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Bauen und Wohnen -ET 19.07.2017 BM/SM-

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2 BAUEN & WOHNEN Inhalt

2 BAUEN & WOHNEN Inhalt Kühle Tipps für die heißen Tage........................................ 3 Vier Regeln fürs Heimwerken........................................... 4 Weniger Einbrüche – auch dank Prävention........................ 4 Florales und Schimmer im Trend....................................... 5 eue Verordnung für Staubsauger.................................... 5 ie 70er erobern das Bad................................................. 6 Neues Praxis-Handbuch für Bauherren.............................. 6 Dunstabzugshaube: Design und Effizienz............................7 Softe Kunstwerke auf dem Boden..................................... 8 Rosa Möbel erobern den Designermarkt............................ 9 Ideen für den Balkon ......................................................10 So schafft man Stauraum .................................................11 Ausbildungsknigge für Dachdeckerbetriebe.......................11 Lüftungsgeräte koppeln mit Wasserbereitung Ein Lüftungssystem kann mit dem Warmwassersystem im Haus verbunden werden – dadurch lässt sich Geld sparen. Je nach Gerät sei es möglich, bis zu 90 Prozent der benötigten Energie für das Warmwasser aus der verbrauchten Luft zu gewinnen, erläutert die Initiative Wärme+. Diese sogenannten Integralsysteme nutzen außerdem warme Luft aus dem Freien als Wärmequelle. Und sie können zusätzlich mit einer Photovoltaikanlage gekoppelt werden. Das System funktioniert so: Ventilatoren belüften die Wohnräume. Sie saugen die verbrauchte Luft ab und leiten sie ins Freie. Dabei zieht das Integralgerät die Wärme aus der Abluft ab. Ein Wärmetauscher in Kombination mit einer Wärmepumpe nutzt diese Energie und gibt sie an die Warmwasserbereitung ab. Zugleich strömt über weitere Ventile an der Außenwand Frischluft in die Wohnräume. Einige Hersteller bieten Integralsysteme an, die aus der Lüftung auch Energie für die Heizung gewinnen. tmn Impressum EXTRA Bauen & Wohnen Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf. Geschäftsführer: Dr. Karl Hans Arnold, Patrick Ludwig, Hans Peter Bork, Johannes Werle, Tom Bender (verantwortl. Anzeigen), Stephan Marzen Druck: Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf Anzeigen: Kontakt: Melanie Herfurth, 0211 505 2411, E-Mail: melanie.herfurth@rheinische-post.de Redaktion: Rheinland Presse Service GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf, José Macias (verantwortlich), Mario Emonds Kontakt: Telefon 0211 528018-0, E-Mail: redaktion@rheinland-presse.de Titelfoto: Thinkstock Neue jährliche Kontrollpflicht für alte Ölheizungen Für Besitzer von Ölheizungen mit Baujahr vor 1985 gilt bald eine neue Kontrollpflicht. Ab 1. August müssen sie jedes Jahr den sogenannten Grenzwertgeber am Öltank von einem Heizungsfachmann überprüfen lassen, teilt das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) mit. Grund ist eine kürzlich beschlossene Erweiterung der sogenannten Technischen Regeln wassergefährdender Stoffe, kurz TRwS 791. Der Grenzwertgeber signalisiert beim Nachladen von Heizöl im Tank einer Sicherungseinrichtung am Tankwagen, wann der maximale Stand erreicht ist. So wird verhindert, dass Öl überläuft. Der Experte muss künftig prüfen, dass die beiden runden Öffnungen des Grenzwertgebers nicht verschmutzt oder verklebt sind und folglich noch ihre Funktion erfüllen. Die Besitzer solcher alten Heizungen müssen den Fachmann selbst mit der Kontrolle beauftragen, erklärt das IWO. Das könne ein Heizungsbauer sein, der als Fachbetrieb nach Wasserrecht für Arbeiten an Heizölanlagen zertifiziert ist. Alternativ komme ein Tankschutzfachbetrieb in Frage. Der Experte erstellt einen Prüfbericht, der gegebenenfalls den zuständigen Behörden bei einer Kontrolle vorgelegt werden muss. Wer den Check nicht durchführen lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. An neueren Anlagen tritt den IWO-Angaben zufolge das Problem nicht auf. Ihre schlitzartige Öffnung, durch die das Öl an die Messsonde gelangt, verklebt nicht so schnell. Es gibt aber noch eine Neuerung für Besitzer von Ölheizungen, die vor Februar 2015 errichtet wurden: Laut des Instituts darf der Öllieferant künftig den Tank nur befüllen, wenn dieser augenscheinlich intakt ist. Und er muss den Füllstand klar erkennen können. Das kann bei älteren Modellen ein Problem sein: Manche Tanks haben keine direkte Anzeige, ihr Füllstand sollte sich eigentlich durch ihre transparenten Wände erkennen lassen. Ist das nicht mehr der Fall, muss ihr Besitzer nun den Tank reinigen lassen oder einen Tankspion nachrüsten, damit der Öllieferant den Füllstand ermitteln kann. Von Simone A. Mayer Vorteile für Bauherren Neues Bauvertragsrecht ab 1.1.2018. Zum Jahreswechsel tritt das neue Bauvertragsrecht in Kraft. Es bringt viele Vorteile für private Bauherren, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Zum Beispiel haben Bauherren als Verbraucher dann erstmals das Recht auf die Herstellung und Herausgabe konkreter Pläne und Berechnungen für ihr zukünftiges Haus. Die sind nötig, um beweisen zu können, dass das Haus geltendem Recht entspricht. Der VPB rät dazu, die Herstellung und Übergabe der Der Grenzwertgeber am Heizöltank zeigt an, wenn der maximale Füllstand erreicht ist. Ist er verschmutzt, kann beim Nachfüllen Öl überlaufen. Foto: Iwo Pläne bereits jetzt in diesem Jahr fest in den Vertrag aufnehmen zu lassen. Da beim Schlüsselfertigbau Baufirmen und Bauherren Vertragsge- könnten sie vereinbaren, was nicht hinhalten lassen: Alles, was ab 1. Januar 2018 Pflicht wird, können Baufirmen, bei etwas gutem Willen, heute staltungsfreiheit genießen, sie wollen. „Bauherren sollten sich schon leisten“, heißt es in einer Mitteilung des VPB. rps Weitere Infos: www.vpb.de

