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Borussia - Neubau und Hotelvorstellung

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BORUSSIA — HERTHA BSC

BORUSSIA — HERTHA BSC Gegen Hertha Vereinsgeschichte schreiben Noch nie gelangen Borussia 13 Heimsiege in Folge. Die Mannschaft von Dieter Hecking kann und will das am Samstag ändern. VON SEBASTIAN HOCHRAINER Mit welcher Taktik die Gäste im Borussia-Park auch immer auftraten, Gladbachs Trainer Dieter Hecking fand stets das richtige Konzept dagegen Borussia erlebt eine Zeit voller Höhepunkte. Bevor am kommenden Mittwoch das Gebäude „Borussia 8 Grad“ auf dem Vereinsgelände offiziell eröffnet wird, soll der Samstag ein weiterer Tag sein, an dem Geschichte geschrieben wird. Denn beim Spiel gegen Hertha BSC Berlin kann das Team von Trainer Dieter Hecking einen Vereinsrekord aufstellen: 13 Bundesliga-Heimsiege in Folge. Vor zwei Wochen bezwangen die Gladbacher den FC Augsburg mit 2:0 im Borussia-Park. Es war der neunte Erfolg im neunten Spiel in dieser Saison in der heimischen Spielstätte. Dass Borussia ihre acht Hinrundenpartien in Mönchengladbach gewann, war schon ein nie dagewesener Erfolg für den Klub. Rechnet man die drei letzten Heimpartien aus der Vorsaison dazu, die Heckings Mannschaft ebenfalls siegreich bestreiten konnte, steht die Borussia aktuell bei einer Serie von zwölf Erfolgen. Das gelang zuvor nur Trainerlegende Jupp Heynckes mit seiner Truppe in der Saison 1983/1984. Dieses Team belegte vor fast 35 Jahren am Ende der Saison den dritten Platz. Auch diese Bilanz könnte Borussia in dieser Spielzeit toppen, zumindest wenn sie ihre Form hält. Aktuell belegen die Gladbacher Rang zwei hinter Borussia Dortmund. Bayern München liegt punktgleich hinter der Fohlenelf. Beiden Teams droht jedoch noch der Borussia-Park, genau wie RB Leipzig, das auf Platz vier mit fünf Punkten Rückstand auf Schlagdistanz lauert. In der Rückrunde stehen Mönchengladbach also jede Menge Topspiele auf heimischem Rasen bevor, die übrigen Gegner sind der VfL Wolfsburg, Werder Bremen und die 1899 Hoffenheim – allesamt ebenfalls sehr ambitionierte Teams. Das erhöht natürlich die Gefahr, dass Borussia daheim in dieser Spielzeit noch Punkte liegen lassen wird. Momentan erweckt sie aber mit ihren Leistungen eher den Eindruck, dass der Heimvorteil eine große Chance ist, Boden auf die direkte Konkurrenz gut zu machen. Und da vor ihr derzeit nur Borussia Dortmund steht, erscheint es Grund zum Jubeln hatten Maskottchen „Jünter“ und Borussias Spieler bislang in allen Bundesliga-Heimspielen in dieser Saison. nicht ganz abwegig, dass die Stärke im Borussia-Park sogar zum Faustpfand im Titelkampf werden könnte. Denn noch ist es keiner Mannschaft gelungen, die Gladbacher im eigenen Stadion in Schach zu halten. Bayer Leverkusen versuchte es am ersten Spieltag offensiv, musste sich aber mit 0:2 geschlagen geben, genauso erging es den attackierenden Frankfurtern (3:1). Schalke hielt mit Kampf dagegen und steckte eine 1:2-Niederlage ein. Hannover nutzte beim deutlichen 4:1-Sieg der Borussia auch ein Treffer