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Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute -09.04.2018-

Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute

RHEINISCHE POST MONTAG, 9. APRIL 2018 MG-L5 Lokales C5 Ein etwas größerer Umzug: Die StadtarchivMitarbeiter Ilona Gerhards und Alexander Mergel packten gerade Bücher und Akten in Kartons. FOTO: DETLEF ILGNER Das Gedächtnis einer Stadt zieht um In den Räumen des Stadtarchivs lagern 90 Tonnen Papier auf einer Länge von vier Kilometern Regal. Nun bereiten die Mitarbeiter den Umzug in das Vituscenter vor, der mindestens 15 Tage dauert. VON CHRISTIAN LINGEN Die Bücher müssen ebenfalls gut verpackt werden. Manche stammen aus dem 16. Jahrhundert. FOTOS (2): CHRISTIAN LINGEN In diesen Kartons lagern die Akten, jeder wiegt vier Kilogramm. Es sieht ein wenig chaotisch aus, wenn man derzeit die Räume des für das Publikum geschlossenen Stadtarchivs betritt. Eine Kiste mit Küchenbesteck steht auf einem Tisch, daneben liegen verpackte Luftschlangen, Strohhalme, und in einem Karton lagern Gläser und andere lose Dinge. In einer anderen Ecke stapelt sich Büromaterial. An einigen Tischen stehen keine Stühle mehr. Das Büro von Stadtarchivar Helge Kleifeld sieht recht spartanisch aus. Die Beine seines Bürostuhls sind schon mit Plastik umwickelt, die Bilder sind von den Wänden abgehangen und so richtig aufgeräumt ist es auch hier nicht. Es würde sich auch gar nicht lohnen, dass sich der neue Mann in diesem Amt wohnlich einrichtet. Denn das Stadtarchiv verlässt nach 35 Jahren das Verwaltungsgebäude Oberstadt an der Aachener Straße und beginnt in der kommenden Woche mit dem Umzug in das Vituscenter. „Am ersten Tag ziehen die Möbel der acht Arbeitsplätze und des Lesesaals um“, sagt Helge Kleifeld. Seine Mitarbeiter bereiten gerade alles vor und packen Umzugskartons. Vor allem Büromaterial, aber auch kleinere Einrichtungsgegenstände werden darin verpackt. Herzstück des großen Umzugs ist aber das Archivgut. „Wir haben eine Liste entwickelt, die vorgibt, was in welcher Reihenfolge umzieht“, erklärt Kleifeld. Als erstes sind die Standesamtsregister dran. „Einige Unterlagen werden ständig gebraucht. Was viel benutzt wird, das zieht zuerst um“, sagt Ilona Gerhards, Mitarbeiterin im Stadtarchiv. Ein Unternehmen wird mit speziellen Rollwagen den Umzug des Archivmaterials durchführen. Das muss jedoch mühsam zusammengesucht werden, damit es im neuen Archiv neu geordnet werden kann. Helfen werden dabei zwei Mitarbeiter im alten und zwei im neuen Archiv. Schaut man sich einmal die bloßen Zahlen an, beeindruckt der Umzug des Stadtarchivs. „Die Akten lagern in Kartons, die jeweils vier Kilogramm wiegen“, erklärt Gerhards. Von denen gibt es im dreigeschossigen Magazin so viele, dass im Stadtarchiv inklusive aller vorhandenen Bücher insgesamt rund 90 Tonnen Papier lagern. Würde man die Kartons aneinanderreihen, ergebe das eine Strecke von rund vier Kilometern – so lang wie von der NEW bis zum Bismarckplatz. Das Ausräumen im alten und das Einräumen im neuen Stadtarchiv läuft parallel. Während die Kartons vom Umzugsunternehmen problemlos transportiert werden können, gibt es auch fragile Unterlagen, die speziell verpackt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel Bücher aus dem 16. Jahrhundert. „Wir haben beim Sichten der Bestände auch