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Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute -02.10.2017-

Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute

RHEINISCHE POST MONTAG, 2. OKTOBER 2017 VIE-L3 Stadt Viersen C3 „Ein Fest, das die Menschen verbindet“ Rund 500 Besucher kamen zum Integrationsfest im Viersener Stadthaus, um gemeinsam zu feiern. Geboten wurde ein buntes Programm, in dem sich Gruppen aus Deutschland, Griechenland und Tschetschenien präsentierten VON MANFRED BAUM (TEXT U. FOTOS) VIERSEN Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ haben rund 500 Gäste am Samstag im Viersener Stadthaus das diesjährige Integrationsfest gefeiert. Es fand im Rahmen der interkulturellen Woche statt, die am 24. September begann und am morgigen Dienstag, 3. Oktober, mit dem Tag der offenen Moschee endet. Ab 13 Uhr ist die Moschee an der Süchtelner Straße 16 in Viersen geöffnet. Die Vorsitzende des Integrationsrates, Züleyha Tok der Stadt Viersen, eröffnete das Fest am Samstag. Sie machte deutlich, dass das Fest „das Miteinander unter den Menschen“ fördern solle. Das Ziel der Organisatoren: Menschen mit Migrationshintergrund zusammenbringen. Viersens Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD) begrüßte die Besucher, durch den Tag führte als Moderator Frank a Campo. Bis zum späten Nachmittag gab es im Stadthaus ein abwechslungsreiches Programm. Die Trommelgruppe der Kreismusikschule präsentierte zur Eröffnung ihr Können. Im Laufe des Tages traten Gruppen aus Deutschland, Griechenland und Tschetschenien sowie vom Tamilischen Verein auf. Dutzende Stände rundeten das Angebot ab. Vertreten waren unter anderem der Integration-Point des Jobcenters, die griechische Gemeinde Viersen, die Moschee Viersen, THW und DRK. Angeliki Asimakopoulou: „Ich komme aus Griechenland. Ich habe in Deutschland Germanistik studiert und bin in der Integration tätig. Seit 2012 bin ich in Viersen. Heute sind viele Menschen verschiedener Nationalitäten gekommen, um gemeinsam zu feiern.“ Anastasios Kiriakidis: „ Ich bin 51 Jahre alt und lebe schon 30 Jahre in Deutschland, wo es mir gut gefällt. Ich bin integriert in der griechischen Gemeinde hier in Viersen. Das Integrationsfest gefällt mir sehr gut. Es ist sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.“ Iosif Tsvalidi: „Ich komme aus Griechenland, seit 2007 lebe ich in Viersen. Ich lebe hier sehr gerne, ich habe vorher in Baden-Württemberg gelebt. Ich bin 38 Jahre alt und habe Bankkaufmann gelernt. Das hier ist ein gelungenes Fest, das die Menschen verbindet.“ Züleyha Tok : „Ich besitze die deutsche und die türkische Staatsangehörigkeit, geboren bin ich in Hof an der Saale. Seit 38 Jahren lebe ich in Viersen. Ich bin Rechtsanwaltsfachangestellte und Vorsitzende des Integrationsrats. Die Türkei kenne ich nur aus Urlauben.“ Elif Gündes: „Ich bin 42 Jahre alt und komme aus der Türkei. Ich meine, dass das Miteinander noch etwas besser werden könnte. Ich habe immer in Viersen gelebt, wo es mir gefällt. Ich bin Steuerfachangestellte und Versicherungsfachfrau, und im Integrationsrat.“ Pietro Paolo Leone: „Ich bin Italiener und 47 Jahre alt. Seit 26 Jahren lebe ich schon in Deutschland, ich arbeite im Straßenbau. Ich habe stets in Viersen gelebt. Meine Kinder spielen hier Fußball. Es ist alles gut in Deutschland, man kann in diesem Land gut leben.