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Bauen und Wohnen

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✧ D-K29 Bauen & Wohnen ANZEIGE Trends: Nachhaltig und natürlich Kakaobohnenschalen im Linoleum, Teppichstreifen im Parkett: Bei Bodenbelägen ist nun vieles möglich. Ungewöhnliche Materialmischungen und viel Natürlichkeit: Der Markt für Bodenbeläge ist in Bewegung, auch wenn neue Trends rar sind, wie Experten auf der internationalen Bodenbelagmesse Domotex in Hannover nun erklärten. Fortschritte kommen in kleinen Schritten. „Die Branche entwickelt sich nicht sprunghaft“, sagt Produktdesigner Stefan Diez, Vorsitzender der Jury für den Domotex-Innovationspreis. Welche Entwicklungen auffallen: Nachhaltigkeit der Böden In ihrer Wohnung wollen Menschen keine Schadstoffe. Nachhaltigkeit ist und bleibt damit ein wichtiges Kaufkriterium. Künstlich hergestellte Stoffe sollen, wenn möglich, durch Natur- oder naturähnliche Produkte ersetzt werden. Als Isoliermaterial kommt etwa Zellulose zum Einsatz, Trittschalldämmung gibt es auch aus Kork gefertigt, nennt Diez als Beispiele. Viele Menschen wollen außerdem nicht unnötig Ressourcen verbrauchen. Beim Verlegen neuer Bodenbeläge soll deshalb möglichst wenig Abfall anfallen. Zwei-Komponenten-Klebstoffe lassen sich zum Beispiel durch Ein-Komponenten-Kleber ersetzen. Vorteil: Sie kann man nach und nach verbrauchen, während Kleberreste aus zwei Komponenten nach dem Anmischen entsorgt werden müssen, erklärt Diez. Kombination von Materialien Manche Hersteller sind durchaus experimentierfreudig, wenn es um die Kombination von Materialien geht. So gibt es Linoleumboden mit geschroteten Kakaobohnenschalen sowie eine Parkettkollektion mit Messingstegen. Materialmischung ist auch eines der Themen, mit dem sich sechs Designer im Auftrag der Domotex beschäftigen. Sie sollen Ideen für die Zukunft der Bodengestaltung erarbeiten. Zu ihnen gehört Hanne Willmann. Einer ihrer Entwürfe ist ein Parkettboden mit eingefrästen Linien im gleichmäßigen Abstand von 1,5 Zentimetern, in die sich variabel Teppichstreifen hineinlegen lassen. Natürlichkeit im Design Eine Strömung der vergangenen Jahre, die sich fortsetzt. Astlöcher und andere vermeintliche Macken in Hölzern bleiben sichtbar und werden nicht entfernt. „Das Holz soll erkennbar sein“, sagt Willmann. Sie schätzt, dass auf Hochglanz polierte Böden mehr und mehr verschwinden. „Die Politur Teppichplanken lassen sich im Fischgrätmuster verlegen, wie Hersteller Forbo Flooring zeigt. braucht es nicht mehr.“ Auch in der Teppichgestaltung ist Natürlichkeit wichtig. Manche Designs erinnern an organische Strukturen, zum Beispiel Baumrinde, heißt es im Trendbericht der Domotex. Natürliche Farbtöne wie grau, braun oder grün sind beliebt. Diese halten sich im Wohnraum zurück, während Akzente eher mit Möbeln oder bunten Wänden gesetzt werden. Fischgräten bei Teppichen Teppichfliesen und -planken gewinnen laut dem Messe- Trendbericht weiter an Beachtung. Diese gibt es in runden, konkaven, drei-, vier- oder Kriterien für den Bodenkauf Seit dem Wegfall des Boden- Schadstoffsiegels für Bodenbeläge im vergangenen Oktober herrscht bei Verbrauchern große Unsicherheit. Worauf ist jetzt beim Kauf zu achten? Bauprodukte werden nur noch mit dem CE-Zeichen versehen – hier genügen Herstellerangaben. Außerdem enthält das CE-Zeichen keine Norm für Schadstoffe – eine große Lücke im Verbraucherschutz. Hilfe finden Verbraucher, die auf der Suche nach schönen und auch wohngesunden Bodenbelägen sind, beim qualifizierten Holzfachhändler. Benedikt Hüttemann, Geschäftsführer des Hüttemann Holzfachzentrums in Düsseldorf, rät: „Mit dem Ü-Zeichen ist ein seit Jahren bewährtes und bekanntes Prüfzeichen weggefallen. Kunden, die bei ihren Bodenbelägen auf Schadstofffreiheit setzen, sollten jetzt verstärkt auf den Blauen Engel achten. So können sie zu 100 Prozent sicher sein, nur wohngesunde und ökologisch unbedenkliche Produkte in ihr Zuhause zu bringen.