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Anspruchsvolles Handwerk -ET 25.07.2017-

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Anspruchsvolles Handwerk -ET

RHEINISCHE POST DIENSTAG, 25. JULI 2017 OP-L3 Leichlingen C3 Reul macht Kasse für den guten Zweck 553 Euro kassierte der Politiker in 30 Minuten ab. Marktbetreiber rundet Spende für Pfarrbücherei auf 1000 Euro auf. VON INA BODENRÖDER LEICHLINGEN Wer hätte gedacht, dass ein Kopfsalat und zehn Eier so schwierige Fälle sind und den ganzen Verkehr aufhalten? Zumindest ist das so, wenn man wie NRW-Innenminister Herbert Reul zum ersten Mal in seinem Leben in einem Supermarkt an der Kasse sitzt. Genau das aber hat der Leichlinger gestern bei Edeka-Bonus an der Trompete getan. Sein Ziel: in einer halben Stunde als Kassierer möglichst viel Geld einzunehmen, um der Bücherei der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Spenden in die Kasse zu spülen. Ihm zur Seite stand die ganze Zeit die stellvertretende Marktleiterin Nicole Storch, und das war auch gut so: Besagter Salat und die Eier haben nämlich keinen Barcode, den man einfach über den Scanner ziehen kann, sondern unterschiedliche Produktnummern. „Die kann man natürlich nicht beim ersten Mal alle im Kopf haben“, sagte Storch und stand Reul an Kasse zwei als Souffleuse bei. Den anderen Kriterien, die einen guten Kassierer im Supermarkt-Alltag ausmachen, genügte der neue Minister allerdings NRW-Innenminister Reul tauschte gestern für eine halbe Stunde das Rednerpult gegen die Supermarktkasse ein. FOTO: UWE MISERIUS bereits ganz gut: „Aufmerksam und freundlich sollte man zu den Kunden sein, sich an ihr Tempo anpassen und ein Gefühl für den Andrang vor der eigenen Kasse entwickeln“, betonte die Expertin. „Vielen Dank und einen schönen Tag“, gab Reul seinen Kunden deshalb regelmäßig mit auf den Weg, während bei ihm Nudeln, Kekse, Zahnpaste, Schinken, Müllbeutel und große Säcke Katzenstreu über den Scanner liefen. „Das Verpackte geht schon richtig gut, aber diese Nummern sind schwierig“, gestand der Politiker, um im gleichen Moment die Kekswahl einer Kundin zu begutachten: „Die sind echt lecker“, gab er sich als Fachmann für das Naschwerk zu erkennen. Er wiederum heimste Lob für das soziale Engagement von seiner Nichte Klara König ein, die sich die Premiere ihres Onkels an der Kasse auf keinen Fall entgehen lassen wollte und an diesem Tag extra an der Trompete einkaufte: „Das ist sehr gut für die Bücherei“, lobte sie die avisierte Spende. Auch die Leichlinger Lieselotte und Theodor Schorn hatten sich bei Reul in die Kassenschlange gestellt, obwohl bei ihm vor allem die Sache mit dem Wechselgeld ein wenig länger dauerte als bei der geübten Kollegin nebenan: „Für den guten Zweck finden wir das prima“, waren sie sich einig. Soziales Engagement hat indes nicht nur der ehemalige Europapolitiker und jetzige nordrhein-westfälische Innenminister gezeigt: Auch Edeka-Marktbetreiber Ulrich Bonus ließ sich nicht lumpen. Er rundete Reuls Einnahmen von 553 Euro nach einer halben Stunde Arbeit und Kassensturz auf glatte 1000 Euro auf. MELDUNGEN Polizei berät zum Thema Einbruchschutz RHEINBERG (seg) Die Fallzahlen von Einbrüchen sind im vergangenen Jahr im Rheinisch-Bergischen Kreis zwar deutlich gesunken, trotzdem will die Polizei neben starker Präsenz und akribischer Ermittlungsarbeit auch die Präventionsarbeit weiter intensiv fortsetzen. Deshalb lädt das Fachkommissariat für Prävention für Montag, 31. Juli, interessierte Bürger in die Wache in Burscheid, Großbrucher Straße 7, ein. Zwischen 10 und 12 Uhr stehen dort fachkundige Beamten zur Verfügung, um über Einbruchschutz und technische Sicherungen zu beraten und zu informieren. SPD Witzhelden lädt zum Geschicklichkeitsturnier WITZHELDEN (seg) Pfiffige Kinder und Jugendliche, die glauben, fit auf Fahrrad