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Besser hören -08.09.2017-

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Besser hören

MG-LS2 D4 Sport lokal RHEINISCHE POST FREITAG, 8. SEPTEMBER 2017 Giesenkirchen will gern oben bleiben FUSSBALL (zeit) Theoretisch könnte auch Bezirksligist Lürrip am Wochenende die Tabellenspitze übernehmen. Dazu wäre ein deutlicher Sieg gegen Grevenbroich nötig. Die 0:3-Niederlage vom Vorsonntag in Giesenkirchen schmerzt noch immer, aber nun will sich die Mannschaft wieder besser präsentieren. „Einige Spieler sind noch verletzt oder haben die Vorbereitung nicht komplett absolvieren können. Wir brauchen noch ein wenig Geduld, bis wir alle an Bord haben. Drei Punkte wären erfreulich. Wer jetzt Tabellenführer ist, ist zweitrangig“, sagt Trainer Norbert Ringels. Den ersten Platz würde Giesenkirchen gerne behalten. In Bedburdyck dürfte das aber nicht einfach werden. „Wir müssen weiter 100 Prozent abrufen, denn wir haben keine Mannschaft, die im Vorbeigehen die Punkte holen kann“, sagt Trainer Volker Hansen, der immerhin elf neue Spieler integriert schnell hat. LEICHTATHLETIK Ergebnisse M. Gladbacher TV 1848 Olympische Distanz (1500-40-10) in Xanten, Seniorenteam Mastersliga: 9. und 17., 2. Mannschaft Verbandsliga: Frank Bareuther 2:22:20 Std. (23.), Burkard Sudhoff 2:22:40 (24.), Niklas Ackermann 2:23:48 (40.), Robert Dirnberger 2:25:47 (48.), Volker Schwaetzler 2:27:38 (44.), Bastian Kramer 2:30:05 (54.), Christoph Tenberken 2:40:16 (70.). Willicher Triathlon (500-20-5): Guillermo Aparicio 1. M 30 58:54 Minuten, Ralf Laermann 1. M 55 59:16, Carlos Pulido 2. M 25 1:02:16 Stunden, Sascha Kremers 2. M 40 1:02:58, Steffi Meyers 3. W 50 1:13:42, Jasmine Dille 8. W 35 1:14:21, Sabrina Müllers 9. W 25 1:19:19. Florian Jansen ist nach seiner Examenspause zurück beim GHTC, der morgen in die neue Saison der 2. Hockey-Bundesliga startet. FOTO: TITZ (ARCHIV) GHTC steht für die neue Saison bereit In der 2. Hockey-Bundesliga will Trainer Heymanns offensiv spielen lassen. Für die Damen zählt in der Regionalliga nur der Klassenerhalt. VON TOBIAS KNÜFERMANN HOCKEY Fünf Teams aus Hamburg, fünf aus NRW. Die Autobahnen 1 und 2 werden in der neuen Saison wieder viel Hockeyverkehr der 2. Bundesliga erleben. Damit es nicht zu „einfach“ wird, ist der Spielplan vom Deutschen Hockey Bund so gestrickt, dass die Herren des Gladbacher HTC allein vier Mal in den Norden reisen müssen. „Leider gibt es nur ein Doppelwochenende, sodass wir vier Einzelspiele in Hamburg haben“, erklärt GHTC- Trainer Philipp Heymanns, der sich mit seiner Mannschaft morgen zum ersten Spiel bei der TG Heimfeld (16.15 Uhr) aufmacht. Der Coach hat nach neun Wochen Vorbereitung ein gutes Gefühl. Nicht nur die vergangenen Wochen sorgen für eine gute Grundstimmung, sondern vor allem macht auch die starke Rückrunde der Vorsaison Mut: „Zum Ende hin haben wir uns immer besser gefunden. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen waren eine tolle Bilanz. Das ist mit Sicherheit auch ein Grund für die aktuell gute Entwicklung. Wir haben in der Vorbereitung eine gute Basis geschaffen“, sagt Heymanns. Ein Saisonziel will der Coach nicht formulieren, er hat vielmehr die Entwicklung seiner Truppe im Kopf: „Wir möchten den Trend spieleund punktemäßig bestätigen und uns in der oberen Tabellenhälfte positionieren“, sagt Heymanns. Das soll mit einem veränderten Kader passieren. Während Pascal Schnorrenberg (zurück aus Australien), Florian Jansen (Rückkehr nach