Aufrufe
vor 9 Monaten

Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute

  • Text
  • Bundesverband
  • Deutscher
  • Versicherungskaufleute

Bundesverband Deutscher

RHEINISCHE POST MONTAG, 6. MÄRZ 2017 Brüggen Niederkrüchten Schwalmtal C5 VIE-L5 Richtfest für neues Haus im Kinderdorf Bis Herbst soll das neue Regenbogenhaus bezugsfertig sein. Neun Mädchen und Jungen werden dort leben. Nur durch zahlreiche Spender konnte das knapp 700.000 Euro teure Vorhaben realisiert werden Zufriedene Gesichter beim Richtfest des neuen Regenbogenhauses im Kinderdorf: In den Herbstferien soll es bezogen werden. FOTO: AHLEN VON HEIKE AHLEN SCHWALMTAL Zufriedene Gesichter im Kinderhaus Bethanien – insbesondere bei den Jungen und Mädchen, die bald das neue Regenbogenhaus beziehen werden. Das Bauvorhaben schreitet voran. Jetzt flatterte der bunte Richtkranz über dem Gebäude. Dort, im Regenbogenhaus, bekommt jedes Kind ein eigenes Zimmer. Darauf freuen sich alle besonders. „Ich werde oben wohnen“, sagt der elfjährige Justin und strahlt. David, mit 15 Jahren der Älteste in der Runde, ist etwas anderes am wichtigsten: „Wir bekommen ein eigenes Bad für uns drei Jungs, das ist cool.“ Die Mädchen seien manchmal unordentlich, ließen Dinge dort liegen. „Und das nervt“, meint David. Auch für die Erzieher, die im Wiesenhaus längst ihr Zimmer abgegeben hatten und im Büro schliefen, entzerrt sich die Situation. Noch sind Xheneta, Pheobe, Leonora – genannt Leo“–, Sophia, Lucia, Virginia, Justin, Kristofer und David die „Wiesenhaus-Kinder“. Doch bald werden sie umziehen – in das Haus, dessen Namen sie gemeinsam mit ihren Erziehern ausgesucht. Seit Anfang November steht der Kran zwischen dem Tannen- und dem Sonnenhaus. Nach genau einem Jahr Bauzeit soll in den Herbstferien der Einzug im Regenbogenhaus sein. Der Neubau wurde notwendig, weil das Bethanien Kinder- und Jugenddorf wächst: Inzwischen leben 139 Kinder und Jugendliche dort. „Die Nachfrage der Jugendämter für die Aufnahme von Kindern bei uns ist sehr, sehr groß“, erklärt der Kinderdorfleiter Klaus Esser. „Das ist ein Vertrauensbeweis in unsere Arbeit.“ Das Projekt war nur durch Spenden zu finanzieren; der bisherige Unterstützer, die Stiftung Deutsches Hilfswerk, hat die Spendenziele umgestellt. Kinderdorfleiter Klaus Esser konnte beim Richtfest eine lange Liste mit Helfern verlesen. Dazu zählt mit einer Spende von 50.000 Euro die Stiftung „Kinderstern“ aus Düsseldorf. Der Künstler Imi Knoebel und seine Frau Carmen waren auch beim Richtfest dabei. Seit 1988 sorgen sie dafür, dass der unregelmäßig gezackte Stern über vielen Projekten strahlt, die ihre Förderung durch Kunst erst ermöglicht haben. Zustande gekommen ist der Kontakt durch die Vermittlung des Galeristen Bernd Meyer, der in Schwalmtal auch durch die Tage der Kunst bekannt ist. Der Freundeskreis gewann ebenfalls Spender – unter anderem ein Unternehmen aus der Region, das die Sanitäranlagen des Hauses zur Verfügung stellen wird. Der Hintergrund sei aber oft vor allem für den Nachwuchs problembehaftet: Das Jugendamt schützt sie und nimmt sie zeitweise oder dauerhaft aus ihren Familien heraus, in denen sie nicht mehr sicher aufwachsen können. „Aber auch psychische Krankheiten, Armut und Überbelastungen in Familien steigen. Auch die Flüchtlingssituation verlangt Handeln“, so der Kinderdorfleiter. Erst 2016 war auch das INFO Das gehört zum neuen Zuhause Zeitplan Baubeginn war am 1. November; Fertigstellung Mitte Oktober; in den Herbstferien ziehen die Kinder ein. Kosten (ohne Inneneinrichtung und Außenanlagen): 