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Alles für den Hund -11.08.2018-

Alles für den Hund

Alles für den Hund Streunerhunde aus dem Urlaub mitnehmen ist keine gute Lösung ANZEIGE Ein erlebnisreicher Tag für Hundefreunde Morgen findet auf der Düsseldorfer Galopprennbahn von 11 bis 18 Uhr das Dog-Event statt. Sonne, Strand und Streunerhunde: Gerade in südlichen Ländern gehört das oft zusammen und bereitet Urlaubern Gewissensbisse. Füttern? Spenden? Die Tiere mit nach Deutschland nehmen? Experten geben Tipps für den Umgang mit Streunern. Info Nicht mitnehmen, nicht füttern – wie können Urlauber vor Ort trotzdem helfen? Tierheilpraktikerin Nina Taphorn empfiehlt, an eine anerkannte deutsche Tierschutzorganisation zu spenden, die das Geld dann ins Ausland weiterleitet. Seit vielen Jahren ist das Dog- Event auf der Galopprennbahn fester Bestandteil im Terminkalender vieler Hundefreunde und Familien. Das Event geht morgen in seine neunte Auflage. Knapp 100 Aussteller bieten unterschiedliche Waren und Dienstleistungen rund um den Hund an. Die Besucher können sich zu den Themen Tiergesundheit, Ernährung, Erziehung, Hundebekleidung, außergewöhnliches Zubehör und Tierschutzprojekte informieren. „Wir wollen das Verhältnis der Menschen zu ihrem Hund verbessern“, sagt Veranstalter Jörg Dräbert. „Hundebesitzer sollen herausfinden, was ihr Vierbeiner alles kann.“ Bei Mitmachaktionen können die Besucher ihren Hund besser kennenlernen. Im Showprogramm werden Hundesportarten, Hütehunde in Aktion, Dogdancing sowie Pferd und Hund im perfekten Zusammenspiel gezeigt. Und auch für die Hunde selbst gibt es viel zu erleben. So können sie gemeinsam mit Herrchen und Frauchen neue Spiele und Sportarten ausprobieren. Der Eintritt kostet sieben Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Information und Unterhaltung für die ganze Familie: Sonntag, 12. August von 11.00 bis 18.00 Uhr Pferderennbahn Düsseldorf, Rennbahnstraße 20 Sie humpeln, betteln oder liegen abgemagert in der Sonne: Streuner gehören zum Bild vieler Urlaubsorte. Gerade im Süden vermehren sich die Tiere rasant, denn sie werden kaum kastriert. „Wo Menschen Tiere herumlaufen lassen, ohne sich um ihre Vermehrung zu kümmern, wird es immer Straßenhunde geben“, sagt Nina Taphorn, Tierheilpraktikerin und Buchautorin. Tatjana Fischer, Vorsitzende des Tierschutzvereins Arca, vermittelt viele Tiere aus Spaien. „Es wird den Spaniern infach gemacht: Es gibt keine trafen für das Aussetzen“, erlärt sie. Außerdem hätten Tiee nur einen geringen Stellenwert. Auch die Wirtschaftskrie wirke sich aus: „Viele müsen ihre Häuser verkaufen und n Wohnungen ziehen, in deen Tiere nicht erlaubt sind. Aussetzen ist da die einfachste Lösung.“ Tierliebe Urlauber bekommen dann schnell Mitleid. Viele freunden sich mit einem struppigen Vierbeiner an und wollen ihn mitnehmen. Doch infach eingepackt werden önnen die Hunde nicht. „Für en Transport müssen sie eimpft, gechipt, frei von rankheiten und in einem ransportfähigen Zustand ein“, erklärt Taphorn. Die ollwutimpfung muss vor der inreise 21 Tage zurückliegen nd in einem Impfausweis einetragen sein. An einem Besuch beim Tierrzt kommt der Urlauber nicht vorbei, sagt Birgitt Thiesmann vom Tierschutzverein Vier Pfoen. Er kann das Tier impfen, inen Mikrochip implantieren nd den EU-Pass ausstellen. Der Deutsche Tierschutzund empfiehlt, den Import uf Einzelfälle zu beschränken. ntscheide man sich für die Adoption, sollte das nur über eine Organisation geschehen, Streunerhunde gehören in vielen südlichen Urlaubsregionen zum Straßenbild. Oft werden die Tiere einfach ausgesetzt. die die Lage der Tiere vor Ort zu verbessern versucht, sagt Tierärztin Verena Mißler. Ist der Verwaltungsaufwand geschafft, stehen die nächsten Probleme an. Laut Taphorn werden jährlich mehrere Hundertausend Hunde und Katzen nach Deutschland gebracht. „Da kann sich jeder ausrechnen, dass es unmöglich so viele gute Plätze gibt.