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Bestattungsvorsorge -05.03.2019-

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Bestattungsvorsorge

DU-L4 C4 Stadtpost RHEINISCHE POST DIENSTAG, 5. MÄRZ 2019 MELDUNGEN Karnevalslieder am Veilchendienstag WEDAU (RPN) Da Veilchendienstag bekanntlich noch längst nicht alles vorbei ist, erklingen heute noch einmal Karnevalslieder. Um 14.30 Uhr treffen sich die Senioren zunächst zur Messfeier in der Kirche St. Joseph am Kalkweg 189. Anschließend wird im Gemeindesaal zur Musik des beliebten Solo-Orchesters „Sunshine“ gefeiert. Fürs leibliche Wohl gibt es es am Nachmittag Marmorkuchen und abends dann Pellkartoffeln mit Heringsstippe. Lichtbildvortrag über die Antarktis BUCHHOLZ (RPN) Rainer Wilke gibt am morgigen Aschermittwoch ab 19 Uhr einen reich bebilderten Einblick in die Antarktis. Der Deutsche Amateur Radio Club, Ortsverband Duisburg-Huckingen, hat den Fotografen, der Lehrer von Beruf ist, eingeladen. Wilke zeigt seine Fotos in den Räumen der Musikschule an der Münchener Straße 25-27 in Buchholz. Der Zugang ist über den Schulhof. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos. Gäste sind willkommen. Nähere Infos unter Telefon 0203 707940. Service-Telefon der evangelischen Kirche SÜDEN (RPN) Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit gibt das Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Am Montag, 11. März, ist Pfarrer Dirk Sawatzki von der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis am Telefon. In der Zeit von 18 bis 20 Uhr kann man ihn unter der kostenfreien 0800 121 312 13 erreichen. Choralschola singt am Aschermittwoch WEDAU (RPN) Die Choralschola St. Hubertus gestaltet den Gottesdienst zum morgigen Aschermittwoch ab 9.15 Uhr in der Kirche, Am Rahmer Bach. Der Chor singt das lateinische Proprium „Missa alme pater“ sowie „Misereris omnium dominun“ und „Dies irae“. Schützen leben für den Stadtteil Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Duisburg-Huckingen liebt ihr Schützenfest. Doch das Engagement des Vereins geht viel weiter. VON STEPHANIE KRÜGER Der Einsatz der Schützenbruderschaft für Huckingen trägt viel zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im Stadtteil bei. FOTO: ST. SEBASTIANUS HUCKINGEN „So verrückt muss man erst mal sein, dass man mehrere Tage seines Urlaubs für freiwilligen Einsatz in seiner Bruderschaft opfert.“ Holger Arend, Zweiter Brudermeister des Huckinger Schützenvereins der Sebastianus Schützenbruderschaft lässt keinen Zweifel, trotz seiner Ironie: „Unser Verein lebt nicht vom Feiern, sondern vom Einsatz für unseren Stadtteil, für unser Dorf Huckingen.“ Mehr als 30 Jahre engagiert sich Holger Arend nun schon. Neben dem Beruf, an Wochenenden, Feiertagen und auch unter dem durchaus großen Verbrauch von Urlaubstagen. Wie die Jungfrau zum Kinde ist er nicht in den Schützenverein gekommen. Eher Traditionsbewusstsein und die Bereitschaft, damals durchaus familiäre Bräuche weiterzuführen, brachten den damaligen Jungspund in die katholisch geprägte Bruderschaft, die nun schon 332 Jahre alt und damit eine der ältesten im Rheinland ist. Was er am Vereinsleben so liebt? „Wir sind alle miteinander verbunden und kennen uns über Jahre und seit Generationen“. Holger Arend weiß wie wichtig Freundschaften und