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Bismarckpassage Hilden -01.11.2018-

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Bismarckpassage Hilden

HI-K34 D6 Leserbriefe RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 1. NOVEMBER 2018 Zukunft Klima Zu „Klimaschutz früh und konsequent verfolgen“ (RP vom 18. Oktober): Ich sehe es genauso wie Herr Isringhaus, dass langfristige Strategien her müssen, was aber auf keinen Fall heißen darf, dass man diese auch erst in sehr langer Frist angeht. Hierzu gehört definitiv auch, zu überprüfen, welche Berufe überhaupt noch eine Zukunft haben und welche aufgegeben bzw. umgewandelt werden müssen. So oder so, wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen müssen – und wenn wir das nicht umgehend und weitsichtig angehen, wird es irgendwann trotzdem, dann aber nicht mehr sozialverträglich passieren. Hier sind alle in der Pflicht: sowohl die Politiker, um die entsprechenden Rahmenbedingungen durch Gesetze vorzugeben, als auch die Firmen, um Jobs und Arbeitsgebiete zu ändern, als auch die Berufstätigen selber. Letztere müssen sich am besten jetzt und heute überlegen, ob ihre Berufe a) noch langfristig bestehen werden und b) ethisch und ökologisch vertretbar sind. Norbert Müsch Rees Auf Kante Digitale Schule Zu „Lehrer skeptisch bei Digitalisierung“ (RP vom 19. Oktober): Die Digitalisierung an Schulen, dazu zähle ich als ehemaliger Abteilungsleiter Chemie des Heinrich-Hertz-Berufskollegs auch die Laborausstattung mit modernen Geräten, kann nur Erfolg haben, wenn auch Sorge getragen wird, dass die Schulen mit dem entsprechend geschulten Personal versorgt werden und dieses auch angemessen bezahlt wird. Solange die Personaldecke der Schule immer „auf Kante genäht“ ist, wird man sich damit behelfen, entsprechend engagierte Kolleginnen und Kollegen mit ein paar Ermäßigungsstunden abzuspeisen. Wenn man aber erwartet, dass weiterbildungsbereite Kolleginnen und Kollegen selbstverständlich ihre Unterrichtsvertretung selbst zu organisieren haben und sich quasi für ihre Weiterbildungsbereitschaft entschuldigen müssen, senkt man auch deren Motivation. Karl-Heinrich Lange Monheim am Rhein Durchgreifend Rente 80 Prozent der jetzigen und erst recht der zukünftigen Rentner würden sich glücklich schätzen, 70 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens als Rente zu beziehen. Dies ist jedoch bisher nur Beamten möglich. Ärzte, Apotheker, Anwälte und andere Berufsgruppen zahlen in eigene Versicherungssysteme ein. Der normale Arbeitnehmer, ganz gleich ob seine Enkommen unter oder über der Beitragsbemessungsgrenze lagen, wird von der Politik immer an seine soziale Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber erinnert. Nicht jeder Arbeitnehmer ist in der Lage, sich zusätzlich abzusichern. Wenn er dann 40 Prozent seines letzten Nettoeinkommens im Alter erhält, kann er sich glücklich schätzen. Politik, Rentenversicherung und Medien propagieren dann noch einen Anstieg der Altersrenten um Laut Deutscher Rentenversicherung soll die Rente in den vergangenen zehn Jahren um 22 Prozent gestiegen sein. FOTO: IMAGEBROKER / JANX TEPASS 22 Prozent. Dies mag zwar rechnerisch stimmen, entspricht aber nicht der Wirklichkeit. Warum haben Wirtschaftsweise wie Herr Rürup nicht den Mut, ähnliche Vorschläge zu einer durchgreifenden Rentenreform zu unterbreiten, wie in Österreich mit den Renten verfahren wird. Dort bezahlen alle Berufsgruppen einen prozentualen