Aufrufe
vor 5 Monaten

Dog-Event Düsseldorf -21.07.2018-

Dog-Event Düsseldorf

RHEINISCHE POST WOCHENENDE 21./22. JULI 2018 Die Tierwelt xD-TIER E17 EINFACH TIERISCH Erzählen Sie uns Ihre Geschichte! Seit der TV-Serie „Kommissar Rex“ hat sich Francesca einen Schäferhund gewünscht. Im Juni war es endlich so weit. Weil die Bilkerin eine neue, größere Wohnung fand, sollte dort auch ein Vierbeiner einziehen. Durch ein Kleinanzeigen-Onlineportal fand sie den richtigen Hund: Pascha, fünf Monate alt, wohnt nun auch in Bilk. Der Umzug von Wuppertal war leicht für das aufgeweckte Tier. Pascha habe sich sofort wohlgefühlt – und das, obwohl in Francescas neuer Wohnung nur ein Klappbett steht. Das ist aber genug, um Pascha an die neue Adresse und an das neue Frauchen zu gewöhnen. Das klappt gut. Klingelt es an der Tür, passt Pascha auf. Immerhin, so sagt Francesca, ist es auch die Wohnung des Hundes. Da kann Pascha zur Vorsicht schon mal die Nackenhaare aufstellen – auch, wenn sie erst wenige Tage dort wohnt. Diese Geschichte erzählte uns Francesca Conedera aus Düsseldorf-Bilk. Haben Sie eine interessante Tiergeschichte erlebt? Dann schicken Sie sie uns per E-Mail – mit Ihrem Namen, Ihrem Wohnort und Ihrer Telefonnummer. Die Textlänge sollte 150 Wörter nicht überschreiten, und ein Foto im jpg- Format sollte dabei sein. Die schönsten Geschichten veröffentlichen wir hier – vorbehaltlich Kürzungen und anderer nötigen Änderungen. Senden Sie uns Ihre Geschichten unter dem Stichwort „Einfach tierisch“ an: redaktion@rheinland-presse.de Schwarz und schlau: Rabenvögel sind besser als ihr Ruf Raben und Krähen genießen keinen guten Ruf. Viele Tierfreunde sind schlecht auf sie zu sprechen. Die Vögel nehmen es in puncto Intelligenz mit Affen auf. VON ANN-KATHRIN MARR Sie nisten in Gärten, gehen in Parks auf Futtersuche oder plündern Mülltonnen: Rabenvögel sind in Städten und Dörfern allgegenwärtig. So zum Beispiel die Rabenkrähe, die hierzulande am häufigsten vorkommende Art. Der Vogel mit dem tiefschwarzen Gefieder bleibt seinem Partner meist ein Leben lang treu. Außerhalb der Brutzeit schließen sich die Tiere zu großen Gruppen zusammen. Während die Rabenkrähe im Westen verbreitet ist, trifft man östlich der Elbe auf ihre nahe Verwandte, die schwarz-graue Nebelkrähe. Seltener, aber wegen seiner Größe umso beeindruckender ist der Kolkrabe. Der König unter den Rabenvögeln kommt auf eine Flügelspannweite von bis zu 1,30 Metern. Kolkraben verbringen ihre Jugendzeit meist in Gruppen Gleichaltriger, bis sie mit drei oder vier Jahren geschlechtsreif werden. Hat ein Kolkrabenpaar sein Revier besetzt, verteidigt es dieses ganzjährig gegen Artgenossen. Die vergleichsweise kleine Elster fühlt sich in Gärten und Parks wohl. Sie gilt als eifrige Baumeisterin. So schafft sie auch Brutplätze für Vogelarten, die selbst keine Nester bauen, wie Baumfalken und Waldohreulen. Mit ihrem schwarz-weißen Gefieder unterscheidet sie sich deutlich von anderen Rabenvögeln. gel, der den Weg in die Siedlungen noch nicht gefunden hat. Die Alpendohle trifft man lediglich im Alpenraum an. Rabenvögel gelten als sehr intelligent. Sie erreichen ein Niveau, das durchaus mit Menschenaffen vergleichbar ist, erklärt der Neurobiologe Prof. Andreas Nieder von der Universität Tübingen. So haben neuseeländische Wissenschaftler nachgewiesen, dass die Neu- kaledo- Unverwechselbar ist auch der Eichelhäher mit seinen blau gefärbten seitlichen Flügelfedern. Ursprünglich lebte er in Wäldern, wagt sich