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Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute

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Bundesverband Deutscher

RHEINISCHE POST MONTAG, 3. JULI 2017 MG-L3 Lokales C3 Der Hotspot an der Kaiser-Friedrich-Halle war bestens besucht, entlang der Bismarckstraße war allerdings noch viel Platz. Mit Tausenden grünen Tourfieber-Fähnchen wurde das Fahrerfeld entlang der Strecke begrüßt. FOTO: HANS-PETER REICHARTZ (4), DETLEF ILGNER (5), DENISA RICHTERS (3) Dieser Junge in Rheydt hatte vorgesorgt – er musste nicht stehen. Angesteckt vom Tourfieber Sie feierten ausgelassen trotz des Regens und feuerten die Radprofis mit ihrem unwiderstehlichen Charme à la Niederrhein an – so jeck waren die 155.000 Fans entlang der Strecke in Mönchengladbach. Starke Sicherheitskräfte waren an allen neuralgischen Punkten präsent. Wie beim Veilchendienstagszug: Mancher Zuschauer war bunt gewandet an die Strecke gekommen. Petra Wassner (Chefin NRW Invest) mit ihrem Kollegen Xingliang Feng und Ulrich Schückhaus von der WFMG. Sekt gefällig? Borussias Präsident Rolf Königs auf der VIP-Tribüne. Viva Colombia am Streckenrand in Rheydt. Die Gruppe feuerte das Fahrerfeld und die Werbekolonne kräftig an. In der Muschel hinter der KFH gab’s nach der Tour klasse Livemusik von der Band Mariuzz mit Westernhagen-Schlagzeuger Charlie T (Terstappen). Radfahrer-Enten wie diese halfen am Stand der Rheinischen Post zum Sieg. Wer sein eigenes Sitzmöbel mit an die Strecke gebracht hatte, war klar im Vorteil gegenüber all jenen, die stundenlang stehen mussten. Planungsdezernent Gregor Bonin mit Gabi Teufel (GEM). Fenster besser schließen! Mönchengladbach, im Juli 2017. Offene Fenster und Balkontüren sind Einladungen für Diebe in diesen heißen Tagen. So werden täglich bis zu 400 Einbrüche in Deutschland registriert, von denen jedoch etliche nach Versicherungs-Definition einfache Diebstähle sind. Damit fallen sie nicht unter den Versicherungsschutz. „Von der Hausratversicherung ist dann oft kein Cent zu erwarten“, berichten die Mitglieder des Bezirks Mönchengladbach im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), „denn die Verträge nehmen keine Rücksicht auf das Wetter.“ Wer in einer oberen Etage wohnt, hat es da etwas leichter, nach einem Einbruch von der Hausratversicherung Geld zu bekommen. Denn wenn dort nicht verschlossene Fenster von den Dieben als Ein- und Ausgänge genutzt werden, ist dies einem Einbruch gleichgestellt. Die Hausratversicherung zahlt. Bei Klagen von Versicherten haben Gerichte nämlich bei Betrachtung des Tathergangs auf eine „‚ungewöhnliche Art des Zutritts“ abgestellt. Wenn Geld und Sachen ohne eine naheliegende Erklärung verschwunden sind, sollte man auf jeden Fall die Polizei und den betreuenden Versicherungskaufmann einschalten, raten die Experten vom BVK, „denn außer für den Einbruchdiebstahl ist die Versicherung zum Beispiel noch zuständig, wenn sich ein Dieb mit illegalem Nachschlüssel einschlich oder sogar mit den richtigen Schlüsseln, wenn sie durch Raub oder Einbruch erlangt wurden.“ Zurzeit häufen sich auch Anfragen, ob im Schwimmbad gestohlene Kleidung, Geldbörsen und Schlüssel versichert sind. Die systematische Spurensuche kann manchmal die Entschädigung retten, wenn beispielsweise durch Kratzspuren nachgewiesen werden kann, dass der Dieb Nachschlüssel oder einen Dietrich benutzt hat. Nach einem Spind- oder Schrankeinbruch gibt es Schadenersatz, da die Hausratversicherung auch einen Außenschutz bietet. Dies trifft auch auf Raubüberfälle zu, wenn ein Angriff auf eine Person verübt oder wenn Gewalt angedroht wurde. Wer beraubt wurde, sollte sich unbedingt nach Zeugen umsehen. Weil die Grenze zwischen Diebstahl und Raub fließend ist, gibt oft die Aussage eines Beobachters den Ausschlag für die Erstattung durch die Versicherung.

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