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Bestattungstrends -23.01.2019-

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Bestattungstrends

SM-L2 C2 Morgenpost SOLINGER MORGENPOST MITTWOCH, 23. JANUAR 2019 Die SPD bereitet sich auf die Wahlen vor Die 42-jährige Katja Kleegräfe ist neue Geschäftsführerin der SPD Solingen und des Kreisverbandes Mettmann. VON UWE VETTER SOLINGEN Die SPD will in den nächsten Wochen und Monaten mit einer Reihe von Veranstaltungen politisch Interessierte für sich gewinnen und gleichzeitig auf die Wahlen zum Europaparlament im Mai dieses Jahres sowie die Kommunalwahl im Herbst 2020 einstimmen. Mit dafür verantwortlich für diese Veranstaltungen ist die neue Geschäftsführerin der Partei, Katja Kleegräfe. Die 42-Jährige ist wie ihr Amtsvorgänger Peter Zwilling, der in den Ruhestand getreten ist, auch für den Kreisverband Mettmann in Personalunion zuständig. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir die Geschäftsführerstelle frühzeitig besetzen konnten. Und wir sind zufrieden mit dem Ergebnis der Auswahl“, sagte am Dienstag der Solinger SPD-Parteivorsitzende und Landtagsabgeordnete Josef Neumann. Kleegräfe hat sich gegen zwölf weitere Bewerberinnen und Bewerber durchgesetzt. Schon mit 15 Jahren engagierte sie sich bei den Jungsozialisten, mit 22 Jahren saß sie im Stadtrat von Lippstadt im Kreis Soest. Sie hat Neuere Geschichte, Literaturwissenschaften und Anglistik studiert, zudem eine Ausbildung als Organisationentwicklerin absolviert. Bei der SPD-Landtagsfraktion arbeitete sie von 2005-2008 als Büroleiterin des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Norbert Römer, von 2008 bis 2017 war Katja Kleegräfe Referentin der Landesgeschäftsführung mit Schwerpunkt Netzwerkarbeit und Wahlkampforganisation. 2018 kam der Schwerpunkt Partei-Erneuerung hinzu. Katja Kleegräfe ist neue Geschäftsführerin der SPD Solingen und Mettmann. Sie löste Peter Zwilling (l.) ab, der in den Ruhestand getreten ist. Partei-Chef Josef Neumann (r.) kündigte gestern eine Reihe von Veranstaltungen an. FOTO: VETTER Alles Punkte, die Kleegräfe in ihrer Geschäftsführerfunktion zugute kommen. Gut aufgestellt sieht die 42-Jährige die SPD in Solingen und in Mettmann beispielsweise mit der Kommunal-Akademie. Dieses in Solingen entwickelte Qualifizierungsprogramm nicht nur für Parteimitglieder läuft bereits seit dem INFO SPD hat in Solingen 620 Mitglieder Die SPD Solingen und der Kreisverband Mettmann haben zusammen rund 2800 Mitglieder. Davon entfallen auf den Unterbezirk Solingen 620 Parteimitglieder. Peter Zwilling (65) hat bislang die Geschäfte für beide SPD-Bezirks geführt und wurde jetzt von Katja Kleegräfe abgelöst. Die Zusammenarbeit von Solingen und Mettmann besteht seit 2007. Sommer 2018. „Rund 50 Personen machen hier mit, wir wollen über die Akademie auch neue Kandidaten gewinnen, die sich in der Kommunalpolitik engagieren wollen“, sagte die neue Geschäftsführerin, die sich jetzt vorgenommen hat, alle Ortsvereine zu besuchen. Kommenden Sonntag, 27 Januar, veranstaltet die SPD im Güterhallen-Atelier von Peter Amann die Kunstauktion für Jinotega. Tags darauf heißt es von 19.30-21.15 Uhr in der City-Kirche Elberfeld „Europa vor Ort. Eine hochkarätige Diskussionsrunde steht am Dienstag, 5. Februar, 14-16 Uhr, im Kunstmuseum auf dem Programm. Das erste Solinger Zukunftsgespräch unter dem Titel „Demokratie ist nicht selbstverständlich“ ist der Auftakt einer Reihe von weiteren Zukunftsgesprächen der klingenstädtischen SPD. Es diskutieren unter anderem der ehemalige Außenminister und SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der Journalist und Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Hans Leyendecker, sowie die Superintendentin des Kirchenkreises Solingen, Dr. Ilka Werner. Anmeldungen zur Veranstaltung sind noch möglich. Für den Unterbezirksvorsitzenden Josef Neumann ist klar: „Es lohnt sich, die Partei zu öffnen und neue Strukturen zu schaffen. So setzt man in Zukunft auch weiter mehr auf Mitglieder- als auf Delegiertenversammlungen und will die Kommunal-Akademie weiter forcieren. Gleichzeitig sprach sich der Landtagsabgeordnete für ein „100-prozentiges kommunales Klinikum“ aus. Zudem kündigte Neumann Veranstaltungen zu Straßenbaubeiträgen und Kindertagesstätten an. MELDUNGEN Jägerprüfung 2019: Zulassung beantragen SOLINGEN (red) Wer einen Jagdschein besitzen möchte, muss eine entsprechende Prüfung absolvieren. Diese wird einmal im Jahr vom Prüfungsausschuss der Unteren Jagdbehörde der Stadt abgenommen. In diesem Jahr findet sie an vier Terminen vom 24. bis 29. April statt, wie die Verwaltung mitteilt. Wer sie ablegen möchte, muss die Zulassung bis zum 23. Februar im Verwaltungsgebäude Gasstraße 22, Raum 307, beantragen. Obstbäume: Experten geben Tipps SOLINGEN (red) Zwei kostenlose Obstbaum-Beratungen bieten der Bergische Naturschutzverein (RBN) Solingen an. Die Termine: Mittwoch, 13. Februar, 19 bis etwa 20.30 Uhr. Der Veranstaltungsort wird bei der Anmeldung bekanntgegeben. Referent ist Lutz Nöthen. Ein weiterer Termin findet am Samstag, 16. Februar, ab 14 Uhr, im Haus Müngsten, Müngstener Brückenweg 71 statt. Referent ist Detlef Regulski. Anmeldungen sind erforderlich unter Telefon 0212/254 27 27/-30. SOLINGER MORGENPOST Redaktion Solingen: Kasernenstr. 