Aufrufe
vor 2 Monaten

Friseursalon Living Hair -20.12.2018-

Friseursalon Living Hair

EZ-L3 C4 Erkelenz / Wegberg RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 20. DEZEMBER 2018 Termine vereinbaren, Briefe, Telefonate und E-Mails beantworten – bei Sigrid Finken (65) liefen die Fäden zusammen. RP-FOTO: RUTH KLAPPROTH Der Abschied fällt nach 45 Jahren schwer Sigrid Finken hat heute ihren letzten Arbeitstag im Rathaus Wegberg. VON MICHAEL HECKERS WEGBERG Ein bisschen mulmig ist ihr schon seit Tagen zumute. Jedes Mal, wenn Sigrid Finken morgens die Tür zu ihrem Büro auf Ebene vier des Wegberger Rathauses öffnet, bemerkt sie dieses zwiespältige Gefühl. „Einerseits freue ich mich auf den Ruhestand, denn 45 Jahre – so lange arbeite ich jetzt hier im Wegberger Rathaus – sind schon eine lange Zeit.“ Andererseits wird ihr der Abschied keinesfalls leicht fallen. In viereinhalb Jahrzehnten sind viele persönliche Kontakte und Freundschaften entstanden. „Ich glaube, ich habe mehr Lebenszeit im Wegberger Rathaus verbracht als in meinem Zuhause.“ Der heutige Donnerstag, 20. Dezember, ist nach 45 Jahren der letzte Arbeitstag von Sigrid Finken. Viele Jahre lang hat die Angestellte im öffentlichen Dienst im Vorzimmer der Wegberger Bürgermeister und Dezernenten die Fäden gezogen: Termine vereinbaren, Briefe und E-Mails beantworten, Sitzungen vorbereiten. Als Frank Thies zum 1. Januar 2018 das Amt des Technischen Beigeordneten von seinem Vorgänger Rudolf Fabry übernahm, war er froh, dass er auf die jahrelange Erfahrung von Sigrid Finken zählen konnte. Seit 1973 ist sie im Wegberger Rathaus tätig. In dieser Zeit hat sie mit den Bürgermeistern Karl Fell (1972 bis 1985), Fritz Jakobs (1985 bis 1994), Hedwig Klein (1994 bis 2009), Reinhold Pillich (2009 bis 2014), Michael Stock (seit 2014) und den INFO Langjährige Mitarbeiter gehen in den Ruhestand Personal Nicht nur Sigrid Finken geht in den Ruhestand, mit Manfred Vits (Stadtmarketing), Ulrich Pensky (Ausschreibungen), Hans Günter Gellissen (Hausmeister), Wilbert Schröder (Standesamt), Anita Bocken (Rentenangelegenheiten) und Katharina Kandziora (Vorzimmer Erste Beigeordnete) gehen zum Jahreswechsel oder in den ersten Wochen des neuen Jahres weitere langjährige Mitarbeiter der Stadt Wegberg in den (Vor-)Ruhestand. Stadtdirektoren Bernd-Josef Sieben (1973 bis 1985) und Horst Soemers (1985 bis 1999) zusammengearbeitet. Jeder habe seinen individuellen Führungsstil gehabt, erinnert sich Finken. „Ach, Sie kommen aus der freien Wirtschaft. Na, dann können Sie arbeiten.“ Mit diesen Worten hatte der damalige Bürgermeister Karl Fell sie 1973 im Wegberger Rathaus begrüßt. Ihre Ausbildung hatte sie zuvor bei der Werkzeugmaschinenbaufirma Montforts in Mönchengladbach absolviert. Lachend berichtet Finken davon, dass der ein oder andere Amtsleiter früher gerne mal ein Mittagsschläfchen machte. Mit Bernd-Josef Sieben feilte sie stundenlang an Texten, während der Stadtdirektor Pfeife rauchte. „Es mussten drei Durchschläge gemacht werden, mit diesem Kohlepapier – das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.“ Mit großer Begeisterung nahm Sigrid Finken Anfang der 1980er-Jahre eine Kugelkopfschreibmaschine von IBM in Empfang: ein „Sektretärinnen-Traum“, der Sonderzeichen, Groß- und Kleinbuchstaben schreiben konnte und bei dem sich auch beim Schnellschreiben keine Typenhebel verhakten. Als die wohl prägendste Zeit ihrer beruflichen Laufbahn bezeichnet Sigrid Finken die Jahre mit Stadtdirektor Horst Soemers von 1985 bis 1999. Damals kümmerte sich der Stadtdirektor um die Anliegen der Verwaltung, das bis 1999 noch ehrenamtlich geführte Bürgermeisteramt war vor allem für repräsentative Aufgaben zuständig. „Diese Doppelspitze war eine tolle Sache“, sagt Finken rückblickend und begründet das mit der klaren Aufgabenverteilung. Stadtdirektor Soemers habe sich sehr für seine Mitarbeiter eingesetzt. „Ich erinnere mich daran, dass er mal einen Mann für eine Mitarbeiterin suchen wollte, die von ihrem Partner verlassen worden war. Oder dass er eine Mitarbeiterin begleiten ließ, die Prüfungsangst hatte.