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Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute -05.02.2018-

Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute

RHEINISCHE POST MONTAG, 5. FEBRUAR 2018 Brüggen Niederkrüchten Schwalmtal C5 VIE-L5 Born und Brüggen lassen es krachen Mit viel Lokalkolorit begeisterte der Kirchenchor Cäcilia Born in seiner Las-Vegas-Show. Auch die Brüggener Karnevalsgesellschaft überzeugte bei ihrem Biwak mit einem bunten Programm BRÜGGEN (maof) Das Borner Pfarrheim wurde kurzerhand zu einem Spielcasino. Toll kostümierte Jecken aus dem Zockerdorf starteten mit „Money, Money, Money“ die Las- Vegas- Show des Kirchenchors Cäcilia Born (KCB). Jürgen Stevens und Stefan Terkatz führten das Publikum durchs Programm und übten den Schlachtruf: „In Born da wird gefeiert, geschunkelt und gelacht. Wir lassen es richtig krachen, bis der Morgen lacht.“ Nein, in Born gibt es kein betreutes Feiern: Echte Borner Darsteller überzeugten mit eigenen Sketchen, Tänzen und Büttenreden. Neben den Jansen-Sisters: Martina Kehrbusch, Steffi del Quarto und Ellen Hennes, schlüpften Birga Clephas, Petra Lankes, Maggi und Bernd Arntzen, Heinz-Josef Meuser und der musikalische Leiter Manfred Heinen gekonnt in verschiedene Rollen und begeisterten die Narren. Heinz-Arno Mundfortz überzeugte als sympathischer Holländer Piet. Und als Diener Arnold gab er zusammen mit Claudia Weinig eine lokal gefärbte Spitzen-Interpretation von „Dinner for one“ – auf plattdeutsch. Der Saal tobte vor Begeisterung. Lokalkolorit und Urlaubsideen mit viel Witz, wie etwa Bergsteigen auf dem Monte Laumans oder Moorbaden im Heidweiher, brachte der Weltenbummler Friedhelm Leven ins Borner Pfarrheim. Nach Malle? Lieber den Borner See ausbaggern und die Schinkenstraße nach Born verlegen! Jürgen Stevens überzeugte als humorvoller niederrheinischer Schwaadlapp und träumte vom Erlebnisbad: „Das einzige Erlebnis – dass wir das nicht erleben werden!“ Die Tänzerinnen der Dülkener Karnevalsgesellschaft de Üüle wurden bei ihrem Auftritt vom Bühnenrand in der Burggemeindehalle aus ganz genau beobachtet. RP-FOTO: JÖRG KNAPPE Echte Borner Darsteller schlüpften im Pfarrheim in verschiedene Rollen. Sie überzeugten mit Sketchen, Tänzen und Büttenreden. RP-FOTO: JÖRG KNAPPE INFO Noch Karten für den zweiten Abend Nelkensamstag Für den zweiten Büttenabend beim Kirchenchor Cäcilia Born am Nelkensamstag, 10. Februar, um 19.11 Uhr im Pfarrheim Born, sind noch Karten erhältlich. Die gibt’s in der Apotheke am Katharinenhof, Borner Straße 32 in Brüggen, unter Telefon 02163 5749330. Nach der Sitzung ist große Party angesagt. BRÜGGEN (off) Beim Biwak der Brüggener Karnevalsgesellschaft (BKG) in der Burggemeindehalle sorgten die Gäste bei 22 Auftritten für buntes Programm. Die Ex-Prinzen Heiner Horn und Klaus Steinbach als Sitzungspräsidenten überhäuften dabei die Akteure mit viel Lob und Komplimenten. Brüggens Soloprinzessin Birgit III. (Schmitz), die auch schon Birgit I. war, bewies eine große Ausdauer beim tollen Acht-Stunden-Programm. Die Begleiterinnen an ihrer Seite lösten sich ständig ab. Birgit III. traf auf Boisheims Ki- Ka-Kaia-Prinzessin Birgit I. (Dillikrath), in ihrer Brüggener Zeit bereits Birgit II. Ihr Prinz Marko I. erzählte: „Wir haben hier am Freitag zu unserer Sitzung volles Haus.