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Anspruchsvolles Handwerk -ET 22.08.2017-

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Anspruchsvolles Handwerk -ET

RHEINISCHE POST DIENSTAG, 22. AUGUST 2017 OP-L3 Leichlingen C3 Veranstaltungen in der Mensa? Stadt will Runden Tisch LEICHLINGEN (pec) Damit die Mensa im Schulzentrum Am Hammer künftig auch als Versammlungsstätte außerhalb des Schulbetriebs genutzt werden kann, soll ein großer Runder Tisch mit allen am Verfahren Beteiligten eingerichtet werden Dies teilte die Stadt gestern auf Anfrage der CDU mit. Die Christdemokraten, die an den allgemeinen politischen Wunsch erinnerten, die Mensa als Veranstaltungsraum aufzunehmen, hatten nach dem aktuellen Sachstand gefragt. Offenbar ist aber noch nicht allzu viel passiert. Die Stadt skizzierte die Problematik gestern. Aus Schallschutzgründen dürfen Veranstaltungen nicht gleichzeitig (Aula/Mensa) stattfinden, hieß es. Genehmigt sind Veranstaltungen nur bis 22 Uhr (ansonsten wird ein Schallschutzgutachten erforderlich). „Zurzeit sind wir dabei zu überlegen, wie die Nutzung aussehen soll“, hieß es weiter: „Wir haben nur den Speiseraum; nicht die Küche. Je nach Betrieb wird evtl. Wasser und Abwasser benötigt, ist eine Bewirtung erforderlich etc..“ Hier müsse dann über eine mobile Trennwand zur Abtrennung der Ausgabe-Theken nachgedacht werden. Fazit: „Wir prüfen.“ TIPPS & TERMINE Private Wandergruppe „Durch den Bürgerbusch“, ab Busbahnhof (bis Fixheide), 9.20 Uhr. „Auf Rädern zum Essen“ (gemeinsames Mittagessen für Senioren), Café Strieker, Am Stadtpark, 12-14 Uhr. Demenz-Café Hasensprung, ev. Altenheim Hasensprungmühle, 14-17 Uhr. Lauftreff d. TV Witzhelden, ab Parkplatz Neuenhof Richtung Brachhausen, 18 Uhr. Messer-Attacke: Fall wird neu aufgerollt Im März hatte ein Leverkusener Mercedesfahrer vier Leichlinger Jugendliche auf einer Landstraße bedroht und versucht von der Fahrbahn abzudrängen. Der Fall wurde im Mai eingestellt, doch jetzt sind neue Hinweise aufgetaucht. VON CRISTINA SEGOVIA-BUENDÍA LEICHLINGEN Ungewissheit, wechselnde Zuständigkeiten und jetzt zu allem Überfluss auch noch „Bearbeitungsstau“ – rund ein halbes Jahr nach einer Messerattacke mit anschließender Verfolgungsjagd auf sie warten vier Leichlinger Jugendliche noch immer darauf, dass ihr Angreifer gefasst wird, geschweige denn für seine Tat bestraft. Der Fall hatte sich im Frühjahr ereignet: Eine 17-jährige Leichlingerin, ihre Zwillingsschwester sowie ein Freund und eine Freundin wurden nach eigenen Angaben auf dem Wander-Parkplatz kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn 542 von einem Mann mit einem Messer bedroht. Anschließend versuchte er, die Jugendlichen mit seinem Mercedes zu rammen und verfolgte sie bis in die Leichlinger Innenstadt, wo er sie von der Fahrbahn drängen wollte. Die Jugendlichen riefen den Polizeinotruf und erstatteten später Anzeige. Sie hatten sich das Auto samt Kennzeichen gemerkt. Nach knapp zwei Monaten aber, musste der Fall eingestellt werden. Der Grund: Der Täter konnte nicht ermittelt werden, wie der Staatsanwalt auf Nachfrage damals mitteilte. Auf dieser Landstraße, zwischen Langenfeld und Leichlingen spielte sich die Verfolgunsjagd ab. FOTO: RM (ARCHIV) Das ließ den Jugendlichen allerdings keine Ruhe. Einer von ihnen fuhr erneut auf den Wander-Parkplatz und erkannte den Mercedes- Fahrer wieder: Gleicher Mann, selbes Auto, anderes Kennzeichen. Die vier gaben der Polizei den Hinweis. Die Akte wurde erneut an die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft übermittelt. Das passierte vergangenen Monat. Seitdem müssen sich die Jugendlichen in Geduld üben. Laut Aussagen des Pressedezernenten, Oberstaatsanwalt Ralf Herrenbrück, liegen – wohl aufgrund eines Bearbeitungsstaus bei der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft – keine neuen Erkenntnisse im Fall vor. Soll schlicht heißen: „Wir haben die Akten noch nicht bearbeiten können.“ Der Fall werde mit den neuen Hinweisen auf jeden Fall neu geprüft, heißt es. „Da es sich aber um nichts Akutes oder etwa gar ein Tötungsdelikt handelt, können wir nicht sagen, wann genau das sein wird“, sagt Herrenbrück. Für die Leichllinger Jugendlichen heißt es weiter: Abwarten. (siehe Interview) INTERVIEW POLIZEIGEWERKSCHAFTER SEBASTIAN FIEDLER Die Kripo braucht so schnell wie möglich mehr Personal VON PETER CLEMENT LEICHLINGEN/DÜSSELDORF Sebastian Fiedler ist Vorsitzender der Kripo-Gewerkschaft BDK (Bund Deutscher Kriminalbeamter) in NRW. Ein gutes halbes Jahr ist vorbei, und für die Leichlinger Jugendlichen hat sich an ihrer bedrückenden Situation nichts geändert. Was läuft da falsch? FIEDLER Dieser Fall ist typisch für viele, die uns im Augenblick Sorgen bereiten. Rein formal betrachtet, ist nicht viel passiert, dennoch haben diese Jugendlichen offensichtlich etwas erlebt, das sie in hohem Maße belastet, vielleicht gar verstört hat. Glauben Sie mir: Es gibt keinen Polizisten, der nicht so schnell wie möglich diesen Angreifer ausfindig machen möchte. Aber es fehlt an Personal – oder besser gesagt: Vorhandenes Personal wird falsch eingesetzt. schafts-Hundertschaften, die Spezialeinheiten und die Kripo. Andere sind deutlich weniger belastet, etwa im Bereich der Verkehrsüberwachung. Wenn wir wollten, könnten wir Personal umschichten und die genannten kritischen Bereiche deutlich entlasten. Aber das muss der Innenminister entscheiden. Das heißt, ein Fall wie der Leichlinger würde nicht zu den Akten gelegt? FIEDLER Ganz genau. Mal ehrlich: Auf die Idee, sich auf diesem Park- platz noch einmal auf die Lauer zu legen, kommt bei der Kripo natürlich jeder. Wenn man aber keine Leute zur Verfügung hat, die sich die Zeit dafür nehmen können, wird eine Chance zur Aufklärung vertan. Und ewig warten kann man auch nicht. Denn wenn man die Daten eines Falles zu spät an die Staatsanwaltschaft übergeben sollte, läuft man Gefahr, sich der Strafvereitelung im Amt schuldig zu machen. Für unsere derzeitige Lage gilt ganz allgemein: Es gab in NRW noch nie Inwiefern? FIEDLER Es gibt drei Organisationseinheiten der Polizei, die überproportional belastet sind: die Bereitso viele Ermittlungsansätze und verglichen damit so wenig Personal. Sie sehen: Das ist eine sehr belastende Gemengelage für die Beamten vor Ort. Bekommen Sie das als Gewerkschafter unmittelbar mit? FIEDLER Tagtäglich! Es gibt inzwischen mehrere Fälle, in denen sich Kripo-Beamte haben versetzen lassen, weil sie mit diesem Druck nicht mehr klargekommen