kurz nach dem Anpfiff nichts. Der Abstiegskandidat war ebenso chancenlos wie Mainz (4:0). Und der VfB Stuttgart (3:0), der 1. FC Nürnberg (2:0) sowie der FC INFO Zwölf Spiele, zwölf Siege – Borussias Heimserie 07.04.2018: Hertha BSC Berlin 2:1 20.04.2018: VfL Wolfsburg 3:0 05.05.2018: SC Freiburg 3:1 25.08.2018: Bayer 04 Leverkusen 2:0 15.09.2018: FC Schalke 04 2:1 26.09.2018: Eintr. Frankfurt 3:1 21.10.2018: FSV Mainz 05 4:0 04.11.2018: Fortuna D´dorf 3:0 25.11.2018: Hannover 96 4:1 09.12.2018: VfB Stuttgart 3:0 18.12.2018: 1. FC Nürnberg 2:0 26.01.2019: FC Augsburg 2:0 FOTO: DPA Augsburg (2:0) zuletzt hatten ganz offensichtlich nur das Ziel, sich ein 0:0 zu ermauern. Doch auch dieses Vorhaben scheiterte. Mit welcher Taktik die Gäste im Borussia-Park auch immer auftraten: Hecking fand das richtige Konzept dagegen. Auch für den jetzigen Gegner, Hertha BSC Berlin, wird er sich eines zurechtgelegt haben. Und das muss gut sein. Denn die Hauptstädter haben im Hinspiel bewiesen, dass sie den Gladbachern gefährlich werden können. Mit 2:4 verlor Borussia in Berlin. Doch im Borussia-Park wird es ein ganz anderes Spiel werden. Die Fohlenelf ist zu einer Spitzenmannschaft herangewachsen, insbesondere daheim. Selbst mit Rückschlägen kann sie dabei bestens umgehen, verliert nie die Ruhe, wenn es mal länger 0:0 steht. Deswegen werden die Berliner wissen, dass die Aussicht auf einen Punkterfolg sehr gering ist, wenn sie sich lediglich auf das Verteidigen der Torlosigkeit beschränken würden. Denn das kennen die Gladbacher mittlerweile und wissen damit umzugehen. Jüngst gegen Nürnberg und Augsburg gingen den Torerfolgen sogar je ein verschossener Elfmeter und einige vergebene Topchancen voran. Ein Problem stellte das bekanntermaßen jedoch nicht dar. Die Hertha war es übrigens, die beim Start der Heimserie der Borussia am 7. April 2018 der Gegner war. Mit 2:1 besiegten die Gladbacher die Hauptstädter in einem Spiel, das nur einen Gewinner verdient hatte: Berlin. Für ihre Leistung erntete Borussia damals trotz des Sieges Pfiffe ihrer Fans. Heutzutage bekommt sie von den Anhängern nur noch Applaus. Und den haben sich die Gladbacher verdient. Denn die elf folgenden Heimerfolge waren kein Glück, sie waren gerecht, oft auch begeisternd. Diese Begeisterung wird auch am Samstag im Borussia-Park zu spüren sein. Und – wenn es nach den Gladbachern geht – gegen 17.20 Uhr nach dem Abpfiff mit dem Vereinsrekord seinen bisherigen Höhepunkt finden. Borussia MʼGladbach :Hertha BSC 9. Februar 2019 Wirwünschen ein erfolgreiches Spiel. www.wilmskkl.de Unterhaltungselektronik Hauptstraße 97 •MG/RY

BORUSSIA — HERTHA BSC Hazard ist der Berlin-Experte schlechthin Gegen keinen Verein hat Borussias Belgier so oft getroffen wie gegen Hertha – nicht der einzige Fakt, der vor der möglichen Heimsiege-Bestmarke für Gladbach spricht. Aber Vorsicht: Berlin war schon einmal Endstation in Sachen Rekordserie. VON THOMAS GRULKE Natürlich steht die Zahl 13 im Fokus, wenn die Borussen am Samstag Hertha BSC zum Bundesliga-Heimspiel empfangen. Die 13 würde bei einem Erfolg zur Gladbacher