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Alles für den Hund -02.09.2017-

Alles für den Hund

Alles für den Hund ANZEIGE Kleine Hunde immer beliebter Sie sind süß, gute Spielartner und lassen sich ühelos auf den Arm ehmen. Kleine Hunde sind wegen ihrer Größe bei vielen Tierfreunden beliebt. Auch viele erfahrene Hundehalter entscheiden sich verstärkt für kleine Hunde. Dies stellt auch Anforderungen an eine bedarfsgerechte Ernährung dieser Minirassen. Gegen das Alleinsein: Tagesstätten für Hunde Mensch und Hund verbringen ihre Zeit am liebsten gemeinsam, doch nicht jeder Tierhalter kann seinen Liebling mit zur Arbeit nehmen. Eine gute Alternative zu einem einsamen Tag in der Wohnung ist eine Hundetagesstätte. Gerade für Alleinstehende ist das Betreuungsangebot eine große Hilfe. Tagesstätten für Hunde finden sich heute in fast jeder größeren Stadt. Zu den Pionieren in Nordrhein-Westfalen zählt Jennifer Jung mit ihrer HUTA in Ratingen. Sie weiß, worauf Hundehalter bei der Wahl der richtigen Tagesstätte oder Hundepension achten müssen. Bei einem Besichtigungstermin bekommen Hundehalter einen ersten Eindruck von der Einrichtung, empfiehlt die Expertin. Wichtig ist, dass es sich um einen behördlich genehmigten Betrieb handelt. Diese sind entsprechend Paragraf 11 des Tierschutzgesetzes zugelassen. Dazu sollte erfragt werden, wie viel Personal in der Tagesstätte tätig ist. Auch die Qualifikation der Mitarbeiter ist von wesentlicher Bedeutung für eine gut geführte Einrichtung, betont Jennifer Jung. Erstaunlicherweise erkundigen sich jedoch nur wenige Interessenten danach. Betreiber sollten zumindest einen Sachkundenachweis für Pensionsbetreiber erbracht haben, auch die Praxiserfahrung der Hundebetreuer spielt eine große Rolle. Bei einem Rundgang nimmt der Hundehalter alle Anlagen und Räumlichkeiten der Tagesstätte in Augenschein. Wie viele Hunde werden hier betreut? Wie groß sind einzelne Gruppen, und wie werden diese zusammengestellt? Wel- terwegs haben es Frauchen und Herrchen mit kleinem Hund oftmals leichter. Dackel und Co. sind in Hotels, im Restaurant oder bei Fahrten im ÖPNV seltener ein Problem als große Hunde. Im Notfall lässt sich ein kleiner Hund auch bequem tragen. Das ist insbesondere für Halter, die in einer höher gelegenen Wohnung ohne Fahrstuhl wohnen, wichtig. Denn nicht nur bei älteren oder kranken Hunden kann es notwendig sein, das Tier hi- Jennifer Jung aus Ratingen zählt mit ihrer Tagesstätte für Hunde zu den Pionieren in Nordrhein-Westfalen. che Rückzugsmöglichkeiten hat das Tier beispielsweise bei Regen und Wind und gibt es Plätze, an denen der Hund zur Ruhe kommt? Einige Hundetagesstätten verfügen über große Areale, in denen die Tiere in der Gruppe frei laufen und spielen können, wenn sie sich kennen. Das muss von den Hundebesitzern jedoch gewünscht werden. Die Frage, wie ein neuer Hund integriert wird, ist ebenfalls wichtig bei der Wahl der richtigen Tagesstätte, betont Jennifer Jung. „Bei uns wird jeder Neuankömmling einzeln nach einer Begutachtung ohne den Halter ganz langsam integriert“, sagt sie. In der HUTA Ratingen sind sogar Hunde, die in der Vergangenheit isoliert gehalten wurden und wenig Möglichkeiten zum Austausch mit Artgenossen hatten, herzlich willkommen. „Wir fangen mit den Vierbeinern in kleinen Schritten an und bieten entsprechende Trainings“, erklärt die Inhaberin. Sind die Tiere gut integriert, dürfen sie in sieben Auslaufbereichen auf dem 13.000 Quadratmeter großen Gelände oder im Schlechtwetterbereich nach Herzenslust herumtollen. Die Betreuung der Hunde sollte durch qualifiziertes Fox Terrier, Zwergschnauzer, Teckel oder Jack Russel – die Vielfalt an Zwergrassen und kleinen Hunderassen ist groß. Dass eine kleine Fellnase aufgrund ihrer Größe jedoch pflegeleichter ist als die größeren Artgenossen, lässt sich nicht verallgemeinernd sagen. Denn es gibt große Unterschiede beim Temperament und bei den Bedürfnissen der Vierbeiner. Während zum Beispiel ein Jack Russell ständig in Bewegung ist, lassen es Französische Bulldoggen lieber ruhiger angehen. Zu den kleinen Rassen zählen Hunde mit einer Widerristhöhe von bis zu 40 Zentimetern und einem Körpergewicht von bis zu 15 Kilogramm. Das Schöne: In der Regel werden kleine Rassen älter als ihre größeren Verwandten. Während es Doggen und Bernhardiner gerade mal auf knapp zehn Lebensjahre schaffen, werden die Kurzbeiner oft bis zu 15 Jahre alt. Die individuelle Lebenserwartung eines jeden Hundes hängt jedoch von vielen Faktoren ab: Neben genetischen Gegebenheiten spielen auch eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und ein ausgeglichenes Umfeld eine große Rolle. Ob im Haus, im