Beitrag ihres Einkommens in eine gesetzliche Versicherung. Raimund Ross Neuss Kehrseite Geldvermögen Jeder Deutsche hat also über 73.000 Euro auf dem Konto! Eine vierköpfige Familie besitzt demnach über 292.000 Euro und wohnt natürlich in einem abgezahlten Eigenheim. Schön ist auch, dass sich das Geld durch Zins und Zineszins in 15 bis 20 Jahren verdoppeln wird. Dass diese Entwicklung eine negative Kehrseite hat, wird nicht erwähnt. Wenn man sich vor Augen führt, dass dem Geldvermögen entsprechende Schulden in gleicher Höhe gegenüber stehen müssen, wird die ganze Misere deutlicher. Die vorgenannte Durchschnittsfamilie steht also bei null, wenn man die allgemeinen Schulden der öffentlichen Haushalte und der Unternehmen abzieht. Die Zinsen für diese Schulden, das sind rund 40 Prozent unseres Einkommens, zahlen wir über Miete, Steuern und alle Produkte, die wir kaufen. Geld fließt so immer nur in eine Richtung, vom Schuldner zum Gläubiger, von arm nach reich. Der Staat (wir) hat das Geldmonopol und könnte das jederzeit ändern. Die Lösungen sind da – nachhaltige zinslose Währungen. Heinz Baumeister Voerde Klar Abtreibung Zu „Papst: Abtreibung ist wie ein Auftragsmord“ (RP vom 11. Oktober): Da hat es Papst Franziskus doch tatsächlich „gewagt“, die Abtreibung mit Auftragsmord zu vergleichen. Nun fragen wir uns, was ist sachlich falsch an der Aussage des Papstes, wenn er sagt: „Es ist nicht gerecht, einen Menschen umzubringen, auch wenn er klein ist. Es ist wie einen Auftragsmörder zu mieten, um ein Problem zu lösen.“ Zugegeben: Diese Aussage ist drastisch, aber offenbar muss man die bewusste Tötung ungeborener Kinder so nennen, damit klar ist, was mit diesem wehrlosen Kind geschieht. Schließlich tötet bei einer Abtreibung ein Arzt ein ungeborenes Kind im Mutterleib und rechnet diese Tötungshandlung anschließend mit der Krankenkasse ab. Er tötet also Menschen gegen Honorar! Sigrid und Bernd-M. Wehner Monheim am Rhein Unterschied Abtreibung Eine Frage: Wo ist der Unterschied, ob das Kind vor oder nach der Geburt umgebracht wird? Ist nur das eine Mord? Ludger Riedel Kamp-Lintfort Im Rückblick Hambacher Forst Ich frage mich, wie man die Geschehnisse um den Hambacher Forst, Baggerbesetzung etc. im historischen Rückblick sehen wird: Wird man von Ökoterroristen oder doch eher von Klimarettern sprechen, die zwar manch (zu der Zeit noch) illegale Handlungen vollzogen haben, denen aber die Geschichte Recht gegeben hat? Und wie werden die gesehen werden, die nichts oder zu wenig gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung allgemein getan haben (dazu zähle ich mich in meiner bisherigen Inkonsequenz als noch-nicht-ganz-Veganer und noch-zuviel-Autofahrer auch)? Norbert Müsch Rees Erneuerung Wahlen Die schlechten Wahl- und Umfrageergebnisse für Union und SPD überraschen mich nicht. Im Gegenteil, ich habe nichts anderes erwartet. Wer seit zwanzig Jahren eine neoliberale Klientelpolitik für Wohlhabende und Reiche betreibt, muss sich über die aktuelle Situation nicht wundern. Nur eine personelle und programmatische Totalerneuerung hilft hier weiter. Michael Storek Düsseldorf Leserzuschriften veröffentlicht die Redaktion ohne Rücksicht darauf, ob die darin zum Ausdruck gebrachten Ansichten mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich vor, sinnwahrende Kürzungen vorzunehmen. Die Redaktion legt Wert darauf, dass die Zuschriften mit Namen und Anschrift des Einsenders veröffentlicht werden. Für