Examenspause), Steven Crossett (SW Neuss), Ignacio Contardo Schmidt (Chile), Ben Böke (Crefelder SV), und Julian Hertl (eigene Jugend neu im Team sind, werden Hassan Anwar Ali Shahid, Matt Orr, Niklas Braun, Philipp Jansen und Jens Tenckhoff nicht mehr im Gladbacher Trikot auflaufen. Heymanns freut sich aber über den weiterhin breiten Kader und will offensiv spielen lassen: „Die Kadergröße belebt die Konkurrenz. Taktisch werden wir mit Sicherheit auf viele Teams treffen, die gegen uns defensiv agieren. Mit entsprechend viel Tempo werden wir diese Spiele angehen.“ Das klappte in den letzten Testspielen gegen Bundesligist Düsseldorfer HC (1:2), Regionalligist Club Raffelberg (6:1) und VHC Venlo (3:1) schon sehr ordentlich. Auch die Damen des GHTC starten in die neue Spielzeit der Regionalliga West. Am Sonntag geht es um 15.15 Uhr zu Hause gegen DSD Düsseldorf. Trainer Achim Krauß freut sich auf den Start, hat aber eine schwere Aufgabe ausgemacht: „Wir haben eine sehr harte Saison vor uns. Ich erwarte, dass aus der Zweiten Liga zwei, vielleicht sogar drei Teams absteigen. Entsprechend würden aus unserer Liga drei von insgesamt nur acht Teams absteigen.“ Das Saisonziel lautet Klassenerhalt, und das geht der GHTC mit deutlich weniger Personal an. Mit Paula Heuser, Christine Fingerhuth, Silke Ungricht und Laura Cholewa fehlen im Vergleich zum Vorjahr vier Stammkräfte. Dazu fallen zum Start in Melissa Löh und Laura Kandt zwei Stützen aus. „Der Kader hat sich schon ziemlich verändert. Deshalb geht es einzig und allein um den Klassenerhalt. Alles andere wäre nur Bonus. Wir werden oft an unsere Leistungsgrenze gehen müssen“, sagt Krauß, dessen Team die Generalprobe gegen den HC Essen (2:1) positiv gestaltete. Trainer Rogawska fordert von den TVK-Spielern Fortschritte Morgen Abend geht es zur SG Menden Sauerland Wölfe, einem Aufsteiger in die 3. Handball-Liga. Dort ist vor allem Geduld gefragt. VON GEORG AMEND HANDBALL, 3. LIGA Ronny Rogawska hatte am Mittwochabend zum Videostudium gebeten. Der Trainer des TV Korschenbroich zeigte seinen Spielern vor allem Szenen aus der ersten Halbzeit des Spiels gegen den TuS Volmetal. Dabei ging es nur am Rande um den irregulären Treffer der Gäste, der es trotz Aberkennung durch die Schiedsrichter auf die Anzeigetafel geschafft und so das Ergebnis auf 33:35 verfälscht hatte, weshalb der TVK Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt hat. „Wir haben nicht so viel darüber gequatscht“, sagte Rogawska gestern. „Die Jungs haben es natürlich schon mitgekriegt, aber wir können eh nicht viel tun. Wir warten jetzt erstmal ab.“ So ging es dem Trainer bei dem Videostudium vielmehr um die Fehler, die seine Spieler fabriziert hatten, und davon gab es in der ersten Hälfte genug, was sich auch im Halbzeitstand von 14:20 widerspiegelte. „Die Jungs haben sich selber darüber geärgert“, sagte Rogawska. „Da waren schon gravierende Fehler drin, wo im Angriff zum Beispiel gegen einen Doppelblock geworfen wurde und wir deshalb Gegenstöße kassiert haben. Wir nehmen uns damit selber die Chance, uns auf das Rückzugsverhalten vorzubereiten. Das wollte ich den Jungs vor Augen führen. Da gab es auch eine große Einsicht, aber auch große Enttäuschung“, berichtete der Trainer, der aber sogleich ergänzte: „Wir dürfen da aber nicht verkrampfen oder Angst haben, in schwierige Situationen zu gehen. Wir müssen allerdings eine Entwicklung haben.