Aufrufe
vor 8 Monaten

Classic&Prestige

  • Text
  • Porsche
  • Baujahr
  • Ferrari
  • Regelbesteuert
  • Yvel
  • Taubengasse
  • Automobile
  • Oldtimer
  • Auto
  • Autos

18 Classic &

18 Classic & Prestige Automobile STAUNEN Classic & Prestige Automobile 560 SEC in gutem Zustand von Liebhaber gesucht Oldtimer 280 SEL, W116, Zust. 2+ oder 280 SE, W108, Zust. 3, muss in Zahlung genommen/verrechnet werden. 0 28 32 - 37 74 sdkombi@t-online.de Classic Data Bewertungspartner Amend & Schütz GmbH KFZ-Sachverständigenbüro Oldtimerbewertung An der Bleiche 14 Tel. 028 31-937 60 Mobil 0172-26993 22 amend-schuetz@t-online.de Citroen CX 25 Reflex D FOTO: DAIMLER AG FOTO: DPA Beim Eröffnungsrennen auf dem Nürburgring 1927 war neben den Mercedes-Benz- Werkswagen vom Typ S auch ein Mercedes K zu sehen. Das böse Monster im Dschungel Die Nordschleife auf dem Nürburgring gilt als schönste, aber auch gefährlichste Rennstrecke der Welt. Der österreichische Filmemacher Hannes M. Schalle hat ihr mit seinem Film „The Green Hell“ ein Denkmal gesetzt. Der Nürburgring wird dieses Jahr 90 Jahre alt. Was macht für Sie den Mythos aus? Hannes M. Schalle: Einerseits die Legendenbildung unter den Fans. Jeder, der sich einmal mit einem Motorsportbegeisterten über den Ring unterhalten hat, spürt dessen Aufregung und Begeisterung. Mir ist Legendenbildung zu wenig. Ich habe mir Luftaufnahmen vom Ring angeschaut und festgestellt: Er ist wie eine Schlange in einem riesigen Dschungel, die ruhig daliegt, aber die, wenn man sie reizt, böse werden kann. Auch die Fahrer, die ich interviewt habe, haben nie vom Ring gesprochen, immer nur vom Monster. Die haben ihn regelrecht personifiziert. Es gibt übrigens viele, darunter auch Jackie Stewart, die geglaubt haben, Adolf Hitler hätte den Ring gebaut. Ich hoffe, dass ich zumindest diesen dummen Mythos aus der Welt schaffen konnte. Regisseur Hannes M. Schalle Ihr Film trägt den Untertitel: „Legendär. Anspruchsvoll. Tödlich.“ War es das, was Sie an dem Film gereizt hat? Schalle: Normalerweise drehe ich Filme über Menschen und ihre Geschichten. Bei „The Green Hell“ ist der Ring der Hauptcharakter. Für mich ist er ein Stück deutsche Kulturgeschichte. Würden Sie sagen, Ihr Film erzählt eine Helden-Geschichte? Schalle: Ich glaube, dass der Film Helden-Geschichten zeigt. Ich hänge die Geschichte ja nicht an einer Person auf wie bei meinem Film „Lauda: The Untold Story“. Beim Nürburgring musste ich mich entscheiden, ob ich einen Film über Jackie Stewart oder den Ring machen wollte. Die Entscheidung fiel mir leicht: Jackie FOTO: MOONLIGHT ENTERTAINMENT Stewart verbinden nur fünf, sechs Jahre mit dem Nürburgring. Das wäre der Sache nicht gerecht geworden. Wie klingt der Ring? Schalle: Man hört den Wald, den Wind und, auch wenn man sich das nur einbildet, man spürt auch was. Was denn? Schalle: Der Platz hat eine historische Gewalt über dich. Er erzeugt ein anderes Gefühl, als wenn man in Monza auf der Geraden steht. Da spürt man nichts. Haben Sie auch die Gefahr gespürt, die vom Nürburgring ausgeht? Schalle: Man kommt schon mit dem Gefühl an, dass es