, handgemachte Strudel aus der Schweiz, gefüllte brasilianische Käsebällchen und vieles mehr. „An der Hochschule studieren mehr als 5000 Studierende aus mehr als 100 verschiedenen Nationen. Auch wenn wir die 100 nicht knacken, werden wir ein Wochenende lang für kulinarische Highlights aus zahlreichen Nationen sorgen. Die Besucher können sich querbeet durch die verschiedensten Köstlichkeiten probieren“, sagt Veranstalter Till Riekenbrauk. Bei schönem Wetter kann man die Sonne mit Blick auf den Kanal am Hafenbecken genießen. Riekenbrauk: „Das Street Food Festival steht für echte und kunterbunte Street Food-Küche aus der Welt. Für alle Hungrigen und Feinschmecker ein unvergessliches Erlebnis, das die Sinne anspricht: Man kann schauen, riechen, fühlen und schmecken“ Für die kleinen Gäste gibt es Spielmöglichkeiten. Während des Festivals sorgen DJs für die passende Musik. Perfekter Snack: Ein saftiges Stück Fleisch mit Dips. Leckere Burger gibt es beim Festival in vielen Varianten.

Schwanenritter auf dem Boot Das Schwanenritter-Race wird ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Hunderte Besucher werden am 20. Mai im Klever Hafen erwartet, wenn die Skipper ihre selbst gebastelten Boote zu Wasser lassen. Die Hochschule öffnet die Türen. VON MARC CATTELAENS Eine Handvoll Bretter, ein paar Nägel, Klebeband und zwei Stunden Zeit, aus dem Ganzen ein fahrtüchtiges Boot zu bauen. Das sind die Rahmenbedingungen für alle „Schwanenritter“, die am Samstag, 20. Mai, am großen Rennen über den Spoykanal teilnehmen wollen. Das Event verspricht eine der Höhepunkte des Jubiläumsjahres zu werden. Hunderte Besucher werden im Hafen erwartet, wenn die Skipper ihre selbst gebastelten Boote zu Wasser lassen. Zum fünften Mal findet das Spaß-Rennen auf dem Wasser statt. In diesem Jahr wird es organisiert von der Hochschule Rhein-Waal, die sich an diesem Tag auch allen Besuchern bei einem Tag der offenen Tür vorstellt. Ab 12.30 Uhr werden die teilnehmenden Teams, jeweils vier Personen stark, am Hafenbecken vor der Kulisse der Hochschule erwartet. Um 13 Uhr fällt der Startschuss für die Vorbereitungen. Die Bedingungen sind nicht einfach und fordern die Kreativität der Teilnehmer heraus: Das Team muss innerhalb von zwei Stunden ein Boot aus dem gegebenen Material bauen – Sperrholz, Gaffa-Tape und Nägel gehören beispielsweise dazu. Der Antrieb darf vorher geplant und gebaut werden, es muss allerdings ein bionischer Antrieb sein, sprich: Erlaubt sind Flossen, Flügel und Paddel – alle Konstruktionen ohne Motor! Der Antrieb muss kom- plett selbstgebaut sein – es dürfen keine gekauften Teile verwendet werden. Ferner müssen auf dem Boot ein Schwan und ein Schwanenritter eingebunden werden. Es ist egal, ob es sich dabei um eine 3D-Figur, ein aufgemaltes Bild, eine Verkleidung oder Ähnliches handelt. Der Kreativität sind bei der Umsetzung der Aufgabe keine Grenzen gesetzt. Der Schwanenritter und der Schwan dürfen aber bereits ab dem Zeitpunkt der Anmeldung zu Hause gestaltet werden. Mindestens ein Teammitglied muss mit Schwimmweste ausgestattet beim Start das Boot besteigen und versuchen, so schnell wie möglich das Ziel zu erreichen. Start des Rennens ist um 15 Uhr. Das Ganze ist natürlich eine Mordsgaudi für die Zuschauer, da sich viele Konstruktionen auch dieses Mal als bei weitem nicht so tragfähig, wie die Erbauer dachten, erweisen werden. Um 16 Uhr werden die Sieger auf dem Treppchen stehen und ihren Preis in den Händen halten. Von 11 bis 16 Uhr können die Besucher den Campus Kleve erkunden und sich über die Hochschule Rhein- Waal schlau machen. Welches Studium ist das richtige? Welche Veranstaltungen bietet die Hochschule an? Mit welchen Forschungsbereichen beschäftigen sich die Wissenschaftler? Die Hochschule lädt alle Schüler, ihre Eltern und Freunde sowie alle Bürger zum Tag der offenen Tür am Samstag, 20. Mai, auf den Campus Kleve ein. Für die Besucher ist das Schwanenritter-Race eine Mordsgaudi, denn so mancher Teilnehmer nimmt ein unfreiwilliges Bad im Spoykanal. Fotos (2): Gottfried Evers

Sonderveröffentlichungen