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Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute VIE 03.09.18

Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute VIE

RHEINISCHE POST MONTAG, 3. SEPTEMBER 2018 Brüggen Niederkrüchten Schwalmtal C5 VIE-L5M Kein Schokoticket für Brüggener Schüler Die Schwalmtalerin Jeanette Krischke ärgert sich, weil ihre Tochter, die in Brüggen zur Schule geht, kein Schokoticket erhält. Laut Ratsbeschluss setzt die Burggemeinde ausschließlich auf Schülerspezialverkehr VON BIRGIT SROKA SCHWALMTAL Die Schwalmtalerin Jeanette Krischke ist verärgert. Die Familie wohnt in End, Tochter Lisa (12) geht jetzt in die siebte Klasse der Gemeinschaftsschule Brüggen. In Schwalmtal wird nur ein kleiner Teil der Schüler mit einem Schülerspezialverkehr transportiert: Schüler, die nicht in Brüggen zur Schule gehen, erhalten ein Schokoticket über die Schule. Auch Brüggener Schüler, die in Schwalmtal zur Schule gehen, fahren mit dem Schokoticket. Das Problem: Die Gemeinde Brüggen lässt die Kinder zu den Brüggener Schulen nur mit dem Schülerspezialverkehr transportieren, vergünstigte Schokotickets – die die Schüler auch für Fahrten in der Freizeit nutzen könnten – werden nicht zur Verfügung gestellt. „Vor Lisas Einschulung in die Gesamtschule habe ich mit dem VRR telefoniert und wollte wissen, ob wir Anspruch auf ein Schokoticket haben. Da bekamen wir die Auskunft: Wir hätten Anspruch. Die Schule und die Gemeinde verneinen das jedoch“, beklagt sich die Mutter. Sie möchte ihrer Tochter frühzeitig beibringen, selbstständig den Bus zu nutzen. Auch Besuche bei Freundinnen in Kaldenkirchen wären günstiger. Die Mutter müsste nicht immer als Mama-Taxi fahren. Seit zwei Jahren ist Mutter Krischke nun mit der Gemeinde im Gespräch für ein vergünstigtes Schokoticket. Vom VRR habe sie außerdem die Auskunft erhalten, dass sie das Schokoticket nicht selbst für 36 Euro monatlich kau- BÜRGERMONITOR Wir bleiben dran! Die Schwalmtalerin Jeanette Krischke (links) ist verärgert. Ihre Tochter Lisa hat kein Schoko-Ticket; sie fährt mit dem Schülerspezialverkehr zur Schule. FOTO: BIRGIT SROKA fen könne. Sie müsse das teurere Young-Ticket kaufen. „Die Verkehrsunternehmen waren Anfang 2011 zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Umstellung von Schülerspezialverkehr auf öffentlichen Nahverkehr nicht realisierbar ist“, erklärt Brüggens Verwaltungsleiter Thomas Jäger. „Dies hat mit der ländlichen Struktur, mit den vielen Sektionen und Honschaften zu tun, aber auch mit den zwei Standorten der Gesamtschule und den damit verbundenen Zwischenfahrten. Insgesamt ist die Schülerbeförderung deshalb aus Kostengründen und aus organisatorischen Gründen nicht über den ÖPNV zu regeln“, so Jäger. Ein Schokoticket komme nur in einer Gemeinde in Frage, die den kompletten Schülerverkehr über die Linien des ÖPNV abwickele. Das Verkehrsunternehmen hatte der Gemeinde seinerzeit für alle fahrberechtigten Schüler Schokotickets zum Gesamtpreis von 35.000 Euro pro Jahr angeboten. Dieser Betrag, der zusätzlich zu den Kosten des Schülerspezialverkehrs entstanden wäre, sei dem Rat damals allein für die Freizeitmobilität angesichts Haushaltslage zu hoch erschienen, so Jäger. Mit Stimmenmehrheit beschloss der Rat damals das Angebot abzulehnen. „Der bestehende Vertrag mit dem Busunternehmen läuft bis 2020“, sagt der Verwaltungsleiter. Die Schülerbeförderungskosten belaufen sich aktuell auf rund 396.000 Euro pro Jahr. Eine Überprüfung der Gemeindeprüfungsanstalt NRW habe bestätigt, dass der Schülerspezialverkehr für die Burggemeinde die wirtschaftlichste Alternative sei. Der VRR teilte mit, dass nur diejenigen Schüler ein Schokoticket als Selbstzahler nutzen können, deren Schulträger einen Vertrag mit einem irgendeinem Verkehrsunternehmen habe. Hat der Schulträger keinen INFO Schildern Sie uns Ihr Problem! Online-Formular unter