sind. Da muss jetzt dringend etwas passieren. Anspruchsvolles Handwerk ANZEIGE Heizungs- & Sanitärtechnik Holz Isolierungen Elektroinstallationen Energietechnik ist Vertrauenssache Installateur- und Heizungsbaumeister Oliver Kurtz ist der richtige Partner, wenn es um Energie- und Heiztechnik geht. Ob der Kunde ein neues Bad plant, die Heizung erneuern will, als Bauherr einen zuverlässigen Partner sucht oder einfach nur ein Wasserhahn tropft – der Langenfelder Installateur- und Heizungsbaumeister Oliver Kurtz bietet optimale Lösung und Komplettservice. Der Unternehmensschwerpunkt liegt vor allem auf moderner Energie- und Heiztechnik. Neben den klassischen gas- beziehungsweise ölbefeuerten Anlagen versteht Kurtz sich auch auf erneuerbare Energien. „Solar-, Holz- und Pelletheizanlagen sind bei unseren Kunden zunehmend gefragt. Die erneuerbaren Energien sind sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden ein wichtiges Thema“, beobachtet der Fachmann. Nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes und der damit verbundenen Vorteile für Bauherren plädiert der Handwerksmeister für moderne Heizanlagen. Die Kosten, die sich durch das Sparpotenzial neuer gegenüber alten Anlagen vermeiden lassen, sind immens. Etwa mit hochmodernen Solar-Systemen stellen die Langenfelder sicher, dass die Sonne stets „gewinnbringend“ scheint. Durch das nahezu perfekte Energiesparsystem können Kunden umweltfreundlich ihr Trinkwasser erwärmen und ihre Heizung unterstützen – nur, wenn es nötig ist, schaltet sich die Heizung zur Nacher- Installateur- und Heizungsbaumeister Oliver Kurtz wärmung hinzu. „Heizungsanlagen von heute sind extrem kompakt und platzsparend, umweltbewusst mit niedrigem CO2-Ausstoß und erstaunlich geringem Energiebedarf. Sie sorgen für ein perfektes Wohnklima – eben auch was den Geldbeutel betrifft.“, fasst Oliver Kurtz zusammen. Seine Kunden berät er auch hier nicht nur technisch, sondern hilft ihnen darüber hinaus, die Fördermöglichkeiten in diesem Bereich zu nutzen. Zu den eigenen Leistungen gehören im Hause Kurtz auch Badsanierung und Abfussreinigung. Gerade Bäder sind für Kurtz nicht nur notwendige Zweckräume, sondern können zum Inbegriff von Lebensqualität werden. Zu diesem Gefühl möchte er seinen Kunden verhelfen. Dabei realisiert er gerne individuelle Wünsche: „Neben der Installation standardisierter sanitärer Anlagen nach Maß, entwickeln und realisieren wir selbstverständlich auch ausgefallene Bäder mit Ideen. Wir bieten dazu das komplette Paket unter einem Dach. Von der ersten Beratung über die Planung und die Installation, bis hin zum Kundendienst. Und wir organisieren die Abfolge der Gewerke, so dass alles reibungslos läuft“, erklärt der Fachmann. Im Jahr 2000 übernahm Oliver Kurtz den Traditionsbetrieb an der Haus-Gravener- Straße in Langenfeld von seinem Stiefvater. Sein Ziel ist stets: dafür zu sorgen, dass es zu Hause am schönsten ist – und bleibt. Oliver Kurtz: Heizung –Bad - Service Haus Gravener Straße 24, 40764 Langenfeld Telefon 0 21 73 / 7 05 97 Fax 0 21 73 / 7 82 40 E-Mail: info@oliver-kurtz.de Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter: www.oliver-kurtz.de Schlüsseldienste Wintergärten

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