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Bauen & Wohnen -15.08.2018-

Bauen & Wohnen

Bauen & Wohnen DREI WEIT VERBREITETE IRRTÜMER BEIM HEIZEN PARKETT · LAMINAT- & VINYLBÖDEN · TÜREN-STUDIO Heiz-Mythen auf den Zahn gefühlt Der Sommer bietet sich auch an, um zu überlegen, wie sich im Herbst und Winter Heizkosten sparen lassen. (djd) Einige Fehler beim Heizen haben sich zu echten Mythen entwickelt. Wer mit ihnen aufräumt, kann seinen Heizenergieverbrauch um bis zu zehn Prozent senken. Mythos 1: „Wenn ich die Heizung voll aufdrehe, wird es schneller warm.“ Dieser Mythos basiert auf dem Irrglauben, ein Heizkörper funktioniere wie ein Wasserhahn: Je stärker man aufdreht, desto zügiger ist die Wanne voll. „Tatsächlich arbeiten Heizungen auf Stufe fünf nur unwesentlich schneller als auf Stufe eins. So zu heizen, ist jedoch wesentlich teurer“, erklärt Thomas Landmann vom Flüssiggasversorger Primagas. Jede Heizstufe steht für eine Raumtemperatur, die erzielt werden soll. Angefangen bei etwa 16 Grad auf Stufe eins und dann in Zweier-Schritten hoch Container Einfach bestellen: T 02162 376 - 4788 Zu den weit verbreiteten Heiz-Irrtümern gehört auch die Einschätzung, dass es schneller warm wird, wenn man die Heizung voll aufdreht. Eine moderate Handhabung spart dagegen bares Geld. FOTO: KEYSTONE bis 24 Grad. „Ist die Wunschtemperatur erreicht, drosselt das Thermostat die Wasserzufuhr und hält den Wert konstant“, erläutert Thomas Landmann. Mythos 2: „Verlasse ich das Haus, stelle ich die Heizung ab. Das spart Heizkosten.“ Die Thermostate komplett auszudrehen, bedeutet, sie auf Frostschutz zu stellen. Der aber markiert eine Temperatur, die in Wohnräumen stets überboten werden sollte. Bei unter 17 Grad kühlt sonst erst der Raum aus und dann dessen Wände. „Das wieder zu erwärmen, ist mittelfristig teurer, als durchgehend auf kleiner Stufe zu heizen“, erläutert Landmann. Das gelte sowohl für den schlecht isolierten Wohnraum als auch für den hervorragend gedämmten Neubau mit Fußbodenheizung. Allein: „Wer gut gedämmt hat, kann eventuell auch mal ein bis zwei Stunden komplett herunterdrehen. Bei schlechter Dämmung ist selbst für den Stadtbummel davon abzusehen“, so der Energieexperte. Mythos 3: „Die meiste Energie kann ich beim Strom sparen.“ Drei Viertel der Energiekosten eines Haushalts fallen für Hei- INFO Förderung Einen Überblick auch über staatliche Förderungsmöglichkeiten bei einer Heizungsmodernisierung bietet die Internetseite „Intelligent heizen“, ein Angebot des Spitzenverbands der Gebäudetechnik: www.intelligent-heizen.info zung und Warmwasser an. „Einsparen kann der Verbraucher also vor allem bei der Heizenergie“, erklärt Thomas Landmann. Hausbesitzer sollten in einem ersten Schritt erwägen, ihre Heizanlage auf einen neuen Stand zu bringen. „Der Kostentreiber schlechthin sind alte Ölheizungen“, sagt Landmann. Den Umstieg etwa auf eine gasbetriebene Brennwerttherme könnten auch Verbraucher vornehmen, deren Haushalt nicht an das Erdgasnetz angeschlossen sei. Für sie bietet Flüssiggas eine Alternative zum Heizöl: „Mit einer modernen Flüssiggas-Brennwerttherme lassen sich – verglichen mit einer alten Ölheizung – Heizkosten im Umfang von bis zu 30 Prozent einsparen.“ Zudem profitiere die Umwelt, so Landmann. „Eine neue Anlage produziert 15 Prozent weniger CO 2 als eine veraltete Ölanlage.“ IHR FACHMARKT VOR ORT! Franken Holz aus Ratingen: Nah am Kunden. Nah für den Kunden! „Auch „fürs junge Wohnen” ist die FAIRE FACH-BERATUNG rund um den „ersten Boden” kein alter Hut!” Franken-Holz GmbH · Am Ostbahnhof 7 · 40878 Ratingen Telefon 02102/86680·info@franken-holz.de·www.franken-holz.de HOLZ „FÜR AUSSEN” · TERRASSENDIELEN · ZAUNSERIEN Leerstand seit 4000 Jahren – weil die Fenster vergessen wurden Posener Str. 185 40231 Düsseldorf Telefon (02 11) 7 38 43-0 Wir sind für Sie da: Mo. - Fr. 7.00 - 18.00 Uhr Samstag 8.00 - 13.00 Uhr www.mobauplus-lentzen-woerner.de Mit uns wär‘ das nicht passiert ... Qualifizierte Fachberatung Für Heimwerker & Profis Mehrsprachige Beratung

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