659.000 Euro. Ausstattung Zum Regenbogenhaus gehören neun Kinderzimmer, ein Apartment (mit Nasszelle) für Erzieher, ein Büro, drei Bäder für Kinder und Jugendliche, ein Fernseh- und ein Hauswirtschaftsraum, ein Wohn- und Essbereich, ein Vorratsraum. Gesamtgröße 356 Quadratmeter Kinderdorf mit der neuen Situation konfrontiert worden: Es musste Jugendliche, die ohne Eltern und Angehörige nach Deutschland geflohen waren, aufnehmen. Eine Gruppe mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ist in ein Haus an der Kastanienallee gezogen. Dort steht auch das Lindenhaus. Es ist – genau wie das Kastanienhaus – 60 Jahre alt und sollte eigentlich abgerissen werden. Aber auch dort lebt seit Dezember eine neue Kinderdorf-Familie mit bislang drei Kindern; bald kommen zwei weitere hinzu. Für sie hat das Wiesenhaus die optimale Größe. Mit neun Kindern ist es allerdings dort eng. Deshalb bald der Umzug in das neue Zuhause. MELDUNGEN Einbrecher durchsuchen Vereinsheim NIEDERKRÜCHTEN (busch-) Einbruch in ein Vereinsheim in Elmpt: Zwischen Samstag, 4. März, 20 Uhr, und dem gestrigen Morgen, 8.30 Uhr, sind Unbekannte in das Vereinsheim an der Sportanlage auf der Straße Lehmkul eingedrungen. Obwohl laut Polizei einige Aufbruchsversuche scheiterten, konnten die Täter durch ein unverschlossenes Kellerfenster einsteigen. Innen hebelten sie Türen und Spinde auf. Was gestohlen wurde, steht noch nicht fest. Hinweise an die Polizei unter 02162 377-0. Taizé-Lieder singen für den Gottesdienst BRÜGGEN (RP) Die evangelische Kirchengemeinde Brüggen-Elmpt bietet am Samstag, 18. März, einen ökumenischen Singworkshop mit Liedern aus Taizé an. Um 12 Uhr startet der Workshop unter der Leitung von Wolfgang Goertz in der evangelischen Kirche am alten Postweg in Brüggen. Auch ungeübte Sänger sind willkommen. Es gibt eine Kaffeepause, für die Kuchenspenden gern angenommen werden, sowie ein Abendessen. Um 19 Uhr beginnt der Gottesdienst, in dem die Lieder gesungen werden. Anmeldungen nimmt die Kirchengemeinde entgegen, ☎ 02163 6092. Kontakt Ihre Ansprechpartnerin in der Redaktion für die Berichterstattung über Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten: Birgitta Ronge Telefon 02162 9343-28 viersen@rheinische-post.de Spätschichten in der Borner Kirche BRÜGGEN (off) Die Pfarre St. Peter Born bietet zur Besinnung in der Fastenzeit mittwochs eine „Spätschicht“ an. Unter dem Leitgedanken „Durchkreuzt“ geht es um das persönliche und gemeinschaftliche Leben für Gerechtigkeit. Start ist am Mittwoch, 8. März. Weiter geht es am 15. März, 22. März, 29. März und 5. April. In der Borner Kirche ist Zeit zum Singen, Beten und Innehalten. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, jeder Abend hat einen anderen Schwerpunkt: wagen, erkennen, zweifeln, aufrichten und handeln. Danach gibt es Brot und Käse, Wein und Wasser in der Petrusstube des Pfarrheims, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jetzt weiß man, was Frauen wirklich wollen Der Theaterverein Dilkrath brachte die muntere Komödie „Die Frauenflüsterer“ auf die Bühne SCHWALMTAL (maof) Einen kurzweiligen Abend mit viel Spaß bot der Theaterverein St. Josef Dilkrath im Haus Toerschen mit der Aufführung des humorvollen Dreiakters „Die Frauenflüsterer“. Hauptdarsteller Walter (Christoph Münten)und Bernhard(Markus Brietzke) sind verschwägert, verstehen sich prächtig und lieben das süße Nichtstun. Das sieht Bernhards resolute Frau Kathi (Steffi Ambrosius) und Schwester von Walter, nicht gerne. Sie verdonnert das faule „Dreamteam“ zu Jobsuche und Hausarbeit. Doch