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RHEINISCHE POST DIENSTAG, 21. MÄRZ 2017 OP-L5 Lokales C5 SERIE EVONIK KINDERUNI Mal grün, mal gelb: So macht ihr Rotkohl kunterbunt Es sieht aus wie ein Zaubertrick, ist aber Chemie: Rotkohlsaft kann seine Farbe wechseln. Das zeigt ein Experiment. MATERIAL VON VERENA BRETZ Zeitungsmonster Kruschel stürmt wütend in Professor Protos Labor. „Ich habe mich gestritten“, erzählt das Zeitungsmonster dem Chemiker. „Ich habe meinem Freund erzählt, dass ich Rotkohl kochen werde. Und mein Freund hat behauptet, das heiße Blaukraut.“ „Wie dumm von euch“, sagt Proto. „Denn ihr habt beide recht. Ich kenne da ein Experiment, das dir die Sache erklärt.“ Du kannst das Experiment des Professors ganz einfach nachmachen. Zuerst stellt Proto den Rotkohlsaft her. Dafür schneidet er einen Rotkohl in Stücke, gibt sie in ein Glas und füllt es mit Wasser. Dann muss Kruschel umrühren und das gefärbte Wasser anschließend durch ein Sieb gießen. „Die Flüssigkeit ist nicht besonders stark gefärbt, und der Farbstoff hält auch nicht lange“, sagt Proto. „Wenn du eine stärkere Färbung haben möchtest, musst du den Kohl kochen. Aber dafür haben wir jetzt keine Zeit!“ So machst du das Experiment nach: Gib Rotkohlstückchen in ein Glas mit Wasser und gieße es durch ein Sieb. Fülle Natron, Waschpulver, Zitronensaft, Essig, Leitungswasser und Mineralwasser in Gläser und gib jeweils einen Schuss Rotkohlsaft hinzu. Beobachte, welche Farben die Flüssigkeiten annehmen. GRAFIK: MÜLLER Denn Kruschel muss nun unterschiedliche Stoffe in jeweils ein Glas füllen. In eines gibt er einen halben Teelöffel Natron (Backpulver geht auch), in ein anderes kommt Waschpulver. Zudem gibt er in die übrigen Gläser jeweils einige Spritzer Zitronensaft und Essig. „Ein Glas kannst du außerdem mit Leitungswasser und eines mit Sprudelwasser füllen“, sagt Proto. „Du könntest den Versuch auch mit Milch, Apfel- saft oder Seife machen.“ Kruschel füllt zum Schluss die Gläser mit dem Natron, dem Waschpulver, dem Essig und dem Zitronensaft mit Leitungswasser auf und rührt so lange um, bis sich das Waschpulver und das Natron aufgelöst haben. Alle Flüssigkeiten sind mehr oder weniger durchsichtig und farblos. „Das wird sich schnell ändern“, sagt Proto und weist Kruschel an: „Gib einen kräftigen Schuss Rotkohlsaft dazu – am besten ein Schnapsglas voll. Schau, was passiert!“ In jedem Glas hat der Rotkohlsaft eine andere Farbe: von Hellrosa und Rot über Violett und Blaugrün bis hin zu Grün. „Die Farbe des Saftes hat sich geändert, je nachdem ob eine Lösung sauer oder basisch ist“, sagt Proto. „Was ist basisch?“, fragt Kruschel. „Das Gegenteil von sauer nennen wir Chemiker basisch“, erklärt der „Rotkohl heißt in einigen Gegenden Blaukraut“ Professor Proto Professor. „Im Rotkohl ist ein Farbstoff, der reagiert auf Saures und auf Basisches: Er hat dann jedes Mal eine andere Farbe. Deshalb färben sich die Flüssigkeiten in den Gläsern – je nachdem, wie sauer oder basisch sie sind.“ Hellrosa zum Beispiel weist auf sehr saure Flüssigkeit hin, Blau, Grün und Gelb auf basische Flüssigkeiten. „Euer Streit war also unnötig“, sagt Proto. „Rotkohl heißt in einigen Gegenden Blaukraut, weil man dort beim Kochen keinen Zitronensaft, Essig und auch keine Äpfel hinzugibt. Also keine Zutaten, die Säure enthalten. Der Kohl bleibt deshalb blau.