“ Als Bürgermeisterin zum Anfassen, die stets das Wohl „ihrer“ Bürger im Blick hatte, bezeichnet sie „Ich glaube, ich habe mehr Lebenszeit im Wegberger Rathaus verbracht als in meinem Zuhause“ Sigrid Finken Sekretärin Hedwig Klein. „Sie hatte wirklich für jeden ein offenes Ohr.“ Finken erinnert sich daran, dass Hedwig Klein jeden Montag Bierdeckel mit ins Rathaus brachte. Darauf hatte sie sich am Wochenende Wünsche, Kritik und Anregungen der Bürger notiert. Im Rathaus habe sie die Bierdeckel dann an die zuständigen Mitarbeiter verteilt, die die Probleme aus der Welt schaffen sollten. Viele Jahre lang hat Sigrid Finken das Vorzimmer von Baudezernent Rudolf Fabry geleitet, der seit einem Jahr im Ruhestand ist und gestern persönlich mit einem Blumenstrauß ins Wegberger Rathaus kam. „Wenn man so lange zusammenarbeitet, kennt man sich ziemlich gut“, sagt sie. Meistens habe ihr ein kurzer Blick ausgereicht, um festzustellen, ob die Laune bei ihrem Chef gut oder weniger gut war. „Als Sekretärin braucht man viel Fingerspitzengefühl und jederzeit ein offenes Ohr für die Belange der Bürger.“ Das Rotationsprinzip, das Bürgermeister Reinhold Pillich in seiner Amtszeit zwischen 2009 und 2014 einführte und ihr ungewohnte Aufgaben bescherte, traf bei ihr auf wenig Gegenliebe. Durch ihre Erfahrung fungierte sie häufig selbst als Schaltzentrale und konnte jederzeit erklären, wer im Wegberger Rathaus für was zuständig ist und wo welche Beschwerde an der richtigen Stelle ist. Klare Zuständigkeiten – das ist aus Sicht von Sigrid Finken das Erfolgsprinzip einer gut funktionierenden Verwaltung. Den Tagesbetrieb im Rathaus kennt Finken aus dem Effeff. Für ihren Ruhestand hat sich die Italien-Liebhaberin vor allem das Reisen vorgenommen. Außerdem möchte sie sich für die Erkelenzer Frauen Aktion (Efa) engagieren. Wenn Bürgermeister Michael Stock seine langjährige Mitarbeiterin Sigrid Finken heute in den Ruhestand verabschiedet, geht der Stadtverwaltung viel Erfahrung verloren. Und eine Mitarbeiterin, die verstanden hat, dass die moderne digitale Kommunikation das persönliche Gespräch nicht ersetzen kann. Studienfahrt zum Blütenmeer im Alten Land ERKELENZ (isp) Der Heimatverein der Erkelenzer Lande organisiert eine Studienfahrt in ein Meer von Blüten: Vom 23. bis zum 26. April 2019 geht es ins „Alte Land“, in das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Dabei atmen die Teilnehmer auch Nordseeluft bei einer Fahrt ins „Kehdinger Land“ und zu den Seehundbänken bei Cuxhaven. Bei einer Tagesfahrt durch den „Obstgarten“ erfährt man Wissenswertes über den Obstanbau und genießt beim Besuch eines Obsthofes Produkte der Gegend. Besucht wird auch Jork, das Herz des „Alten Landes“, mit den Fachwerkhäusern und Prunkpforten. Die Elbe wird überquert mit der Lühe-Schulau-Fähre, besucht wird die weltweit einzigartige Schiffsbegrüßungsanlage „Willkomm Höft“. Auch ein Besuch des „Museums der Varusschlacht“ in Kalkriese gehört zum Programm. Abreise in Erkelenz ist am Dienstag, 23. April, um 7 Uhr. Rückfahrt am Freitag, 26. April, Änderungen sind vorbehalten. Kosten: 500 Euro für Mitglieder im Doppelzimmer, 540 Euro für Nichtmitglieder, 80 Euro der Einzelzimmerzuschlag pro Person. Es stehen 40 Plätze zur Verfügung, die Reiseleitung hat Heinz