“ Am besten ist die bereits morgen sichtbar, wenn der TVK bei der SG Menden Sauerland Wölfe antritt (19 Uhr). Der Aufsteiger hat am ersten Spieltag zu Hause die Zweitvertretung der HSG Handball Lemgo mit 29:27 geschlagen, am zweiten Spieltag bei Zweitliga-Absteiger TuS Ferndorf mit 23:39 verloren. „Menden kennen wir gar nicht. Ich bin gespannt“, hatte Torwart und Kapitän Max Jäger bereits nach dem Volmetal-Spiel gesagt. „Ich kenne sie nur aus dem Video“, sagte Rogawska nun und kündigte an: „Ich werde einen Plan machen und den gilt es umzusetzen.“ Und dieser Plan ist erst einmal unabhängig vom Gegner. „Was gegen Volmetal gefehlt hat, waren vor allem Geduld und Vorbereitung“, sagte Rogawska. „Davon brauchen wir im Angriff viel mehr. Und gerade, wenn man auswärts spielt, muss man noch mehr Geduld haben. Da erwarte ich, dass wir Fortschritte machen.“ Besser hören OHNE GRAVIERENDE EINSCHRÄNKUNG HÖREN UND VERSTEHEN KÖNNEN Herausforderung Klassenraum Hörprobleme können den Lernerfolg bei Kindern beeinträchtigen. (FGH) Die akustischen Verhältnisse in schulischen Unterrichtsräumen gelten vielfach als problematisch. Das liegt zum einen daran, dass Räume grundsätzlich mit ihren begrenzenden Wand-, Bodenund Deckenflächen gegenüber dem natürlichen Freifeld den Schall reflektieren und damit die Sprachverständlichkeit erschweren. Zum anderen erhöht sich durch die Anwesenheit mehrerer miteinander kommunizierender Personen automatisch der Geräuschpegel. Die Folgen sind allzu oft Konzentrationsmängel bei Schülern, Stimmprobleme bei Lehrern und Stress- und Ermüdungserscheinungen bei allen. Mehrere Studien belegen die Zusammenhänge von guter Sprachverständlichkeit und Lernerfolg, berichtet die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH). Der Klassenraum gilt dafür als Modellbeispiel, da verschiedene Unterrichtsformen und unterschiedlichste Kommunikationsbedürfnisse von Menschen aller Altersgruppen größte Anforderungen an die akustischen Bedingungen stellen. Seitens der Raumakustik wurden entsprechende Bauvorschriften 2016 den jeweiligen Nutzungszwecken angepasst. So gelten seither bei Neubauten von Unterrichtsräumen, die von Personen mit Lernbeeinträchtigungen oder Hörproblemen und für nicht muttersprachlichen Unterricht genutzt werden, besondere Vorschriften, um niemanden von der gesellschaftlichen Teilhabe auszuschließen, wie die FGH meldet. Damit richtet sich der Fokus auch auf die persönliche Hörleistung. Denn nicht immer ist die Raumakustik der alleinige Grund für Probleme beim Sprachverstehen. Das betrifft Erwachsene genauso wie Kinder mit unerkannter Hörschwäche. Für diese bleibt das Lernen schwierig. Aufgrund der fehlenden Hörinformationen schweifen die Gedanken der Betroffenen ab und die Konzentration leidet. Nicht selten werden mangelnde Aufmerksamkeit und fehlende Beteiligung am Unterricht mit schlechter Leistung gleichgesetzt. Eine Überprüfung der Hörleistung beim Hörakustiker als sinnvolle Vorsorgemaßnahme ist daher vor der Einschulung zu empfehlen. Denn Kindern mit Hörproblemen kann in jedem Alter durch eine professionelle Versorgung mit Hörgeräten der Schulalltag erleichtert werden und wieder Spaß machen. Im Bereich der Kinder- und Jugendlichenversorgung bietet die Hörakustik eine Vielzahl individueller und altersgerechter Hörlösungen, die technisch genau den jeweiligen Bedürfnissen angepasst und konfiguriert werden können. Die akustischen Verhältnisse in Klassenräumen können schwierig sein. Sprachverständlichkeit und Lernerfolg aber hängen zusammen, wie Studien zeigen. FOTO: TMN

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