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Bestattungstrends -22.01.2019-

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Bestattungstrends

DU-L4 C4 Stadtpost RHEINISCHE POST DIENSTAG, 22. JANUAR 2019 Pinke Party im St. Anna HUCKINGEN (RPN) Das Brustzentrum im Malteser Krankenhaus St. Anna feiert am Samstag von 14 bis 17 Uhr in der Cafeteria eine Pink Party. Die Veranstaltung soll auf das Thema Brustkrebs aufmerksam machen. Das Motto lautet: „Macht mit und tragt pink“. Die Veranstaltung richtet sich an die Menschen, die bereits mit dem Thema Brustkrebs in Berührung gekommen sind oder sich darüber informieren wollen. Unter anderem gibt es eine Tombola, bei der es beispielsweise VIP-Tickets für den MSV Duisburg, die Krefeld Pinguine oder ein Frühstück im Landhaus Milser zu gewinnen gibt. Außerdem können Besucher einen Yoga-Schnupperkurs und eine Fantasie-Reise mitmachen. Für die Kleinen gibt es Kinderschminken, eine Perücken- und Tuchmodenschau und viele Informationsstände. Alle Erlöse des Tages gehen an die Annette-Rexrodt-von Fircks-Stiftung, die sich für krebskranke Mütter und ihre Kinder einsetzt. MELDUNGEN Bürgerinitiative gegen Pipeline informiert UNGELSHEIM (RPN) Die Bürgerinitiative Contra Pipeline, die sich gegen den Bau der Kohlenmonoxid-Pipeline der Firma Bayer durch den Duisburger Süden stellt, trifft sich heute um 18.30 Uhr im Gemeindesaal der Auferstehungskirche, Blankenburger Straße 103. Dann will man über das Verfahren, die Beurteilung der Bezirksregierung, über die eingereichten 28.000 Einwendungen gegen den Planänderungsbeschluss und das Verhalten der Bezirks-, Kommunal-, und Landespolitik informieren und diskutieren. Nordic-Walking für Neuund Wiedereinsteiger GROSSENBAUM (RPN) Das Begegnungs- und Beratungszentrum der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt Senioren zum Nordic-Walking ein. Den Kurs führt Werner Preuß durch, nicht ohne eine theoretische Einführung. Erst danach können sich Teilnehmer zu dem sechswöchigen Kurs anmelden, der jeweils mittwochs um 11 Uhr am Gemeindehaus an der Lauenburger Allee 19 startet. Kosten: 40 Euro. Los geht es morgen um 11 Uhr. Anmeldungen unter 0203 7128639. Ohrwürmer und flotte Tanzeinlagen Beim Prinzenempfang im Steinhof absolvierte Kevin I. seinen zweiten Arbeitstag trotz Nervosität souverän. VON VOLKER POLEY HUCKINGEN Der neue Stadtprinz strahlte immer noch. Knapp 20 Stunden zuvor hatte Kevin Getzel aus den Händen von HDK - Präsident Michael Jansen Prinzenmütze und Narrenzepter erhalten. Nun steht er als Kevin I. an der Spitze der Duisburger Narren, seine Amtszeit endet erst am Aschermittwoch in sechs Wochen. Kevin I., seine beiden Hofmarschälle Rolf Schaefer und Jörg Seedorfer sowie die charmanten Pagen Janine, Renée, Manou und „Kiki“ hatten schon einen umfangreichen ersten Arbeitstag hinter sich, als sie am späten Sonntagnachmittag die Duisburger Karnevalsfamilie im Huckinger Steinhof begrüßten. Der Prinzenempfang ist mittlerweile zu einer guten Tradition geworden, hier treffen sich Förderer, Mitglieder und Freunde des Duisburger Karnevals zu einer Art Familientreffen. Kevin I. ist mit gerade einmal 23 Jahren bisher der jüngste Stadtprinz, 2008 war er bereits Kinderprinz. Sein Auftritt im Rahmen der Prinzenkürung in der Mercatorhalle überzeugte, mit seiner Crew legte er eine Show hin, die das Publikum begeisterte. Das, was so souverän wirkte, schien aber nur so, wie Prinz Kevin einen Tag später verriet: „Ich war schon total nervös.“ Viel geschlafen hatte er bis Sonntagabend noch nicht: „Wir haben noch bis halb vier gefeiert, am Morgen warteten schon die nächsten Termine.