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eCross Germany - Tag der Elektromobilität -ET 30.08.2017-

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✧ D-K31

✧ D-K31 eCross GermanyTag der Elektromobilität ANZEIGE Eine Million E-Autos als Ziel Kommenden Samstag ist die „eCrossGermany“ in Düsseldorf zu Gast. Ein Ziel: Zu zeigen, dass Fahrzeuge aller Art auch elektrisch betrieben werden können. Am 2. September macht die Rallye „eCross Germany“ Halt in Düsseldorf. Initiator der Rallye und der damit verbundenen Leistungsschau in Düsseldorf ist ist Jens Ohlemeyer, der an einem Bielfelder Gymnasium Englisch- und Sport unterrichtet. Alles begann damit, dass 2009 die Klima AG seiner Schgule erstmals die Klimawoche Bielefeld veranstaltete. „Daraus ist mit den Jahren mehr geworden, das Friedrichvon-Bodelschwingh-Gymnasium hat dafür den Deutschen Klimapreis der Allianz-Umweltstiftung erhalten und ist als Schule der Zukunft ausgezeichnet worden“, erinnert sich Ohlemeyer an die Anfänge. Beim Haupttag der eCross Germany am 2. September können die Besucher am Düsseldorfer Rheinufer hautnah erleben, „dass E-Mobilität machbar ist“, wie Jens Ohlemeyer sagt. „Dies ist nach wie vor die Hauptaufgabe: Wir müssen zeigen, dass Fahrzeuge aller Art elektrisch betrieben werden können“, betont er. Noch 2011, als er erstmals eine solche Ausstellung organisierte, war das Interesse überschaubar – gerade einmal vier Autos standen damals zur Verfügung. Zu teuer, keine Reichweite, keine Ladestationen, lautete die allzu bekannte Schon seit einigen Jahren macht die eCross Germany Station am Düsseldorfer Rheinufer. Das Programm ist diesmal noch mals erweitert und attraktiver gemacht worden. Kritik. Am Rheinufer soll nun zu sehen sein, „, dass es geht und die Situation heute besser ist“, sagt Ohlemeyer. „ Wir präsentieren elektrisch betriebene Autos aller Art, Motorräder, Räder, Skateboards, Roller, Go Karts und sogar Oldtimer, die umgerüstet wurden. Nächstes Jahr wollen wir auch E-Schiffe und E-Boote auf dem Rhein dabei haben“, kündigt er an. Am Freitag startet eine Rallye mit 60 Teams und 120 Teilnehmern, wobei auch sechs E- Kräder dabei sind. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist am Samstag das Ziel: „Hier wird man wahrgenommen. Unser Botschafter, ARD-Moderator Sven Plöger, wird vor Ort sein, ebenso fährt Rennfahrerin und eCross-Germany-Botschafterin Jutta Kleinschmidt mit. Bauen können er und sein Team auch auf die Unterstützung der Stadtwerke. Am Samstag ist um 10 Uhr am Rheinufer Start in Richtung Eifel. Auch zehn E-Bike-Fahrer gehen dann auf Tour, Mitfahrer sind noch willkommen. Jens Ohlemeyer ist optimistisch, dass sich die Elektromobilität schon bald durchsetzen wird. Dass sie auch flächendeckend machbar sein wird, steht für ihn außer Frage. Klassiker aus Mallorca ist „e-mobil“ Der deutsche Unternehmer Charly Bosch stattete ein bald 100 Jahre altes Exemplar des legendären Loryc Speedster mit einem Elektromotor aus. Wer das pure Fahren liebt, der ist mit dem neuen Loryc Electric Speedster bestens beraten. In den 1920er Jahren waren die Rennfahrzeuge von Loryc wegen des von ihnen ausgehenenden wendigen, direkten Fahrgefühls legendär. In den 1920er Jahren waren die Rennfahrzeuge von Loryc legendär für ihr wendiges, direktes Fahrgefühl. Der neue Loryc Electric Speedster sieht nicht nur genau so aus wie die erfolgreichen Rennfahrzeuge von damals, mit fortschrittlichster Technik bringt auch den puren Fahrspaß zurück auf die Straße. Im Januar 1920 wurde die Fahrzeugmanufak- Der Loryc Speedster von Charly Bosch stammt aus den 