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Düsseldorf IN - Ärzte im Gespräch -14.09.2017-

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Düsseldorf IN - Ärzte im Gespräch

D-LS1 B6 Düsseldorfer Sport RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017 Gießelmanns zwiespältige Rückkehr Bei Fortuna ist der vielseitige 25-Jährige seit seinem Wechsel von Greuther Fürth im Sommer sehr gut eingeschlagen. Am Sonntag spielt er als Spitzenreiter gegen seinen Ex-Verein – und der ist das Schlusslicht der Tabelle. DEG-TICKER VON BERND JOLITZ Schon jetzt nicht mehr wegzudenken bei Fortuna: Niko Gießelmann (rechts), gegen Braunschweigs Salim Khelifi. Ein Spiel wie jedes andere? Nein, das ist Fortunas Partie bei der Spielvereinigung Greuther Fürth für Niko Gießelmann ganz sicher nicht. Im Gegensatz zu manchen Kollegen aus der Branche, die stets gern einen besonders coolen Eindruck vermitteln, ist der 25-Jährige ehrlich zu sich selbst und gegenüber der Öffentlichkeit. „Ich habe eine sehr schöne Zeit in Fürth erlebt“, betont Gießelmann. „Es ist schon schade, wenn ich jetzt sehe, dass es dort gerade gar nicht läuft.“ Vier Jahre hat er das grün-weiße Trikot der Spielvereinigung getragen. Wenn er nun am Sonntag ab 13.30 Uhr mit seinem neuen Arbeitgeber Fortuna zum Zweitliga-Duell mit dem aktuellen Tabellenletzten antritt, ist es seine erste Rückkehr nach Fürth, seit er die neue Herausforderung am Rhein gesucht hat. „Ich freue mich sehr darauf“, sagt der gebürtige Hannoveraner. „Natürlich kenne ich viele Spieler aus dem aktuellen Fürther Kader sehr gut, aber auch Mitarbeiter des Vereins. Und ich habe in Franken einige Freunde gefunden, die am Sonntag auch ins Stadion kommen wollen.“ Sie werden einen Niko Gießelmann erleben, der mit dem Selbstvertrauen eines Spitzenreiters auf den Rasen des Ronhofs läuft, ohne dabei die Nase im Wind zu tragen. „Wir wissen ganz genau, dass es ein schweres Spiel für die Fürther ist“, betont er. „Sie haben erst einen Punkt auf dem Konto und müssen daher unbedingt ihr Heimspiel gewinnen. Wir sind deshalb gewarnt. Und so sehr mir die Spielvereinigung immer noch am Herzen liegt: Darauf kann ich am Sonntag keine Rücksicht nehmen. Ich gönne ihr an fast jedem Spieltag wirklich nur das Beste, aber zwei Spiele in der Saison muss sie eben einfach verlieren.“ FOTO: DPA INFO Mitgliederversammlung am 12. November Termin Wie im Vorjahr ist die Arena Schauplatz von Fortunas Mitgliederversammlung. Sie beginnt am Sonntag, 12. November, um 11 Uhr, Einlass eine Stunde früher. Tagesordnung Auf dem Programm stehen unter anderem die Wahlen zum Aufsichtsrat. Fünf der neun Positionen darin werden durch Wahl der Mitglieder besetzt. Auf einer wichtigen Position haben sich die Mittelfranken seit Gießelmanns Abschied verändert. Für den glücklosen Janos Radoki sitzt nun der frühere Bremer Co-Trainer Damir Buric auf der Bank. Doch Trainerwechsel waren in Fürth schon nichts Besonderes, als Gießelmann noch das Trikot mit dem Kleeblatt auf der Brust trug: Vier verschiedene Chefcoaches erlebte er in den vier Jahren dort, darunter die auch in Düsseldorf bestens bekannten Frank Kramer und Mike Büskens. Auf seine persönliche Zielsetzung für Sonntag hat diese Personalie keinen Einfluss. „Auch die Tabellenkonstellation nicht“, stellt er klar. „Ob wir nun als Spitzenreiter kommen oder nicht: Wir müssen das Selbstvertrauen haben, in Fürth gewinnen zu wollen. Ganz einfach, weil wir das in jedem Spiel wollen.