Dinge gefunden, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie haben. Dazu gehören zum Beispiel Zeitungen aus Viersen, damit konnten wir den Kollegen eine Freude machen“, sagt Helge Kleifeld. Nötig geworden ist der Umzug des Stadtarchivs vor allem durch Platzmangel. „Das Archiv ist schon vor Jahren an die Grenzen seiner Kapazität gestoßen“, sagt Kleifeld. Mehrfach stand ein neuer Standort zur Diskussion. Mit der Entscheidung, nun ins Vituscenter zu ziehen, sei man sehr zufrieden. Durch den geplanten Rathausneubau in Rheydt wuchs der Druck noch einmal. Im Rheydter Rathaus lagern nämlich weitere Akten aus Politik und Verwaltung auf einer Strecke von einem Kilometer Regal. Dafür bietet das alte Stadtarchiv keinen Platz mehr. Hinzu kommen die Räume. Derzeit ist alles eng, klein und wirkt doch sehr in die Jahre gekommen. Richtiges Arbeiten, zum Beispiel mit Schulklassen, ist dort kaum möglich. Das Raumkonzept entspricht nicht mehr der Zeit. Das wird sich im neuen Stadtarchiv alles ändern. Dort ist doppelt so viel Platz für Akten. „Wir sind dort auf 25 Jahre ausgelegt“, sagt Ilona Gerhards. So können die Regale jährlich um einhundert Meter Akten gefüllt werden. MELDUNGEN Einbrecher stehlen Musikanlagen aus Proberaum (angr) Die Polizei stellte an den vergangenen Tagen vier Einbrüche in der Stadt fest. Am Freitag gelangte ein Einbrecher gegen 17 Uhr an der Hochstadenstraße in Wickrath durch ein Fenster in eine Pizzeria und stahl Geld. In der Nacht zu Samstag brachen Unbekannte in das „Nordee“-Restaurant an der Hindenburgstraße ein, indem sie die Bodenverankerung der Eingangstür entfernten. Was gestohlen wurde, steht noch nicht fest. An der Brunnenstraße in Dahl wurde zwischen Freitag und Samstag in einen Probeund Lagerraum eingebrochen. Entwendet wurden Musikanlagen. Und am Freitag zwischen 13 und 22.15 Uhr brachen Unbekannte die Kellertür eines Mehrfamilienhauses am Dahlener End auf. Hinweise an die Polizei unter Tel. 02161 290. Gesundheitswandern am Schloss Rheydt (pb) Wer Bewegungs-, Gelenk- oder Gleichgewichtsprobleme hat, ist beim Gesundheitswandern, das von der Familienbildungsstätte (FBS) organisiert wird, willkommen. An sechs Mittwochnachmittagen, 11. April bis 16. Mai, jeweils 15.30 bis 17 Uhr können die Teilnehmer mithilfe von Dehn- und Lockerungsübungen entdecken, wie wohltuend die Bewegung in der Natur ist. Veranstaltungsort ist das Schloss Rheydt (Schlossstraße 508). Es wird darum gebeten, in bequemer und wetterfester Kleidung und mit festem Schuhwerk zu kommen. Die Teilnehmer sollten auch ein Getränk dabei haben. Anmeldung auf der Seite www.fbs-mg.de und telefonisch unter der Nummer 02166 623120. Montessori-Seminar für Eltern (gap) Die Montessori-Grundschule bietet ein vierteiliges Seminar für die Eltern an, deren Kinder im Herbst an einer Grundschule angemeldet werden oder schon eine Grundschule besuchen. Dieses Seminar möchte Eltern mit den Grundgedanken und der Unterrichtspraxis der Montessori-Pädagogik bekannt machen. Das Seminar findet in der Montessori-Grundschule, Balderichstraße 6, statt und beginnt am Donnerstag, 12. April, um 20 Uhr. Die Kosten betragen 15 Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.mg-montessori.de. Anmeldung über das Sekretariat der Schule: Tel. 02161 549840 oder per Mail an sekretariat@ggs-montessori.de. AXA Generalvertretung Marz & Marquardt Vers.