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Bestattungskultur -19-04-2018-

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Bestattungskultur

MG-L6 C6 Lokale Kultur RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 19. APRIL 2018 MELDUNGEN Holzkunst in der LVR-Kunstkapelle (isch) Der van Gogh-Kreis, Förderverein der LVR-Klinik Mönchengladbach, lädt für morgen, 20. April, 17 Uhr, zur Vernissage in die Kunstkapelle der LVR-Klinik an der Heinrich-Pesch-Straße 39-41 ein. Holger Hinsch zeigt seine Holzkunst und Skulpturen. Der Gitarrist Vitus Micha wird die Vernissage musikalisch begleiten. Holger Hinsch begann 2010, sich mit dem Material Holz zu beschäftigen, und er hat sich in den vergangenen acht Jahren den Umgang und die Bearbeitungsmöglichkeiten von Fundstücken aus dem Wald beigebracht. Ihm kommt es darauf an, das Material möglichst wenig zu verändern und auf die schon sichtbaren Farben und Formen einzugehen. Dann setzt er die Skulpturen fotografisch in Szene und verbindet sie erneut mit der Natur. Die Ausstellung ist bis zum 22. Mai zu sehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr. Klassische Musik im Kamillus Kolumbarium (isch) Freunde der klassischen Musik können sich auf einen Konzertabend mit Kirchenmusikdirektor Udo Witt, dem Rheydter Knabenchor und der Rheydter Mädchenkurrende freuen. Das Konzert im St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40 beginnt am kommenden Sonntag, 22. April, um 17 Uhr und steht unter dem Motto „Jauchzet dem Herrn“. Geboten werden Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Wolfgang Amadeus Mozart. Seit einiger Zeit ist Laura Zeiger als Stimmbildnerin dabei. Sie singt in diesem Konzert den Solosopran. Der Eintritt ist frei. Götz Alsmann steht kommende Woche Donnerstag mit seiner Band auf der Bühne des Wickrather Kunstwerks. FOTO: JEROME BONNER An Marina ging letztlich kein Weg vorbei Götz Alsmann kommt nach Gladbach. Am 26. April tritt er mit Band im Kunstwerk auf. Zwischen Swing und Jazz werden italienische Evergreens zu hören sein. Mit diesem Konzert endet die Wintermusik. VON ARNOLD KÜSTERS Das „Harlekin“ in Rheydt. Vor 40 Jahren. Ein kleiner Laden. Eng, dunkel, Zigaretten- und Bierdunst. Auf der „Bühne“ die Blues Company aus Osnabrück. Dabei Götz Alsmann: „Ich habe mit den Musikern ein Jahr lang zusammengespielt.“ Von daher kenne er Mönchengladbach also schon sehr lange. Wie überhaupt den Niederrhein: „Wir spielen regelmäßig zwischen Bocholt und Xanten. Auch auf Schloss Moyland.“ Seit Mai 2017 ist er mit seinem aktuellen Bühnenprogramm unterwegs: „Götz Alsmann ... in Rom“. Wie New York und Paris ist die dortige Musikszene Teil einer Trilogie. Vorpremiere war im Mai vergangenen Jahres. Bis Ende 2019 wird er mit seiner Band „250 Shows gespielt haben“. Das klingt viel, „aber das machen wir schon seit Jahrzehnten so.“ Sein Konzertkalender bildet die gesamte Bandbreite der Bühnen ab, zwischen Alte Oper Frankfurt, bis hin zur Stadthalle Pirmasens. Am Donnerstag, 26. April, steht er mit seiner Band ab 20 Uhr auf der Bühne des Kunstwerks. Im Rahmen der Konzertreihe Wintermusik, die Günter vom Dorp erfand. Neben allem Glanz und Glamour hat seine künstlerische Arbeit auch anstrengende Seiten, erzählt der gebürtige Münsteraner, der im Juli 61 Jahre alt wird: „Vor allem auch körperlich. Man muss sich fit halten wie ein Profifußballer.“ Alsmann plaudert an diesem Morgen in seinem Büro entspannt und zugleich engagiert über die Auswahl der Städte für das Triologie-Projekt, das seine Anfänge 2010/2011 genommen hat, „als wir in Paris ein altes Studio besucht haben. So sind wir auf den Geschmack gekommen, durch historische Studios zu ziehen.“ Paris sei die Stadt, in der die „Unterhaltungsmusik erfunden wurde. Die sehr persönliche Art, Chansons zu interpretieren.“ Über New York als zweite Stadt brauche man kein Wort verlieren, „da die Stadt den Jazz wie keine andere geprägt hat“. Natürlich hätte er auch Wien oder Berlin einbauen können, „aber sie fielen durch das Raster, weil wir bewusst auf Muttersprachliches verzichtet haben“. Da sei Rom eher unverzichtbar. Auf die Setliste für die Konzertreihe haben es neben den 18 Stücken des Albums ein paar weitere geschafft. Ausgesucht hat Alsmann sie nach seinem Geschmack, „aber auch nach den Möglichkeiten, die die Songs für das Arrangement bieten, um den jazzigen Charakter herausarbeiten zu können“. Es gibt ein Lied, das ihm nicht so gefallen hat, an dem er aber nicht vorbeikam: „Marina. Das habe ich ziemlich gegen den Strich gebürstet.“ Sein liebstes Stück ist „Il nostro concerto“ von Umberto Bindi: „Im Grunde läuft das ganze Konzert auf dieses letzte Stück hinaus. Es ist derart opulent arrangiert.