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Bestattungstrends -15.01.2019-

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Bestattungstrends

KR-L6 C6 Stadtpost RHEINISCHE POST DIENSTAG, 15. JANUAR 2019 Stadt stellt neue Plattform zur Berufsorientierung vor Ein neues Online-Portal bündelt alle Informationen für Schüler und Lehrer. Ziel: Kein Schüler soll die Schule ohne einen beruflichen Plan für sein Leben verlassen. (RP) Die Stadt Krefeld hat zur Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) ein neues Online-Portal ins Leben gerufen: Unter www.kaoa-krefeld.de finden sich künftig wichtige Informationen zur Berufsorientierung und zum Übergang von der Schule in den Beruf. Ansprechpartner, Veranstaltungshinweise sowie ausführliche Informationsmaterialien stehen Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften zur Verfügung. Oberbürgermeister Frank Meyer freut sich über den neuen Service: „Angebote zur frühzeitigen beruflichen Orientierung helfen den Unternehmen auf der Suche nach geeigneten Nachwuchskräften, und sie helfen vor allem den Schülerinnen und Schülern. Dank des neuen Angebots können sie nun auf einen Blick sehen, welche Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten es in Krefeld gibt.“ Auch Lehrerinnen und Lehrer profitieren von der neuen Seite der Stadt, da alle Materialien, die zur Vor- und Nachbereitung relevant sind, mit einem Klick zu finden sind. Der schulische Berufsorientierungsprozess ab Klasse 8 wird ebenso erläutert wie die in Krefeld gegebenen Anschlussmöglichkeiten in Ausbildung, Studium oder Beruf. Speziell für Betriebe, die aktiv Nachwuchs suchen, werden Kontaktmöglichkeiten mit Schülerinnen und Schülern aufgezeigt. Das Online-Portal bündelt somit die umfangreichen Informationen, die es im Zusammenhang mit der Berufsorientierung gibt. Das Online-Portal wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds eingerichtet. Die Stadtverwaltung Krefeld bietet Schülerinnen und Schülern für die KAoA-Zeiträume in diesem Jahr Ein Screenshot der städtischen Seite, die unter www.kaoa-krefeld.de erreicht werden kann. FOTO: RP über 90 Plätze für Praktika in spannenden und vielfältigen Bereichen wie Personal, Finanzen, Ordnungsund Ausländerangelegenheiten, Soziales, Feuerwehr, Immobilienmanagement, Gärtnerbereiche, Vermessung, in den Kulturinstituten, im Bereich Schule und vieles mehr. Weitere Infos und Ansprechpartner finden sich unter www.krefeld.de/ ausbildung. Dort befindet sich auch ein Video, das Interessierte abrufen können. Es zeigt die Aufgaben und Chancen der Initiative. Das Land NRW hat die Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“(- KAoA) mithilfe des Europäischen Sozialfonds ins Leben gerufen. Ziel ist es, sämtliche Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangstufe für die künftigen beruflichen Möglichkeiten nach der Schule zu sensibilisieren und zu motivieren. Lange Warteschleifen nach dem Abschluss sollen somit vermieden werden. Die Entwicklung einer konkreten und individuell passenden Anschlussperspektive für jeden Jugendlichen ist wesentlicher Bestandteil von KAoA. Bestattungstrends BAUMBESTATTUNG IM EIGENEN GARTEN „Baum des Lebens“ – Konzept mit Symbolik Bei „Tree of Life“ wächst aus einem Substratgemisch, das die Asche des Verstorbenen enthält, ein neuer Baum. Der kann im heimischen Garten eingepflanzt werden. VON MARIO EMONDS Allgemein gilt: In Deutschland herrscht, abgesehen vom Bundesland Bremen (siehe Info), Friedhofszwang – da beißt die Maus keinen Faden ab. Findige Unternehmer haben aber einen Weg gefunden, wie dieser Zwang zwar nicht umgangen werden kann, es aber dennoch ermöglicht wird, den Verstorbenen als Baum in den Kreislauf des Lebens zurückkehren zu lassen – auf Wunsch im eigenen Garten. „Tree of Life“ heißt dieses Konzept – „Baum des Lebens“ also. Diese einzigartige Form der Naturbestattung setzt zunächst die Kremation des Verstorbenen voraus. Aufgrund des Friedhofszwangs in Deutschland wird die Asche – nach