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Flugreisen 2019 nach Usedom -09.02.2019-

Flugreisen 2019 nach Usedom

REISE&WELT SAMSTAG, 9. FEBRUAR 2019 BAHAMAS Auf Tuchfühlung mit Schweinen, Haien und Schildkröten Seite 3 E9 RHEINISCHE POST ITALIEN RP-GEWINNSPIEL Ein Schmugglernest als Winter-Hotspot Kraft tanken in der friesischen Karibik Das italienische Alpendorf Livigno hat sich trotz des Touristenbooms der vergangenen Jahrzehnte seinen Charme bewahrt. Es gibt traumhafte Skipisten, zollfreies Einkaufen und einen Hauch von Luxus. VON BJÖRN LANGE Das langgezogene und lange unzugängliche Dörfchen Livigno ist erst seit Kurzem auf der touristischen Landkarte. Für 390 bis 490 Euro die Nacht können Besucher in den Iglus der Künstlerin Vania Cusini (r.) wohnen. Es ist kalt, saukalt. Kalt und Mitternacht. Immer noch glotzt dieser Steinbock rüber. Und die Eule und die Eichhörnchen. Bis auf minus fünf Grad wird die Temperatur in dieser Nacht im Iglu fallen und den Tee in der Tasse gefrieren lassen. Immer noch besser als die minus 17 Grad da draußen. Dennoch muss man sich warme Gedanken machen, den Thermoschlafsack bis oben schließen und die Mütze auf dem Kopf lassen, dann geht’s. Nun, das Iglu ist kein gewöhnliches, steht nicht in Lappland, und die Tiere sind nicht echt. Es ist ein kunstvoll gestaltetes Chalet aus Schnee, ein gefrorenes Zeugnis des Luxus, der das norditalienische Bergdorf Livigno erreicht hat. 390 Euro unter der Woche und 490 Euro am Wochenende lassen sich Pärchen den Spaß kosten, eine Nacht in den Luxus-Iglus der Künstlerin Vania Cusini zu residieren, die dem High-End- Hotel Lac Salin angeschlossen sind – inklusive Abendessen, Frühstück, Wellness und Massage. 1,4 Millionen Gästeübernachtungen zählte Livigno im vergangenen Jahr. Klassiker wie St. Anton, Ischgl oder St. Moritz können darüber nur müde lächeln, aber für dieses unzugängliche Örtchen ist das ein gigantischer Erfolg, mit dem selbst vor wenigen Jahrzehnten noch niemand rechnen konnte. Topografisch betrachtet erinnert das langgezogene Dorf tatsächlich an St. Moritz: Auf beiden Seiten des sonnenverwöhnten, auf 1816 Meter gelegenen Hochtals bringen Bergbahnen die Skifahrer auf die Gipfel der Genüsse. Und dort finden die Schneesportler traumhafte Pisten vor, zum Teil mehrere Hundert Meter breit, dazu gibt’s sensationelle Ausblicke ins Tal oder über die Schweizer Alpen. Wer etwa mit der neuen Gondel Carosello 3000 auffährt und sich für die Hänge auf der Rückseite entscheidet, wird die Abfahrten Federia, Gessi und Magu wahrscheinlich ganz für sich alleine haben. Wer nicht für die 115 Kilometer langen Pisten angereist ist, der findet sein Glück vielleicht beim Tourenski, Langlaufen, Freestyle oder im Hinterland beim Freeriden im tiefen Pulverschnee. Oder in den 80 Restaurants. Oder beim Shoppen. Denn wie nebenan in St. Moritz, gibt es neben normalen Sportgeschäften zahlreiche Luxusboutiquen – in Livigno kauft man zollfrei ein. Und: In Livigno trägt man den Pelz nach innen. Auch das schätzen die Gäste, dieses Bodenständige, das die wahre Identität des Ortes nicht leugnet. Bis 1952 war das Dörfchen nur im Sommerhalbjahr erreichbar, die Menschen lebten von Landund Viehwirtschaft. Aber sie waren clever und entdeckten den Schmuggel als zusätzliche Geldquelle: Seit 1911 genossen die Livignaschi Zollfreiheit – ein Zugeständnis aus Rom wegen der Unzugänglichkeit des Alpendorfs, und weil sich seine Einwohner schon im Herbst für den langen Winter eindecken mussten. In der nahen Schweiz tauschten