“ Nachdem Die beteiligten Vereine brachten ihr gesamtes tänzerisches Potenzial auf die Bühne des Steinhofs. gefühlt einige Kilo Orden an die geladenen Gäste verteilt waren, gab es aber auch Geschenke karnevalistischer Art für den neuen Prinzen und sein Gefolge. Die an der Prinzencrew beteiligten Vereine (Marxloher Jecken, Stadtwache Hamborn, Rote Funken, Königreich Duissern und Sonniger Süden) brachten ihr gesamtes tänzerisches Potenzial auf die Bühne und boten ein gemeinschaftliches Gardetanzprogramm. Trotz unterschiedlicher Herkunft ergab sich ein harmonisches und buntes Gesamtbild. Dass hinter dem gelungenen Gardetanz-Mix eine Menge Arbeit steckte, machte Michael Jansen deutlich: „Die Gruppen haben dafür viele Monate geübt.“ Auch die KG Rot-Weiß Hamborn-Marxloh hatte zu Ehren des neuen Prinzen ihren großen Auftritt. Allein der Einzug der Rot-Weißen war schon imponierend. Die Hamborner traten in voller Besetzung an. Mit dabei war auch - in voller Montur - Bürgermeister Volker Mosblech, der der Hamborner Traditionsgesellschaft angehört. Duis- Kirchenschließung bewegt die Sermer RP-FOTO: REICHWEIN burgs OB Sören Link, der wie am Abend zuvor bei der Prinzenkürung auch diesmal beim Prinzenempfang als Ehrengast dabei war, hatte so die seltene Gelegenheit, seinen Stellvertreter zu den Klängen des „Laridah“- Marsches zuzujubeln. Dort zeigten die Tanzgarden der Hamborner Karnevalsgesellschaften, dass sie mit ihren schwungvollen Darbietungen eine Bereicherung jeder Karnevalssitzung sind. Eine Augenweide sind immer wieder die Mini-Garden, ganz putzig war dabei der Auftritt des sechsjährigen „Tanzoffiziers“ Juls und seinem Tanzmariechen Aileen (5). Kinderprinz Marvin I. und seine Prinzessin Alina – begleitet von der niedlichen Pagin Annika – waren beim Empfang des „großen“ Prinzen natürlich mit von der Partie. Ihr Show-Block mit den karnevalistischen Ohrwürmern und flotten Tanzeinlagen wird in den nächsten Wochen die Duisburger Narren genauso begeistern wie der Auftritt der großen Prinzencrew. Den Empfang im Steinhof nutzten Kevin I. & Co. jedenfalls, um einen großen Teil ihres prima zusammengestellten musikalischen Repertoires vorzustellen, und als der zwölfjährige Kinderprinz Marvin („Ich möchte später auch Karnevalsprinz werden“) mit seinem großen Vorbild Kevin gemeinsam den Mega-Hit „Wenn nicht jetzt, wann dann“ interpretierte, wurde endgültig klar, dass Duisburgs Jecken sich wieder auf eine tolle Session freuen dürfen. Zentrales Thema beim Neujahrsempfang in Serm: Eine Initiative will die Kirche als Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft erhalten. VON VOLKER POLEY SERM Der Neujahrsempfang des Sermer Bürgervereins war eine Premiere. In den vergangenen Jahren traf man sich aus diesem Anlass jeweils unter Regie der Sermer Kirchengemeinde. Das geschieht ab diesem Jahr im Rahmen der Aktivitäten des Bürgervereins. „Auch nach der vom Bistum beschlossenen Kirchenschließung wollen wir diese Veranstaltung weiterführen“, erläutert Rainer Kreh das Engagement des Bürgervereins. „Der Zusammenhalt im Dorf ist nach wie vor gut, das ist uns auch sehr wichtig und sollte weiter gepflegt werden“, erklärte Kreh beim Empfang im Gemeindezentrum der Herz-Jesu-Kirche. Mit dabei war auch Marlies Schmitz, die sich mit ihren Mitstreitern lange Zeit gegen die Schließung der Herz-Jesu-Kirche gewehrt hatte. Jetzt ist die Entscheidung gefallen: Eine sofortige Kirchenschließung droht. Um die Kirche zumindest als Symbol des Glaubens und Mittelpunkt des Dorflebens zu erhalten, hat sich eine Initiative gegründet. Rainer Kreh informierte im Rahmen des Neujahrsempfangs über den Stand der Dinge im Dorf, das sich in dieser Jahreszeit mehr und mehr im Karnevalsmodus befindet. Der Bürgervereinsvorsitzende bedankte sich noch einmal bei der Sparkasse und der DVG, die schnell eine praktikable