und Kickboards zu sein, können am Samstag, 29. Juli, um 14 Uhr auf dem Schulhof der Schule Flamerscheid gegeneinander antreten. Das Geschicklichkeitsturnier auf den Zweirädern richtet der SPD Ortsverein aus. Gestartet wird nach Altersgruppen. Es winken „viele tolle Preise“, kündigen die Sozialdemokraten an. Das Startgeld beträgt 50 Cent. Anspruchsvolles Handwerk ANZEIGE Kellner Elektrotechnik: Vorbeugung kann Leben retten Jahr für Jahr sterben zahlreiche Menschen in Deutschland durch Wohnungsbrände. Die Hauptursache ist veraltete Elektrik. Der sogenannte „E-Check“ beugt vor. Kommt es aber dennoch zum Brand, können Rauchmelder Leben retten. Die Fachleute der Kellner-Elektrotechnik in Bergisch Neukirchen kennen sich mit dieser lebensrettenden Technik aus. „Viele Hausbesitzer scheinen zu glauben, dass die Elektroinstallation ewig hält“, beobachtet Firmeninhaber Rudolf Kellner. „Das ist ein ganz gefährlicher Irrglaube. Gerade Schmorstellen an veralteter Elektrik gehört zu den Hauptursachen von Haus- und Wohnungsbränden. Wir finden geschmorte Leitungen überall, auch im Abweg des Sicherungskastens und von Verteilern.“ Diese Brände richten jedes Jahr nicht nur Sachschäden in Milliardenhöhe an, sondern fordern auch immer wieder Menschenleben. Die laut VDE-Norm 005 Teil 100 vorgeschriebene Prüfpflicht für Elektroinstallationen ist also eine dringend notwendige Vorbeugung. Kellner warnt auch erfahrene Heimwerker davor, zu hoffen, sie könnten diese Prüfung selbst erledigen: „Das kann nicht jeder. Diese Sicherheitsmaßnahme ist etwas für den Fachmann. Ausschließlich Innungsmitglieder bieten den sogenannten E-Check an, der alle vorgeschriebenen Überprüfungen beinhaltet.“ Zum E- Check gehören fest: - Die Sichtprüfung von zum Beispiel Leitungen, Schaltern, Steckdosen, Anschlüssen, Verteilern auf Beschädigungen oder Mängel - Messungen des Isolationswiderstandes der Anlage und des Ableitstromes des Betriebsmittels - Prüfung und Messung der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen, einschließlich der Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen - Prüfung der Funktion Holz Ein Rauchmelder kann Leben retten. Außerdem sollten im Rahmen des sogenannten „E-Checks“ Elektroinstallationen eines Hauses überprüft werden. Denn veraltete Elektrik ist eine der Hauptursachen von Wohnungsbränden. - Ausfertigung eines Prüfprotokolls und gegebenenfalls eines Mängelberichts Hinzu kommt – wenn für eine bessere Übersicht erforderlich – eine Bestandsaufnahme einschließlich eines skizzierten Grundrisses mit Installations- oder Übersichtsplan. Wenn es aber trotz allem ein Brand ausbricht, ist es von allergrößter Wichtigkeit, dass die betroffenen Bewohner so schnell gewarnt werden, dass sie ausreichend Zeit haben, sich zu retten. In Nordrhein- Westfalen sind die Warngeräte seit dem ersten April 2013 Pflicht in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, die als Rettungswege von Aufenthaltsräumen in Wohnungen dienen. Auch die fachgerechte Installation von Rauchmeldern ist eine Sache für den Profi. Rudolf Kellner ist seit 2014 nach DIN 14676 zertifizierte Fachkraft für Rauchwarnmelder. Kellner gründete sein Unternehmen 1972 und blickt damit Heizungs- & Sanitärtechnik auf eine mehr als 40-jährige Firmengeschichte zurück. Der Betrieb bildet seit 35 Jahren Elektro-Installateure aus und bietet auch eine kaufmännische Ausbildung. Um die hohe Qualität aufrecht zu erhalten, werden die Mitarbeiter auch nach der Ausbildung kontinuierlich, teils in eigenen Schulungsräumen, fortgebildet. Die Experten der Kellner Elektrotechnik beraten Sie gerne ausführlicher zu diesem Thema – und zu allen anderen Fragen der Elektroinstallation. Kontakt: www.kellner-elektrotechnik.de Isolierungen Schlüsseldienste Wintergärten Elektroinstallationen

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