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Borussia - Neubau und Hotelvorstellung

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BORUSSIA –DER

BORUSSIA –DER MEILENSTEIN SAMSTAG, 9. FEBRUAR2019 Für Ihre Gesundheit immer am Ball! Karteninhaber der Saison 2018/2019 erhalten 15 % mitbringen –vorzeigen –Rabatte* erhalten! Fohlen Apotheke im Nordpark Helmut-Grashoff-Str.4–41179 M.Gladbach –Tel.: oder 02161/548 5505 Öffnungszeiten: Mo.–Fr.09.00–19.00, Sa. 09.00–17.00 Uhr Übernachten mit der Raute und ihren Stars Mit dem gehobenen H4-Hotel hat der Neubau der Borussia einen besonderen Ankermieter. Es ist die Premiere der H-Hotels-Gruppe in Mönchengladbach und ihr erstes Themen-Hotel. *außer Zuzahlungen, rezeptpflichtige Medikamente und reduzierte Artikel Fohlen Apotheke im Nordpark Kanaltechnik Ungerechts GmbH Schutz vor Rückstau Damit Haus und Eigentum gesichert sind –schützenSie es mit den Rückstauverschlüssen oder Hebeanlagen von KESSEL. Kanaltechnik Ungerechts GmbH Broicher Straße 13 D-41179 Mönchengladbach info@kanaltechnik-ungerechts.de www.kanaltechnik-ungerechts.de Abfluss-, Rohr-, Kanalreinigung Dichtheitsprüfung, Lecksuche u. Ortung mit Kanal-TV Reparaturverfahren: Erneuerung, Inliner-Verfahren Telefon: 02161/8 20 97 41 24 Stunden-Notdienst www.kessel.de Gemütliches Sofa, Fohlen-TV und der exklusive Blick aufs Stadion. Was will ein Borussia-Fan mehr? Hier ein Zimmer der Kategorie Komfort im H4-Hotel. FO- TOS (4): H-HOTELS.COM Erfolgreiche Partner in der Region - Unserer Borussia weiterhin viel Erfolg! Anton Thelen GmbH 41334 Nettetal - Leuth May 15 Thelen & Drifte GmbH 47447 Moers Holderberger Str. 69 Drifte Wohnform GmbH 47447 Moers Holderberger Str. 88 Thelen Küchen & Wohnkonzepte GmbH 40215 Düsseldorf Scheurenstraße 24 - 26 www.thelen.de www.drifte.com T: 02157 / 8140 und 02841 / 6030 VON DENISA RICHTERS Wer oft in Hotels übernachtet, weiß, was die meisten vom eigenen Zuhause unterscheidet: Es gibt keinen Platz, auf dem man es sich außerhalb des Betts mal gemütlich machen kann, mit einem Buch, dem Laptop, geschäftlichen Unterlagen oder einfach nur zum Fernsehen. Im neuen Hotel am Borussia-Park hat jedes der insgesamt 131 Zimmer und Suiten ein großes, extrem gemütliches Sofa, sogar mit Ausblick – und das nicht nur in den gehobenen Kategorien. Eine weitere Besonderheit liegt tatsächlich nahe: Das Design jedes Zimmers hat mit Borussia Mönchengladbach zu tun. Schließlich hat der Hotelgast, egal, in welcher Etage er bucht, immer Borussia im Blick: Auf der einen Seite das Stadion, auf der anderen schaut man auf den Fohlen-Platz, auf dem Borussia zuweilen Testspiele austrägt und ansonsten die Nachwuchsteams spielen. Andernfalls lässt man vom Sofa aus einfach den Blick durchs Zimmer schweifen und träumt sich – je nach Stockwerk – durch die fernere oder die nähere Borussia-Historie. Jede Etage steht unter einem anderen Thema: Champions League, Europapokal, DFB-Pokal und Deutsche Meisterschaft. Auf jedem Flur gibt es zudem vier verschiedene Typen von Motivzimmern. Auch für Stammgäste ist dadurch die Wiederholungsrate des Borussia-Erlebnisses sehr gering. Da ist das Zimmer mit Lars Stindl, *09.02.2019 gegen Hertha BSC Damit Sie die Spitzenspiele der Borussia mit allen Sinnen genießen können. Wir testen Ihr Gehör und beraten Sie individuell, diskret und unverbindlich. * Keine Extra-Kosten für Markenhörsysteme! Das Angebot gilt nur für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse mit ohrenärztlicher Verordnung, zzgl. 10,– Euro gesetzlicher