die naive, redselige Nachbarin Anni Müller- Bürstenmann (Elli Wirtz) sorgt für neue Ideen: Bei den Herren darf sie ihren Putzfimmel ausleben – und sie vermittelt ihnen einen lukrativen Job. Ihre geschäftstüchtige Freundin Karla (Michaela Klingen) engagiert die beiden Freunde für ihren Begleitservice „Die Frauenflüsterer“. Kundinnen sind Frauen ab vierzig. „Prostitution? Ich bin dabei“, meint Walter voller Vorfreude, während Bernhard skeptisch und entrüstet ist. Aber Karla klärt auf: „Was Frauen wirklich wollen, ist reden, reden, reden.“ Ihre neue, lukrative Tätigkeit, getarnt als Klempner, bei der auch Die gut aufgelegten „Frauenflüsterer“ sorgten mit dem spielfreudigen Ensemble für einen unterhaltsamen Abend. RP-FOTO: KNAPPE Bernhards Sohn Alexander (Toni Weber) mitmacht, bleibt allerdings nicht lange geheim. Walters Frau Paula, gespielt von Susanne Bollessen, die auch Regie führte, seine Kundin Lea (Vera Peters)und ihr Mann Peter (Fritz Bohnen) sorgen für weitere Verwicklungen. Die Frauenflüsterer kommen noch einmal mit einem blauen Auge davon und haben eine lebenslängliche Bewährungsfrist bei ihren Frauen. Das Publikum belohnte die Leistung der Darsteller mit vielen Lachsalven und gab ihnen außerdem einen langanhaltenden Applaus mit auf den Weg. Planen – auch im Alter Mönchengladbach, im März 2017. Jede Lebensphase hat ihre besonderen Chancen und Risiken. Braucht man beispielsweise am Anfang seiner Erwerbsphase dringend eine Berufsunfähigkeitsversicherung, um die eigene Existenz abzusichern, so ist diese im Rentenalter unnötig. Daher sollten auch Senioren ihren Versicherungsbestand einer Überprüfung unterziehen und sich fragen: Welche Versicherung ist noch nötig? Welche Risiken des Alters sollten durch eine neue Versicherung abgedeckt werden? „Da im Regelfall im Alter immer mehr Zipperlein dazu kommen und die Beweglichkeit abnimmt, ist der Abschluss einer Unfallversicherung mit Assistance-Leistungen sinnvoll“, informieren die Vermittler des Bezirks Mönchengladbach im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Besteht schon eine Unfallversicherung, so empfehlen die Fachleute vom BVK zu prüfen, ob durch die Einstufung in eine andere Tarifgruppe der Beitrag bei unveränderten Leistungen reduziert werden kann. Ein heikles Thema ist sicherlich das Eingeständnis, dass man irgendwann auch mal ein Pflegefall werden kann. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt jedoch höchstens 2.005 Euro in dem höchsten Pflegegrad Fünf. Die Kosten für eine Vollzeitpflege in dieser Stufe betragen in Mönchengladbach und Umgebung jedoch um die 3.500 Euro und mehr im Monat. Diese Differenz kann eine Pflege- oder Pflegezusatzversicherung schließen helfen. Leider fallen auch beim eigenen Ableben Kosten an. Hier sollten sich Senioren fragen, wie viel sie für ihren letzten Weg ausgeben wollen. „Eine Bestattungsversicherung übernimmt die Kosten, die nicht selten 6.000 Euro und mehr ausmachen können“, sagen die Vermittler. Aber im Alter sollten nicht nur „altersgerechte“ Versicherungen zusätzlich abgeschlossen werden. Einige können auch tariflich optimiert werden, um Prämienzahlungen einzusparen. So können Senioren ihre private Haftpflichtversicherung in eine günstigere Tarifklasse für Senioren umwandeln und damit Bares sparen. Das gilt auch bei Rechtsschutzversicherungen. Einsparpotenziale bestehen auch bei der Kfz-Versicherung, beispielsweise indem die jährliche Fahrleistung nach dem Ende der Berufstätigkeit minimiert und der Fahrerkreis auf die eigene Person beschränkt wird.

Sonderveröffentlichungen