www.rp-online.de/ buergermonitor E-Mail viersen@ rheinische-post.de, Betreff: „Bürgermonitor“ Telefon 02162 934320 Vertrag, müsse eben auf ein Young- Ticket ausgewichen werden. Liegt ein Vertrag vor, muss die Schule bestätigen, dass das Kind dort Schüler ist, dann könne man auch als Selbstzahler ein Schokoticket kaufen. Der morgendliche Schultransport über die Firma Kessels sei auch nicht unproblematisch, erzählt Mutter Krischke. „Der Bus hatte schon zwei oder drei Mal eine Panne, ein paar Mal ist er zu früh an der Haltestelle gewesen und hat nicht gewartet bis zur normalen Abfahrtzeit“, so die Mutter. Sie erwartet eine Info, wenn ein Bus ausfällt, weil er defekt ist. Jens Kessels vom Busunternehmen Kessels erklärt die Vorgehensweise, falls ein Bus ausfallen sollte: „Falls ein Defekt auftritt, ruft der Fahrer uns an und wir schicken einen Ersatzbus. Außerdem rufen wir in der Schule an. Die Schüler sind auch angehalten, sich sofort in der Schule zu melden, wenn sie nicht an der Haltestelle abgeholt werden. Die Schule weiß dann in der Regel schon Bescheid und sagt den Schülern, dass ein Ersatzbus kommt.“ MELDUNGEN Yoga auf der Wiese an der Burg Brüggen BRÜGGEN (RP) Eine Yoga-Stunde unter freiem Himmel findet am Samstag, 8. September, 11 bis 12 Uhr, zum letzten Mal in diesem Jahr unter freiem Himmel auf der Wiese an der Burg Brüggen statt. Bitte Matte und Kissen mitbringen, Vorkenntnisse nicht erforderlich. Das Mitmachen kostet nichts, um eine Spende für das Indien-Projekt der Steyler Missionsschwestern wird gebeten. Frei Plätze im Kursus „Fitness trainieren“ NIEDERKRÜCHTEN (RP) Freie Plätze meldet die Kreisvolkshochschule (VHS) aus dem Kursus „Fitness trainieren“. Ab 13. September zeigt Trainerin Rita Vievers, wie man seinen Bewegungsalltag verbessern kann. Der Kursus findet donnerstags, 14.30 bis 15.30 Uhr, im Elmpter Bürgerhaus, Schulstraße 25 statt. Kosten: 56 Euro. Anmeldungen bis 5. September: Telefon 02162 93480 Klängerklub stellt Geschichten auf Platt vor NIEDERKRÜCHTEN (jos) Der Elmpter Klängerklub lädt Mundart-Freunde wieder zum monatlichen Klängerabend ins Haus Hansen an der Laurentiusstraße in Elmpt ein. Am Dienstag, 4. September, ab 19 Uhr wird das neue Jahrbuch des Klängerklubs, „Verschäije Schtökker en Älempter Plott“, vorgestellt. Kontakt Ihre Ansprechpartnerin in der Redaktion für die Berichterstattung über Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten: Birgitta Ronge Telefon 02162 9343-28 viersen@rheinische-post.de Bei der Wanderung Reptilien sehen NIEDERKRÜCHTEN (RP) Das Naturschutzgebiet Lüsekamp und Boschbeektal beherbergt die letzten größeren zusammenhängenden Reptilienvorkommen im Naturpark Maas-Schwalm-Nette. Dort gibt es fünf Reptilien-Arten, darunter auch zwei Schlangen-Arten. Mit Glück kann man die Tiere bei der vierstündigen Wanderung durch die Heidelandschaft mit Markus Heines am Samstag, 8. September, sehen und beobachten. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Wanderparkplatz Hillenkamp in Niederkrüchten-Elmpt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund (Nabu) Brüggen durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Schützen von Dam-Birth feierten mit 700 Gästen König Sascha Stadter und seine Minister feiern das zehnjährige Bestehen der roten Offiziere Parade in Dam: Minister Sebastian Küster (v.li.), Schützenkönig Sasch Stadter und Minister Daniel Classen. RP-FOTO: JÖRG KNAPPE NIEDERKRÜCHTEN (off) Das Schützenfest der St.-Johannes-Schützenbruderschaft Dam-Birth fand gleich einen schönen Auftakt beim Dorfabend mit 700 Gästen im Festzelt. Die Bruderschaftler von St. Josef Hehler waren zu Gast, weil die Königin Nicole Wagener zur Hehler-Kirmes den Ausschank machte. Außerdem feierten die Bruderschaftler aus Oberkrüchten, Elmpt und Overhetfeld mit. Einen Tag darauf kamen Laar, Ryth, Heyen, Brempt, Niederkrüchten und Gützenrath. „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren jedes Schützenfest im Bezirk mitgemacht“, sagte Florian Wochnik, Präsident der St.