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Beruf & Karriere -13.01.2018-

Beruf & Karriere

BERUF&KARRIERE EXTRA PRIVATSCHULEN & INTERNATE SAMSTAG, 13. JANUAR 2018 Das passende Internat finden Gute Internate bieten eine individuelle Förderung der Schüler und ein breites Angebot an außerschulischen Aktivitäten. Bei der Suche nach der passenden Schule helfen seriöse Beratungsunternehmen. VON BRIGITTE BONDER Schulinformationstag auf Schloss Varenholz Lehrer und Schule kennenlernen am 27. Januar. (rps) Die Private Sekundarschule und das Internat Schloss Varenholz laden am stag, 27. Januar, von 12 bis 17 Uhr zu einen Schulinformationstag ein. In entspannter Atmosphäre informieren die pädagogischen Fachkräfte an diesem Tag über das Schulprofil der Privaten Sekundarschule in Ganztagsform, mögliche Schullaufbahnen sowie über das Leben im Internat. In einer zentralen Veranstaltung um 14 Uhr stellt die Schul- und Einrichtungsleitung in kompakter Form das pädagogische Gesamtkonzept Das Internat Schloss Varenholz liegt im lippischen Kalletal/NRW. von Schloss Varenholz vor. Darüber hinaus haben Eltern die Gelegenheit, zwischen 12.30 und 15 Uhr an unterschiedlichen Diskussions- und Beratungsforen teilzunehmen, in denen Schwerpunktthemen der pädagogischen Arbeit auf Schloss Varenholz im Detail präsentiert und gemeinsam diskutiert werden können. Auch können alle Räumlichkeiten in Schule und Internat Schloss Varenholz besichtigt sowie persönliche Beratungsgespräche geführt werden. www.schloss-varenholz.de Kinder entwickeln sich sehr unterschiedlich, und je intensiver eine Schule auf die einzelnen Schüler eingehen kann, umso größer ist die Chance auf einen guten Bildungserfolg. Viele Eltern überlegen daher, den Nachwuchs auf ein Internat zu schicken. „Rund drei Viertel der Eltern, die für ihr Kind ein Internat in Betracht ziehen, werden über eigene Erfahrungen oder Mund-zu- Mund-Propaganda fündig“, weiß Hartmut Ferenschild von der Internatsberatung Internate.de. Für alle anderen stellt die Suche eine Herausforderung dar. „Es gibt in Deutschland rund 250 Internate“, so Ferenschild. „Unterstützung bieten Internatsberatungen, die einen guten Überblick haben und ausgehend von einer genauen Analyse des jeweiligen Falles eine passgenaue Empfehlung geben können.“ Bei der Entscheidung sollte das Kind unbedingt mit einbezogen werden, denn es muss sich mit der Wahl der Schule wohlfühlen. Internate sind so unterschiedlich wie die Kinder, die sie besuchen. Alle Schulformen sind vertreten, das außerschulische Freizeitangebot ist vielfältig. „Es gibt Spezialisierungen im Bereich der Lernunterstützung bei Legasthenie oder ADHS oder im Bereich diverser Sportarten oder musischer Talentfelder“, zeigt Hartmut Ferenschild auf. Entscheidend für die Wahl sind die Ausgangslage und die Erwartung der suchenden Familie. „Wenn ein Internat für die spezifische Situation eines Kindes das geeignete Angebot bereithält und es erfolgreich fördert, dann ist es ein ,gutes’ Internat.“ Positiv zu bewerten ist ein hoher Anteil interner Schüler an der Gesamtschülerschaft. Eine enge personelle und strukturelle Verbindung zwischen Schule und Internat ermöglicht zudem eine gute Verknüpfung von Lernen und Leben im Internatsalltag. „Weitere Qualitätsmerkmale sind die Klassengröße und ein erzieherisch charakterbildender Anspruch“, weiß Ferenschild. Im Vorfeld sind viele Fragen zu klären. „Ist ein eher familiärer Rahmen in einem kleinen Haus gewünscht, und wie wichtig ist für Eltern und Kind eine gute Verkehrsanbindung, um entspannte Heimfahrten am Wochenende zu ermöglichen?“, gibt Jörn Litsche, Internatsleiter bei Krüger Internate und Schulen einige Beispiele. Zu beachten sind auch die Altersstruktur und der Schwerpunkt der Schule. „Wir bieten beispielsweise den Besuch unseres Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung an, was vielen Jugendlichen bereits eine berufliche Richtung vorgibt.“ Eine besondere Herausforderung stellt der Aufenthalt in einem ausländischen Internat beispielsweise in Großbritannien – dar. „Einerseits ist die Auseinandersetzung mit der anderen Kultur und Sprache interessant, andererseits bedeutet der Aufenthalt im Ausland eine größere Distanz zum Elternhaus“, sagt Litsche. „Das Heimweh kann daher zu einem entscheidenden Faktor werden. Zu beachten ist zudem die Vereinbarkeit der Schulsysteme und ob Abschlüsse anerkannt werden.“ Vor der Aufnahme ist ein gegenseitiges Kennenlernen unverzichtbar. Erfahrene Pädagogen können dabei feststellen, ob die Erwartungen der Schüler und Eltern mit dem pädagogischen Profil und den Angeboten des Internats harmonieren. „Die deutschen Internate haben fast alle das gleiche Aufnahmeprozedere“, weiß Wolfgang Tumulka von der Euro-Internatsberatung. „Sie erwarten bei einer Bewerbung, dass Eltern die letzten Schulzeugnisse des Kindes zusenden. Dann wird ein unverbindlicher Besuchstermin mit Eltern und dem Kind vereinbart, mit der Möglichkeit, auch ein paar Tage oder sogar eine Woche das Internat durch Probewohnen kennenzulernen.