die gefährlichste Rennstrecke der Welt ist. Wenn man auf der Nordschleife fährt, selbst wenn man langsam fährt, weiß man nicht, wohin man gucken soll. Jeder Fahrer, mit dem ich gesprochen habe, hatte eine andere Kurvenzahl im Kopf. Man hat keine Sicht in den engen Schleifen und rings herum ist Wald. Jochen Mass hat erzählt: Manchmal habe er die Leute nur gehört, habe das Barbecue gerochen, bevor er etwas gesehen hat. In Silverstone ist das anders. Das Publikum dort ist auch lauter als die Rennautos, aber man hat freie Sicht auf die 200.000 Besucher. Wie fühlt es sich an, die Nordschleife zu fahren? Schalle: Wenn man wie ich aus Österreich kommt, fährt man jeden Tag durch kurvige Straßen. Aber als ich in einem Race-Taxi Am 1. August 1976 hatte Rennfahrer Niki Lauda einen Unfall auf dem Nürburgring. Er kam mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus. mit durchschnittlich 160 km/h durch die engen Kurven der Nordschleife gerast bin, habe ich eine Ahnung davon bekommen, was die Fahrer in ihren „Bomben auf vier Rädern“ durchgemacht haben. Auch mental. Da wird einem anders. Der Rennfahrer Jackie Stewart hat gesagt, es gebe kein schöneres Gefühl, als ein Rennen auf dem Nürburgring zu gewinnen. Aber er sagte auch: Jeder, der behauptet, dass er die Strecke mag, der lügt. Schalle: Er hat mir erzählt: „Immer wenn ich gefahren bin, habe ich zurückgeblickt und gehofft, ich komme wieder nach Hause.“ Hat er dem Ring deshalb den Spitznamen „The Green Hell“ gegeben? Schalle: Als er das erste Mal zum Nürburgring kam, dachte er, da stehen ein paar Bäumchen. Er wusste nicht, dass die Bäume 40, 50 Meter groß sind, die Strecke mitten durch sie hindurch führt und er in sie reinrauschen konnte, weil es keinen Runway gab, keinen Fluchtweg, gar nichts. Für ihn war es die grüne Hölle. Viele Fahrer sind auf der Nordschleife ums Leben gekommen. Der Streckenverlauf wurde einige Male geändert. War die Rennstrecke von Anfang falsch konstruiert? Schalle: Das ist ja das Groteske: Der Ring war nie als Rennstrecke geplant gewesen. Die deutsche Automobilbranche brauchte eine Test- und Prüfstrecke, um sich auf dem Weltmarkt zu behaupten. Doch dann löste der Ring die Avus in Berlin als Rennstrecke ab. Und mal ehrlich: Welche Rennstrecke auf der Welt ist denn sicher? Das änderte sich erst, als Hermann Tilke in den 90er Jahren Rennstrecken mit Auslaufzonen baute. Der Nürburgring hatte außerdem den Nachteil, dass es ständig auf und ab ging und das durch 278 Kurven. Ein normales Rennen hätte unter diesen Umständen niemals stattfinden dürfen. Sie zeigen einige spektakuläre Unfälle, die sich auf dem Ring ereignet haben – einschließlich dem Feuer- The Green Hell (webe) Ein Jahr hat Hannes M. Schalle für die Umsetzung seiner Dokumentation „The Green Hell“ benötigt. Bei seiner Recherche konnte er auf exzellentes Archivmaterial des Nürburgrings zurückgreifen. Das sieht man dem Film an. Selbst Aufnahmen des ersten Rennens am 18. Juni 1927 sind zu bewundern. Schalle erzählt die 90 Jahre Ring-Geschichte chronologisch und lässt Rennsportlegenden wie Sir Jackie Stewart, Sir Stirling