“ Ein Heft mit allen Folgen dieser Serie kann im Internet vorbestellt werden unter www.rp-online.de/evonik. www.professor-proto.de So werden Kinder zu Nachwuchs-Forschern Die Aktion Bei der Evonik Kinderuni vollziehen Tausende Jungen und Mädchen in 861 Kitas und Schulen das hier beschriebene Experiment nach. Sie erhalten drei Wochen lang die Zeitung und finden darin Versuchsanleitungen. Professor Proto Zu einigen Experimenten findet ihr noch ein Video auf Professor Protos Internetseite www.professor-proto.de. Nächste Folge Für das nächste Experiment benötigt ihr: ein hartgekochtes Ei, einen Eierbecher, einen wasserfesten Filzstift, eine Zahnbürste, Fluorid-Gelee (gibt es zum Beispiel als Zahnpasta), ein Glas fünfprozentigen Essig, ein Küchentuch, etwas Wasser. Anspruchsvolles Handwerk ANZEIGE Der richtige Partner ist wichtig: Energietechnik ist Vertrauenssache Schlüsseldienste Installateur- und Heizungsbaumeister Oliver Kurtz bietet optimale Lösungen und einen Komplettservice im Heizungs- und Sanitärbereich aus einer Hand. Ob der Kunde ein neues Bad plant, die Heizung erneuern will, als Bauherr einen zuverlässigen Partner sucht oder einfach nur ein Wasserhahn tropft – der Langenfelder Installateur- und Heizungsbaumeister Oliver Kurtz bietet optimale Lösung und einen Komplettservice im Heizungs- und Sanitärbereich aus einer Hand. Der Unternehmensschwerpunkt liegt vor allem auf moderner Energie- und Heiztechnik. Neben den klassischen gas- beziehungsweise ölbefeuerten Anlagen versteht Kurtz sich auch auf erneuerbare Energien. „Solar-, Holz- und Pelletheizanlagen sind bei unseren Kunden zunehmend gefragt. Die erneuerbaren Energien sind sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden ein wichtiges Thema“, beobachtet der Fachmann. Nicht nur aus Heizungs- & Sanitärtechnik Gründen des Klimaschutzes und der damit verbundenen Vorteile für Bauherren plädiert der Handwerksmeister für moderne Heizanlagen. Die Kosten, die sich durch das Sparpotenzial neuer gegenüber alter Anlagen vermeiden lassen, sind immens. Etwa mit hochmodernen Solar-Systemen stellen die Langenfelder sicher, dass die Sonne stets „gewinnbringend“ scheint. Durch das nahezu perfekte Energiesparsystem können Kunden umweltfreundlich ihr Trinkwasser erwärmen oder die Heizung unterstützen – nur, wenn es nötig ist, schaltet sich ihre Heizung zur Nacherwärmung hinzu. „Heizungsanlagen von heute sind extrem kompakt und platzsparend, umweltbewusst mit niedrigem CO 2 -Ausstoß und erstaunlich geringem Energiebedarf. Sie sorgen für Installateur- und Heizungsbaumeister Oliver Kurtz: „Wir bieten das komplette Paket – von der Beratung über die Planung und die Installation bis hin zum Kundendienst.“ die Badsanierung und Abflussreinigung. Gerade Bäder sind für Kurtz nicht nur notwendige Zweckräume, sondern können zum Inbegriff von Lebensqualität werden. Zu diesem Gefühl möchte er seinen Kunden verhelfen. Dabei realisiert er gerein perfektes Wohnklima“, fasst Oliver Kurtz zusammen. Seine Kunden berät er auch hier nicht nur technisch, sondern hilft ihnen darüber hinaus, die Fördermöglichkeiten in diesem Bereich zu nutzen. Zu den eigenen Leistungen gehören im Hause Kurtz auch Holz ne individuelle Wünsche: „Neben der Installation standardisierter sanitärer Anlagen nach Maß entwickeln und realisieren wir selbstverständlich auch ausgefallene Ideen für Bäder.“ All dies mit einem Ziel: Dafür zu sorgen, dass es zu Hause am schönsten ist – und bleibt. „Wir bieten dazu das komplette Paket unter einem Dach. Von der ersten Beratung über die Planung und die Installation bis hin zum Kundendienst. Und wir organisieren die Abfolge der Gewerke, sodass alles reibungslos läuft“, erklärt der Fachmann Im Jahr 2000 übernahm Oliver Kurtz den Traditionsbetrieb an der Haus-Gravener- Straße in Langenfeld von seinem Stiefvater. Neben Wasserund Wärmetechnik bietet das Unternehmen auch professionelle Altbausanierung inklusive Restaurationen und Beratung zu Modernisierungsmöglichkeiten. Kontakt Oliver Kurtz – Heizung-Bad-Service, Haus Gravener Straße 24, 40764 Langenfeld, Telefon 0 21 73 / 7 05 97, Fax 0 21 73 / 7 82 40, E-Mail: info@oliver-kurtz.de, Internet: www.oliver-kurtz.de Isolierungen Wintergärten Elektroinstallationen

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