“ Die Klimaveränderung stellt die kleinste Sorge dar. Zahlreiche gerettete Hunde wechselten mehrmals den Besitzer, weil sie ihre Menschen überforderten. „Streuner orientieren sich im Rudel aneinander“, erklärt Thiesmann. Sie sind nicht gewohnt, einem Menschen zu folgen. Vielfach sind sie verängstigt, wenn sie aus ihrem Umfeld herausgerissen werden. Taphorn ergänzt: „Ein Straßenhund lässt sich nicht immer sagen, dass sein Revier jetzt am Gartenzaun endet.“ Wer sich einen Hund herauspickt, fördert womöglich kriminelle Banden. „Eine gut gemeinte Tat ist inzwischen lukratives Geschäft unter dem Deckmantel des Tierschutzes geworden“, warnt Taphorn. Wenn schon füttern, dann richtig: Wollen Urlauber Streunerhunden etwas Gutes tun, sollten sie ihnen Tierfutter geben – und keine Snacks. Außerdem könnten auf diese Weise gefährliche Krankheiten ins eigene Land geschleppt werden. Ob Urlauber die Straßentiere füttern sollten, darüber sind sich die Experten uneinig. Thiesmann warnt davor, damit die Fortpflanzung zu unterstützen, Fischer hält es für eine wichtige Quelle zum Überleben. Wenn überhaupt, sollten die Hunde Tierfutter bekommen und kein Hotelessen. Taphorn plädiert dafür, Hunde nicht dorthin zu locken, wo sie unerwünscht sind. „Denn wenn Urlauber sich belästigt fühlen, wird der Hundefänger gerufen.“ Der Deutsche Tierschutzbund rät davon ab, die Tiere zu füttern. „Sinnvoller ist es, sich mit dem örtlichen Tierschutzverein in Verbindung zu setzen“, sagt Mißler. Dieser könnte die Population durch Kastrieren langfristig verkleinern und die Tiere in ihrem Revier an betreuten Futterstellen versorgen. Birgitt Thiesmann selbst hat einen Streunerhund aus Belgrad über die Organisation Euro-Pas (Protection of Animals in Serbia) adoptiert. „Rudi wurde jedoch nur nach Deutschland vermittelt, weil er vor ein Auto gelaufen war und nach der Operation nicht mehr freigelassen werden konnte.“ Ansonsten werden die Streunerhunde vor Ort kastriert und versorgt. Es mache keinen Sinn, die Tiere wahllos einzusammeln und nach Deutschland zu bringen. Erleben Sie einen ereignisreichen Tag auf dem Dog-Event: • Claudia Ludwig moderiert das pfotenreiche Show-Programm • Viele Mitmach-Aktionen • Fachvorträge namhafter Hundetrainer • Zahlreiche Info- und Verkaufsstände • Tolle Hunde-Castings • Showprogramm der Spitzenklasse • Viele Aktionen für den guten Zweck ... und tun Sie dabei noch Gutes: Der gesamte Erlös wird, wie in den vergangenen Jahren, an den Tierschutz gespendet. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.dog-event-duesseldorf.de Mit partnerschaftlicher Unterstützung von: Fleischig-frisch, wie Hunde es wollen! Zeitgemäße und artgerechte Ernährung für Hunde JUNIOR – ADULT – SENIOR 100 % frische Zutaten Impfkontrolle Tollwut! Bitte Impfpass mitführen, nur Hunde mit aktuell gültiger Tollwutimpfung dürfen auf das Gelände! Veranstalter Fressnapf Heimtierbedarf GmbH

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