“ Ein Heimspiel hatte auch Viersens Kinderprinzessin Amy I. (Schorin), die aus Brüggen kommt, mit ihrem Prinzen Jan I. (Zaum). Von der BKG erfreute das Tanzpaar Kathi Scherrers und der stellvertretende Vorsitzende Pascal Kotalczyk, der aus Liebe zu ihr im vorigen Jahr mit dem Tanzen anfing. Kathi zeigte auch als Solomariechen ihr Können. Von Mona Stobbe tanzten die Mädchen von der Dülkener KG de Üüle (mit Leon Baulig) sowie Süchtelner Tanzmädchen. In ihren tollen Kostümen präsentierte sich die Viersener Fauth-Dance-Company mit den Mispelblüten (mit dem 16- jährigen Nick Krause) bei Piraten- Rhythmen. Ihre kleine Tanzgarde sah bunt aus – so „süß wie Kamelle“. Aus der Burggemeinde kamen auch die KKG Brachter Wasserratten und die Burggarde Brüggen zum Zuge. MELDUNGEN Karnevalsparty im Jugendzentrum BRÜGGEN (biro) Im Jugendzentrum Kolibri, Altkevelaerstraße 12 in Bracht, findet am Donnerstag, 8. Februar, eine Karnevalsparty für Kinder statt. Sechs- bis Elfjährige können von 15 bis 18 Uhr dort tanzen, schunkeln, feiern. Dazu gibt es einen Kostümwettbewerb für „die coolste Performance“. Teenies zwischen zwölf und 17 Jahren feiern danach zwischen 18.45 und 22 Uhr. Der Eintritt ist frei. Blütenkranz-Sänger wählen Vorstand SCHWALMTAL (off) Der Männergesangverein Blütenkranz Vogelsrath hat seinen Vorstand wiedergewählt. Vorsitzender bleibt Dietmar Meder, Kassierer Hans von der Bank, Schriftführer Gerd Jansen, Notenwart Gerhard Wolf. Der Chor singt bei der Messe am Kirmesmontag im Festzelt in Vogelsrath. „Dorf im Gespräch“: Bilder im Rathaus NIEDERKRÜCHTEN (biro) Bürgermeister Kalle Wassong (parteilos) hat die Reihe „Dorf im Gespräch“ begonnen. Begleitet wurden die Gespräche mit Bürgern von Christoph Illigens, der die Wünsche und Ideen der Dorfbewohner ins Bild setzte. Diese Zeichnungen sind in der ersten Etage des Rathauses in Elmpt, Laurentiusstraße 19, zu sehen. Kontakt Ihre Ansprechpartnerin in der Redaktion für die Berichterstattung über Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten: Birgitta Ronge Telefon 02162 9343-28 viersen@ rheinische-post.de Diskussion um Holzverkauf Landesforstverwaltungschef Hubert Kaiser hält morgen in Elmpt einen Vortrag Markt wird am Donnerstag gesperrt Damit Möhnen sicher tanzen können, ist bis zum Abend Durchfahrt verboten NIEDERKRÜCHTEN (biro) Die Bezirksgruppe Mittlerer Niederrhein im Waldbauernverband lädt für Dienstag, 6. Februar, zur Jahresversammlung ein. Sie findet in der Gaststätte „Zur Post“ (bei Houx) in Elmpt, Poststraße 24, statt. Beginn ist um 18.30 Uhr. Wie der Waldbauernverband mitteilte, sind nicht nur Mitglieder willkommen, sondern auch weitere Interessierte. Hubert Kaiser, Leiter der Landesforstverwaltung in Nordrhein-Westfalen, gibt in einem Vortrag einen Überblick über den Holzverkauf. Zukünftig werde das Kartellamt die bisherige Holz-Vermarktung über das Forstamt beschränken, wahrscheinlich sogar weitgehend verbieten, teilte der Verband mit. Kaiser erläutert, welche Konsequenzen das für private Waldbesitzer hat, ob es etwa noch Rahmenverträge der Forstämter geben wird, die bislang sicherstellten, dass der Waldbesitzer einen angemessenen Preis für sein Holz erhält. Die Frage ist auch, wer den Waldbesitzern beim Verkauf hilft, wenn es Forstämter nicht mehr dürfen. Der Vortrag dauert etwa eine halbe Stunde, danach ist Zeit zur Diskussion. Außerdem geht es um die Landschaftsplanung im Kreis Viersen. Der Verband bittet um Anmeldung per E-Mail: mail@dilthey.de. SCHWALMTAL (biro) Schwalmtals Bürgermeister Michael Pesch (CDU) hat die Krawatte vermutlich schon parat gelegt. Denn am Donnerstag, 8. Februar, wird er sein Rathaus am