Zusammenhalt sind. Dass ist wohl auch der Grund, warum die Schützenbruderschaft sich Jahr um Jahr neben der umfangreichen Organisation des Schützen- und Volksfestes in Huckingen auch um die Planung des „Tanz in den Mai“ und des Weihnachtsmarktes kümmert. Planen, Organisieren, Ressourcen klären, Behördenauflagen erfüllen. „Kein leichtes Unterfangen, denn gerade bei der Stadt sind die Hürden oft enorm. Jedes Jahr ist irgendetwas Neues, dass es zu beachten gilt. Schade“, wie der Zweite Brudermeister findet. „Denn eigentlich dürfte es doch im Interesse der Stadt sein, dass es Menschen und Vereine wie unseren gibt, die sich auch für Ihre Stadtteile interessieren und Verantwortung für Jugendförderung übernehmen“, erklärt er. Insgesamt 330 Mitglieder hat der Huckinger Schützenverein, davon sind 28 Schüler- und zirka 30 Jungschützen. Dass es den Nachwuchs gibt, erfordert von allen Vereinsmitgliedern hohe Einsatzbereitschaft. „Anders als früher wollen viele gar nicht mehr die Mitgliedschaft erben. Da bedarf es schon mancher Begeisterungsstrategie“, Holzarbeiten am Stand des Schützen-Weihnachtsmarktes. FOTO: HEIDRICH sagt Holger Arend. Und dann setzt der historische Schützenverein, der der katholischen Kirche nach wie vor gern verbunden ist, auf Erlebnisparks und Eventmarketing. „Da muss man schon was bieten“, zuletzt war es ein Ausflug in den Erlebnispark „Movieworld“. Überhaupt macht Alina Wagner mit ihren 27 Jahren viel für die Schützenjugend. „Verein ist nicht nur Engagement“, erklärt sie dazu. Für viele Kinder bietet das Vereinsleben eine schutzvolle Anlaufstelle, um mit Gleichaltrigen gemeinsam zu sein. „Sie haben eine Aufgabe und erfahren Wertschätzung. Das bedeutet doch was – auch für unsere Dorf Huckingen“, erklärt die junge Frau. Gerade erst sind die Planungen zum Osterfeuer in Huckingen abgeschlossen. Nun will die Bruderschaft zum zweiten Mal das Brauchtum auflodern lassen, nachdem das Osterfeuer in der Höhe des Gut Böckums nach dessen Verkauf viele Jahre eingeschlafen war. „Die Huckinger Bürger nehmen Veranstaltungen in ihrem Ort sehr gerne an“, freut sich die Bruderschaft über die Resonanz der Gemeinde. Denn beim Osterfeuer im vergangenem Jahre waren allein 400 Menschen dabei, „und das, obwohl es aus allen Eimern schüttete.“ Und auch der Weihnachtsmarkt rund um den Huckinger Steinhof hat Spendengelder in Höhe von 2500 Euro eingebracht. Geld, das erneut an das ortsansässigen Kinderhospiz auf dem Gelände des St.-Anna-Krankenhauses gehen soll. „Vereine, Institutionen und Organisationen sind nichts ohne die Menschen, die sie beleben. Sie sind die Helden der Gesellschaft“, bedankt sich Holger Arend in und um Duisburg bei allen, die für ihre Ortschaften in ganz Duisburg einstehen und sie belebt halten. Denn eines steht fest: „Allein könnte die Stadt Duisburg das nicht leisten.