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Freizeitspaß -18.05.2018-

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Freizeitspaß

R-WI2 B2 Wirtschaft RHEINISCHE POST FREITAG, 18. MAI 2018 Datenschutz-Regeln verunsichern Firmen Ob Unternehmen, Online-Shop oder Verein – die neuen Datenschutzregeln der EU betreffen alle. Am 25. Mai treten sie in Kraft. Eine Umfrage des Bitkom-Verbands zeigt, dass viele Firmen nicht vorbereitet sind. VON GREGOR MAYNTZ BERLIN Kurz vor dem Scharfstellen der Europäischen Datenschutz- Grundverordnung am 25. Mai haben erst sieben Prozent der deutschen Unternehmen ihre Vorbereitungen abgeschlossen. Das geht aus einer Umfrage des Digitalverbandes Bitcom unter 505 Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern hervor. Drei von vier Firmen rechnen damit, nicht rechtzeitig fertig zu werden. Dieses Schicksal teilen sie mit der Bundesregierung, die eine Anpassung von 150 einzelnen Gesetzen an die neuen Vorgaben noch nicht mal im Kabinett beschlossen hat und wohl erst im Herbst dem Parlament vorlegen kann. Entsprechend hoch sind die Erwartungen in der Wirtschaft, dass es eine weitere Schonfrist (41 Prozent) INFO Neue Regeln zum Datenschutz Firmen dürfen nur Daten von Kunden abfragen, die für den betreffenden Zweck benötigt werden. Kunden haben ein Auskunftsrecht und ein „Recht auf Vergessen“. Firmen müssen auf Antrag alle personenbezogenen Daten löschen. geben oder zunächst nur Verwarnungen (49 Prozent) ausgesprochen werden. Es müsse in der ersten Phase um „helfen statt bestrafen“ gehen, meinte Bitkom-Chef Achim Berg. Allerdings will er auch nicht ausschließen, dass findige Kanzleien Deutschland mit einer Abmahnwelle überziehen und sich damit die verbreitete Rechtsunsicherheit zunutze machen. Zu den größten Herausforderungen zählten die Unternehmen den schwer abzuschätzenden Umsetzungsaufwand mit 66 Prozent und die Rechtsunsicherheit mit 58 Prozent. Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGV) verschärft die EU die Regeln. Unternehmen müssen demnach Einwilligungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten einholen. Aktuell bekommen viele Verbraucher entsprechende Mails. Verbraucher dürfen von den Firmen verlangen, ihre persönlichen Daten zu löschen. Internetnutzer, die von einem Anbieter zum anderen wechseln, können Fotos oder Kontakte mitnehmen. Die DSGV bedeutet auch für Vereine Aufwand: Mitglieder müssen über die gespeicherten Daten informiert werden und ihr Einverständnis geben. Die Wirtschaft sieht das Ganze mit gemischten Gefühlen. Zwar anerkennen 70 Prozent der Firmen, dass die neuen Regeln zu einheitlichen Wettbewerbsbedingungen Vollständig umgesetzt Noch nicht begonnen Weiß nicht Ganz am Anfang 2% 5% 4% 24% Wie weit wird Ihr Unternehmen mit der Umsetzung am 25. Mai sein? 33% QUELLE: BITKOM RESEARCH | FOTO: THINKSTOCK | GRAFIK: FERL 32% Größtenteils umgesetzt Teils umgesetzt führen werden. Zugleich sagen jedoch 50 Prozent, dass die Vorgaben alles komplizierter machen. Jede zehnte Firma geht davon aus, dass sie mehr oder weniger große Teile ihres Geschäftsmodells nicht weiter betreiben kann. Über die Kontrolldichte macht sich Berg keine Illusionen. Da rund 80 Prozent der Unternehmen eigene Webseiten hätten, seien behördliche Überprüfungen nur stichprobenartig möglich. Die Datenschutz-Grundverordnung hat jedenfalls auch außerhalb von Abmahn-Spezialisten für mehr Jobs und Beschäftigung gesorgt. Elf Prozent der befragten Unternehmen gaben an, die Umsetzung nur durch die Einstellung von zusätzlichem Personal schultern zu können. 