1920er Jahren, sein Elektromotor dagegen ist brandneu. tur Loryc auf Mallorca gegründet. Fünf Jahre lang sorgten die Flitzer aus „Malle“ für Furore im Rennsport, ehe die Produktion eingestellt werden musste – Ford und Citroën führten die Fließbandarbeit ein, Loryc konnte da nicht mithalten. Eines von rund 120 Loryc- Exemplaren kaufte 2013 der auf Mallorca lebende deutsche Unternehmer Charly Bosch. Er stattete das Gefährt mit einem Elektromotor aus und nimmt gemeinsam mit dem Meteorologen und TV-Moderator Sven Plöger Samstag am Prominentenrennen teil. Sven Plöger ist offizieller Botschafter von eCross Germany. Und das aus voller Überzeugung: „Klimaschutz darf nicht immer nur mit Verzicht und erhobenem Zeigefin- ger daher kommen. Er muss begeistern, er darf Spaß machen und kann auf diese Weise die Aufmerksamkeit vieler Menschen gewinnen“, sagt Plöger. Für ihn ist die von Jens Ohlemeyer und seinem Team ins Leben gerufene eCross Germany „das perfekte Beispiel, um auf die E-Mobilität aufmerksam zu machen. Finde die Veranstaltung noch einige Male statt, dann wird die dem Nachbarn gestellte Lieblingsfrage nach Plögers Überzeugung lauten: „Was, Sie fahren wirklich noch einen Verbrennungsmotor?“ Sven Plöger ist offizieller Botschafter der eCross Germany. Ohlemeyer ist überzeugt, „dass hier aufgeschlossene Menschen leben, die sich überzeugen lassen und auch neue Dinge ausprobieren. Emissionsfreie Mobilität ist für die Großstädte die Alternative und richtige Perspektive. Bei der Rallye fährt beispielsweise eine Mitarbeiterin des Landesbetriebs Wald und Holz mit. Sie testet ein E-Krad. Wenn bald die Förster in NRW mit solchen Zweirädern durch die Wälder führen, wäre das doch eine nachhaltige Entscheidung“, ist er überzeugt. Schüler und Studenten sind mit E- Bikes dabei. „Unser Appell an die Autofahrer ist es, das Fahrzeug als Pendler eventuell durch ein E-Bike oder Pedelec zu ersetzen. Die eCross Germany fasst das Thema Mobilität ganzheitlich auf. Es ist wichtig, Elektromobilität intermodal einzusetzen, denn nicht jedes Auto lässt sich durch ein E-Auto ersetzen. in urbanen Ballungsräumen sind Verkehrsmittel wie E-Bikes flexibler und schneller. Also am idealsten für den Berufsverkehr“, erläutert Jens Ohlemeyer einen der Grundgedanken. Er selbst lebt das, was er propagiert: „Mich hat es irgendwann gepackt. Ich wollte ausprobieren, was geht. Mein Auto habe ich verkauft und bin Ökostrom-Kunde geworden.“ In Bielefeld ist er denn auch mit dem Rad oder per ÖPNV unterwegs. Nach Düsseldorf fährt er mit dem Zug. „Wenn es doch nur mit dem Auto geht, nutze ich im Car-Sharing einen Tesla aus dem Netzwerk der eCross Germany“, berichtet er aus seinem „e-mobilen Alltag“. Ein attraktives Programm Ein Kinderprogramm mit einer Hüpfburg in Form eines großen Monstertrucks gibt es am Samstag ebenso wie ferngesteuerte Mini-Elektrofahrzeuge für Wettbewerbe mit mehreren Teilnehmern. Um 9.30 Uhr startet eine Foto-Aktion auf dem Apollo-Platz – entweder mit dem eigenen E-Auto vorbeikommen oder sich auch als potenzieller Käufer fotografieren lassen. Um 10 Uhr starten Probefahrten mit verschiedenen Fahrzeugen im eCross Germany Testdrive Center. Spektakulär düfte sicher auch eine Stuntshow auf einem Elektromotorrad werden. Bei einem Prominentenrennen auf Elektrofahrzeugen (15 bis 17 Uhr) sind unter anderem Oberbürgermeister Thomas Geisel, einer der Schirmherren, Jutta Kleinschmidt (Rallye- Dakar- Siegerin und Rallye-Fahrerin) und Sven Plöger (Wettermoderator) mit von der Partie. Am Start sind über 60 E- Fahrzeuge.

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