“ INFO 70.000 Euro in 30 Jahren gesammelt Spendengelder Bis zu 70.000 Euro hat die Huckinger Schützenbruderschaft schon an Spendengeldern in den vergangenen 30 Jahren zusammengebracht. Damals ging vieles noch zu einem brasilianischen Waisenhaus. „Mittlerweile konzentrieren wir uns lieber auf Huckingen“, so Holger Arend. Denn das Dorf braucht das Engagement. Osterfeuer So wird das Huckinger Osterfeuer der Schützenbruderschaft Huckingen erneut für alle Einwohner in und um Huckingen am Ostersonntag, 21. April, ab 17 Uhr entzündet. Die Freiwillige Feuerwehr wird das Spektakel in Schach halten. Bestattungsvorsorge EXPERTEN GEBEN RAT RHEINISCHE POST Von Totenschein bis Testament Ein Todesfall bedeutet nicht nur einen Verlust. Es fallen auch einige Aufgaben für die Hinterbliebenen an. Wanheimer Straße 289 Tel. 0203 / 77 04 21 www.bestattungen-simon.de Bestattungen J. Heggen Beratung in allen Stadtteilen Seit über 160 Jahren in Familienbesitz Fachgeprüfter Bestatter für: IM TRAUERFALL Erd-, Feuer-, See- und Anonymbestattungen Bestattungsvorsorge HELFEN WIR Partner der Treuhand AG IHR VERTRAUEN Telefon 0203-82961 UNSERE im Bestattungsfall jederzeit für Sie erreichbar ERFAHRUNG Fürst-Bismarck-Straße 5 · 47119 Duisburg · www.bestattungen-heggen.de VON ANDREAS KUNZE Der Tod eines nahestehenden Menschen ist für die meisten ein schwerer Schlag. Es fällt in der Trauer nicht leicht, den Überblick zu bewahren. Doch um die meisten Formalitäten kommen Hinterbliebene nicht herum. Ein Überblick: Totenschein Nach dem Tod muss zunächst ein Totenschein ausgestellt werden. Stirbt ein Mensch in der Klinik, kümmert sich diese darum. Bei einem Todesfall zu Hause muss ein Arzt gerufen werden. Sterbeurkunde Für viele Formalitäten ist eine Sterbeurkunde notwendig. Sie wird in der Regel von den Standesämtern ausgestellt. Für die Beantragung werden Personalausweis, Totenschein sowie Personenstandsunterlagen benötigt. Testament Wird ein Testament gefunden, muss es beim örtlichen Nachlassgericht abgeliefert werden. Liegt das Testament hingegen bereits beim Notar oder Amtsgericht, geht alles automatisch seinen Weg. Die Erben werden benachrichtigt. Erbschaft Ohne Testament greift die gesetzliche Erbfolge. Danach erben neben dem Ehepartner immer die nächsten Blutsverwandten. Zunächst erben die Erben 1. Grades, also die Kinder. Meist müssen sich die Kinder den Nachlass mit dem überlebenden Ehegatten teilen. Grundsätzlich gilt: Wer erben will, muss auch die Schulden übernehmen, etwa die Hypothek eines Hauses. Das kann teuer werden, denn der Erbe muss dafür auch mit seinem eigenen Vermögen geradestehen. Ausschlagung Wer das Erbe nicht antreten will, kann es ausschlagen. Das geschieht entweder zur Niederschrift beim Nachlassgericht oder durch ein formloses notariell beglaubigtes Schreiben. Es gilt eine Frist von sechs Wochen „ab Kenntnis des Erben von Anfall und Berufungsgrund“, also regelmäßig sechs Wochen nach dem Tod des Erblassers. Dominik Hüren ist Sprecher der Bundesnotarkammer. FOTO: KOPF & KRAGEN /BUNDESNOTARKAMMER/DPA-TMN Besteht innerhalb dieser Zeit noch keine Klarheit darüber, ob Schulden vorhanden sind, gibt es eine Vorsichtsmaßnahme: „Mit einer Nachlassverwaltung durch das Gericht kann man erreichen, dass sich die eigene Haftung nur auf die Erbmasse beschränkt“, sagt Dominik Hüren, Sprecher der Bundesnotarkammer. Erbschein Wer das Erbe annimmt, sollte sich alsbald einen Erbschein beim Nachlassgericht besorgen. Wichtig dabei: Mit Beantragung des Erbscheins liegt eine Annahme der Erbschaft vor, und die Ausschlagung ist somit ausgeschlossen. Bestattungen Graue Für Sie rund um die Uhr erreichbar. 47057 Oststr. 180 Tel. 0203-7 2825 80 47279 Dorfplatz 5a www.bestattungen-graue.de

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