Markt 20 in Waldniel gut angezogen gegen den Ansturm der Möhnen verteidigen müssen. Die Frauen haben sich für 15.11 Uhr angekündigt. Begleitet werden sie beim Sturm auf das Rathaus von Vertretern örtlicher Karnevalsvereine, sie treffen sich um 14.11 Uhr an der Volksbank in Waldniel. Unter Begleitung der Blaskapelle Patria ziehen Möhnen und Karnevalisten zum Markt, wo der Angriff auf das Rathaus startet. Sollte das gelingen, wird gefeiert, geschunkelt und getanzt – bei gutem Wetter draußen, bei Regen im kleinen Festzelt. Für Musik sorgt DJ Marc Thönes. Um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten, wird die Marktstraße am Donnerstag ab Ecke Lange Straße und die Durchfahrt über den Markt von 13 bis 18.30 Uhr gesperrt. Weil sich die Gemeindeverwaltung gegen den Ansturm wappnen muss, ist das Rathaus am Altweiberdonnerstag nur von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Geschlossen ist am Rosenmontag, 12. Februar. Am Veilchendienstag, 13. Februar, ist das Rathaus von 8 bis 12 Uhr offen. Wenn aus Spaß Ernst wird Mönchengladbach, im Februar 2018. In den nächsten zwei Wochen geht es hoch her. Denn in den Karnevalshochburgen haben wieder die Jecken das Sagen. Bei aller Ausgelassenheit und Spaß an der Freud können jedoch Unfälle unter Alkoholeinfluss finanziell schlimm enden. Denn private Unfallversicherungen zahlen nicht bei bleibenden Schäden, wenn nachgewiesen wird, dass der Unfall unter Alkoholeinfluss passiert ist. Keine Regel ohne Ausnahme: Es gibt aber auch Komfortversicherungen, die trotzdem leisten. Wer ganz sicher gehen will, fragt am besten vor dem Karnevalsevent seinen betreuenden Versicherungskaufmann. „Auf den Festen der guten Laune – in Sälen, auf der Straße, in Kneipen – geht es jedoch fast nie ohne Schäden zu. Auch wenn sie nicht dramatisch sind, sollte man sie unbedingt melden“, betont Gregor Correnz, der Sprecher des Bezirksverbands Mittlerer Niederrhein im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute. Allerdings muss man gute Nerven und Geduld haben, bis feststeht, welche Versicherung den Schaden zahlen soll. Die Karnevalsvereine sichern sich mit Veranstalter- Haftpflichtversicherungen ab, ihre Prinzen, Jungfrauen und Wagenlenker sind immer damit unterwegs. Die Veranstalter gelten fast immer als erste Adresse für Ansprüche, zum Beispiel, wenn durch fliegende Kamellen oder Pralinenschachteln ?was ins Auge ging“. Doch einige Gerichte meinen, dass Zuschauer, die an Veranstaltungen mit „Wurfgeschossen“ teilnehmen, wohl auch mit geringen Verletzungen einverstanden seien und daher nicht für jede Schramme ein Schmerzensgeld und für jede Brille Schadenersatz verlangen können. Aber ehe die Versicherungen zahlen, klären sie erst einmal untereinander ab, wer nun für den Schaden aufkommen soll. Zeugen können da einem Unfallopfer enorm helfen, weil ihre Beobachtungen komplizierte Abklärungen beschleunigen. Während der Karnevalstage interessiert die Polizei nicht nur der Alkoholpegel. Wer als Clown oder einäugiger Pirat maskiert am Steuer sitzt, riskiert zusätzlich eine Anzeige und Punkte in Flensburg. Denn was die Sicht einengt und das Gehör beeinträchtigt, ist im Verkehr verboten und kann als grobe Fahrlässigkeit gelten. „Damit können Versicherungen bei einem Unfall den Schadenersatz erheblich mindern“, warnt Gregor Correnz. „Die Vollkasko reduziert womöglich den Schadenersatz und die Kfz-Haftpflicht kann sogar einen Regress fordern.“

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