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Bauen und Wohnen

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2 BAUEN & WOHNEN

2 BAUEN & WOHNEN Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf. Geschäftsführer: Dr. Karl Hans Arnold, Patrick Ludwig, Hans Peter Bork, Johannes Werle, Tom Bender (verantwortl. Anzeigen), Stephan Marzen Druck: Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf Anzeigen: Kontakt: Melanie Herfurth, 0211 505 2411, E-Mail: melanie.herfurth@rheinische-post.de Redaktion: Rheinland Presse Service GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf, José Macias (verantwortlich), Mario Emonds Kontakt: Telefon 0211 528018-0, E-Mail: redaktion@rheinland-presse.de Titelfoto: Thinkstock Inhalt Das Comeback des Kaktus Dieser Dekorationstrend ist einfach witzig .............. 3 Maler brauchen für vieles ein Händchen Tapezieren, streichen, dämmen und mehr .............. 4 Holzbalken effektvoll in Szene setzen Zu Balken passt keine rustikale Einrichtung ........... 5 igenleistung beim Hausbau or- und Nachteile der Muskelhypothek.................. 6 Tapeten imitieren Kacheln rends beim Wandschmuck...................................... 7 Filigran und stabil: Ein Wintergarten aus Holz Der natürliche Baustoff lässt viel Raum für Individualität und passt im Grunde zu jedem Wohnstil. Wer durch den Bau beziehungsweise Anbau eines Wintergartens zusätzlichen Wohnraum gewinnen will, kann dabei auf Holz setzen. Es ist ein nachwachsender und ökologischer Baustoff, passt im Grunde zu jedem Wohnstil und sorgt für ein angenehmes Wohngefühl. Vor allem aber lässt Holz bei der Konstruktion und Gestaltung des Wintergartens viel Raum für Individualität. Besonders gut geeignet für die Konstruktion eines Wintergartens ist Brettschichtholz aus heimischen Hölzern wie Fichte, Lärche, Tanne, Douglasie, Kiefer oder Eiche. Holz ist allerdings nicht gleich Holz: Trägt es beispielsweise das PEFC-Siegel mit dem stilisierten Laub- und Nadelbaum im Logo, stammt es garantiert aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Für die Konzeption eines Wintergartens ist die Unterstützung durch Experten die beste Idee: Kompetente Partner können beispielsweise Architekten, Fensterbauer, Schreiner, Holzfachhändler oder Wintergartenhersteller sein. Sie helfen bei den notwendigen Formalitäten wie der Bauvoranfrage und dem Bauantrag. Zudem halten sie wertvolle Tipps für die Konstruktion des Anbaus bereit. Holz lässt einen Wintergarten besonders luftig und offen wirken: Dank der hohen Tragkraft von Holz sind schmale Profile und hohe Spannweiten im Wintergarten möglich. Gegen den Einfluss des Wetters wird die Holzkonstruktion durch den passenden Anstrich, eine Holzschutzlasur oder die Kombination mit Aluminium auf der Außenseite geschützt. Will man ganzjährig aus dem Wintergarten den Blick in die Natur genießen, sollte Dank der hohen Tragkraft von Holz sind schmale Profile und hohe Spannweiten im Wintergarten möglich. Das schafft Raum und Licht. Foto: djd er beheizbar sein und den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen. Unterstützt durch kontrollierte Belüftung und Beschattung kann Holz seinen Beitrag zu einem guten Raumklima im Wintergarten leisten: Das natürliche Material nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt diese bei Mit seiner angenehmen Oberfläche, den warmen Farben und der natürlichen Maserung prägt der natürliche Baustoff den Innenraum des Wintergartens und fügt sich harmonisch in jedes Wohnambiente ein. Auch der Boden kann idealerweise mit Holz gestaltet sein – beispielsweise in Form von Parkett oder Dielen. Ein professionelles Fundament verhindert, dass der djd trockener Luft wieder ab. wertvolle Naturstoff mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt. Impressum EXTRA Bauen & Wohnen

BAUEN & WOHNEN 3 Der Kaktus feiert ein Comeback Kakteen zieren auch Kissenbezüge, wie hier die von Pad home design concept. Foto: Rumpenhorst Es gibt auch Fußmatten, die mit Kakteen geschmückt sind. Foto: Rumpenhorst Der neue Dekorationstrend ist witzig: ein Blumentopf in Kaktus-Form, in dem zarte Pflanzen wachsen. Ein kuscheliges Kissen mit Kakteen-Aufdruck – so täuschend echt, dass man zunächst davor zurückschreckt. VON SIMONE A. MAYER Es klingt zunächst nicht neu: Der Kaktus ist wieder mal im Trend. Zwar war er als Pflanze vermutlich nie ganz weg vom Fenster, sondern gerade in Haushalten ohne grünen Daumen das eine Grün, das man auch als unaufmerksamster Gärtner am Leben erhalten kann. Immer wieder wurde er auch mal als Trend-Zimmerpflanze verkauft. Doch jetzt gibt es wirklich etwas Neues vom Kaktus zu berichten. Und das in so einer großen Zahl, dass man behaupten darf: Der Kaktus ist jetzt tatsächlich ein Wohntrend. Aber dabei handelt es sich nicht unbedingt um den stacheligen Wüstenbewohner als Pflanzen fürs Zuhause. Nein, man stellt Porzellanfiguren in Kakteenform als Dekoration auf Kommoden und in Regale. Oft ziert der Kaktus auch als Muster oder fotorealistischer Druck Kissen auf der Couch – was im ersten Moment bei wirklich guten Drucken eher zum Zurückschrecken denn zum Anlehnen führt. Der Kopf ist schließlich auf Vorsicht programmiert, wenn man Stacheln erblickt. Und dann ist da noch der Kaktus als Formgeber für einen Blumentopf, in den andere Pflanzen gesetzt werden. Zwar mag der Kaktus das eine wirklich auffallende Motiv sein, aber dahinter steckt ein übergeordneter Trend, berichtet Nicolette Naumann, Bereichsleiterin der Konsumgütermesse Ambiente: „Insgesamt sind Grünpflanzen in der Tat im Trend.“ Auch das mag zunächst nicht neu klingen: Also Pflanzen sind – im Haus – ein Asa Selection stellte auf der Messe Ambiente die neue Vasenserie namens Cactus vor. Foto: tmn Trend. Aber hat nicht eh jeder mindestens eine auf der Fensterbank? Und wenn es eben der eine robuste Kaktus ist, den man schon vor vielen Jahren zum Auszug aus dem Elternhaus geschenkt bekommen hat? Was bitte ist daran neu? Laut Definition des Dudens ist ein Trend eine „über einen gewissen Zeitraum bereits zu beobachtende, statistisch erfassbare Entwicklung“. Es muss also nichts Neues sein, was sich nun erst auf den Messeständen und bald auch schon in den Läden breit macht. Aber es muss auffallend viel sein, damit man es Trend nennen kann. Und mehr Grün fällt tatsächlich schon seit einigen Jahren auf. Natürlich gibt es auch Produkte für das Grün im Zimmer. Sie werden ausgefeilter, weil die Firmen und ihre Designer sich immer mehr Gedanken darum machen. Es werden zum Beispiel selbstbewässernde Töpfe, Mini-Gewächshäuser fürs Haus und durchsichtige Pflanzgefäße vorgestellt, in denen das, was uns stets verborgen bleibt, besonders in den Fokus rückt: Die Wurzeln werden sichtbar.

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