“ MELDUNGEN Stadtverwaltung ist heute geöffnet VIERSEN (RP) Die Stadt Viersen weist darauf hin, dass die Stadtverwaltung am heutigen Montag, 2. Oktober, wie an jedem Montag arbeitet. Dienststellen, die üblicherweise montags geöffnet sind, sind dienstbereit. Möglicherweise seien einzelne konkrete Ansprechpartner nicht erreichbar. Geschlossen sein werden die Verwaltungsdienststellen am Montag, 30. Oktober. Im Lutherjahr ist der 31. Oktober auch in NRW in diesem Jahr ein Feiertag. Morgen Bolzplatzturnier für Kinder in Dülken VIERSEN (biro) Zum dritten Mal laden die Jugendzentren „Die Insel“, Hubert-Vootz-Haus und „Das blaue Haus“ mit dem Sportverein Blau- Weiß Concordia zum Bolzplatz-Turnier ein. Es findet morgen, 3. Oktober, 11 Uhr, auf dem Bolzplatz Buscher Weg, Ecke An St. Ulrich, in Dülken statt. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre können mitmachen. Wer mitspielen will, kommt vorbei. Die Teams werden vor Ort zusammengestellt. Es gibt Würstchen und Getränke zum kleinen Preis. Kontakt Ihre Ansprechpartner in der Redaktion für die Berichterstattung über die Stadt Viersen: Nadine Fischer Telefon 02162 9343-25 Martin Röse Telefon 02162 9343-21 viersen@rheinische-post.de Udalricus-Schützen feiern in Dülken-Busch Mit König Edgar und Königin Beate an der Spitze beendeten die Bruderschaftler die Schützensaison DÜLKEN (off) Die St.-Udalricus-Bruderschaft Dülken-Busch hat am vergangenen Wochenende das letzte Schützenfest der Saison gefeiert. An der Spitze der Schützen: König Edgar Ziegelbauer und Königin Beate Howar sowie die Minister Thomas Baulig mit Sandra und Olaf Kuhlen mit Helga. Die Oberhonschaft war für die Feierlichkeiten festlich geschmückt worden. „Wir feiern alle vier Jahre unser Schützenfest“, erläuterte Präsident Michael Dahmen. „Das ist gut so, weil es immer einer großen Vorbereitung bedarf.“ Erstmals zogen die Bruderschaftler nach dem Festhochamt in einem Fackelzug von St. Cornelius zum Siegfried-Denkmal, um dort einen Kranz niederzulegen und den großen Zapfenstreich spielen zu lassen, danach begann der große Schützenball im Festzelt. Zu Gast waren auch die Bruderschaften aus dem Bezirk. St. Donatus Dülken, St. Georg Waldnieler Straße, St. Cornelius Dülkener Nette, St. Mathias Boisheimer Straße und St. Petri Boisheim marschierten mit. Generalfeldmarschall Johannes Schinken, Generalfeldmarschall-Adjutant Christoph Butschen, General Bernd Drößer und Major Volker Janssen sowie Birgit Siemes und Brigitte Leonards als General- und Major-Adjutantinnen ritten den Schützen voran. Am Zugende zogen erstmals Stabsarzt Roland Bongartz und Lazarettschwester Sabine Robbel auf einem historischen Motorrad mit. Erstmals gingen die Bruderschafler nach dem Festhochamt in einem Fackelzug zum Siegfried-Denkmal, wo sie einen Kranz niederlegten. RP-FOTO: KNAPPE Ernte und Genuss morgen beim Herbstmarkt in Dülken DÜLKEN (mrö) Am morgigen Tag der Deutschen Einheit steht der Alte Markt in Dülken ganz im Zeichen von Herbst, Ernte und Genuss – zum achten Mal laden Citymanagement und Thomas Kohlhaas von 11 bis 18 Uhr zum „Dülkener Herbstmarkt“ ein. „Unter dem Motto ,Alles, was gut riecht, schmeckt und vorher gewachsen ist’ gibt es Feines für Nase und Gaumen“, sagt Kohlhaas. Die Herbstzeit biete eine