“ Mit Alsmann gerät man leicht ins Fachsimpeln über die Wurzeln von Jazz und Blues, deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Dabei erweist er sich als profunder Kenner auch der musikhistorischen Materie. Das Arbeiten in einer Band ist alles andere als demokratisch, räumt er ein: „Ich hole die Meinung der Musiker ein. Aber am Ende muss das Programm die Handschrift des Protagonisten tragen.“ Geprobt wird in Alsmanns Studio. Mit gehöriger Disziplin. Profis eben: „Wir beginnen morgens um zehn. Ich teile die Noten aus und wir proben dann vier, fünf Stunden.“ Das letzte Mal habe man Ende Dezember geprobt. Aber man stehe ja auch regelmäßig auf der Bühne. Profis eben. Götz Alsmann mag die Nähe zu seinem Publikum. Die er nicht nur wie weiland im Harlekin, sondern auch in großen Sälen erlebt: „Alles eine Frage der Architektur. Durch die niedrige Bühne in der Kölner Philharmonie und in der Hamburger Musikhalle, hat man das Gefühl, mitten im Publikum zu sitzen.“ So übertrage sich die Spielfreude auf der Bühne aufs Publikum und deren Spaß auf die Musiker. Tickets für das Konzert: Vorverkaufsstellen und voilakonzerte.de Vier Bestattungs-Irrtümer Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Dimap sind bei einer Bestattung 95 Prozent mit der Leistung ihres Bestatters zufrieden. Denn Erinnern ist Leben Wir kümmern uns, sodass Sie trauern können. Persönlich. Zuverlässig. Für Sie da. Rathausplatz 9 41844 Wegberg Tel.: 02434/8090699 kontakt@heiss-bestattungen.de www.bestattungen-wegberg.de (rps) Um Trauernde vor den fünf Prozent schwarzer Schafe zu schützen, gilt es, weit verbreitete Irrtümer zu erkennen – hier vier weit verbreitete: Erster Irrtum: „Eine Erdbestattung ist teurer als eine Feuerbestattung.“ Welche der beiden Bestattungsformen man wählt, sollte man aufgrund der persönlichen Überzeugung entscheiden und nicht nur aufgrund des Preises, sagt Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur. Zwar sei die Feuerbestattung besonders bei den nachgelagerten Kosten wie beispielsweise der Grabpflege oft etwas günstiger, doch die Erdbestattung müsse nicht zwangsläufig teurer sein, denn Kosten wie etwa für die hygienische Versorgung des Verstorbenen und weitere Dienstleistungen des Bestatters seien in beiden Fällen gleich. Zweiter Irrtum: „Im Internet kann man Preise gut vergleichen.“ Preisvergleiche sind wichtig, sagt Stephan Neuser, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter, doch man müsse sich darüber im Klaren sein, dass es immer auch starke regionale Unterschiede gibt – besonders was die Friedhöfe, die Grabpflege und andere Leistungen im Zusammenhang mit der Bestattung angeht. Diese regionalen Gegebenheiten kennen Bestatter vor Ort einfach besser. Das Grab ist für Hinterbliebene ein wichtiger Ort zum Trauern. FOTO: GABBERT Dritter Irrtum: „Ich lasse mich anonym bestatten und möchte meinen Kindern nicht zur Last fallen.“ Ältere Menschen meinen oft, mit einer anonymen Bestattung ihren Kindern einen Gefallen zu tun, weil diese vielleicht weiter entfernt wohnen. Das Gegenteil sei der Fall, betont Stephan Neuser: „Menschen brauchen, gerade wenn sie weit entfernt wohnen, Orte, die an die Kindheit, die Verwandten und die Vorfahren erinnern. Auf vielen Friedhöfen gibt es mittlerweile pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen, die eine individuelle Grabpflege entbehrlich machen.“ Ferner gebe es Kolumbarien und Grabeskirchen, die einen würdigen Ort des Gedenkens ermöglichen, ohne die Toten im anonymen Nichts der grünen Wiese verschwinden zu lassen. Vierter Irrtum: „Eine Trauerfeier ist nicht nötig.“ Auch wenn man sich mit dem Verstorbenen zu Lebzeiten schwergetan habe, sei eine Trauerfeier ein guter Dienst – und das auch für einen selbst, empfiehlt Oliver Wirthmann, der als Theologe und Experte der Bestattungskultur viele Scheinargumente kennt und entkräften kann. So heiße es oftmals, man wolle den Verstorbenen in Erinnerung behalten, wie er war. „Dabei wird vergessen, dass jeder Mensch ganz unterschiedliche Bezugsfelder hat und man durch den Verzicht auf eine Trauerfeier Fernstehenden einen Abschied verwehrt.“ Geprüfter Bestatter Inh. Andrew Pugh Fachgeprüfter Bestatter www.bestattungshaus-block.de Wir –Für Sie –Jederzeit Bestattungshaus Stefanie -Wehe Michael Wehe H.-J.-Gormanns-Str.20·41812 Erkelenz TAG&NACHT persönlich erreichbar 02431/974 3939 www.forg-wehe.de Bestattungshaus Abwicklung der Formalitäten, Durchführung und Begleitung von Bestattungen jeder Art im In-und Ausland Individuelle und unverbindliche Beratungen (gerne auch bei Ihnen Zuhause.) BLOCK 02433- 60202 Tag und Nacht erreichbar. Vorsorge Beratung Betreuung RATHEIM Krickelberger Str. 25 Abschiedsräume HÜCKELHOVEN Dinstühlerstrasse 30 info@bestattungshaus-block.de

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