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Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute -01.10.2018-

Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute

RHEINISCHE POST MONTAG, 1. OKTOBER 2018 VIE-L3 Stadt Viersen C3 MELDUNGEN Ortsgespräch in Alt- Viersen am Donnerstag VIERSEN (busch-) Die Reihe „Ortsgespräche“ von Citymanagement und Werbering wird am Donnerstag, 4. Oktober, in Alt-Viersen fortgesetzt. Treffpunkt ist das Lasertag-Center an der Goetersstraße. Um 18.30 Uhr gibt es eine kurze Führung. Das Ortsgespräch beginnt um 19 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen die Themen Datenschutz, Verpackung im Handel und Heimat shoppen. Außerdem werden neue Unternehmen in Viersen und der Zuwachs im Citymanagement vorgestellt. Lesemäuse in der Dülkener Bibliothek DÜLKEN (busch-) Am Montag, 1. Oktober, 15.30 Uhr, sind die Lesepaten unter dem Motto „Dülkener Lesemäuse“ erneut zu Gast in der Bibliothek Dülken, Moselstraße 25 in Viersen-Dülken. Sie stellen Geschichten und Bilderbücher für Mädchen und Jungen im Alter von vier bis sechs Jahre vor. Der Eintritt ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos zu anderen Kinderveranstaltungen gibt es unter Ruf 02162 101503. Eltern lernen Kreißsaal im AKH kennen VIERSEN (busch-) Im Oktober führt das Team der Frauenklinik am Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH), Hoserkirchweg 63, um den Leiter Mohammad Koshaji werdende Eltern durch die Räume. Dabei werden Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett beantwortet. Die nächsten Termine sind am Dienstag, 2. Oktober, 18 Uhr, und am Sonntag, 7. Oktober, um 12 Uhr. Moderne Musik begleitet Stummfilm Ein außergewöhnlicher Abend für Musik- und Filmfreunde in der Süchtelner Königsburg: Zu einer neuen Vertonung mit modernen Stücken wurde der Stummfilm „Tabu“ von 1931 gezeigt. VON SIGRID-BLOMEN-RADEMACHER VIERSEN Hohe Konzentration charakterisiert das Spiel der vier Viersener Musiker Thilo Masbaum (Trompete und Percussion), Herbert Hähnel (Gitarre), Ottmar Nagel (Gitarre) und Friedrich Stahl (Keyboard). Mit Blicken kommunizieren sie über den Fortgang der Musik, die sich aus Festgelegtem und Improvisiertem zusammensetzt. Außerdemdem geht ihr Blick auf die große Leinwand in der Königsburg in Süchteln. Dort gab es ein doppeltes Vergnügen: ein Konzert und einen Film. Für Friedrich Stahl und Thilo Masbaum ist es eine kleine Tradition, Stummfilmen zu begleiten. Mit den Gitarristen Herbert Hähnel und Ottmar Nagel boten sie den Gästen am Samstagabend einen besonderen Genuss: Sie spielten live zum Stummfilm „Tabu“ von Friedrich Wilhelm Murnau von 1931. Ulrich Schäfer begrüßte als Vertreter der Königsburg die zahlreichen Gäste zu einem „Zeitsprung“. Der Film wurde bei den ersten Viersener Filmtage aufgeführt und gehörte auch zur „Muziek Biennale 2018 Niederrhein“. „Tabu“ nimmt den Zuschauer mit auf die Südseeinsel Bora Bora. Der Begriff „Tabu“ bezeichnet darin die Tatsache, dass die junge Reri vom Oberhäuptling aller Inseln zur „göttlichen Jungfrau“ auserkoren hat, die von da an den Göttern geweiht ist und für jeden Mann tabu ist. Nun hat sich Reri aber in den Perlentaucher Matahi verliebt. Statt sich in ihr Schicksal zu ergeben, entführt Die vier Musiker Thilo Masbaum, Herbert Hähnel, Ottmar Nagel und Friedrich Stahl begleiteten den Stummfilm „Tabu“ mit Livemusik in der Süchtelner Königsburg. RP-FOTO: J. KNAPPE Matahi Reri und lässt sich auf einer französisch regierten Kolonialinsel nieder. Doch das Schicksal verfolgt die Liebenden: Wenn Reri sich nicht ihrem Los fügt, so erfährt sie, wird Matahi sterben. Während sich Reri, um Matahis Leben zu retten, auf den Weg zurück zu dem Häuptling macht, versucht Matahi, nach einer Perle zu tauchen, um Geld für ihre Flucht zu bekommen. Sie verfehlen einander, Reri geht