-Johannes-Bruderschaft Dam-Birth. Schützenkönig Sascha Stadter sowie seine Minister Daniel Classen und Sebastian Küsters kommen aus dem Zug der roten Offiziere, der sein zehnjähriges Bestehen feierte. Ihr 40-jähriges Jubiläum hatte der Mädchenzug, den die erste Hauptfrau Maria Scheer (60) jetzt zur Königsparade wieder anführte. „Wir waren damals die Kränzermädchen. Wir wollten nicht nur arbeiten, sondern uns selbst präsentieren.“ Hinter den Offizieren zogen vier Jungs – Benjamin, Luke, Connor und Rick – mit Säbeln und grünen Uniformen. „Wir brauchen uns um den Nachwuchs keine Sorgen zu machen“, meinte Florian Wochnik. Beim Gottesdienst im Festzelt wurde die Fahne, die nach 60 Jahren restauriert werden musste, neu eingesegnet. Dabei war auch der 90-jährige Josef Görtz, der damals als 1. Fahnenoffizier die Fahne in Empfang nahm. Bei der Königsparade jubelten die Kinder ihrem König mit Luftballons zu. Die roten Offiziere bespritzten das Königshaus im Jux-Durchgang mit Wasserpistolen, die wie Handys aussahen, weil der König bei Vodafone beschäftigt ist. AXA Generalvertretung Marz & Marquardt Vers.- Büro Inh. Oliver Marquardt e. k. Peter-Nonnemühlen-Alle 7 · 41063 M’gladbach Tel. 02161/8 9135 · Fax 021 61/891 37 AXA Generalvertretung Lenßen & Dahmen GmbH Kaiserstraße 95 · 41061 Mönchengladbach Tel. 0 21 61/ 24 55-0 · Fax 0 21 61/ 24 55-55 E-Mail: lenssen.dahmen@axa.de AXA Generalvertretung Busch & Helmgens KG Hansastr. 58–60 · 41066 Mönchengladbach Tel. 0 21 61/96 30 93 · Fax 0 21 61/96 38 78 busch.helmgens@axa.de AXA Generalvertretung Gregor Correnz In der Duis 7 · 41068 Mönchengladbach Tel. (0 21 61) 95 20 20 · Fax (0 21 61) 95 20 22 Versicherungsbüro Christoph Cremers Wevelinghover Str. 1 · 41334 Nettetal Tel. 0 21 53 / 66 16 · Fax 0 21 53 / 55 78 E-Mail: info@christoph-cremers.de Versicherungsfachwirt Hans-Jörg Becker Generalvertretung der Allianz Tönisvorster Str. 5, 41749 Viersen Tel. 0 21 62/97 01 80, Fax 0 21 62/9 70 18 20 Unfallversicherung für Kinder Mönchengladbach, im September 2018. Nachdem die Sommerferien in Nordrhein- Westfalen vorbei sind und der Schulalltag wieder eingetreten ist, machen die Versicherungskaufleute darauf aufmerksam, dass die gesetzliche Unfallversicherung bei Schulunfällen und auf dem Schulweg nur sehr wenig zahlt. So erhält ein 14-Jähriger bei einem Unfall mit 60-prozentiger Invalidität eine Rente von derzeit 406 Euro monatlich. Bei völliger Erwerbsunfähigkeit werden ihm 676,67 Euro gezahlt – zum Leben in Zukunft garantiert zu wenig. Immerhin passierten in Deutschland 2016 rund 1,35 Millionen meldepflichtige Schulunfälle, 707 davon waren so schwer, dass die betroffenen Schüler eine gesetzliche Rente erhielten. Mag dieses Schicksal für das eigene Kind als unwahrscheinlich angesehen werden, wenn aber der Fall dann doch eintritt, ist der Geldbedarf groß. Rund zwei Drittel der schweren Schulkinder-Unfälle passieren zudem in der Freizeit. Dann bekommt man von der gesetzlichen Unfallversicherung gar nichts. Solche zum Lebensunterhalt zu geringen Leistungen sind Anlass genug, sich Gedanken über eine private Unfallversicherung für Kinder zu machen. Die Vermittler des Bezirks Mönchengladbach im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), weisen darauf hin, dass Zahlungen aus einer privaten Unfallversicherung die Leistungen aus der gesetzlichen Versicherung nicht schmälern. Der private finanzielle Schutz ist zudem gar nicht so teuer, wie man vielleicht annimmt, sagen die Vermittler im BVK. Mögliche Leistungen wie Renten- oder Kapitalzahlungen können einzeln gewählt oder auch kombiniert werden. Damit ist die Absicherung im Katastrophenfall nicht nur ein Trostpflaster, sondern sichert die bestmögliche Entwicklung der Kinder nachhaltig ab.

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