Fülle von Genüssen: Senf-Sorten aus der Alt- Viersener Senf-Manufaktur, bunte Kartoffeln und Marmeladen von Reginas Früchtetraum. Viel Wert hat der Organisator zudem auf außergewöhnliche Dinge und handwerkliche Produktion gelegt. So gibt es handgefertigte Seifen, besondere Schokoladen und aromatische Kaffeesorten. Auch ungewöhnliche Nudeln und verführerische Dips stammen aus hauseigener Herstellung. Apropos: Auch Gerstensaft gibt es, aus dem Nettetaler Bierkontor. Erneut dabei ist das „Mähhh-Werk“ mit handgesponnener Wolle. Ein Kürbishof zeigt eine Auswahl an Speisekürbissen, es gibt Bio- Würstchen, Kuchen der Landfrauen und Ziegeneis. Erstmals dabei: die „Mehlkiste“ mit diversen Mehl-Typen und Backmischungen für Brot und Kuchen. Die Buslinien 083 und 085 fahren morgen die Haltestellen „Dülken Schulstraße“ und „Alter Markt“ nicht an. Ersatz: die Haltestelle „Marktstraße“. Heute schon an morgen denken Mönchengladbach, im Oktober 2017. Viele junge Erwachsene beginnen in diesen Wochen ihre Berufsausbildung und stehen damit auch vor der Frage ihrer Vorsorge fürs Alter. Dabei lautet die Devise: „Vorsorgen und sich Optionen offen halten“, sag die Vermittler, die im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) organisiert sind. „Die spätere Rente ist zwar für einen 16- bis 25-Jährigen noch sehr weit hin, es lohnt sich aber trotzdem, etwas aufzubauen, da man sich ohne großen Aufwand bereits jetzt günstige Konditionen sichern kann.“ Drei Tipps nur sollten junge Erwachsene beherzigen. Erster Tipp: Zunächst ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) viel wichtiger als „Geld für später“, da die gesetzliche Sozialversicherung in den ersten Jahren nur dann eine sehr kleine Erwerbsminderungsrente zahlt, wenn das Ende des Erwerbslebens durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit erzwungen wurde. Bei Kombination der Berufsunfähigkeits- mit einer Lebensversicherung, die vielleicht erst später hinzukommt, sollte im Falle einer Berufsunfähigkeit die Beitragspflicht zur Lebensversicherung erlöschen. Denn es wäre unpassend, von einer Rente wegen Berufsunfähigkeit wieder etwas für eine Lebensversicherung abzweigen zu müssen. Zweiter Tipp: „Unbedingt die Grundzulage von derzeit 154 Euro pro Jahr mitnehmen, die es vom Staat für die Riester-Vorsorge gibt. Sie wird ab dem nächsten Jahr sogar auf 175 Euro erhöht“, empfehlen die Vermittler. Voraussetzung ist jedoch, dass mindestens 60 Euro oder jährlich vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens abzüglich der staatlichen Zulagen in den Riestervertrag eingezahlt werden, um die volle Förderung zu bekommen. Mit dem neuen „Berufseinsteiger-Bonus“ stockt der Staat zudem jetzt für alle Riester-Sparer unter 25 Jahren das private Rentenkonto kräftig auf. Maximal 200 Euro erhält im Folgejahr einmalig ausgezahlt, wer einen Riester-Vertrag dieses Jahr noch abschließt. Dritter Tipp: Azubis sollten sich frühzeitig nach Möglichkeiten für eine Betriebsrente erkundigen, die aus Brutto-Gehaltsanteilen gespeist wird. Auch hier winkt ein doppelter Vorteil: Die Beiträge dazu werden nämlich aus den Brutto- Gehaltsanteilen gespeist und bauen nicht nur schon eine Altersvorsorge auf, sondern mindern zudem schon heute die gesetzliche Abgabenbelastung.

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