Glückszahl werden, denn dann hätte die Mannschaft ihren 13. Liga-Heimsieg in Folge geschafft – Vereinsrekord. Doch die Partie des Tabellenzweiten gegen den -neunten hat im Vorfeld noch weit mehr interessante Fakten zu bieten – wenngleich so manches auch wieder zur aktuellen, beeindruckenden Siegesserie der Borussen führt. So ist vor allem Vorsicht geboten, denn Gladbach hat gegen die Hertha bereits einige Enttäuschungen erlebt. Und Berlin beendete schon einmal eine Gladbacher Erfolgsserie. Am 14. Spieltag der Saison 1970/71 kassierte die Borussia unter Trainer Hennes Weisweiler im Berliner Olympiastadion ein 2:4 und damit die erste Saisonniederlage – nach wettbewerbsübergreifend 17 Pflichtspielen. Eine Marke, die Gladbach erst unter Lucien Favre verbessern konnte, 2014/15 blieb Borussia 18 Pflichtspiele vom Saisonbeginn an ohne Niederlage. Zudem gehörte die Hertha lange Zeit nicht zu den Gladbacher Lieblingsgegnern. Natürlich gab es einige Highlights, wie die beiden Heimsiege im Kalenderjahr 1971 – 4:0 und 5:2. Oder das 4:2 im Dezember 1997, als Gladbach gegen den damaligen Aufsteiger Hertha in der siebten Spielminute bereits das 0:2 kassierte – nie passierte das in einem Heimspiel früher – und dann doch noch gewann. Oder das 5:0 im April 2016, als Borussia unter André Schubert von Heimsieg zu Heimsieg eilte. Doch oftmals tat sich Gladbach gegen Hertha schwer: Erst mit dem 4:2-Erfolg in Berlin im November INFO Bislang 100 Ligatore gegen Hertha BSC Liga-Bilanz gegen Hertha 24 Siege, 14 Unentschieden, 23 Niederlagen, 100:97 Tore. Heimbilanz Zuhause gab es in der Bundesliga bislang 16 Siege, neun Unentschieden und fünf Niederlagen bei 59:33 Toren. Beste Torschützen Jupp Heynckes (9), Thorgan Hazard (7), Raffael (5), Herbert Laumen (4) Thorgan Hazard zeigt jubelnd ein Herz in Richtung Publikum nach seinem 1:1 im vergangenen Jahr gegen Hertha BSC. Gladbach gewann letztlich dank zweier Tore des Berlin-Experten Hazard noch 2:1 – der Beginn der bis heute andauernden Siegesserie in Gladbachs Heimspielen. FOTO: IMAGO 2017 hatte Borussia in der Bundesliga erstmals eine positive Gesamtbilanz gegen die Berliner, sprich: mehr Siege als Niederlagen auf dem Konto. Dass sich die Bilanz mittlerweile positiv aus Sicht der Gladbacher liest, liegt an den Ergebnissen der vergangenen Jahre: Von den letzten zehn Spielen konnten sie acht gewinnen, die beiden anderen Partien gingen verloren. Basis dieser Wende ist die Siegesserie daheim gegen Berlin. Die letzten fünf Partien hat Gladbach allesamt gewonnen. Nur gegen Hannover 96 hat Borussia daheim aktuell mehr Dreier am Stück aufzuweisen (sieben). Mit sieben „Berlin“-Treffern liegt Thorgan Hazard bereits auf dem zweiten Rang der besten Torjäger gegen die Hertha – vor ihm steht nur noch Jupp Heynckes, der neunmal traf Die Heimbilanz gegen die Berliner ist also der eine Trumpf der Gladbacher, Thorgan Hazard ist der andere. In neun Bundesligapartien gegen die Hertha glückten dem Belgier bereits sieben Tore und drei Vorlagen – gegen keinen anderen Klub hat er eine solch starke Bilanz. Und mit sieben „Berlin“-Treffern liegt Hazard bereits auf dem zweiten Rang der besten Torjäger gegen die Hertha – vor ihm steht nur noch Jupp Heynckes, der neunmal traf. Doch das ist noch nicht alles: Hazard schoss auch sein erstes Bundesligator überhaupt gegen Berlin (beim 3:2 daheim im Dezember 2014), und im vergangenen April gelang es ihm als erst achtem Gladbacher überhaupt, nach einer Einwechslung noch einen Doppelpack zu erzielen – natürlich gegen die Hertha. Seine beiden Tore zum 2:1 nach 0:1-Rückstand waren zudem der Startschuss für jene Serie von nunmehr zwölf Heimsiegen am Stück, die nun gegen denselben Gegner zum Vereinsrekord ausgebaut werden soll. Keine schlechten Voraussetzungen für eine spannende Partie, zumal beide defensivstark (Gladbach zehnmal zu null, Berlin sechsmal) und zugleich torgefährlich sind (Borussia nur zweimal ohne Tor, Hertha dreimal). Zudem gab es seit elf Bundesligaspielen zwischen beiden stets einen Sieger. AM RANDE Die Direkt-Wechsler zwischen den Klubs Zwischen Hertha BSC und Borussia gibt es viele Verbindungen. So absolvierte etwa der heutige Gladbacher Sportdirektor Max Eberl am 17. April 2004 sein letztes Bundesligaspiel als Rechtsverteidiger gegen die Berliner, die Partie endete 1:1. Überhaupt ist die Bilanz zwischen beiden Klubs relativ ausgeglichen, von 67 Pflichtspielen gewann Borussia 28, 14 Partien endeten unentschieden, 25-mal gewann Hertha. Im letzten Ligaduell siegten die Berliner zu Hause 4:2. Es gab einige Direkt-Wechsel zwischen beiden Klubs: von Gladbach zu Hertha oder umgekehrt. Stürmer Dieter Schollbach war der erste, der in der Saison 1966/67 von den Berlinern zu Borussia wechselte, für die er ein Jahr spielte. Über die damalige Ablösesumme ist nichts mehr bekannt. In der Saison 1972/73 war Ludwig Müller der erste Borusse, der nach Berlin ging für die Summe von umgerechnet rund 30.000 Euro. Auch Kult-Torwart Wolfgang Kleff wechselte 1980 zur Hertha, doch nach einem Jahr kehrte er wieder an den Niederrhein zurück. Nachdem André Winkhold 128 Spiele für Borussia absolviert hatte, ging er im Januar 1991 für eine Ablösesumme von 150.000 Euro nach Berlin. Für Sebastian Deisler zahlte Hertha von rund zwei Millionen Euro Ablöse an die Borussen, die im Jahr 1999 in Liga zwei abgestiegen waren. Den umgekehrten Weg ging Nando Rafael in der Saison 2005/06, er blieb anderthalb Jahre bei Borussia. Fünf Jahre gab es keinen Austausch zwischen den Vereinen, bis Rob Friend 2010 für 1,8 Millionen Euro nach Berlin kam. Im neuen Trikot erzielte er seinen ersten Dreierpack in seiner Karriere. Elias Kachunga war drei Jahre bei Borussia, die ihn zweimal verlieh, unter anderem für ein Jahr nach Berlin in der Saison 2012/13. Der aktuellste Transfer zwischen den beiden Klubs fand in der Saison 2015/16 statt: Nico Schulz (FOTO: DPA, LINKS) ging für rund vier Millionen Euro von Berlin zur Fohlenelf. Nach nur einem Jahr wechselte der gebürtige Berliner zur TSG 1899 Hoffenheim. Simon Phlipsen und Julius Breuer Ihre TOP-Adresse für Spitzen-Sport-Medizin: Kliniken Maria Hilf!

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