ihrem Schicksal entgegen und Matahi ertrinkt. Eine Südseeballade mit vielen dramatischen Elementen sei „Tabu“, so Stahl. Er komponierte die Musik für den Film. Anders als man es von manchen Stummfilmen kennt, in denen die Musik sich von Bewegungen und Ereignissen INFO Ausgezeichnet und erhaltenswert Uraufführung „Tabu“ wurde von Friedrich Wilhelm Murnau zwischen 1930 und 1931 inszeniert. Die Uraufführung war am 18. März 1931, ab 5. August 1931 konnten ihn deutsche Filmfans sehen. Preis 1931 gab es für die Beste Kamera den Oscar. „Tabu“ steht im „National Film“ Register für besonders erhaltenswerte Filme. lenken lässt, legt Stahl den Schwerpunkt auf die Stimmung des Films. Ein knappes Jahr hat er an der Musik getüftelt. Ein ganz exaktes Storyboard liegt den Musikern vor. Der Zuschauer wird – der Stimmung entsprechend – zunächst mit leichten Tönen in den Film geführt. Das erste. Kapitel von „Tabu“ lautet „Paradies“. Südseeklänge ertönen, eine harmonische Komposition begleitet die Männer und Frauen beim Fischen und Schwimmen. Die musikalischen Themen wiederholen sich, werden aufgegriffen, variiert. „Einen langen Bogen“ wolle er über den Film spannen, so Stahl. Mit bekannten Stücken, die er einbaut, schafft er einen Wiedererkennungscharakter. „Crystal Silence“ von Chick Corea, „Agua de Beber“, von Antonio Carlos Jobim oder „Fields of Gold“ von Sting und „Melody in F“ von Rubenstein schaffen einen spannungsvollen Kontrast zu der alten schwarz-weiß Ästhetik des Films, den abgehackten Bewegungen der Schauspieler – es waren Laien, die Murnau als Schauspieler auswählte. Im zweiten Kapitel „Das verlorene Paradies“ verändert sich die Stimmung und damit die Musik. Mit wenigen kräftigen Akzenten schafft es die Komposition von Stahl, die Dramatik des Films zu unterstützen. Achim Hölter ist neuer Doctor humoris causa Promotion an der Narrenakademie (v.l.): Volker Müller, Neumitglied Professor Achim Hölter, Arie Nabrings und Wilfried Stetterstun. RP-FOTO: J. KNAPPE DÜLKEN (flo) Am 181. Tag im Jahr 465 ihres Bestehens promovierte die Narrenakademie Dülken Professor Dr. Achim Hölter zum Doctor humoris causa. Hölter wurde 1960 in Dülken geboren, wucvhs dort auf, besuchte die Ost- und dann die Südschule. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften leitet er heute an der Universität Wien die Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft. Nach drei Schlägen mit dem Hammer auf den Tisch, der Begrüßung der Gäste im Corneliushaus und des Hausherrn Pfarrer Nienkerke, den er als Korrespondierendes Mitglied aufnahm, berichtete Rector magnificus Volker Müller, dass der kürzlich verstorbene Secretarius Johannes Recker seinen Klassenkameraden Achim Hölter für die Promotion vorgeschlagen hatte: „Die Welt ist sein Zuhause und er hat sein Leben lang gelesen.“ Dass er kein „trockener Gelehrter geworden“ ist, beweise seine Verbundenheit mit Dülken. Dann zeigte der Namensappell, dass „genügend Weisheit“ im Saal vorhanden war trotz des Fehlens vieler Senatoren, um die Promotion vorzunehmen. Nachdem alle das vorzügliche Kreuzherrenessen genossen hatten, erzählte der Doktorand eine gute halbe Stunde seine Lebensgeschichte, stellte viele Bücher und Schriftsteller vor und bedauerte immer wieder, dass es keine Literatur über die „Kleinstadt Dülken“ gibt. Er wünsche sich einen „Post-Roman“ über Dülken, in dem der Briefträger die Stadt schildert: „Und vielleicht schreibe ich mal einen Dülken-Krimi, wenn ich Zeit habe.