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Borussia - Neubau und Hotelvorstellung

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BORUSSIA – DER

BORUSSIA – DER MEILENSTEIN SAMSTAG, 9. FEBRUAR 2019 Therapie und Training mit Blick aufs Stadion In der neuen Niederlassung der Medical-Park-Unternehmensgruppe werden Profis, Hobbysportler und Patienten betreut. VON HOLGER HINTZEN Normalerweise wäre der Kletterfelsen in der Mitte des großen, lichtdurchfluteten Raumes der beste Blickfang. Aber zumindest die Fußballfans unter den Besuchern des mit allerlei Geräten ausgestatteten Fitness-Bereichs werden sich schnell anders orientieren: Zur Linken kann der Blick über das Borussen-Stadion schweifen, zur Rechten sind des Öfteren Kicker bei der Arbeit auf den Trainingsplätzen des Bundesligisten beobachtet werden. Ein Ambiente, mit dem die Medical-Park-Unternehmensgruppe in ihrem neuen Zentrum im Borussia-Park nicht nur die Kicker des Erstligisten erfreuen will. Auf etwas mehr als 1500 Quadratmetern im obersten Stock des Gebäudes „8 Grad“, das auch ein Hotel beherbergt, bietet die Mönchengladbacher Niederlassung der Unternehmensgruppe ihre therapeutischen Dienstleistungen Versicherten aller Kassen an. Mehr als ein Dutzend Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler und Ergotherapeuten sollen unter der Regie von Geschäftsführer Knut Stamer ein umfangreiches Angebot in den Bereichen Physiotherapie, Physikalische Therapie, Medizinische Trainingstherapie, Leistungsdiagnostik sowie Fitness und Prävention sicherstellen. Davon profitieren zunächst einmal die Profis der Borussia. Für deren medizinische Betreuung ist Dr. Andreas Schlumberger verantwortlich. Er findet: Die breite Palette der Behandlungsmöglichkeiten und Geräte beschere der medizinischen Betreuung der Mannschaft „mehr Kompetenz und neue technologische Möglichkeiten“. Die Kooperation bietet nach Ansicht von Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers ein weiteres Plus: „Die Wege sind kurz, alles liegt auf dem Campus beieinander.“ Die Nähe zum Bundesligisten nützt umgekehrt auch Medical Park. Die Aussicht, Wade oder Schenkel von den gleichen Händen massiert zu bekommen wie Ibo Traoré oder Oscar Wendt dürfte für Fans der Fohlen nicht zu verachten sein. Die Kooperation mit dem Sport ist ohnehin ein Schwerpunkt der im oberbayerischen Amerang ansässigen Unternehmensgruppe. So lassen neben Borussia Mönchengladbach beispielsweise auch der Deutsche Leichtathletik-Verband und der Deutsche Skiverband ihre Top-Athleten von Medical-Park-Mitarbeitern behandeln, gehört auch der Deutsche Ringerbund zu den Kooperationspartnern. Knut Stamer, der Geschäftsführer der Mönchengladbacher Niederlassung, war zuvor Cheftherapeut am Medical Park-Standort Tegernsee und betreute schon Fußballer Philipp Lahm, NBA-Profi Markus Kleber, den Olympia-Dritten im Diskuswurf Daniel Jasinski und das chinesische Leichtathletik-Nationalteam in den Wurfdisziplinen. Die frisch eingerichtete Etage mit ihrem Parkettboden und ihren riesigen Fensterfronten ist seiner Meinung nach schon ein psychologisch wichtiger Faktor für die Rehabilitation der Fohlen-Profis: „Die Atmosphäre muss angenehm sein und Spaß machen. Denn ein verletzter Spieler, der pausieren muss, ist erst einmal frustriert.“ Für Hobby-Sportler ist eine Verletzung nicht Voraussetzung dafür, die Angebote im Borussia-Park nutzen Im obersten Stock, noch über den Hotelzimmern, können Besucher des Fitness-Centers schwitzen und dabei gelegentlich auch Profikicker beim Training beobachten. FOTO: CHRISTIAN VER- HEYEN/BORUSSIA zu können. Kraft- und Ausdauertraining, Leistungsdiagnosen, Kardiotraining, therapeutisches Klettern und allerlei mehr lassen sich mit Blick aufs Fohlen-Ambiente betreiben. Dienstleistungen, die Medical Park zudem auch Unternehmen anbietet, die Gesundheit und Fitness ihrer Mitarbeiter