Auto oder bei der Größe des Körbchens– ein kleiner Hund braucht einfach weniger Platz. Gerade für Tierhalter mit Wohnung ohne Garten ist das ein wichtiges Argument bei der Auswahl der Rasse. Auch unnauf tragen zu müssen. Vielfach interessieren sich Familien für kleine Hunde, denn die geringe Körpergröße und die damit einhergehende geringere Kraft kann praktisch sein. So führt der Nachwuchs das Tier leichter an der Leine als einen großen Hund. Halter sollten jedoch nicht unterschätzen, dass einige Rassen sehr temperamentvoll sind und daher nicht alle kleinen Hunde in einen Familienhaushalt passen. Zudem muss jeder Hund an den Kontakt mit Kindern gewöhnt werden, die Kids müssen im Gegenzug ein Gespür für die Bedürfnisse des Tieres entwickeln. Gerade kleine Kinder können ihre Kräfte noch nicht so gut einschätzen und greifen zu stark zu. Das kann bei kleinen Hunden schnell zu Verletzungen führen. Hunde kleiner Rassen oder Zwergrassen stellen genau wie ihre größeren Artgenossen umfassende Anforderungen an ihren Halter. Eine ausgewogene, an ihre Be- Fachpersonal vorgenommen werden. „Hundehalter müssen sich erkundigen, ob die ganze Zeit jemand bei den Hunden ist und diese beaufsichtigt“, rät Jung. Gerade bei Hundepensionen, in denen die Tiere mehrere Tage bleiben, ist es wichtig zu wissen, ob auch nachts jemand vor Ort ist und im Notfall einschreiten kann. dürfnisse angepasste Ernährung, ausreichend Bewegung und Beschäftigung sowie eine konsequente Erziehung sind genauso wie bei größeren Rassen enorm wichtig, weiß Dr. Simone Radicke, Fachtierärztin für Tierernährung und Diätik. Zudem braucht ein kleiner Hund nicht automatisch weniger Futter als ein großes Tier. Wie bei allen Hunden ist auch bei den Kleinen der Grad der Aktivität und das Temperament ausschlaggebend. So verbrennt ein aktiver Jack Russell mehr Kalorien als ein Mops, der am liebsten auf der Couch liegt. Einen besonderes Augenmerk gilt der Verdauung der kleinen Fellnasen, die oft sehr sensibel ist. Häufige Wechsel der Nahrung sollten vermieden werden, da die Bakterienflora im Darm auf Futterwechsel sehr schnell reagiert, rät Dr. Simone Radicke. Das betrifft den Wechsel von Trocken- auf Nassfutter oder umgekehrt. Die Folgen sind weicherer Kot und unangenehme Blähungen. Um den kleinen Magen des Hundes nicht zu strapazieren, hilft es, die Nahrung auf mehrere Rationen verteilt zu geben. So kann die Verdauung in Ruhe arbeiten, außerdem hat das Tier das Gefühl, mehr Futter zu bekommen. „Eine Besonderheit ist die Neigung zur Zahnsteinbildung bei kleinen Hunderassen“, erklärt Dr. Simone Radicke. „Sie haben kleine Kiefer mit einem engen Zahnabstand. Dadurch kann es sein, dass sich die Wahrscheinlichkeit für die Bildung von Zahnbelag erhöht.“ Abhilfe, so ihr Ratschlag, schafft regelmäßiges Putzen mit einer weichen Zahnbürste und spezieller Zahnpasta aus dem Zoofachhandel oder vom Tierarzt. In einer guten Einrichtung ist das Personal hinsichtlich Erster Hilfe geschult und kennt sich mit Krankheiten aus, im besten Fall ist ein Tierarzt vor Ort oder in der Nähe. Gute HU- TAs und Tierpensionen sind gefragt. Insbesondere Urlauber sollten sich daher frühzeitig um einen Platz für ihren Liebling kümmern. Präsident Macron adoptiert einen Hund Ein neues Haustier in der Machtzentrale: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist auf den Hund gekommen. Der zuletzt in Beliebtheitsumfragen rasant abgestürzte Staatschef adoptierte einen Hund aus einem Tierheim und taufte ihn auf den Namen „Nemo“, wie am Montag aus dem Élysée-Palast bestätigt wurde. Der Name sei eine Hommage an die Figur des U-Boot- Kapitäns Nemo aus dem Jules- Vernes-Roman „20 000 Meilen unter dem Meer“, berichtete der französische Nachrichtensender BFMTV. Es handele sich bei dem schwarzen Tier um einen Mischling von Griffon und Labrador. Hunde waren übrigens auch bei Macrons Vorgängern belieb, wie die Deutsche Presse- agentur zu berichten weißt: Der Sozialist François Hollande nahm Ende 2014 eine Labradorhündin als Geschenk an. Sie wurde auf den Namen „Philae“ getauft – ein Verweis auf das europäische Mini-Labor, das kurz zuvor mit seiner spektakulären Landung auf dem Kometen „Tschuri“ für Schlagzeilen gesorgt hatte. Nicolas Sarkozy hatte mit „Clara“, „Dumbledore“ und „Toumi“ gleich drei Hunde um sich. „Sumo“ von Jacques Chirac soll den Auszug aus dem Élysée schlecht verkraftet haben. Mit François Mitterrand wurde dessen Labrador-Hündin „Baltique“ sogar so bekannt, dass eine Statue für sie in Soustons an der Atlantikküste geschaffen und Memoiren unter ihrem Namen veröffentlich wurden. – Schnuppern Sie mal rein

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