15, 42651 Solingen; Guido Radtke (Redaktionsleitung), Martin Oberpriller. Für unverlangte Einsendungen wird keine Gewähr übernommen. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Abonnementkündigungen werden nur schriftlich beim Verlag oder einem Service Punkt mit einer Frist von 6 Wochen zum Quartalsende entgegengenommen. Freitags mit prisma - Wochenendmagazin zur Zeitung. Zur Herstellung der Rheinischen Post wird Recycling-Papier verwendet. Bestattungstrends BAUMBESTATTUNG IM EIGENEN GARTEN Bestattungen Zimmermann Ihre Trauer in liebevollen Händen. Birgit Zimmermann Täppken 17 · 42653 Solingen-Gräfrath Telefon 0212 590363 www.zimmermann-solingen.de „Baum des Lebens“: Ein Konzept mit Symbolik Bei „Tree of Life“ wächst aus einem Substratgemisch, das die Asche des Verstorbenen enthält, ein neuer Baum. Der kann im heimischen Garten eingepflanzt werden. VON MARIO EMONDS Allgemein gilt: In Deutschland herrscht, abgesehen vom Bundesland Bremen (siehe Info), Friedhofszwang – da beißt die Maus keinen Faden ab. Findige Unternehmer haben aber einen Weg gefunden, wie dieser Zwang zwar nicht umgangen werden kann, es aber dennoch ermöglicht wird, den Verstorbenen als Baum in den Kreislauf des Lebens zurückkehren zu lassen – auf Wunsch im eigenen Garten. „Tree of Life“ heißt dieses Konzept – „Baum des Lebens“ also. Diese einzigartige Form der Naturbestattung setzt zunächst die Kremation des Verstorbenen voraus. Aufgrund des Friedhofszwangs in Deutschland wird die Asche – nach Einäscherung und Trauerfeier – in Spezialbaumschulen zum Beispiel in die Schweiz, Tschechien oder die Niederlande überführt – in diesen Ländern gibt es keine Beisetzungspflicht für Urnen. Zur Pflanzung eines Lebensbaumes wird die Urne dort unter notarieller Aufsicht geöffnet. Die Asche des Verstorbenen wird dann schrittweise in ein Substratgemisch aus speziell entwickelter Vitalerde und Granulat gegeben, und der vorher ausgesuchte und bestellte Wunschbaum wird hineingepflanzt. Die Asche verbleibt bis zur vollständigen Durchwurzelung und Ascheaufnahme in der Baumschule. Bis dahin vergehen etwa sechs bis neun Monate. Sobald der Baum pflanzfähig ist, wird er mit einer notariellen Beisetzungsbestätigung Ein Klassiker im heimischen Garten ist der Apfelbaum. Auch dieser kann für einen „Baum des Lebens“ verwendet werden. FOTO: BECKER an die Hinterbliebenen ausgeliefert, die ihn danach an ihrem Wunschort einpflanzen können. „Für Angehörige hat diese Bestattungsform eine gewisse Symbolkraft. Denn der Wunsch, vom Verstorbenen ein persönliches Erinnerungsstück zu besitzen, ist bei vielen Menschen sehr ausgeprägt. Dazu zählt zum Beispiel auch ein Fingerprint, ein Schmuckstück mit einem Fingerabdruck des Verstorbenen“, merkt dazu Stephan Neuser an. Der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter gibt dabei aber eines zu bedenken: „Symbolisch ist diese Bestattungsform deswegen, weil die Asche des Verstorbenen letztlich im Nachbarland bleibt – ansonsten wäre es ja auch nicht zulässig. Generell ist nicht alles zulässig, was im Internet an Bestattungsformen angeboten wird.“ Neuser rät daher dringend, stets mit einem Bestatter vor INFO Friedhofszwang Ausnahme Bremen Einen ganz speziellen Trend hat vor genau vier Jahren das Bundesland Bremen gesetzt: Seit dem 1. Januar 2015 ist es in Deutschlands kleinstem Bundesland möglich, auf ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen dessen Asche auf einem privaten Grundstück auszustreuen oder im Garten in einer Urne beizusetzen – das Land hat den ansonsten in der Bundesrepublik geltenden Friedhofszwang aufgehoben. Ort zu sprechen. „Er ist auch bei Wünschen wie diesem ein kompetenter Ansprechpartner, hört sich alle Wünsche an, berät und steht auch bei der Trauerbewältigung zur Seite.“ Weitere Infos im Internet: www.tree-of-lifebaumbestattungen.de Der Fachmann gibt Ihnen RAT und steht Ihnen HILFREICH zur Seite. Bei einem Trauerfall in der Familie wenden Sie sich vertrauensvoll an das Beerdigungsinstitut K.-H. Lipke Solingen-Ohligs, Emdenstraße 9, Tel. 7 13 88 Vorsorge – Beratung Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie auch persönlich in Ihrer Wohnung, damit Sie schon jetzt wissen, was Ihre dereinstige Beerdigung kostet. Bei unserer Treuhand kann dieser Betrag sicher hinterlegt werden.

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