fördern wollen. INFO Einer von 16 Standorten in Deutschland Gruppe Die Medical-Park-Unternehmensgruppe bietet nach eigenen Angaben deutschlandweit in 13 Kliniken und drei ambulanten Gesundheitszentren medizinisch-therapeutische Leistungen zur Reha und Prävention an. Mitarbeiter Mehr als 3000 Mitarbeiter des medizinisch-therapeutischen und des Pflegedienstes sowie des Servicebereichs haben im vergangenen Jahr rund 70.000 Patienten behandelt. Internet www.medicalpark.de Borussen-Profi Tobias Strobl in der Reha: Das Ambiente muss Spaß machen, sagt Geschäftsführer Knut Stamer. FOTO: KARSTEN KELLERMANN Knut Stamer war Cheftherapeut am Medical-Park-Standort Tegernsee, bevor er Geschäftsführer der Mönchengladbacher Niederlassung wurde. FOTO: BORUSSIA Nico Elvedi (li.) und Ibo Traoré im Medical Park Bad Wiessee. FOTO: PÄFFGEN Wir gratulieren zur Eröffnung und wünschen viel Erfolg! Echte Fans besuchen das Küchenstudio direkt am Borussia-Park . Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach pflegen ein familiäres Betriebsklima. Wir achten auf ein respektvolles und solidarisches Miteinander, damit selbst anstrengende Arbeitstage in guter Erinnerung bleiben. Jetzt informieren und bewerben: www.menschlich-machbar.de Linssen Elektro-Welt • FAMO GmbH & Co. KG Helmut-Grashoff-Straße 10 | Mönchengladbach (direkt neben dem Borussia-Park) T 02161 8992-0 | M info@linssen-elektro-welt.de | www.linssen-elektro-welt.de Öffnungszeiten: Mo bis Do von 8:00 bis 17:00 Uhr • Fr 8:00 bis 15:00 Uhr

SAMSTAG, 9. FEBRUAR2019 BORUSSIA –DER MEILENSTEIN Als Herrmann beim Debüt die Binde trug ... Der Flügelflitzer und Verteidiger Tony Jantschke haben die Entwicklung Borussias seit mehr als zehn Jahren hautnah mitbekommen. VON KARSTEN KELLERMANN Manchmal, wenn er von der Kabine zum Auto geht, schaut sich Patrick Herrmann im Borussia-Park um und staunt. „Es ist Wahnsinn, was sich hier getan hat. Als ich 2008 zu Borussia kam, gab es nur das Stadion und die Trainingsplätze“, erinnert er sich. Er wechselte vom 1. FC Saarbrücken an den Niederrhein und zog ein in das Internat der Borussen. „Es war ein Privileg und sehr speziell, im Stadion hinter der Nordkurve zu wohnen“, gesteht er. Dort war bis Ende des vergangenen Jahres das Internat untergebracht. Seit Anfang des Jahres jedoch leben die jugendlichen Talente des Klubs wie der Portugiese Famana Quizera im neuen Fohlenstall auf der anderen Seite des Trainingsgeländes. 24 statt zwölf Plätze gibt es jetzt, wie der ganze Klub ist auch das Internat gewachsen. Als ehemaliger Bewohner war Herrmann ein wenig eingebunden in die Planungen, er weiß schließlich, was junge Spieler brauchen. Was geblieben ist: die Internatseltern Birgitt und Wolfgang Lintjens. „Das ist extrem wichtig. Sie wissen genau, wie alles abläuft, es gibt keine Familie, die den Job besser machen kann“, sagt Herrmann. Als die ersten Zimmer fertig waren, hat er sie inspiziert. „Klasse“, findet er, was er gesehen hat. Zwei Jahre vor Herrmann kam Tony Jantschke vom FV Dresden-Nord an den Niederrhein. Auch er lebte im Borussen-Internat. Beide sind daher quasi die Ur-Borussen im aktuellen Team, beide haben über 200 Bundesligaspiele für Gladbach gemacht. Und sie sind die letzten Verbliebenen der Generation Relegation, die dazu beigetragen hat, dass alles, was es nun gibt im Borussia-Universum, den sportlichen Mit der Spielführerbinde in der Hand betrat Patrick Herrmann (links) am 16. Januar 2010 die Bundesliga-Bühne. FOTO: JOHANNES KRUCK (ARCHIV) und wirtschaftlichen Fortschritt, möglich wurde. Jantschke hat am 29. November 2008 sein erstes Bundesliga-Spiel gemacht, er kam nach der Pause für den Israeli Gal Alberman in ein Spiel, das 1:3 gegen Energie Cottbus verloren ging. Auch Herrmanns Bundesliga-Karriere begann mit einer Niederlage, die er als Joker nicht verhindern konnte. Doch die Geschichte, die er am Rande dieses 