Zuzahlung pro Hörgerät. In diesem Business-Zimmer geht es um das 5:1 bei Twente Enschede im zweiten Uefa-Cup-Finale 1975. An der Wand: Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. Die Rezeption des Hotels ist im Business-Eingangsbereich des Stadions angesiedelt. dem aktuellen Kapitän, in Großformat an der Wand. Es erinnert an die Europa-League-Zwischenrunde beim AC Florenz Anfang 2017, in der Stindl drei Tore innerhalb von elf Minuten schoss und Borussia 4:2 siegte. Ein anderes hat als Thema das Uefa-Cup-Finale am 23. Mai 1979, das Borussia gewann. Die Helden der legendären Fohlenelf dürfen auch nicht fehlen. Dazu kommen Details, die Fan-Herzen höher schlagen lassen: Die Raute auf dem Kopfkissen ist Standard, das Design der Garderobe im Stil der Spieler-Umkleide gehalten. Der Teppich erinnert an Rasen. Auch die Glaswand, die Raum und Badezimmerbereich trennt, widmet sich dem Fußball: Je nach Etage ist da eine Meisterschale, der DFB-Pokal oder der Uefa-Cup zu sehen. Die Sofa-Lampe ist den Flutlichtstrahlern im Stadion nachempfunden, über den Flachbildschirm des Fernsehers flimmert auf Wunsch Fohlen-TV. Den Spielplan gibt es selbstverständlich beim Check-in. „Das ist bisher das einzige Themenhotel in unserer Kette“, sagt Thomas Querl, bei H-Hotels als Vorstand zuständig für die Finanzen. Der Kontakt kam über die Begeisterung für diesen Fußball-Klub zustande. „Ohne Borussia hätten wir in Mönchengladbach nichts gemacht“, betont Querl. „Wir haben mit zehn Hotelketten gesprochen“, sagt Guido Uhle, Prokurist bei Borussia. Mit der Lindner-Gruppe war man schon sehr weit, bis H-Hotels ins Spiel kam und der Verein sich schließlich dafür entschied. Der Vorteil: Der jetzige Partner betreibt das Hotel zu 100 Prozent, das Lindner-Konzept hatte eine 40-prozetige Beteiligung Borussias vorgesehen. „Wir sind ein Fußballverein, kein Hotelbetreiber“, sagt Geschäftsführer Stephan Schippers. „Aber wenn H-Hotels Spaß hat, haben natürlich auch wir Spaß.“ Die Kette, die 62 Hotels in unterschiedlichen Kategorien (von Hostel bis fünf Sterne) überwiegend im deutschsprachigen Raum betreibt, ist für Borussia ein wichtiger Partner: Der Pachtvertrag ist auf 20 Jahre angelegt, H-Hotels ist außerdem Ärmelsponsor. Schippers ist sicher, dass beide Seiten voneinander profitieren – und das nicht nur rund um die Heimspieltage. Er verweist auf Firmen, die Teile des Stadions für Events oder Kongresse buchen. 450 solcher Veranstaltungen sind es bisher im Jahr, die Zahl soll sich verdoppeln. „Bisher verließen die Teilnehmer danach den Nordpark, weil es Die Dusche bietet einen Ausblick ins Zimmer. nicht ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten gab“, so Schippers. Die bauliche und inhaltliche Symbiose sei deshalb nur konsequent. Weitere Synergien ergeben sich durch den Fitness-Bereich im Haus, der von Medical Park betrieben wird und von den Hotel-Gästen genutzt werden kann. Das Frühstück wird im gastronomischen Bereich serviert, den Borussia bewirtschaftet. Von dort aus erfolgt auch die restliche Bewirtung der Gäste. Auch spezielle Packages sind angedacht: Kombinationen aus Übernachtung und Gesundheitscheck im Medical Park zum Beispiel. Oder Ausflüge zur Bolten-Brauerei, zur Ski-Halle in Neuss oder ins Textiltechnikum, so Uhle. Auch die Nähe zur Autobahn ist offenbar ein Vorteil für das Hotel: „Wir haben im Vergleich zu anderen Hotels eine außergewöhnliche Zahl an Walk-Ins spätabends, also Spontanbuchungen“, kann Querl nach den ersten Wochen des Hotelbetriebs schon berichten. Und welche Rolle spielt der Erfolg der Mannschaft? „Es ist sicherlich förderlich für das Hotel, wenn wir oben stehen“, sagt Borussia-Fan Querl. „Aber auch wenn Borussia im unteren Drittel stehen sollte, sehe ich kein Problem.“