aber zunehmend auch in Dörfer und Städte vor. In einigen Gegenden, vor allem im Westen Deutschlands, kann man auch Dohlen und Saatkrähen beobachten. Der Tannenhäher gilt dagegen als typischer Waldvonische Rabenkrähe in freier Wildbahn Werkzeuge benutzt, um an Nahrung zu gelangen. „Rabenvögel sind sehr sozial und berücksichtigen das Verhalten der Artgenossen bei ihren Entscheidungen“, nennt Nieder ein weiteres Beispiel für die Intelligenz der Tiere. In Tests mit Rabenkrähen haben er und seine Kollegen gezeigt, dass die Tiere abstrakte Konzepte wie gleich und ungleich verstehen. Außerdem verfügen sie über eine besonders hoch entwickelte Objektpermanenz. Sie durchschauen also, dass Gegenstände nicht verschwunden sind, nur weil sie diese nicht mehr sehen können. Darin sind sie sogar Hunden und vielen Affenarten überlegen. Ihre Intelligenz ermöglicht es vielen Rabenvogelarten, sich an neue Lebensräume anzupassen. Längst haben sie herausgefunden, dass es sich in Dörfern und Städten gut leben lässt. „Die Bestände verlagern sich mehr und mehr in den Siedlungsbereich“, bestätigt Lars Lachmann, Referent für Ornithologie und Vogelschutz beim Naturschutzbund Deutschland (NABU). Einen Grund dafür sieht er in eintönigen Agrarlandschaften, die selbst anpassungsfähigen Arten wie der Elster keinen attraktiven Lebensraum mehr böten. In menschlicher Nähe gibt es hingegen reichlich Nahrung für die Allesfresser: In Gärten und Parks finden sie Insekten, Käfer und Würmer, fressen verendete Tiere oder stibitzen Essensreste aus Mülleimern. Auf menschliche Futtergaben sind Rabenvögel nicht angewiesen. „Sie finden selbst genug Nahrung“, sagt der Ornithologe Carsten Hinnerichs. Wer die großen Vögel mit Futter anlockt, macht sich bei seinen Nachbarn schnell unbeliebt. „Wenn man eine große Gruppe Rabenvögel vor dem Fenster hat, ist das schon ein bisschen laut“, sagt Lachmann. Auch aufgerissene Müllsäcke oder im Garten verteilte Kompostreste steigern nicht gerade die Sympathie für Rabenkrähen oder Elstern. Was für Naturfreunde oft noch schwerer wiegt, ist die Nesträuberei vieler Rabenvögel. Lachmann sieht das pragmatisch: „Bei der Amsel beispielsweise ist es biologisch eingeplant, dass mal ein Nest geplündert wird.“ Normalerweise legt das Weibchen erneut Eier – oder das Amselpaar zieht in den Nachbargarten um. Rabenvögel schaffen es aber nicht, andere Singvogelarten großflächig zu verdrängen. Denn tatsächlich gehören auch Rabenkrähe, Elster und ihre Verwandten zu den Singvögeln. Einige Arten wie Elster oder Eichelhäher trällern wunderschöne Melodien. Allerdings so leise, dass Menschen es nur selten mitbekommen. Rabenvögel kommen auf eine Spannweite von bis zu 1,30 Metern. FOTO: ISTOCKPHOTO TIERISCHE NEWS Katzen fühlen sich zu Hause wohl (tmn) Katzen bleiben während des Urlaubs der Besitzer am besten daheim. Die Tiere seien stark ortsgebunden und fühlten sich in ihrer vertrauten Umgebung am wohlsten, rät die Tierschutzstiftung Vier Pfoten. Wenn sich niemand findet, der die Katze betreut, ist eine Tierpension eine Alternative. Bei der Auswahl sollten Halter auf eine amtstierärztliche Genehmigung achten. Außerdem sollten nur geimpfte und entwurmte Tiere in die Pension dürfen. Wichtig ist, dass der Betreiber den zuständigen Tierarzt nennt, hochwertiges Futter anbietet und die Räume auch bei unangekündigtem Besuch einen guten Eindruck machen. Katzen bleiben im Urlaub am liebsten zu Hause.FOTO: ISTOCKPHOTO Tipp der Woche (tmn) Die Hundesportart Flyball verlangt