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Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute -06.08.2018-

Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute

RHEINISCHE POST MONTAG, 6. AUGUST 2018 MG-L3 Lokales C3 Classic Days – das heiße Oldtimer-Fest Wegen der erhöhten Brandgefahr musste bei den Classic Days auf Schloss Dyck umorganisiert werden. Dank des Einsatzes vieler Helfer fand die Party doch (fast) wie gewohnt statt. VON MARCO BÜREN Chris Williams war am Samstagmorgen der traurigste Gast der Classic Days. Der Engländer, der mehrere Oldtimer mit zum Schloss Dyck brachte, durfte mit ihnen nicht auf den Rundkurs. Zu gerne hätte er „Mavis“, ein feuerspeiendes Ungetüm vom Typ Packard-Bentley, den Zuschauern gezeigt. Aber der Flammen werfende Wagen durfte aus Brandschutzgründen nicht auf die Strecke. Zu groß war die Gefahr, dass ein Funken die Strohballen am Streckenrand und damit auch die Wiesen in Brand stecken könnte. Zur Sicherheit waren auf dem Classic-Days-Gelände das Rauchen und das Grillen verboten. Und das trotz der Präsenz der Jüchener Feuerwehr und viel mehr Feuerlöschern als im Vorjahr. „Als für den Samstag zahlreiche Stoppelfelder wegen der Brandgefahr gesperrt werden mussten, haben wir in Sachen Parkplätzen improvisiert“, sagt Classic-Days-Sprecher Nobert Freiberg, „das ist uns gelungen, wir haben dank vieler Helfer neue Flächen geschaffen und mit Gestein aufgefüllt. Unser Plan B hat funktioniert.“ Für die Zuschauer wurden Hydranten zu Trinkwasser-Quellen umfunktioniert und zusätzliche Wasserleitungen verlegt. Und am Samstagnachmittag waren dann auch die Voraussetzungen geschaffen, um Chris Williams auf den Rundkurs zu schicken. Seine „Mavis“ war die einzige am 13. Classic-Days-Wochenende, der offenes Feuer erlaubt war. Neben „Mavis“ nahmen viele andere Fahrzeuge den Kurs am Schloss unter die Räder – vom alten Prinz-Heinrich-Wagen der Marke Benz von 1908 bis hin zu modernen DTM-Rennwagen. Und für die Freunde historischer Mode drehten Mannequins in Kleidern der 20er bis 70er Jahre ihre Runden am Plattenband. Damit und mit dem erstmals durchgeführten Hut-Wettbewerb wurde deutlich, wie attraktiv die Classic Days inzwischen auch für Nicht-Automobilisten geworden sind. Chris Williams mit „Mavis“ unterwegs. FOTOS: HANS-PETER REICHARTZ (5), MARCO BÜREN (5) Auf dem Plattenband wurde trotz der Hitze auch getanzt. Rennfahrer-Legende Walter Röhrl gab Autogramme. Auch dieser Ford A Roadster stellte sich dem Schönheitswettbewerb vor der prächtigen Kulisse von Schloss Dyck. Schön im Schatten: Volvo im Camping-Bereich „Nostalgic Journeys“ „Mut zum Hut“ lautete in diesem Jahr ein Sonder-Wettbewerb. Arturo Merzario bewegte in diesem Jahr einen Alfa Romeo-Sportwagen auf dem Rundkurs. Ohrenbetäubend lauter PS-Protz: ein Audi-Tourenwagen. Beliebt beim Publikum: Der „Bulli zum Dahinschmelzen“. Diese Classic-Days-Besucher genießen das Picknick auf der Schwarznusswiese mit Blick auf ihren Tatra 75 Bohemia Roadster. Versicherungsfachwirt Hans-Jörg Becker Generalvertretung der Allianz Tönisvorster Str. 5, 41749 Viersen Tel. 0 21 62/97 01 80, Fax 0 21 62/9 70 18 20 Versicherungsbüro Christoph Cremers Wevelinghover Str. 1 · 41334 Nettetal Tel. 0 21 53 / 66 16 · Fax 0 21 53 / 55 78 E-Mail: info@christoph-cremers.de AXA Generalvertretung Marz & Marquardt Vers.- Büro Inh. Oliver Marquardt e. k. Peter-Nonnemühlen-Alle 7 · 41063 M’gladbach Tel. 02161/8 9135 · Fax 021 61/891 37 AXA Generalvertretung Lenßen & Dahmen GmbH Kaiserstraße 95 · 41061 Mönchengladbach Tel. 0 21 61/ 24 55-0 · Fax 0 21 61/ 24 55-55 E-Mail: lenssen.dahmen@axa.de AXA Generalvertretung Gregor Correnz In der Duis 7 · 41068 Mönchengladbach Tel. (0 21 61) 95 20 20 · Fax (0 21 61) 95 20 22 AXA Generalvertretung Busch & Helmgens KG Hansastr. 58–60 · 41066 Mönchengladbach Tel. 0 21 61/96 30 93 · Fax 0 21 61/96 38 78 busch.helmgens@axa.de Abgesichert in den Urlaub Die Ferienzeit verspricht Erholung. „Doch damit sie auch die schönste des Jahres wird, sollten Urlauber, bevor sie ihre Reise antreten, einen kurzen Versicherungscheck durchführen“, raten die Versicherungskaufleute im Bezirk Mönchengladbach im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). „Die wichtigste Versicherung ist die Auslandskrankenversicherung. Sie kostet etwa zehn bis 20 Euro im Jahr für die ganze Familie und springt in jedem Fall bei einer Erkrankung außerhalb Deutschlands ein. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nämlich entstandene Kosten nur teilweise. Die Auslandskrankenversicherung zahlt aber auch dann, wenn aus dem Ausland ein medizinischer Krankenrücktransport nötig wird. Unverzichtbar ist auch eine private Haftpflichtversicherung, die für Schäden aufkommt, wenn man zum Beispiel beim Mountainbiken unbeabsichtigt einen Wanderer anfährt. Diese Versicherung ist meist für einen zweistelligen Betrag im Jahr zu haben und schützt vor Ansprüchen anderer – und zwar nicht nur im Urlaub. Sie sollte daher in keinem Haushalt fehlen. Eine weitere Absicherung für den Urlaub gibt es für Autofahrer in Form der „Grünen Karte“ kostenlos. Allerdings nützt der internationale Versicherungsnachweis nur dann, wenn die Karte noch gültig ist. In manchen Ländern ist sie sogar vorgeschrieben. Am besten packt man auch noch den kostenlosen Europäischen Unfallbericht mit ein, der ein genaues Unfallprotokoll ermöglicht. „Wegen vieler abweichender Verfahren in anderen Ländern sollte man nach einem Unfall unbedingt ein paar Euro für einen Anruf nach Deutschland investieren“, raten die Experten des BVK. Aus dem Ausland erreicht man den Zentralruf der deutschen Autoversicherer unter 0049 40 300330300 und kann anhand des Kfz-Kennzeichens erfahren, welche Versicherung des Unfallgegners zuständig ist und wie man sich zu verhalten hat. Um sich vor Einbrüchen zu schützen, hilft eine Hausratversicherung. Sie kommt für Schäden durch Einbruchdiebstahl und Vandalismus auf. „Insbesondere im Internet kündigen viele unbedarft auf Social-Media-Plattformen ihren Urlaub vorher an. Das können Einbrecher dann ausnutzen.“

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