Musch inne. Schriftliche Anmeldung an die Geschäftsstelle des Heimatvereins, Gasthausstraße 7, ist möglich ab dem 8. Januar 2019, 10.30 Uhr, sowie per Telefon unter 02431 85208 oder E-Mail an geschaeftsstelle@heimatverein-erkelenz. Winterwanderung mit Lamas DALHEIM (hec) Der Naturpark Schwalm-Nette bietet am Sonntag, 30. Dezember, eine Wanderung durch die winterliche Landschaft an. Natur- und Landschaftsführerin Sabine Höfer und ihre drei Lamas Gomez, Pablo und Sascha begleiten die Gruppe in den Wald. Das Wandern mit Lamas ist ein besonderes Erlebnis, da die Tiere sensibel und sanftmütig sind. Wer entspannte Stunden zum Abschluss des Jahres geniessen möchte, sollte sich bei Sabine Höfer unter der Telefonnummer 02436 339795 anmelden. Die Teilnahme kostet 12 Euro pro Person. Los geht es um 11 Uhr ab dem Dalheimer Klosterhof, Mühlenstraße, in Dalheim. Feste Schuhe und wetterfeste Kleidung sind Voraussetzung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kinder ab sechs Jahren können mitwandern. Bei Sturm oder starkem Regen fällt die Tour aus. Friseursalon Living Hair ANZEIGE Haarfarben auf höchstem Niveau Astrid Peitz und Nadine Linden vom Friseursalon Living Hair in Gerderhahn erhalten die Auszeichnung „Geprüfter Colorist“ und gehörden damit zur bundesweiten Farbelite der Friseure. Lust auf eine Haarfarbe von einem der führenden Farbexperten in Deutschland? Der Weg ist nicht weit. Denn ab sofort tragen Astrid Peitz und Nadine Linden von Living Hair in Gerderhahn den begehrten Titel „Geprüfter Colorist“. Damit sind sie in die Liga der besten Coloristen des Landes aufgestiegen. Die Auszeichnung steht für höchste Farb- und Beauty-Expertise und gilt zugleich als wertvolles Gütesiegel für jeden Salon. Der „Geprüfte Colorist“ ist die Krönung des anerkannten Master-Color-Programms, das von Farbpionier Wella entwickelt wurde. Es ist die intensivste Weiterbildung zum Thema Haarfarbe, die ein Friseur in seiner Karriere absolvieren kann. Nur wer bereits über mehrjährige Berufserfahung und ein gutes Farbwissen verfügt, wird zugelassen. Das dreistufige Intensiv-Programm hat Astrid Peitz und Nadine Linden vom Master of Color über den Master Color Expert zum „Geprüften Colorist“ ausgebildet. Rund zwei Jahre haben sie sich mit den kreativsten Farbtrends und innovativsten Techniken vertraut gemacht. Für die zweitägige Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer Düsseldorf absolvierten sie ein einwöchiges Wella-Aufbau-Coaching. Jetzt haben Astrid Peitz und Nadine Lin- Kontakt Adresse: Friseursalon Living Hair Inhaberin Astrid Peitz In Gerderhahn 8A 41812 Erkelenz Telefon: 02431/744 52 E-Mail: livinghairpeitz@aol.com Internet: haarstudio-livinghair.de Facebook: Living Hair Astrid Peitz Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 9 bis 21 Uhr, Samstag 8 bis 14 Uhr den ihr Ziel erreicht. Ihr Titel „Geprüfter Colorist“ steht für höchste Kompetenz – in der Farbexpertise ebenso wie in der Kundenberatung. Als wahre „Schönfärber“ verstehen sie genau, was ihre Salonkunden wünschen. „Mit dem Geprüften Colorist haben wir das höchste Farbniveau für Friseure erreicht. Entscheidend für unsere Salonkunden ist, was hinter diesem Titel steht: geballtes Farbwissen, visionäre Trends und kreative Techniken. Und natürlich jede Menge Leidenschaft für wunderschöne, personalisierte Haarfarben“, freuen sich Astrid Peitz und Nadine Linden. Mit ihrer besonderen Expertise ist der Friseursalon Living Hair in Gerderhahn zu einer der besten Adressen in Sachen Haarfarbe avanciert. Mit ihrer Auszeichnung „Geprüfter Colorist“ gehören Astrid Peitz (links) und Nadine Linden nun zur bundesweiten Farbelite der Friseure.

Sonderveröffentlichungen