- Büro Inh. Oliver Marquardt e. k. Peter-Nonnemühlen-Alle 7 · 41063 M’gladbach Tel. 02161/8 9135 · Fax 021 61/891 37 AXA Generalvertretung Lenßen & Dahmen GmbH Kaiserstraße 95 · 41061 Mönchengladbach Tel. 0 21 61/ 24 55-0 · Fax 0 21 61/ 24 55-55 E-Mail: lenssen.dahmen@axa.de AXA Generalvertretung Busch & Helmgens KG Hansastr. 58–60 · 41066 Mönchengladbach Tel. 0 21 61/96 30 93 · Fax 0 21 61/96 38 78 busch.helmgens@axa.de Sparen mit legalen Kostentipps Mönchengladbach, im April 2018. Mit dem Frühling sind auch wieder die Tage der Motorradbastler gekommen. „Nichts gegen Verschönerungen, aber das heimliche Schnellermachen kann mehr Geld kosten, als das Gerät wert ist“, warnen die Vermittler im Bezirk Mönchengladbach im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). „Denn durch die Manipulation erlischt die Betriebserlaubnis.“ Die Versicherung kann sich dann bis zu 5000 Euro von der Schadenszahlung vom Verursacher zurückholen und die Entschädigung aus der Kaskoversicherung ganz streichen. Besonders anfällig für illegale Motorradänderungen sind nach Beobachtung der Versicherungskaufleute nicht nur die leistungsschwachen, sondern die besonders starken Maschinen. Denn wenn bei gedrosselten Maschinen die Leistung unter 107 PS (= 79 kW) sinkt, können Motorradfahrer jährlich ein paar hundert Euro Versicherungsbeitrag einsparen. Wenn sie dies aber illegal rückgängig machen, setzen sie im Schadensfall den Versicherungsschutz aufs Spiel. Wer unbedingt sparen möchte, für den gibt es gescheitere Tipps. So ist die private Unfallversicherung wesentlich billiger als eine spezielle Version für Motorradfahrer und sie gilt sogar rund um die Uhr, auch beim Motorradfahren. Passiert ein Unfall, übernimmt sie alle Kosten, die durch die dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen entstanden sind, bis hin zur Invalidität. Manche Vertragsversionen beinhalten im Todesfall einen Hinterbliebenenschutz für die Familie. Damit dieser einigermaßen auskömmlich wird, empfehlen die Versicherungskaufleute mindestens das Drei- bis Fünffache des eigenen Jahresbruttoeinkommens zu vereinbaren sowie zusätzlich eine angemessene monatliche Unfall- Rente. Auch Saisonkennzeichen sparen nicht nur Geld, sondern das jährliche An- und Abmelden des Motorrads bei der Versicherung. Man sollte sie für mindestens sechs Monate abschließen (zum Beispiel von April bis Oktober). Dann nämlich hemmt die Winterfahrpause nicht mehr den Fortschritt beim Schadenfreiheitsrabatt. Mit legalen Kostentipps kann man also mehr sparen, als mit heimlichen Basteleien und fährt zudem entspannter. Mehr Informationen dazu gibt’s bei den hier inserierenden Versicherungskaufleuten. Versicherungsbüro Christoph Cremers Wevelinghover Str. 1 · 41334 Nettetal Tel. 0 21 53 / 66 16 · Fax 0 21 53 / 55 78 E-Mail: info@christoph-cremers.de AXA Generalvertretung Gregor Correnz In der Duis 7 · 41068 Mönchengladbach Tel. (0 21 61) 95 20 20 · Fax (0 21 61) 95 20 22 Versicherungsfachwirt Hans-Jörg Becker Generalvertretung der Allianz Tönisvorster Str. 5, 41749 Viersen Tel. 0 21 62/97 01 80, Fax 0 21 62/9 70 18 20 Maßstäbe / neu definiert Michael Huberty Generalvertretung der AXA Versicherung AG Viersener Straße 55 • 41061 Mönchengladbach Tel.: 0 21 61 / 89 60 00 • Fax: 0 21 61 / 89 60 01

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