gute Vorbereitung. Wer mit seinem Vierbeiner an Turnieren teilnehmen will, sollte etwa ein Jahr Training einplanen. Beim Flyball muss der Hund zuerst Hürden überspringen, dann löst er die Flybox aus – daraus fliegt der Ball, den der Hund fangen muss. Mit dem Training können Halter frühestens beginnen, wenn ihr Tier zwölf Monate alt ist, rät Günter Frechen, Trainer und Experte für Flyball. Wer Lust an dieser Mannschaftssportart hat, kann sich bei seinem örtlichen Hundesportverein über Termine informieren. Dog-Event Düsseldorf auf der Galopprennbahn Ein erlebnisreicher Tag für Hundefreunde Ein abwechslungsreiches Programm in wunderschöner Kulisse verspricht das Dog-Event auf der Galopprennbahn in Düsseldorf am Sonntag, 12. August. Seit vielen Jahren ist das Dog- Event auf der Galopprennbahn fester Bestandteil im Terminkalender vieler Hundefreunde und Familien. Das Dog-Event geht am Sonntag, 12. August, in seine neunte Auflage. Knapp 100 Aussteller bieten unterschiedliche Waren und Dienstleistungen rund um den Hund an. Die Besucher können sich zu den Themen Tiergesundheit, Ernährung, Erziehung, Hundebekleidung, außergewöhnliches Zubehör bis hin zu verschiedenen Tierschutzprojekten informieren. „Wir wollen das Verhältnis der Menschen zu ihrem Hund verbessern“, sagt Veranstalter Jörg Dräbert. „Hundebesitzer sollen herausfinden, was ihr Vierbeiner alles kann.“ Bei Mitmachaktionen können die Besucher ihren Hund besser kennenlernen. Im Showprogramm werden unterschiedliche Hundesportarten, Hütehunde in Aktion, Dogdancing sowie Pferd und Hund im perfekten Zusammenspiel gezeigt. Auch für die Hunde selbst gibt es beim Dog-Event viel zu erleben. Gemeinsam mit ihren Herrchen und Frauchen können die Vierbeiner neue Spielund Sportarten ausprobieren. Hunde, die sich im Wasser pudelwohl fühlen, planschen im riesigen Hundeschwimmbad. Der Eintritt kostet sieben Euro, Kinder bis 16 Jahre und Hunde haben freien Eintritt. Hunde benötigen eine wirksame Tollwutimpfung. Menschen mit Behinderung und deren erforderliche Begleitpersonen erhalten mit entsprechendem Ausweis freien Eintritt. Termin: Sonntag, 12. August, 11 bis 18 Uhr, Galopprennbahn Düsseldorf, Rennbahnstraße 20. www.dog-eventduesseldorf.com ANZEIGE Hunde und ihre Besitzer können beim Dog-Event auf der Düsseldorfer Galopprennbahn viel erleben. HUNDE ▶Rhodesian Ridgebackwelpen aus internationaler Spitzenverpaarung von erfahrenem, seriösem Züchter abzugeben ( www.ushindi-ridgebacks.com fb ushindi ridgebacks) -. ☎ 0171/5742351 ▶Mopswelpe aus erstklassiger Aufzucht u. Abstammung sucht ab Ende August seine mopsbegeisterte Familie. ☏ 01 70 / 315 74 68 ▶Schäferhund-Rüde, 12 Monate, geimpft und gechipt, günstig zu verk. ☏ 01 72 / 209 35 98 oder 01 51 / 59 95 46 14 ¬HUNDEERZIEHUNG VOM FACHMANN fl 02 11 / 836 86 06 www.hundeschule-a1.com ¬TIBET-TERRIER, 3/18, Hobbyz., 0152 / 34110458 ¬www.welpenstube-winkel.de 02362 / 45458 Tierisch gut PFERDE Suche älteres Pferd bis 1,50 m preiswert zu kaufen. 02 11 / 23 19 68 RUND UMS TIER www.zoostore.de Alles für Dein Tier 15% Rabatt für alle Leser Rabattcode: RP18 gültig bis 15. August 2018 Tiere Ein 4. Ausgabe wertvolles Magazin für Tierbesitzer aus Ihrer Region Mit einem Porträt, einem Fachbeitrag oder einer Anzeige können Sie Ihren Bekanntheitsgrad bei unseren Lesern steigern. Und das schon ab €92,– zzgl. MwSt.! Anzeigenschluss ist am Montag, 23.07.2018 Informationen und Buchung unter tierwelt@rheinische-post.de oder Tel. 0211 505-2477.

Sonderveröffentlichungen