“ Bodenbeläge, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, enthalten keine für die Wohnumwelt bedenklichen und bei der Verwertung störenden Schadstoffe. Sie sind überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt. Zudem haben die Hersteller das Produkt einer freiwilligen Geruchsprüfung unterzogen. mehreckigen Formen. Sie bieten beim Verlegen viele Möglichkeiten. Manche Muster sind auffällig, zum Beispiel vereinzelte blaue zwischen vielen grauen Fliesen – oder auch im Fischgrätmuster verlegte Planken. Andere Muster dagegen sind kaum von Bahnenware zu unterscheiden. Erst beim zweiten Blick zeigt sich dann ihre Fliesenstruktur. Lose statt fest Beim losen Verlegen („Loose Lay“) werden Böden ohne jeden Kleber auf den Untergrund gelegt. Wenn sie doch fixiert werden müssen, kommen statt Klebstoff vermehrt alternative Haftvermittler zum Einsatz, beobachtet Richard Kille, Geschäftsführer des Instituts für Fußboden und Raumausstattung (IFR) in Köln. „Die könnte man auch als Rutschbremse bezeichnen“, sagt Kille. Auch die bei vielen Böden verbreitete schwimmende Verlegung bleibt relevant. So verlegte Böden lassen sich ohne Probleme beim Auszug oder einer Sanierung entfernen. Das sei ihr Vorteil im Vergleich zu Belägen, die kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden und nur mit viel Aufwand abzulösen sind, erklärt Kille. Sie hinterlassen nicht selten Schäden am Verlegeuntergrund. Erstaunliche Effekte mit neuen Decken Wer seine Wände schon mal neu tapeziert beziehungsweise gestrichen oder den alten Teppich am Boden durch Laminat oder Fliesen ersetzt hat, weiß, wie enorm derartige Veränderungen die Raumwirkung beeinflussen. Auch mit umgestalteten Decken lassen sich erstaunliche Effekte erzielen. In Wohn-, Schlaf- oder Esszimmer, Küche, Flur oder Bad macht die Decke den Unter- Küchenplaner aus Leidenschaft Seit mehr als 25 Jahren ist das Benrather Küchenstudio die richtige Adresse für alle, die eine neue Küche benötigen. Inhaber und Geschäftsführer Stefan Brux verfügt dabei über jahrzehntelange Erfahrung. Gemeinsam mit seinem Team steht er mit fast unerschöpflichem Fachwissen und großer Leidenschaft für Kompetenz, Individualität und Flexibilität in Sachen Küchenplanung. Unterstützt wird Brux von seiner Ehefrau Birgit, die insbesondere mit ihrem guten Gespür für die richtigen Farben stets dafür sorgt, dass jeder Kunde sich auf seine Traumküche freuen kann. Seit dem Umzug vor rund drei Jahren in den Segro Gewerbepark zeigt das Benrather Küchenstudio in seinen neuen Räumen in heller, moderner Atmosphäre aktuelle Küchenideen – von der grifflosen Küche in strahlendem Weiß über trendige Grautöne, beispielsweise in Betonoptik oder edel gestaltete Glasfronten bis hin zur modernen Landhausküche mit englischem Herd in Überbreite. Zudem haben sich der gute Service und die kompetente Beratung durch Stefan Brux und seine Mitarbeiter herumgesprochen – die Kunden kommen längst nicht mehr nur aus dem Düsseldorfer Süden, sondern aus vielen umliegenden Städten in das inhabergeführte Küchenstudio. „Wir haben eine sehr hohe Weiterempfehlungsquote“, freut sich Brux. Darüber hinaus seien viele Kunden inzwischen langjährige Stammkunden, die immer wieder kämen, ergänzt seine Frau. „Oftmals ist das Verhältnis sehr persönlich, fast schon freundschaftlich“, erzählt sie zufrieden. schied. Sie kann kleine Räume größer und große Räume harmonischer wirken lassen – und bestimmt somit darüber, ob die eigenen vier Wände gemütlich sind oder nicht. PLAMECO kennt diese Bedeutung und widmet sich seit über 30 Jahren der Produktion von flexiblen Zimmerdecken. Weitere Infos und den direkten Weg zum Fachhändler in der Nähe gibt es unter www.plameco.de. Birgit und Stefan Brux, Inhaber des Benrather Küchenstudios.

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