1:2 gegen Bochum schrieb, ist legendär: Er kam für Kapitän Filip Daems ins Spiel und hatte, als er auf den Rasen rannte, die Kapitänsbinde in der Hand. Bevor er sie aber dem Adressaten Dante übergeben konnte, bekam er den Ball, flankte, und Fabian Becker, ebenfalls eingewechselt und ein Spross des Borussen-Internats, machte das Tor der Gladbacher. Jantschke und Herrmann erlebten zu Beginn ihrer Karriere Existenzkampf und dann den explosionsartigen Aufstieg bis in die Champions League. „Es ist viel passiert in der Zeit. Die Relegation, zwei DFB-Pokal-Halbfinals, natürlich die Spiele in der Europa- und Champions-League“, sagt Herrmann. Er war 2012 ein Viertel des „magischen Quadrats“ von „Borussia Barcelona“, zusammen mit Marco Reus, Juan Arango und Mike Hanke. Herrmann und Jantschke bildeten ein Duo auf rechts, Jantschke gehörte zur zeitweise besten Abwehr Europas. „Es ist toll, ein Teil der jüngeren Borussia-Geschichte zu sein“, sagt Herrmann. Er hat in der ewigen Bundesliga-Einsatzliste der Borussen Männer wie Günter Netzer „Es ist eine große Ehre für mich, mit solchen Vereinslegenden genannt zu werden“ Patrick Herrmann über Günter Netzer und Rainer Bonhof und Rainer Bonhof überholt. „Es ist eine große Ehre für mich, mit solchen Vereinslegenden genannt zu werden. Ich hoffe, dass in dieser Saison noch der eine oder andere Einsatz dazukommt“, sagt Herrmann, der beim 2:0 auf Schalke sein 233. Bundesligaspiel für Gladbach machte. Der Nächste in der Liste ist Kult-Dribbler Peter Wynhoff mit 240 Spielen, danach kommt Ewald Lienen (244). „Mal sehen, was noch geht“, sagt Herrmann. Jantschke, der beim 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf sein 200. Spiel in der deutschen Eliteklasse machte (jetzt sind es 203), hat sich derweil den Ruf bei den Fans als „Fußballgott“ erarbeitet. Den Titel bekommen die, die ehrliche Arbeit auf dem Platz abliefern, die stets und spürbar mit dem Herzen dabei sind. Er und Herrmann haben zusammen fast 550 Pflichtspiele für Gladbach gemacht, sie sind fraglos Borussen und Anker für die Fans, sie haben die Entwicklung des Klubs seit mehr als zehn Jahren hautnah erlebt und sie auch beeinflusst. Beide sind Konstanten der jüngeren Vereinsgeschichte. Jantschke, mit 16 gekommen und nun 28 Jahre alt, und Herrmann, der 17 war, als er Borusse wurde, und nun 27 ist, arbeiten nicht nur im Borussia-Park, sie haben auch dort gelebt. Herrmann und Jantschke haben sich wie dieser in der vergangenen Dekade weiterentwickelt. Und sie werden ihren Platz im neun Museum haben. „Ich freue mich auf die Fohlenwelt und bin gespannt, wie ich darin vorkomme“, sagt Herrmann. VERLOSUNG Das SB-Center der Postbank Ein Trikot von Patrick Herrmann gewinnen Im Neubau des Borussia-Parks gibt es auch ein SB-Center des Hauptsponsors des Klubs, der Postbank, mit einem Geldautomaten inklusive Einzahlfunktion und ein Serviceterminal für Überweisungen und Kontoauszüge. Man fühlt sich wie im Stadion: Rasen auf dem Boden und ganz viel Borussia drumherum. Beim Eintreten läuft die Elf vom Niederhein, es gibt eine Social-Wall mit Neuigkeiten zu Borussia. Und man kann Teil des Gladbacher Mannschaftsfotos werden, zwischen Kapitän Lars Stindl und Fabian Johnson. Via QR-Code gelangt das Teamfoto direkt auf das eigene Mobiltelefon. Mit der Postbank verlost die Rheinische Post ein Trikot von Patrick Herrmann. Wer am kommenden Montagmorgen zwischen 10.30 und 10.45 Uhr unter 02161 - 244268 anruft, kann es ergattern. Der Gewinner wird ausgelost. Teilnahme erst ab 18 möglich; ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags oder verbundener Unternehmen. Das Los entscheidet und der Gewinner wird kurzfristig benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns kann nicht erfolgen. www.rp-online.de/teilnahmebedingungen. alle trikots 60€ kinder-trikots 45€

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