Lösung für das vor einem Jahr entfernte Wartehäuschen gefunden hatten. Gemeinsam wurde dafür gesorgt, dass nun kein Sermer mehr im Regen stehen muss, wenn er auf den Bus wartet. „Und das fast am alten Platz“, freut sich Rainer Kreh über das positive Beispiel gemeinsamen Engagements. Nicht froh ist er über den neuen Nahverkehrsplan, der mit dem Wegfall der bisherigen Linien und der Einführung der neuen Routen Süd 1 und Süd 2 eher negative Veränderungen für einen Teil der Bürger im Duisburger Süden bringt. Genauso wie die Ungelsheimer (wir berichteten) hofft er, dass noch Änderungen im Streckenverlauf der Linie Süd 2, die Serm dann bedienen wird, möglich sind: „Auch wir brauchen die Anbindung an das Nahversorgungszentrum an der Mündelheimer Straße in Hüttenheim.“ Die Kirche soll der Mittelpunkt des Dorflebens bleiben. FOTO: LESKOVAR Bestattungstrends BAUMBESTATTUNG IM EIGENEN GARTEN M. KOCH Bestattungen 24 Stunden für Sie erreichbar, auch an Sonn- und Feiertagen. Fachkundige Beratung und Hilfe bei einem Sterbefall. Telefon (02 03) 720103 www.bestattungen-koch.de Rüsternstraße 46 · 47279 Duisburg Wir beraten zum Walsumer Kolumbarium. Alfred Buschmann GmbH · Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße 330 · 47179 Duisburg Telefon: 0203 / 491244 · www.buschmann-bestattungen.de Neues Konzept: „Baum des Lebens“ Bei „Tree of Life“ wächst aus einem Substratgemisch, das die Asche des Verstorbenen enthält, ein neuer Baum. Der kann im heimischen Garten eingepflanzt werden. VON MARIO EMONDS Allgemein gilt: In Deutschland herrscht Friedhofszwang. Findige Unternehmer haben aber einen Weg gefunden, wie dieser Zwang zwar nicht umgangen werden kann, es aber dennoch ermöglicht wird, den Verstorbenen als Baum in den Kreislauf des Lebens zurückkehren zu lassen – auf Wunsch im eigenen Garten. „Tree of Life“ heißt dieses Konzept – „Baum des Lebens“ also. Diese einzigartige Form der Naturbestattung setzt zunächst die Kremation des Verstorbenen voraus. Aufgrund des Friedhofszwangs in Deutschland wird die Asche – nach Einäscherung und Trauerfeier – in Spezialbaumschulen zum Beispiel in die Schweiz, Tschechien oder die Niederlande überführt – in diesen Ländern gibt es keine Beisetzungspflicht für Urnen. Zur Pflanzung eines Lebensbaumes wird die Urne dort unter notarieller Aufsicht geöffnet. Die Asche des Verstorbenen wird dann schrittweise in ein Substratgemisch aus speziell entwickelter Vitalerde und Granulat gegeben, und der vorher ausgesuchte und bestellte Wunschbaum wird hineinge- Auch ein Apfelbaum kann für den „Baum des Lebens“ verwendet werden. FOTO: BECKER pflanzt. Die Asche verbleibt bis zur vollständigen Durchwurzelung und Ascheaufnahme in der Baumschule. Bis dahin vergehen sechs bis neun Monate. Sobald der Baum pflanzfähig ist, wird er mit einer notariellen Beisetzungsbestätigung an die Hinterbliebenen ausgeliefert, die ihn an ihrem Wunschort einpflanzen können. „Für Angehörige hat diese Bestattungsform eine gewisse Symbolkraft. Denn der Wunsch, vom Verstorbenen ein persönliches Erinnerungsstück zu besitzen, ist bei vielen Menschen sehr ausgeprägt“, merkt dazu Stephan Neuser an. Der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter gibt dabei aber eines zu bedenken: „Symbolisch ist diese Bestattungsform deswegen, weil die Asche des Verstorbenen letztlich im Nachbarland bleibt – ansonsten wäre es ja auch nicht zulässig. “ Neuser rät dringend, stets mit einem Bestatter vor Ort zu sprechen. „Er ist auch bei Wünschen wie diesem ein kompetenter Ansprechpartner, hört sich alle Wünsche an, berät und steht auch bei der Trauerbewältigung zur Seite.“ Weitere Infos im Internet: www.tree-of-lifebaumbestattungen.de

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