“ Der Rector magnificus bedankte sich für den „Vortrag auf allerhöchstem Niveau“. Auf die Frage nach der Bedeutung des Tien Anton meinte Hölter: „Dies ist der klassische Außenseiter“. Rector magnificus Volker Müller bat die Senatoren an den Präsidiumstisch, wo Secretarius Wilfried Steffestun unter dem Jubel der Gäste Achim Hölter Urkunde und Orden überreichte, Volker Müller setzte ihm den Doktorhut auf. Mit dem Satz „Dies ist eine Sternstunde am Dülkener Mondshimmel“ beendete er die Veranstaltung. NOTDIENSTE Ärztlicher Notruf 116117, Fax: 0800 5895210 Apotheken: Dohlen-Apotheke, Brüggen-Bracht, Weizer Platz 3, 02157 871880, Mo 9 - Di 9. Höhen-Apotheke, Viersen-Süchteln, Düsseldorfer Straße 52, 02162 77001, Mo 9 - Di 9. Ärzte: Notdienstpraxis Viersen, 0180 2112333, 6 Cent/Anruf Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min.. Krankentransport, 02162 19222. Kontakt Ihre Ansprechpartner in der Redaktion für die Berichterstattung über Viersen: Nadine Fischer Telefon 02162 9343-25 Martin Röse Telefon 02162 9343-21 viersen@rheinische-post.de AXA Generalvertretung Lenßen & Dahmen GmbH Kaiserstraße 95 · 41061 Mönchengladbach Tel. 0 21 61/ 24 55-0 · Fax 0 21 61/ 24 55-55 E-Mail: lenssen.dahmen@axa.de AXA Generalvertretung Busch & Helmgens KG Hansastr. 58–60 · 41066 Mönchengladbach Tel. 0 21 61/96 30 93 · Fax 0 21 61/96 38 78 busch.helmgens@axa.de AXA Generalvertretung Gregor Correnz In der Duis 7 · 41068 Mönchengladbach Tel. (0 21 61) 95 20 20 · Fax (0 21 61) 95 20 22 AXA Generalvertretung Marz & Marquardt Vers.- Büro Inh. Oliver Marquardt e. k. Peter-Nonnemühlen-Alle 7 · 41063 M’gladbach Tel. 02161/8 9135 · Fax 021 61/891 37 Versicherungsbüro Christoph Cremers Wevelinghover Str. 1 · 41334 Nettetal Tel. 0 21 53 / 66 16 · Fax 0 21 53 / 55 78 E-Mail: info@christoph-cremers.de Versicherungsfachwirt Hans-Jörg Becker Generalvertretung der Allianz Tönisvorster Str. 5, 41749 Viersen Tel. 0 21 62/97 01 80, Fax 0 21 62/9 70 18 20 Rechtzeitig ans Alter denken Mönchengladbach, im Oktober 2018. Viele junge Erwachsene beginnen jetzt ihre Berufsausbildung und stehen damit auch vor der Frage ihrer Vorsorge fürs Alter. „Dabei lautet die Devise: Vorsorgen und sich Optionen offen halten“, sagen die Versicherungskaufleute Bundesverband der Versicherungskaufleute. „Die spätere Rente ist zwar noch sehr weit hin, es lohnt sich aber trotzdem, etwas aufzubauen, da man sich ohne großen Aufwand bereits jetzt günstige Konditionen sichern kann.“ Drei Tipps nur sollten junge Erwachsene beherzigen. Erster Tipp: Zunächst ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung viel wichtiger als „Geld für später“, da die gesetzliche Sozialversicherung in den ersten Jahren nur dann eine sehr kleine Erwerbsminderungsrente zahlt, wenn das Ende des Erwerbslebens durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit erzwungen wurde. Bei Kombination mit einer Lebensversicherung, die vielleicht erst später hinzukommt, sollte im Falle einer Berufsunfähigkeit die Beitragspflicht zur Lebensversicherung erlöschen. Denn es wäre unpassend, von einer Rente wegen Berufsunfähigkeit wieder etwas für eine Lebensversicherung abzweigen zu müssen. Zweiter Tipp: Unbedingt die Grundzulage von 175 Euro pro Jahr mitnehmen, die es vom Staat für die Riester-Vorsorge gibt. Voraussetzung ist jedoch, dass jährlich vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens abzüglich der staatlichen Zulagen in den Riestervertrag eingezahlt werden, um die volle Förderung zu bekommen. Mit dem neuen „Berufseinsteiger-Bonus“ stockt der Staat zudem jetzt für alle Riester-Sparer unter 25 Jahren das private Rentenkonto kräftig auf. Maximal 200 Euro erhält im Folgejahr einmalig ausgezahlt, wer einen Riester-Vertrag dieses Jahr noch abschließt. Dritter Tipp: Azubis sollten sich frühzeitig nach Möglichkeiten für eine Betriebsrente erkundigen, die aus Brutto-Gehaltsanteilen gespeist wird. Auch hier winkt ein doppelter Vorteil: Die Beiträge dazu werden nämlich aus den Brutto-Gehaltsanteilen gespeist und bauen nicht nur schon eine Altersvorsorge auf, sondern mindern zudem schon heute die gesetzliche Abgabenbelastung.

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