sie selbst produzierte Eier, Butter, Käse, Salz und Fleisch gegen Luxusartikel wie Kaffee, Zigaretten, Zucker und Alkoholika ein und verkauften diese auf halbem Wege nach Bormio an Landsleute, die außerhalb der Steuerenklave lebten und gute Preise zahlten. „Immer zu Fuß, immer nachts und aus Angst vor der Polizei ohne Lampe und ohne Zigarette“, erinnert sich Epi Bormolini, der Ende der 60er-Jahre als FOTOS (3): BJÖRN LANGE 18- und 19-Jähriger Dutzende Schmuggeltouren lief. „Dafür gab es geheime Schleichwege. Nach zwei bis drei Stunden wurde ich von den Kunden irgendwo im Dunkel erwartet.“ Mit einer Tour, im Winter auf Ski oder Schneeschuhen verdiente er 5000 Lire, weniger als fünf Euro. Und wenn man erwischt wurde? „Einige Polizisten ließen sich schmieren, andere nicht“, sagt der 63-Jährige. Anfang der 70er-Jahre änderte sich in Livigno plötzlich alles: Geschmuggelt wurde jetzt mit Lastwagen, der Tourismus nahm kräftig Fahrt auf, und die Landwirtschaft wurde parallel dazu mehr und mehr zur Nebensache. 1968 entstand der See – für Livigno Fluch und Segen zugleich. Denn mit der Inbetriebnahme der 130 Meter hohen Staumauer der Engadiner Kraftwerke mussten die Livignaschi die Überflutung des tiefsten Teils der Gemeinde durch den Lago di Livigno hinnehmen. Dafür sorgte der nach den Bauarbeiten für INFO Livigno Anreise Livigno ist über drei Straßen erreichbar. Von Düsseldorf (770 km) aus nutzt man den 3,4 Kilometer langen Munt-la-Schera-Tunnel, der die Schweiz und Italien miteinander verbindet. Die Gebühr, die auf Schweizer Seite zu entrichten ist, beträgt 40 bis 47 Euro. Mit dem Zug geht’s in etwa zehn Stunden über Basel, Zürich, Landquart und Zernez. Von dort mit dem Bus in 40 Minuten nach Livigno. Skifahren Der Tagesskipass ist mit 46 Euro vergleichsweise günstig. Es gibt acht Skischulen und 150 Skilehrer. Die Saison startet am 1. Dezember und endet um Ostern. www.livigno.eu den Individualverkehr freigegebene Munt-la-Schera-Tunnel auch für eine Verbindung in die Schweiz. Und damit war das Alpendorf ab 1970 aus Süddeutschland oder der Schweiz in wenigen Stunden erreichbar. Der Wandel von der Landwirtschaft über den Schmuggel zu einer Touristendestination kam für die meisten Einwohner Livignos zu plötzlich. „Alles war billig, die Gäste strömten herbei, aber es gab noch gar keine Infrastruktur, keine Gästebetten und kaum Elektrizität. Das war eine Revolution“, sagt Desirè Castellani vom „Mus!“, dem Heimatmuseum Livignos. Beinahe ganzjährig pulsiert das Leben in diesem seltsam versteckten Glitzerbergdorf, das Glamour und Bauernidyll mühelos miteinander verbindet und sich den Charme eines Alpendorfs auch hinsichtlich seiner Architektur bewahrt hat. Nur diese hübschen Iglus passen irgendwie nicht ins Bild. Aber die sind im Mai eh wieder geschmolzen. Erleben Sie Meer, Genuss und Entspannung im Upstalsboom Wellness Resort Südstrand in Wyk auf Föhr. Mit dem Angebot „Kraftpause“ werden Sie täglich mit einem köstlichen Gourmet-Frühstücksbuffet verwöhnt. Am Anreisetag schlemmen Sie dazu abends im Restaurant „bi a wik“ mit offener Showküche. Für Entspannung sorgen eine Wellnessanwendung Ihrer Wahl (50 Minuten) und die 2000 Quadratmeter Wohlfühloase „eilun spa“ mit Blick auf die Nordsee. Drei Nächte gibt es bereits ab 279 Euro pro Person im Doppelzimmer. Upstalsboom Wellness Resort Südstrand, Gmelinstraße 11, 25938 Wyk auf Föhr, Tel. 04681 99200 Infos: www.resortsuedstrand-foehr.de Frage beantworten und sieben Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück für zwei gewinnen: Wie heißt der 2000 Quadratmeter große Wellnessbereich des Hotels? Antwort nennen unter 0 137 9 88 67 15 (50 Cent/ Anruf aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunk) oder SMS mit dem Kennwort „rpreise“, Leerzeichen, Ihrem Namen, Adresse und Lösung an 1111 (ohne Vorwahl, 50 Cent/SMS)! Teilnahme erst ab 18 möglich; ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags oder verbundener Unternehmen. Das Los entscheidet und die Gewinner werden kurzfristig benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns kann nicht erfolgen. Der Gewinn ist ohne Anreise. Im Übrigen finden Sie unsere Teilnahme- und Datenschutzbedingungen auch unter rp-online.de/teilnahmebedingungen Teilnahmeschluss: 12.02.2019, 24 Uhr! Flugreisen 2019 nach Usedom ANZEIGE Schnell und bequem auf die Sonneninsel der Ostsee Nirgends in Deutschland scheint so viel die Sonne. Usedom ist besonders gut mit dem Flugzeug erreichbar. Die Insel Usedom ist mit knapp 450 Quadratkilometern Deutschlands zweitgrößte Insel und zieht mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft viele Gäste an, die in Mecklenburg-Vorpommern ihren Urlaub verbringen. Kein Wunder, denn der sagenhafte 42 Kilometer lange und bis zu 150 Meter breite, feinsandige Ostseestrand sucht seinesgleichen und hat sich als Badeparadies herumgesprochen. Neben dem Badeleben vertreibt man sich die Zeit mit Ausflügen zu Steilküsten, durch die sanfte Hügellandschaft der Insel, auf schattigen Alleen im verträumten Achterland oder in die pompösen Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Die Seebäder glänzen mit 100-jährigen Bädervillen und ragen mit den ältesten und längsten Seebrücken Deutschlands, mit der längsten Strandpromenade Europas und einem breiten Angebot an Kunst und Gastronomie heraus. Und auch bei den Sonnenstunden hält Usedom den Rekord. Nirgendwo anders in Deutschland scheint die Sonne mehr als hier. Ganz besonders schnell und bequem kann man die Insel mit dem Flugzeug erreichen. Von Düsseldorf aus wird der kleine Insel-Airport mit einer 76-sitzigen Dash 8 Q-400 ab 13. April bis 26. Oktober 2019 jeden Samstag angeflogen. Die Nachfrage ist entsprechend groß. Tickets und schöne Hotels oder Ferienwohnungen sind ohne langes Herumgeklicke im Internet bei Usedom Reisen oder unter der Telefonnummer 038378 66300 zu bekommen. Flug, Transfer, Aufenthalt und eine freundliche Rundumbetreuung sind hier ganz einfach als Paket buchbar. Ganz besonders fällt im Usedom-Reisen-Urlaubskatalog das Promenadenhotel Admiral auf. Das Vier-Sterne-Hotel befindet sich in exponierter Lage direkt an der Strandpromenade und bietet alle Voraussetzungen für einen gelungenen Urlaub. Stilvolle Hotelzimmer, ein wunderschönes Meerblick-Restaurant mit Seeterrasse, Meerblick-Lounge mit Kamin und ein riesengroßer Indoor-Pool vereinen sich unter dem Dach einer alten Bädervilla. Als Saisonstart-Angebot ist das Arrangement „Usedomer Meeresfrische“ inklusive Flug im April bereits ab 919 Euro pro Person mit Halbpension buchbar. Katalog und Prospekte können Sie direkt bei den freundlichen Mitarbeitern der Usedom Reisen SN GmbH, Strandpromenade 36, 17429 Seebad Bansin unter Telefon 038378 66300 anfordern. Auch ein Blick auf die Homepage unter www.usedom-reisen.de lohnt. Info Übrigens: Usedom Reisen können Sie am Sonntag, 17. Februar, in den Schadow-Arkaden während der RP Reisewelt am Stand 14A treffen. Das Promenadenhotel Admiral in bester Lage am feinsandigen Ostseestrand

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