BAUEN & WOHNEN 3 Die Luft steht, der Schweiß rinnt: An Sommertagen ist der Aufenthalt in der Wohnung oder im Haus oft eine Qual. Der beste Tipp an heißen Tagen gegen Hitze im Haus – sofern möglich: Raus auf den Balkon und abkühlen. Foto: Tepass Kühle Tipps für die heißen Tage VON SIMONE ANDREA MAYER Ab 30 Grad geht kaum noch was, außer am See oder im Schwimmbad. Aber zu Hause will sich dann niemand mehr bewegen. Meist kühlen die Räume erst spät in der Nacht wieder ab, an Schlaf ist kaum zu denken. Was tun? Experten erklären, wie sich der Temperaturanstieg im Haus wenigstens etwas in Grenzen halten lässt: Schotten dicht Tipp Nummer eins: Alle Schotten dicht – also Rollläden und Jalousie runter, die Türen und Fenster schließen. Denn wer die Sonnenstrahlen tagsüber ins Haus lässt, der hat verloren. Daher gilt der wichtigste Tipp gegen die Hitze: Fenster schon am Morgen schließen. Auch das kurze Lüften stickiger Zimmer ist schlecht. Der vermeintlich angenehme Luftzug bringt nur mehr Wärme ins Haus, die sich in massiven Bauteilen speichert. Besser: Erst wieder spät abends oder in den kühleren Morgenstunden lüften, rät die Verbraucherzentrale. Ebenfalls schon am Morgen werden am besten außenliegende Rollläden und Jalousien heruntergelassen. Sie sind der effektivste Schutz. Laut der Deutschen Energie- Agentur (Dena) halten sie 90 Prozent mehr Sonnenwärme ab als innenliegende Vorhänge oder Jalousien. Aber klar: Wenn man nun mal keine Rollläden hat, helfen auch die innenliegenden Alternativen. Wärme im Haus reduzieren Tipp Nummer zwei: Man darf im Haus selbst keine Wärme erzeugen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Die größten Wärmeschleudern im Haus sind wichtige Elektrogeräte für den Haushalt, etwa Backofen und Herd. Aber auch Kleinigkeiten können einen fühlbaren Unterschied machen: Man sollte immer einen perfekt auf den Topf passenden Deckel nutzen, rät Energieexpertin Roso. So verteilt sich der heiße Dampf beim Kochen nicht im Raum. Die Mikrowelle ist eine gute Alternati- ve zum Herd, da sie weniger Abwärme produziert, ergänzt Dena-Experte Roman Zurhold. Welche Geräte erzeugen noch Wärme? Im Grunde jedes, das an einer Steckdose hängt. Daher rät Roso: Alle Elektrogeräte im Haus, auf die man verzichten kann, richtig ausschalten statt sie im Standby-Modus zu halten. „Der TV, der PC – all das erzeugt auch Wärme.“ Der größte Wärmeerzeuger im Haushalt ist der Wäschetrockner. Hier bietet es sich natürlich an, die Wärme im Freien zum Trocknen zu nutzen. Noch ein Tipp von Energieexperte Zurhold: „Handliche wärmeerzeugende Geräte können – sofern praktikabel – außerhalb der kühlen Räume verwendet werden.“ Warum also nicht auf dem Balkon bügeln? An wirklich heißen Tagen sollte man übrigens die Spülmaschine besser nicht laufen zu lassen. Denn nach der Wäsche steigt der heiße Dampf aus der Maschine auf und zieht ins Zimmer – das ist gerade dann höchst unerwünscht.

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