“ Darüber hinaus kann es auch zu Aufnahmeprüfungen kommen. Es hält sich das Vorurteil, dass nur Eliteschüler ein Internat besuchen. Dem ist jedoch nicht so. „Internate werden heute von Schülern aller Schichten besucht, da Eltern davon überzeugt sind, dass ihre Kinder sinnvolle Unterstützung im schulischen Bereich bekommen“, erklärt Wolfgang Tumulka. „Durch die ganzheitliche Betreuung erfahren Schülerinnen und Schüler, dass sie als einzigartige Persönlichkeit respektiert und wahrgenommen werden, gerade in der Pubertät ist diese Anerkennung und Förderung wichtig.“ Die meisten Internate sind laut Angaben von Internatsberater Hartmut Ferenschild erschwinglich und liegen unterhalb der 2000-Euro-Grenze. „Teurere Internate, die zumeist gemeinnützig sind, vergeben im großen Umfang Stipendien, um Kindern aus allen Schichten den Zugang zu ermöglichen.“ Alternative Privatschule – ein Erfahrungsbericht Simon Witte und seine Mutter berichten, warum sie sich für eine Privatschule entschieden haben – und wie sich der Schulalltag gestaltet. FOTO: SCHLOSS VARENHOLZ Simon Witte und seine Mutter Beate. FOTO: HEBO (rps) Simon Witte (16) besucht seit zweieinhalb Jahren die HEBO-Privatschule in Mönchengladbach: „Ich werde oft gefragt, warum es auf den staatlichen Schulen nicht geklappt hat und wieso es hier klappt. Ein Problem war, dass ich mich im Unterricht gelangweilt habe, nicht wirklich ernst genommen wurde und nicht gerade Abwechslung im Schulalltag erleben durfte. Da wir nach meinem letzten Gymnasium verzweifelt nach einer neuer Schule suchten, wurde uns die HEBO-Privatschule empfohlen. Ich fühlte mich von der ersten Sekunde an wertgeschätzt und ernst genommen, anders als auf den anderen Schulen zuvor. Man ging auf meine Bedürfnisse ein, ohne direkt mit leeren Versprechungen zu entgegnen. Im ersten Moment war alles neu für mich, aber irgendetwas war anders. Es war eine von Grund auf entspannte Harmonie. Dieses Bauchgefühl sollte sich noch bestätigen. Im Nachhinein sind mir viele Vorteile aufgefallen, die mir zuerst gar nicht so wichtig erschienen. Der wohl größte sind die kleinen Klassen mit maximal 15 Schülern. Dieser Unterschied fällt stark bei der individuellen Förderung auf. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt sind die Lehrer. Sie zeigen ein Maximum an Engagement und machen ihren Job spürbar gerne. Ich kann mir keine andere Schule mehr vorstellen und strebe hier mein Abitur im Jahr 2020 an.“ Beate Witte, Mutter von Simon und Berufsschullehrerin, sagt über den Schulwechsel: „Die HEBO-Privatschule ist Simons vierte weiterführende Schule. Sobald die Schulnoten nicht mehr stimmten, bekam ich unmissverständlich mitgeteilt, dass mein Sohn nicht mehr an diesem Gymnasium erwünscht sei. Selbst Versuche der Schulberatungsstelle, zu vermitteln, scheiterten. In größter Not erhielt ich von einer Kollegin den Tipp, mich an die HEBO-Privatschule zu wenden. Was in dem Gespräch dort passierte, erstaunt mich bis heute. In nur 45 Minuten wurde uns viel Verständnis für unsere Situation und Wertschätzung entgegengebracht. Simon wurde als Gesprächspartner ernst genommen. Er durfte zunächst eine Woche zum Probeunterricht kommen; schließlich war da ja auch noch der lange Schulweg. Ich war immer noch recht skeptisch, zumal Simon jeden Tag viele Stunden Zug fahren musste. Das bedeutete: um sechs Uhr morgens zum Bahnhof fahren, eineinhalb Stunden Bahnfahrt, kurzer Fußweg und nachmittags wieder das gleiche zurück. Ein Elf-Stunden-Tag! Seit diesem Tag geht Simon gerne zur Schule und freut sich nach den Ferien wieder auf die Klassenkameraden. Da die Schulsachen in der Schule bleiben, Hausaufgaben dort gemacht werden und in Silentium-Stunden zum Beispiel Vokabeln gelernt werden, haben wir seitdem wieder ein normales und glückliches Mutter-Sohn-Verhältnis – unbezahlbar aus meiner Sicht. Gut zwei Jahre nach Schulbeginn hat Simon in einer externen Prüfung seine mittlere Reife mit Qualifikation mit der Note „gut“ bestanden und geht jetzt in die Oberstufe. Sein Selbstbewusstsein und sein Selbstvertrauen kehren spürbar zurück.“ www.hebo-privatschule.de rHEINISCHE POST Genau richtig, um schnell Personal und dann die Suche einzustellen. Hier erreicht Ihr Stellenangebot besonders viele Leser mit herausragenden Qualitäten. Und besonders viele mit hoher Qualifikation. Jetzt informieren oder sofort buchen: Telefon 0211 505-2863. Rheinische Post · Neuß-Grevenbroicher Zeitung · Bergische Morgenpost · Solinger Morgenpost · RP Online

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