Moss, Niki Lauda, Jochen Mass und Hans-Joachim Stuck in exklusiven Interviews zu Wort kommen. Entstanden ist ein spannendes Zeitdokument, das einen intimen Einblick zwischen Mensch, Maschine und Natur ermöglicht. Der 96-minütige Film soll im Juni auf DVD, Blu-ray und als Stream in Deutschland erhältlich sein. Mehr Informationen unter www.thegreenhellmovie.com. Unfall von Niki Lauda. Wie konnte es soweit kommen? Schalle: Ich habe Jackie Stewart gefragt, warum die Fahrer die Rennen nicht schon viel früher boykottiert haben. Die haben ja jeden Monat mindestens einen Freund verloren. Jackie meinte mal: „Well, it was only sport. It was not war. But I lost 57 friends.“ Noch mal: Ja, der Ring hätte keine klassische Rennstrecke sein dürfen. Aber er wurde dazu gemacht. Niki Lauda sagt, sie hätten 300 Sachen richten müssen, damit die Strecke sicher geworden wäre. Aber wenn sie diese 300 Sachen gerichtet hätten, hätten alle Rennstrecken auf der Welt 300 Sachen richten müssen. Und das hätte sich niemand leisten können. Also seien sie weitergefahren. Mir hat er gesagt, ihm sei wurscht gewesen, ob er stirbt. Er wollte fahren. Welche Kurve ist die spektakulärste? Schalle: Hans-Joachim Stuck, Jochen Mass und Walter Röhrl empfinden die Hohe Acht und das Brünchen als größte Herausforderung. Stuck sagt im Film: „Da trennt sich die Spreu vom Weizen – the boys from men.“ Das sei der Teil, wo man Sekunden herausholen könnte. Ich habe selbst in der Kurve gestanden. Es kann brachial schiefgehen, aber man kann dort auch ein Rennen gewinnen. Gibt es den perfekten Fahrer für die Strecke? Schalle: Für mich ist Walter Röhrl der König des Nürburgrings. Nicht nur, weil er den Streckenrekord in einem Straßensportwagen aufgestellt hat. Sondern weil für mich niemand sonst das Maß zwischen Verrücktheit und Können besser auf die Strecke bringt. Ich selbst bin nie mit ihm gefahren, weil er behauptet, dass man auf der Nordschleife nicht bremsen muss (lacht). Nach dem Unfall von Niki Lauda wurde die Nordschleife umgebaut. Es entstand eine neue Grand-Prix-Strecke. Was hat die heutige Nordschleife noch mit dem Original zu tun? Schalle: Sie ist immer noch das unberechenbarste Stück Motorsportstrecke, das es gibt. Das Interview führte Dirk Weber. EZ 01.12.1981 in Évians-les-Bains (Genfer See), 75 PS (55 kw) Diesel, seltener 7-Sitzer, Original aus Erstbesitz mit 81.000 km, Zustand lt. Classic-Data-WGA: 2- € 19.600,-- ☎ 01 79 / 50 88 271 Mercedes Benz 450 SLC R107 Bj. 1978, Original 115.000 km, unverbastelter Orginalzustand, dt. Fzg., schilfgrünmetallic, brauner Cordvelour, elektr. SD u. Fensterheber, nur Sommer, seit 1987 im gleichen Besitz, H-Kennzeichen, alltagstauglich, € 19.500,00 ☎ 01 57 / 38 29 27 28 220 S Ponton-Coupe Deutsche EZ 1957, Zust. 5, teilzerlegt, seit 1970 abgemeldet, Holz sehr schön, Blech schlecht, Motor fest, orig. Pappbrief, VB 14.800 Euro ☎ 0 28 32 - 37 74 sdkombi@t-online.de 70 km von Techno Classica Porsche 911 S 2,7 Targa 165 PS, Baujahr 1977, H - Zulassung und TÜV, von privat zu verkaufen. VB 43.911,- Euro ☎ 0175 / 21 77 524 oder npiel@arcor.de

Sonderveröffentlichungen