32 Prozent schätzen, dass sie in Zukunft mehr Aufwand betreiben müssen und 51 Prozent haben die Absicht, sich weiterhin externe Beratung einzukaufen. Wie einschneidend die Auswirkungen auf die Geschäftspraxis sind, hängt auch von den zu erwartenden Gerichtsentscheidungen ab. Die Verunsicherung geht laut Bitkom-Chef Berg so weit, dass es für möglich gehalten wird, schon mit dem Entgegennehmen einer Visitenkarte eine Informationspflicht darüber auszulösen, in welcher Form man die Kontaktdaten des Gesprächspartners in Zukunft speichern und verwenden will. USA wollen Nordstream-Röhre verhindern BERLIN (rtr) Die USA wollen die Gas- Pipeline Nordstream II verhindern. „Wir werden unsere ganze Überzeugungskraft dafür einsetzen“, sagte gestern in Berlin die Energiebeauftragte im US-Außenministerium, Sandra Outkirk. „Wir würden uns freuen, wenn das Projekt nicht zustande kommt.“ Die USA fürchten, dass osteuropäische Länder dann stärker russischem Druck ausgesetzt seien. Die Pipeline soll Russland und Deutschland durch die Ostsee verbinden und die Röhre durch die Ukraine ersetzen. Die Ukraine fürchtet, dass ihr Transitgebühren entgehen und ein Lieferstopp sie allein träfe. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier war gerade in Moskau, um einen Kompromiss zu finden. Demnach könnte ein Teil des Gases weiter durch die Ukraine fließen. An Nordstream II sind neben Gazprom auch die Düsseldorfer Uniper und die BASF- Tochter Wintershall beteiligt. Karstadt plant neue Filialen ESSEN (dpa) Der Warenhauskonzern Karstadt arbeitet sich aus der Krise. Erstmals nach 30 Jahren plant er neue Filialen. Bald werde der Grundstein für das neue Haus im Tegel-Center in Berlin gelegt, sagte Karstadt-Chef Stephan Fanderl dem „Handelsblatt“. Ein zweites Haus soll bis Jahresende folgen. Für 2017/ 2018 hofft Karstadt auf Gewinne. Freizeitspaß TANZ, THEATER, NEUER ZIRKUS Ahoi Düsseldorf! Folkmusik für kranke Kinder Beim Tempel-Folkfestival in Duisburg-Rheinhausen feiern rund 7000 Besucher und neun Bands für den guten Zweck. Internationale Künstler beim Festival Leinen los zu unseren neuen Eventfahrten Dinnerfahrten mit Sterneköchen Holger Berens: Di. 17.07.2018 Erika Bergheim: Do. 16.08.2018 Philipp Wolter: Do. 13.09.2018 Partyfahrten No Limits: Fr. 08.06. & 03.08.2018 Strandpiraten: Fr. 22.06. & 17.08.2018 Funky Friday: Fr. 29.06. & 28.09.2018 Silent Beats: Fr. 13.07. & 07.09.2018 KD Deutsche Rheinschiffahrt AG Tel. 0211.3239263 oder 0221.2088-318 info@k-d.com | www.k-d.com NEU! Jetzt Tickets buchen unter www.k-d.com KD-Anz_RP_Events_Freizeit_90x100_2018.indd 1 07.05.18 17:23 09.- 10.06.18 DÜSSELDORF ISS DOME Tickethotline: 01806 – 73 33 33 20 Cent/Anruf aus dem Festnetz, max. 60 Cent/Anruf aus Mobilfunknetzen www.apassionata.com Angesagte junge Bands aus Folk und Brass spielen jedes Jahr beim Tempel-Folkfestival in Duisburg-Rheinhausen. Das Festival wird ehrenamtlich organisiert. FOTO: CHRISTIAN JELER Tausende Zuschauer versammeln sich rund um die Bühnen. dend: Die Friedenskirchengemeinde Rheinhausen steht bis heute mit rund 300 Ehrenamtlichen hinter dem großen Fest im Duisburger Westen. Bisher erhielten Einrichtungen wie das Frauenhaus Oberhausen, die