SAMSTAG, 9. FEBRUAR2019 BORUSSIA –DER MEILENSTEIN Borussia ist jetzt museumsreif Links unten im „Borussia 8 Grad“ wird Anfang Mai das Vereinsmuseum eröffnet. Es firmiert als Fohlenwelt. VON KARSTEN KELLERMANN Es ist kurios: Als Borussia am 11. Oktober 1984, es war ein Donnerstagabend, Eintracht Braunschweig 10:0 besiegte und damit den fünften zweistelligen Pflichtspielsieg der Vereinsgeschichte bewerkstelligte, war die Anzeigetafel über der Nordkurve des Bökelbergstadions nicht bereit, das gigantische Ergebnis aufzunehmen. Sie war schlichtweg nur für einstellige Siege gemacht. Die Anzeigetafel wurde danach umgerüstet und war nun bereit für weitere Torfestivals. „Seitdem gab es aber keinen zweistelligen Sieg mehr“, sagt Michael Plum und zuckt mit den Achseln. Die alte Anzeigetafel des früheren Stadions steht nun wie ein Monument mitten im künftigen Museum der Borussen, das derzeit links unten im NeubauBorussia 8 Grad“ noch in den letzten Details fertiggestellt wird. Plum ist Direktor Verwaltung und Controlling bei Borussia, zugleich aber Mitglied des Arbeitskreises, der seit 2015 die große historische Schau der Borussen, die Anfang Mai eröffnet werden soll, entworfen hat. Herausgekommen ist ein Museum, das mehr ist als das: eine multimediale Welt, in die Fans eintauchen können in die Seele des Klubs, um Borussia Mönchengladbach in all ihren Facetten kennenzulernen. So wird im „Raum Bökelberg“ die Stimmung im Kult-Stadion der Borussen inszeniert, „da geht es laut und emotional zu“, sagt Plum. Weniger appetitliche Momente der Gladbach-Historie haben es in die „Kammer des Schreckens“ geschafft. „In der „Fohlenwelt“ kann man Borussias Geschichte erfahren und erleben“, sagt Markus Aretz, der als Direktor Unternehmenskommunikation Borussias zusammen mit Plum federführend das Projekt betreut. Als Aretz 1999 den Job als Borussias Medien-Chef übernahm, war der Klub nicht nur in die Zweite Liga abgestiegen und fast pleite, er hatte auch kaum etwas von seiner Geschichte behalten, „alles war irgendwie weggekommen“, sagt Aretz. Charly Stock, der frühere Borussen-Masseur, hatte glücklicherweise fleißig gesammelt und vieles gerettet, was sonst vielleicht verloren wäre, ansonsten war es mau. Anno 2000, als Borussia 100 Jahre alt wurde, gab es eine Ausstellung im Schloss Rheydt, dort waren viele Stücke privater Sammler zu sehen. Einer von ihnen war Elmar Kreuels. Die Idee kam auf, irgendwann ein Vereinsmuseum zu haben, Kreuels wurde 2004, nach dem Umzug in den Borussia-Park, Archivar des Vereins. Seit fast 20 Jahren trägt er nun Exponate zusammen, die der Grundstock sind für das Museum, Kreuels wird der Leiter der Fohlenwelt sein. Dass es ein Museum geben sollte, war schon der Plan, seit die Borussen das neue Eigenheim bezogen haben. Doch bislang fand sich die Geschichte nur in den großen Schwarz-Weiß-Bildern, die überall in der VIP-Lounge hängen, und in einigen Vitrinen im Foyer des Stadions. Angedacht war, das Museum im „Raum Bökelberg“ unterzubringen, im ersten Stock des Stadions. Doch war da viel zu wenig Platz für all das, was sich im Lauf der Zeit ansammelte. Nun stehen 1100 Quadratmeter zur Verfügung, auf denen sich die Klub-Historie entfalten kann. „Wir mussten uns überlegen, wie wir die Fohlenwelt für alle unsere Mit der alten Anzeigetafel des