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Campus + Co -09.10.2017-

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Campus + Co

campus + co TIPPS FÜR DIE WG-SUCHE Ab heute an den Hochschulen Das Magazin „campus + co“ von Rheinischer ost, Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer undschau wird heute an vielen NRW-Hochschulen verteilt. ZIMMER FREI: WER DARF EINZIEHEN? So steigen die Chancen im WG-Casting S. 8 FALSCHES FACH – WAS NUN? S. 3 INTERVIEW MIT BETTINA BÖTTINGER S. 10 Oktober 2017 Den Blickwinkel weiten www.ksta.de/campus ∙ www.rundschau-online.de/campus ∙ www.rp-online.de/campus (debo) Immer zum Start eines neuen Semesters erscheint campus + co an vielen Hochschulstandorten in der Region. Im aktuellen Heft berichtet Moderatorin Bettina Böttinger davon, wie sie ihre Studienzeit erlebt hat. In der Titelgeschichte geht es um das Thema Wohnungssuche: Viele Studenten, die zum Wintersemester ins Studium starten, suchen noch eine Bleibe. Wer ein WG- Zimmer ergattern möchte, muss oft mehrere Castings hinter sich bringen. campus + co gibt außerdem Tipps für alle, die gerne ein Auslandssemester absolvieren möchten. Und wer in diesen Tagen ins Studium startet, findet im Ersti-ABC nützliche Hinweise von A wie Anwesenheitspflicht bis Z wie Zulassung. Wie immer stellt campus + co auch verschiedene Studenten vor: Dominik Senk beispielsweise hat ein Start-up fürs Sonntagsfrühstück gegründet, Kornelius Fuchs und Melina Dederichs machen an der Uni Musik. Das ganze Heft gibt es auch online unter www.rp-online.de/campus Die Zimmersuche fürs Studium kann Nerven kosten. Viele WGs geben erst Anzeigen auf und laden dann noch zum Casting ein. FOTO: FELIX KÄSTLE/DPA WG-Casting: So überzeugt man Auf ein Zimmer in beliebten Uni-Städten kommen oft hunderte Bewerber. VON EVELYN STEINBACH Nicht nur in Köln, Düsseldorf oder Münster, auch in kleinen Uni-Städten kann es dauern, eine günstige Unterkunft für das Studium zu finden. Viele Studenten suchen aus Kostengründen nach einer Wohngemeinschaft. Dazu muss man oft mehrere Castings absolvieren. Doch wie erhöht man dort seine Erfolgschancen? Vorbereiten: Vor dem Besuch der WG sollte man die Details aus der Anzeige verinnerlicht haben, um nicht alles doppelt erfragen zu müssen. Auf Pünktlichkeit wird geachtet sowie auf normale Kleidung. Am besten erscheint man als der Mensch, der man ist“, sagt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk in Berlin. Interesse zeigen: „Beim Casting sollte man erst einmal darüber sprechen, was die WG von einem erwartet, und dann erfragen, wie sie funktioniert und was die anderen Bewohner so machen“, rät Grob. Denn das Wichtigste seien neben dem Zimmer die Mitbewohner, mit denen man sich gut verstehen muss. „Erst danach stellt man sich selbst etwas genauer vor und erzählt, was man in die WG einbringen kann.“ Und Grob empfiehlt, sich während des Castings nicht zu verbiegen. „Man sollte auch ansprechen, wie man sich selbst das Leben in der WG vorstellt.“ Ehrlich sein: Das offene Worte im Gespräch gut ankommen, hat Jana Thomas beobachtet. Sie ist Sozialreferentin für den Bereich Wohnen und Notunterkünfte beim AStA der Universität Köln. „Die Bewohner sollen merken, dass sich derjenige nicht verstellt“, betont auch die Studentenvertreterin. Im Hinterkopf bleibe natürlich, dass man ein Zimmer braucht. „Wenn man das Gefühl hat, man wird verhört, dann sollte man aber einen Gang zurückschalten.“ Sehr private Informationen gehören nicht in das Vorstellungsgespräch. Das sollten die Bewohner akzeptieren. Probleme ansprechen: „Abklären sollte man die Punkte, wo das Leben aneinander reiben könnte, etwa wenn die Bewohner früh aufstehen oder sie Wert darauf legen, dass es tagsüber leise ist“, rät Jana Thomas. Auch die Ordnungsgewohnheiten sollte man vorher kennen und überlegen, ob die zu einem passen oder ob man sich gegebenenfalls anpassen würde. „Am besten man erkundigt sich nach Regeln, wie zum Beispiel das Kochen in der Küche gehandhabt wird oder die Hygiene im Bad“, sagt Grob. Auch wichtig: Raucht ihr? Macht ihr oft Party? Alleine kommen: Die No-Gos beim Casting: Eltern und Freunde mitbringen. „Der Schritt ins Studium ist definitiv einer, in dem man selbststän- dig werden muss“, betont Grob. „Daher sollte man weitestgehend auf die Hilfe der Familie verzichten.“ Was man ebenso vermeiden sollte, sind falsche Versprechungen wie: „Ich koche jeden Freitag für euch“ oder „Wenn ihr mich nehmt, dann ist der Bierkasten immer gefüllt“. Mietvertrag hinterfragen: „Empfehlenswert ist, sich nach der Form des Mietvertrages zu erkundigen», sagt Claus O. Deese, Geschäftsführer des Mieterschutzbundes. Er kennt aus der Praxis drei Varianten: Bei der ersten gibt es einen Studenten als Hauptmieter, der die freien Zimmer in seiner Wohnung untervermietet. Es gelten zwar die gleichen Rechte wie bei einem Vertrag mit dem Eigentümer. „Nur kann der Hauptmieter in Bezug auf seine Untermieter andere Regelungen aufstellen“, erklärt er. Etwa auch, was die Höhe der Miete anbelangt. Besser sei, wenn die Studenten die Wohnung gemeinsam vom Eigentümer mieten. „Falls jemand die Wohnung verlässt, können die Übrigen eigenständig jemand Neues suchen, ohne das sich am Hauptmietvertrag etwas ändert“, erklärt Deese. Der Nachteil: Die Bewohner haften für Mietausfälle der anderen. Dies passiert nicht, wenn in der WG jeder einen Vertrag mit dem Vermieter abschließt und so nur für die eigene Miete verantwortlich ist.

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