Einäscherung und Trauerfeier – in Spezialbaumschulen zum Beispiel in die Schweiz, Tschechien oder die Niederlande überführt – in diesen Ländern gibt es keine Beisetzungspflicht für Urnen. Zur Pflanzung eines Lebensbaumes wird die Urne dort unter notarieller Aufsicht geöffnet. Die Asche des Verstorbenen wird dann schrittweise in ein Substratgemisch aus speziell entwickelter Vitalerde und Granulat gegeben, und der vorher ausgesuchte und bestellte Wunschbaum wird hineingepflanzt. Die Asche verbleibt bis zur vollständigen Durchwurze- „Für Angehörige hat diese Bestattungsform eine gewisse Symbolkraft“ Stephan Neuser Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter lung und Ascheaufnahme in der Baumschule. Bis dahin vergehen etwa sechs bis neun Monate. Sobald der Baum pflanzfähig ist, wird er mit einer notariellen Beisetzungsbestätigung an die Hinterbliebenen ausgeliefert, die ihn danach an ihrem Wunschort einpflanzen können. „Für Angehörige hat diese Bestattungsform eine gewisse Symbolkraft. Denn der Ein Klassiker im heimischen Garten ist der Apfelbaum. Auch dieser kann bei der besonderen Bestattungsform „Baum des Lebens“ Verwendung finden. FOTO: BECKER INFO Friedhofszwang Ausnahme Bremen Einen ganz speziellen Trend hat vor genau vier Jahren das Bundesland Bremen gesetzt: Seit dem 1. Januar 2015 ist es in Deutschlands kleinstem Bundesland möglich, auf ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen dessen Asche auf einem privaten Grundstück auszustreuen oder im Garten in einer Urne beizusetzen – das Land hat den ansonsten in der Bundesrepublik geltenden Friedhofszwang aufgehoben. Einen „Aschetourismus“ aus anderen Bundesländern gibt es seitdem dennoch nicht: Um dies machen zu dürfen, muss der Verstorbene seinen letzten Hauptwohnsitz in der Hansestadt gehabt haben. Für einen würdigen, pietätvollen und persönlichen Abschied... KREMATORIUM NIEDERRHEIN WILLICH Stephan Neuser, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter. FOTO: BDB Wunsch, vom Verstorbenen ein persönliches Erinnerungsstück zu besitzen, ist bei vielen Menschen sehr ausgeprägt. Dazu zählt zum Beispiel auch lmsein Fingerprint, ein Schmuckstück mit einem Fingerabdruck des Verstorbenen“, merkt dazu Stephan Neuser an. Der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher EINFÜHLSAME BERATUNG UND BEGLEITUNG. Bestattung Trauerfloristik Grabgestaltung Alles aus einer Hand – auch als Vorsorge. Bestatter gibt dabei aber eines zu bedenken: „Symbolisch ist diese Bestattungsform deswegen, weil die Asche des Verstorbenen letztlich im Nachbarland bleibt – ansonsten wäre es ja auch nicht zulässig. Generell ist nicht alles zulässig, was im Internet an Bestattungsformen angeboten wird.“ Neuser rät daher dringend, stets mit ei- nem Bestatter vor Ort zu sprechen. „Er ist auch bei Wünschen wie diesem ein kompetenter Ansprechpartner, hört sich alle Wünsche an, berät und steht auch bei der Trauerbewältigung zur Seite.“ Weitere Infos im Internet: www.tree-of-lifebaumbestattungen.de Nichts im Leben ist so einschneidend wie der Tod eines geliebten Menschen. Ein pietätvoller Abschied und eine persönliche Gestaltung der Trauerfeier sind von großer Bedeutung für die Bewältigung der Trauer. Das Krematorium Niederrhein Willich verfügt über Abschiedsräume, Zeremoniehallen und mehrere Kondolenzräume mit großzügiger Gastronomie. Wir zeigen Ihnen gerne die gesamte Anlage oder besuchen Sie unsere Website für mehr Informationen. Ausgangspunkt für eine Trauerfeier sind immer Ihre Wünsche. Persönliche Beratung durch den Bestattermeister Stephan Wolters und die fachgeprüfte Bestatterin Heike Wolters-Judisch. wolters bestattungshaus Am Neuen Friedhof in Kempen. Kempener Straße 1, 47877 Willich ■ Tel. 02154 486 860 Fax 02154 486 861 ■ Email info@krematoriumniederrheinwillich.de www.krematoriumniederrheinwillich.de Inh. Stephan Wolters | Tel.: 02152 - 5 46 32 www.wolters-bestattungshaus.de Berliner Allee 1 A | 47906 Kempen

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