Bökelbergstadions geht der Rundgang durch die Fohlenwelt los. Die Animation gewährt einen ersten Eindruck des Borussia-Museums. Fans interessant machen. Für den über 80-Jährigen, der schon den ersten Pokalsieg 1960 als kleiner Junge miterlebt hat, aber auch für den 15-Jährigen, der nur den Borussia-Park kennt. Das war die große Herausforderung“, sagt Aretz. Im Gründungsjahr 1900 beginnt die Erzählung in Schaukästen, Exponaten, Infotafeln und bewegten Einzug: Im April 2017 kam die alte Anzeigetafel des Bökelbergstadions im Borussia-Park an. FOTO: JASO Legendär: Der Pfostenbruch vom Bökelberg. Das Relikt wird im neuen Museum zu erleben sein. FOTO: IMAGO Die Büchse, die Geschichte schrieb und Borussia ein 7:1 klaute. FOTO: TOGR Bildern, teilweise wurden historische Szenen nachgestellt. Der Besucher kann die Fohlenwelt allein erforschen oder sich mit einem digitalen Guide ausrüsten, der ihm Geschichten zur Geschichte erzählt. Was Borussia ausmacht, sind nicht nur Titel, sondern auch Triumphe und Tränen, pure Emotionen, all das soll rüberkommen beim Gang durch das Museum. Natürlich fehlt nicht der Pfosten, der 1971 brach, und auch nicht die Cola-Dose, die das grandiose 7:1 gegen Inter Mailand im selben Jahr nichtig machte. Es gibt Wimpel und Pokale zu sehen, Klassiker in Fußballmuseen. Ein durchlaufender Zeitstrahl sortiert die Ereignisse rund um Borussia in die Zeitgeschichte ein. Und es gibt viele interaktive Stationen, bei denen die Besucher selbst Handlungsträger werden können. Moderne Museumskultur ist mehr als nur sehen und stauen, es ist fühlen, hören und spüren, die Fohlenwelt ist Borussia für alle Sinne. Während andere Klubs ihre Museen von externen Agenturen konzipieren ließen, setzten die Gladbacher auf das Do-it-yourself- Prinzip. „Niemand kennt Borussia besser als wir selbst. Wir haben uns Experten aus der Region dazugeholt, die aber alle auch ein Herz für Borussia haben, und wir haben uns Museen in ganz Europa angeschaut, haben Eindrücke und Ideen gesammelt“, berichtet Aretz. Die Treffen des „AK Fohlenwelt“ waren ein ständiges Ping-Pong-Spiel der Ideen, die Gruppe war besetzt mit diversen Menschen aus dem Klub, mit Kreativen wie den Freimeistern aus Gladbach, dem Filmemacher Ingo Müller oder der Kulturwissenschaftlerin Pia Terstappen, die die Borussen vom Folkwang-Museum in Essen geholt haben. Vieles wurde erdacht, vieles wieder verworfen, es wurde dazugenommen und gestrichen, doch nun, nach mehr als drei Jahren der Planung, sind die entscheidenden Entscheidungen gefallen: „Vielleicht wird irgendwer irgendwas vermissen“, sagt Plum, doch sind sich die Wir bauen Wege zum Erfolg. Wir wünschen der Borussia und ihrem neuen Projekt viel Erfolg! Hierzu durfte unsere Arbeitsgemeinschaft einen grundlegenden Beitrag leisten – den Bau der Straßen-, Parkplatz- und Tiefbau-Infrastruktur rings um das neue H4 Hotel. Übrigens: Auch zu vielen anderen Erfolgsarealen im Nordpark haben wir mit unserer Tiefbau-Kompetenz den Weg geebnet. Ernst Kreuder GmbH & Co. KG kreuder-bau.de ANIMATION: BORUSSIA/ARCHIV Macher sicher, dass „wir eine Ausstellung haben, die allen Fans gerecht wird“. Im Schnitt, so schätzt Plum, werden sich die Besucher rund 90 Minuten in der Fohlenwelt aufhalten, „aber wenn man richtig eintaucht, kann man auch mal einen ganzen Tag dort verbringen oder immer wiederkommen und Neues entdecken“. Borussia ist jetzt museumsreif – im positiven Sinn. Unser Team für Borussia RAEDER Straßenund Tiefbau GmbH raeder-bau.de

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