“ Er selbst hat allen Grund, selbstbewusst zu sein. Auf Anhieb schaffte Niko Gießelmann den Sprung in die Stammformation – entweder auf der linken Seite der Dreierkette, als Linksverteidiger oder im linken offensiven Mittelfeld. Zudem hat er in sich in der Freistoß-Hierarchie ganz oben etabliert. Nicht allein, weil Fortuna auf diesem Sektor großen Nachholbedarf hatte. Und wenn nun am Sonntag einer dieser Freistöße im Tor landet? „Dann werden sicher einige Fürther Klubmitarbeiter sauer auf mich sein“, sagt der Neu-Düsseldorfer. „Aber meine Freunde würden sich sicher mit mir freuen.“ Fortunas reiselustige Anhänger sowieso. Trainer Pellegrims sieht „richtige Richtung“ Nach dem 2:4 gegen Augsburg und dem 6:3 in Straubing müssen die Eishockeyprofis der DEG morgen zu den Nürnberg Ice Tigers und erwarten am Sonntag (17 Uhr) die Adler Mannheim. Es geht also gegen zwei Mitfavoriten, was Trainer Mike Pellegrims nicht weiter anficht: „Wir bereiten uns genauso vor wie immer.“ Die Auftaktpartien seien schon „Spiele in die richtige Richtung“ gewesen, versichert er. „Wenn wir gegen Augsburg unsere vielen Chancen genutzt hätten, wäre es anders ausgegangen.“ Am Wochenende steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. RP verlost 5 x 2 Karten für Mannheim-Spiel Am Sonntag erwartet die DEG zu ungewohnter Stunde (17 Uhr) im Dome die Adler Mannheim. Sie können dabeisein – mitmachen und gewinnen! Wer heute bis 24 Uhr unter 01379 88 30 27 (50 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend) anruft, kann gewinnen. Oder SMS mit dem Kennwort „rp3“, Leerzeichen, Ihrem Namen und Adresse an 1111 (ohne Vorwahl, 50 Cent/SMS)! Teilnahme erst ab 18 möglich; ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags oder verbundener Unternehmen. Das Los entscheidet und die Gewinner werden kurzfristig benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns kann nicht erfolgen. Im Übrigen finden Sie unsere Teilnahmebedingungen auch unter www.rp-online.de/teilnahmebedingungen Turu verpasst Sprung nach oben (mjo) Viel hat nicht gefehlt, und Turu hätte sich punktgleich mit dem neuen Tabellenführer FC Monheim in die Spitzengruppe der Fußball-Oberliga vorgeschoben. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte der kurz vor Transferschluss zurückgekehrte zweimalige Oberliga-Torschützenkönig Philipp Goris für den 1. FC Bocholt den Treffer zum 2:2- Endstand. Für die Oberbilker lief zunächst alles wie am Wochenende beim 2:1- Sieg in Fischeln: Wie dort hatte der Gegner vor der Pause die besseren Chancen, wie dort sprachen die Zahlen für Turu. Während Goris in Keeper Bjoern Nowicki seinen Meister fand, hatte Jonas Schneider das Glück des Tüchtigen. Einen harmlosen Schuss von Saban Ferati klatsche FC-Torhüter Maurice Schumacher in der zwölften Minute vor die Füße des Düsseldorfers, und der ließ sich nicht lange bitten. Nach Goris’ Ausgleich hätte dann eine kuriose Szene fast zum Sieg der Gastgeber geführt. Nachdem Fabio Fahrian einen Freistoß an die Querlatte gesetzt hatte, sorgte der eingewechselte Kakeru Hasui den Ball zum 2:1 ins Netz – ausgerechnet der mit 1,58 Metern kleinste Spieler auf dem Platz per Flugkopfball. Im Schlussspurt holten die Bocholter dann allerdings doch noch einen Punkt, und das hochverdient, so bitter das für das Team von Trainer Dennis Brinkmann auch war. Torjäger Goris bewies erneut seine Extraklasse, traf in seinem zweiten Spiel für den FC zum dritten Mal. Turu: Nowicki – Matten, van Kerkhof, Kim, Reitz – Hotic (73. Hasui), Fahrian – Jo. Schneider, Boermans, S. Ferati (86. Mourtala) – Klicic (57. Ballah). Tore: 1:0 Schneider (12.), 1:1 Goris (58.), 2:1 Hasui (80.), 2:2 Goris (85.). Frühe Treffer beim 1:1 des SC West (zab) Es hat schon einige spektakulärere Begegnungen zwischen den Fußball-Oberligisten SC West und VfR Krefeld-Fischeln gegeben als das 1:1 gestern Abend an der Schorlemer Straße. Dieses Aufeinandertreffen konnte sich das Attribut „spektakulär“ nun wirklich nicht verdienen. Anstatt mitreißender Torraumszenen bekamen die Zuschauer ein taktisch geprägtes Duell zu sehen, das nach 90 Minuten keinen Sieger fand. Letztlich war beiden Mannschaften das Fehlen von Aktivposten anzumerken. So war in Christoph Zilgens, Tim Kosmala, Maciej Zieba, Andrej Hildenberg und Jeff Gyasi ein nicht unbeträchtlicher Teil des Oberkasseler Stammpersonals nur auf der Tribüne vorzufinden. Aus diesem Grund hatte SCW-Trainer Marcus John auch nichts dagegen, dass auf der gegnerischen Seite sein ehemaliger Schützling Kevin Breuer urlaubsbedingt fehlte. Dies machte der Coach im Vorfeld deutlich, als er dem „Dreh- und Angelpunkt der Krefelder Mannschaft“ mit dem gewohnten Augenzwinkern noch „ein oder zwei weitere Urlaubstage“ wünschte. Folgerichtig mussten es also andere Spieler richten, und als dritter SCW-Kapitän setzte Simon Deuß ein frühes Zeichen. Nach einer überlegten Spieleröffnung von Rico Weiler hatte Fabian Stutz genauso viel Platz auf der rechten Seite wie am Ende Deuß. Damit lag der Ball nach nur drei Stationen im Netz, ehe Krefelds Dustin Orlean wenig später ausglich – dabei blieb es. SC West: Siebenbach – Cetin (61. Bobyrew), Weiler, Nakamura, Commodore – Stutz, Ewertz, Hobson- McVeigh, Omote – Ordelheide, Deuß (85. Santana). Tore: 1:0 Deuß (7.), 1:1 Orlean (17.). Düsseldorf IN - Ärzte im Gespräch AXEL POLLHEIM ORGANISIERTE GESTERN WIEDER DAS ERFOLGREICHE MEDIZINER-TREFFEN. Guter Gastgeber, gute Gäste Axel Pollheim müsste mit seinen 68 Jahren eigentlich schon im Ruhestand sein. Aber der Journalist ist weiter als Gastgeber von „Düsseldorf IN“ aktiv. (lod) Seit mehr als zehn Jahren gibt es „Düsseldorf IN“. Im vergangenen Jahr fand das Event zum 100. Mal statt. In dieser Zeit sind mehrere Schwestern- Veranstaltungen aus der Düsseldorf IN hervorgegangen. „Ärzte im Gespräch“ zum Beispiel: Der Branchentreff der Ärzte und Apotheker fand gestern auf dem Areal Böhler zum zehnten Mal statt. Axel Pollheim hat die Reihe ins Leben gerufen und ist auch heute noch an der Organisation beteiligt. Der inzwischen 68-Jährige ist ein Journalist der Alten Schule. Noch vor seinem Abitur hat der Duisburger für eine Zeitung geschrieben. Zehn Pfennig pro Zeile habe er verdient, fünf Mark pro Bild, so erzählte es Pollheim vor einiger Zeit. Gerichtsreportagen seien ihm so wichtig gewesen, dass er die Schule geschwänzt hätte, auch als Fußball-Fachmann wurde der junge Mann bekannt. Nach einigen Jobs bei verschiedenen Zeitungen wurde Pollheim zum Pressesprecher einer Immobilienfirma. Aber etwas über „Steine“ zu erzählen, das war ihm zu langweilig. „Lass uns doch das Unternehmen über Veranstaltungen bekannt machen“ lautete seine Idee, aus der letztlich „Düsseldorf IN“ hervorgegangen ist. Das kam bei der Wirtschaft in Düsseldorf und den Nachbarstädten gut an. Auch prominente Menschen kamen gern. Politiker Helmut Schmidt und Oscar Lafontaine etwa Axel Pollheim hatte die Idee zu „Düsseldorf IN“. ebenso wie Ex-Bahnchef Rüdiger Grube und andere. Gestern war Jens Baas als Gast da. Der Vorsitzende des Vorstand der Techniker Krankenkasse sprach mit Eva Quadbeck, Leiterin der Parlamentsredaktion Rheinische Post.

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