Rückfragen bittet die Redaktion, die Telefonnummer anzugeben. Unsere E-Mail-Adresse: leserbriefe@rheinische-post.de Atelier für individuelle Schmuckgestaltung Trauringstudio Bismarckpassage 9·40721 Hilden Tel.: 02103/39 6205 Wie ein großes Kaufhaus im Herzen von Hilden Die Bismarckpassage zieht auch nach 30 Jahren die Menschen an. Grund dafür sind eine gute Mischung und wenige Geschäftswechsel. Kompakt und mitten in der Hildener Innenstadt gelegen verbindet die Bismarckpassage die Mittelstraße und das Itter-Karree am Warringtonplatz. Man kommt auf seinem Weg durch die Fußgängerzone im Zentrum der Stadt im Grunde nicht um die Passage herum. Sie ist aus Hilden mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Im Inneren der genau 100 Meter langen Ladenzeile finden auf 3000 Quadratmetern nun seit 1988 insgesamt 26 Geschäfte und Gastronomie ihren Platz. Dazu kommen noch 50 Eigentumswohnungen in dem Gebäude, teils mit Blick herunter auf die Passage. Dank des gläsernen Daches bekommen die Einkäufer im Inneren bei gutem Wetter genügend Sonnenlicht ab, sind keineswegs wie von der Außenwelt abgeschnitten und außerdem beim Shoppen vor dem Regen geschützt. „Die Stärke der Passage ist der ausgewogene Branchenmix“, sagt Oliver Vennedey. „Die Einzelhändler gehen hier im Herzen von Hilden individualisiert auf die Kunden zu“, erläutert der Geschäftsführer Die Bismarckpassage ist ein Besuchermagnet in der Hildener Innenstadt und wird seit 30 Jahren gut frequentiert. der Vermietergemeinschaft. Er ist seit knapp 18 Jahren für das Management in der Bismarckpassage verantwortlich. Für den Erfolg der Passage ist aus seiner Sicht die geringe Fluktuation der Geschäfte mitverantwortlich. Außerdem gebe es keinen Leerstand. Viele der Geschäftsleute sind seit Jahrzehnten in der Bismarckpassage für ihre Kunden da. Das Angebot reicht von Mode über Schmuck, Taschen und Koffern, Schreibwaren, verschiedenen gastronomischen Angeboten sowie einem Reisebüro und einem Optiker. Zu den langjährigen, treuen Mietern zählt auch Hermann Reffelmann, der seit Beginn dabei ist. Er startete sein Geschäft (Mode, Schuhe, Accessoires) mit der Eröffnung der Ladenzeile. Das gleiche gilt für den Backshop von Ihr Bäcker Schüren. Auch das Restaurant Marlin betreiben Gabriele und Jean Claude Shamlaye seit inzwischen 28 Jahren. Mitspielen und einen Ford Ka+ gewinnen Zum 30-jährigen Bestehen lockt die Bismarckpassage mit einer großen Verlosung. Die Besucher der Passage haben den Preis bereits entdeckt, der mittendrin platziert ist. Zu gewinnen gibt es einen Ford Ka+ Trend in weiß, gestiftet vom Hildener Autohaus Ford Schiefer. Zu den Bedingungen gehört, dass die Teilnehmer im Umkreis von 15 Kilometern Luftlinie zur Bismarckpassage wohnen. Zusätzlich soll sich der Gewinner oder die Gewinnerin verpflichten, das Auto drei Jahre lang nicht zu verkaufen und auch die Schriftzüge der Bismarckpassage und von Ford Schiefer auf dem Fahrzeug zu belassen. „Das sehen wir als Ehrenkodex an“, sagt Oliver Vennedey, Manager der Bismarckpassage. Am Samstag, 10. November, 14 Uhr, wird der Gewinner oder die Gewinnerin ausgelost. Glücksfee ist einen Tag vor Beginn der nächsten Karnevalssession die dann amtierende Prinzessin Hildania Veronika Bohn. Der Gewinn wird aber nur herausgegeben, wenn der gezogene Teilnehmer auch bei der Verlosung anwesend ist. Andernfalls wird jeweils das nächste Los gezogen. Zu gewinnen: ein Ford Ka+

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