Duisburger Obdachlosen-Arbeit „Gemein- (rps) Sie feiern und hören dazu Folk oder Brass: „Weltmusik“, wie die Duisburger Veranstalter und mehrere tausende Gäste sagen. Beim ehrenamtlich betriebenen Tempel-Folkfestival am 26. Mai spielen Bands wie Holler my Dear, das Broken Brass Ensemble oder Walking on Rivers auf zwei Bühnen. Finanziert wird das Musikprogramm bei diesem besonderen Festival ohne Eintritt, dessen Überschuss immer einem guten Zweck gewidmet ist, durch selbst hergestellte kulinarische Leckereien. Und der „Tempel“ ist das Zentrum der Evangelischen Friedenskirchengemeinde Rheinhausen für offene Jugendarbeit, um den das Musikfest seit 1993 wuchs. Am Samstag nach Pfingsten unterhalten neun Musikgruppen die Gäste ab 15 Uhr an der Bergheimer Mühle, zuvor aber startet um 14 Uhr das Kindertheater und ein Familienprogramm. Seit Jahren kommen Musik- und Kulturfreunde vom ganzen Niederrhein und aus dem Ruhrgebiet. Die Idee für unverwechselbar persönliche, aber heute professionell organisierte Kultur brachten Tempel-Jugendliche Anfang der 1990er Jahre von Freizeiten in Irland und Schottland mit. „Los ging es mit vier- oder fünf Bands, mit keltischer Musik à la ,Drunken Sailor‘“, sagt Volker Hanke, der mit dem 30- köpfigen Kern-Team das Fest vorbereitet. „Seit 1993 zählt der Gedanke: Wir machen fast alles selbst und das bekommen wir auch gut hin.“ Entscheisam gegen Kälte“ oder die Flüchtlingshilfe den Erlös des Musik-Events und das, was Gäste beim Fest spenden. In diesem Jahr, so Mit-Organisator Rainer Krause, war schnell klar, dass mit dem Oberhausener Friedensdorf International eine „in der Region entstandene, weltweit tätige Kinderhilfsorganisation“ der Hauptbenefizpartner werden sollte. Denn das Friedensdorf holt heute jährlich rund 250 kranke und verletzte Kinder aus Krisen- und Kriegsregionen der Erde nach Oberhausen. Bevor alle nach vielen Monaten genesen in ihre Heimat zurückkehren, werden Kinder nach Knochenentzündungen, Verbrennungen oder OPs zur Korrektur von Fuß-Fehlstellungen im Friedensdorf-Reha-Zentrum weiterbehandelt. Das eröffnet den Kindern nach ihrer Rückkehr nach Asien und Afrika Selbstständigkeit und damit eine zweite Chance für ihr Leben in der Heimat. Mehr Infos unter www.folkfest.de und www.friedensdorf.de Kader Attou und Mourad Merzouki FOTO: YORIYAS (rps) Musik, Tanz, Theater und Neuer Zirkus: Auch in diesem Jahr zeigt das „düsseldorf festival“ vom 12. September bis 1. Oktober Produktionen, die Grenzlinien zwischen den Kunstformen überschreiten und neue Mixturen kreieren. Viele der Gäste des Festivals sind international gefeierte Künstler, die hierzulande zum ersten Mal zu erleben sind. Die Compagnie Michèle Anne de May vollführt zum Auftakt in „Kiss & Cry“ einen berührenden Tanz der Hände in einer Welt im Miniaturformat. Die kanadischen Akrobaten, Musiker und Komödianten der „Machine de Cirque“ machen eine apokalyptische Zeitreise zwischen Komik und Tristesse. „Sing Joyfully“ heißt das Programm des Vokaloktetts VOCES8, das mit seiner musikalischen Reise durch alle Epochen innersten Gefühlen Ausdruck verleiht. Die Choreografen Kader Attou und Mourad Merzouki werfen ein Schlaglicht auf die marokkanische Tanzszene. Jazzmusiker Dhafer Youssef versöhnt mit „Diwan of Beauty and Odd“ den Orient mit dem Okzident. www.duesseldorf-festival.de

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