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Classic Prestige Automobile

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6 CLASSIC UND PRESTIGE

6 CLASSIC UND PRESTIGE AUTOMOBILE Eine Jahrhundert-Marke In diesem Jahr feiert die BMW Group ihr 100-jähriges Bestehen. Aus einer kleinen, im Norden Münchens ansässigen Flugzeugmotorenfabrik ist einer der weltweit führenden Hersteller von Automobilen und Motorrädern sowie Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen geworden. Heute leistet die BMW Group als internationaler Konzern mit Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern und einem globalen Vertriebsnetz einen maßgeblichen Beitrag zur Gestaltung der individuellen Mobilität von morgen. Hier die wichtigsten Daten aus 100 Jahren Firmengeschichte. 7. März 1916 Als Nachfolger der Gustav-Otto-Flugmaschinenfabrik an der Lerchenauer Straße in München wird die Bayerische Flugzeugwerke AG gegründet. 1922 werden der Motorenbau, der Name und das Markenlogo auf die Bayerischen Motoren Werke AG übertragen. Die Geburtsstunde der „Neue BMW AG“. 21. Juli 1917 Die seit 1913 bestehende Rapp-Motoren Werke GmbH erhält per Eintrag ins Handelsregister den Namen Bayerische Motoren Werke GmbH. 10. Dezember 1917 Das runde Markenlogo mit den Buchstaben BMW und den bayerischen Landesfarben Blau und Weiß wird unter der Nr. 221388 in die Zeichenrolle des Kaiserlichen Patentamts eingetragen. Ende der 1920erJahre taucht es erstmals in der Werbung als stilisierter rotierender Propeller auf. 30. April 1945 Soldaten der 7. US-Armee erreichen das sogenannte Schattenwerk und das Lager in Allach bei München. Dort sowie an weiteren Produktionsstandorten wurden ab Dezember 1939 Kriegsgefangene, Strafgefangene, Zwangsarbeiter und Häftlinge von Konzentrationslagern in der Fertigung von Flugzeugmotoren eingesetzt. 28. November 1937 Der BMW Werksfahrer Ernst Henne startet zu seiner letzten von zahlreichen Weltrekordfahrten und erreicht auf einem voll verkleideten BMW Motorrad mit Kompressoraufladung 279,503 km/h – eine Bestmarke, die erst 14 Jahre später überboten wird. 17. Dezember 1948 1. Oktober 1954 22. September 1955 9. Dezember 1959 GRAFIK: VIVIEN KRUGGEL | FOTOS: BMW-GROUP | ZUSAMMENGESTELLT: DIRK WEBER In München wird die Motorrad-Fertigung wieder aufgenommen. Als erstes Nachkriegsfahrzeug der BMW AG entsteht eine BMW R 24 mit Einzylinder- Motor. BMW erwirbt vom italienischen Hersteller Iso die Lizenz zum Bau eines zweisitzigen Kleinstwagens mit Fronttür. Die BMW Isetta wird – von BMW-Motorradmotoren angetrieben und als „Motocoupé“ vermarktet – zum meistverkauften Modell der Marke in den 1950er Jahren Auf der Internationalen Automobil- Ausstellung in Frankfurt debütiert der BMW 507, ein vom Designer Albrecht Graf Goertz gestalteter Roadster mit 150 PS starkem Achtzylinder-Motor, der von der Presse als „Traum von der Isar“ gefeiert wird. Auf der Hauptversammlung der BMW AG verhindert eine Gruppe von Kleinaktionären die Übernahme durch die Daimler- Benz AG. Großanteilseigner Herbert Quandt entschließt sich zum verstärkten Engagement, das BMW die Eigenständigkeit sichert.

CLASSIC UND PRESTIGE AUTOMOBILE 7 17. Juni 1919 Mit dem Reihensechszylinder- Motor BMW IV in seiner Maschine der Deutschen Flugzeugwerke schafft es Testpilot Zeno Diemer auf 9760 Meter – neuer Höhenflugweltrekord. 6. Juli 1922 Die Bayerische Flugzeugwerke AG übernimmt den Firmennamen Bayerische Motoren Werke, das Markenlogo und den Motorenbau vom zwischenzeitlichen Eigentümer, der Knorr-Bremse AG. 28. September 1923 Auf der Deutschen Automobil-Ausstellung in Berlin wird die BMW R 32 vorgestellt: das erste Motorrad der Marke, entwickelt unter der Leitung von Max Friz, angetrieben von einem quer eingebauten Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor. 2. Februar 1924 Der Ingenieur und Rennfahrer Rudolf Schleicher erzielt mit einer BMW R 32 beim Bergrennen auf der Mittenwalder Gsteig die Bestzeit – und damit den ersten Sieg in der Motorsportgeschichte von BMW. 11. Februar 1933 Auf der Internationalen Automobil- Ausstellung in Berlin wird der BMW 303 vorgestellt, das erste Sechszylinder-Automobil der Maarke und zugleich das erste Modell, das die BMW-Niere im Kühlergrill trägt. 1. März 1932 BMW beendet die Lizenzvereinbarung mit Austin und präsentiert wenig später die erste Automobil-Eigenkonstruktion: den BMW 3/20 PS mit einem neuen Vierzylinder-Motor und zweitüriger Ganzstahlkarosserie. 1. Oktober 1928 BMW übernimmt die Fahrzeugfabrik Eisenach in Thüringen, wo der Kleinwagen Dixi 3/15 PS gefertigt wird, und avanciert damit zum Automobilhersteller. 18. Juni 1965 31. Dezember 1968 16. März 1971 24. Mai 1972 Die BMW AG verkauft ihre verbliebenen Anteile an der BMW Triebwerkbau GmbH an die MAN AG und beendet damit vorerst das Engagement in der Flugmotoren-Produktion. Die BMW AG schließt ein weiteres Rekordjahr ab. Erstmals werden binnen Jahresfrist mehr als 100.000 Automobile produziert. Mit der Gründung der BMW Kredit GmbH steigt das Unternehmen in das Finanzdienstleistungsgeschäft ein. Die BMW Motorsport GmbH wird gegründet. Sie ist für alle Rennsportaktivitäten sowie für die Entwicklung von Wettbewerbsfahrzeugen und besonders sportlichen Automobilen mit Straßenzulassung zuständig. 10. September 1972 Bei den Olympischen Spielen in München wird ein BMW 1602 Elektro als Begleitfahrzeug für den Marathonlauf eingesetzt. Er ist das erste rein elektrisch angetriebene Automobil der Marke BMW.

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