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Frühling am Niederrhein

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Xanten FRÜHLING AM

Xanten FRÜHLING AM NIEDERRHEIN FRÜHLING AM NIEDERRHEIN Garten 31 Ein Blütentraum in Rosa: Die Japanische Blütenkirschen ist in Deutschland besonders beliebt. Garten Zarte Schönheiten In Japan ist die Kirschblüte ein Höhepunkt des Jahres, ihr zu Ehren finden gar Partys statt. Auch hierzulande sind sie ein schöner Anblick – oft auch noch, nachdem das letzte Blütenblatt gefallen ist. Foto: Hauke-Christian Dittrich Samenbomben lassen Blumen blühen Mit sogenannten Samenbomben können Gartenbesitzer ihren Rasen bunter gestalten. Die kleinen Kugeln aus Tonpulver, Blumenerde und Samenmix können an einen geeigneten Platz geworfen werden und fangen beim nächsten Regen an zu keimen. Die Methode eignet sich nicht nur, um Blumen anzupflanzen, sondern führt auch Kinder auf spielerische Weise an die Natur heran. Für eine Kinderparty eignen sich die Saatkugeln deshalb auch als Gastgeschenk. In dem Buch „Gärten für die Zukunft“ der Deutschen Umwelthilfe gibt es ein Rezept für Samenbomben. Demnach werden zwei Handvoll Tonpulver oder Tonerde mit drei Handvoll torffreier Blumenerde und einer Handvoll Samenmix in einer Schüssel vermischt. Die Samen sollten aus standortgeeigneten, heimischen Sorten bestehen. Dann langsam Wasser hinzugeben, bis eine zum Formen geeignete Konsistenz entsteht. Nun kleine, etwa limettengroße Kugeln formen und diese innerhalb von maximal zwölf Stunden trocknen. Das geht in der Sonne oder bei schlechtem Wetter mit niedrigen Temperaturen (50 Grad) im Backofen. Die Samenbomben können etwa in Eierkartons trocken aufbewahrt werden. Als Pflanzort eignet sich vor allem der eigene Garten. Beim sogenannten Guerilla Gardening werden auch Flächen im öffentlichen Raum gebombt, etwa Grünstreifen zwischen Straßen oder kleine Baumparzellen. Das ist rein rechtlich allerdings nicht erlaubt. tmn Zwerg-Ginster findet im kleinsten Garten Platz Sandige Böden können für den Ziergarten eine echte Herausforderung sein. Ginster (Cytisus spec.) fühlt sich jedoch genau hier wohl. Und wer für die bekannten großen Sorten keinen Platz hat, dem empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde, auf niedrige Zwerg-Ginster-Arten zurückzugreifen. In der Blühfreudigkeit stehen die Kleinen ihren großen Verwandten in nichts nach. Als Bodendecker eignet sich zum Beispiel der gelbe Kriechginster (Cytisus decumbens). Er wird nur 20 Zentimeter hoch, breitet sich aber rasch aus. Kompakter wächst der Zwerg-Elfenbeinginster (Cytisus x kewensis) Der breitwüchsige Strauch mit seinen locker überhängenden Trieben wird 30 bis 50 Zentimeter hoch und bis zu einem Meter breit. Wie alle Ginster-Arten brauchen auch die Zwergformen volle Sonne. Und auch wenn sie nicht so hoch wachsen, sollten sie unbedingt genügend Platz für die Wurzeln haben. Denn gestresster Ginster, der sich nicht entfalten kann, geht nach einem Rückschnitt schnell ein. mn Zierkirschen haben hauchdünne Blütenblätter. Ergreift der Wind sie, fallen sie auf den Spaziergänger unter der Krone – wie ein hauchzartes Schneegestöber, nur eben ohne den grausam-kalten Schnee. In Japan stehen ihre Blüten für Schönheit und eben auch diese Vergänglichkeit. Dort wie auch in Deutschland verwandeln Zierkirschen Gärten und Parks jedes Jahr für nur wenige Wochen in ein Blütenmeer in Weiß und Rosa. Aber auch danach hat so manche Sorte dem Gartenbesitzer etwas zu bieten. Als Zierkirschen werden verschiedene Arten der Gattung Prunus bezeichnet. Sie stammen ursprünglich aus Ostasien und tragen besonders schöne, einfache oder gefüllte Blüten. Es gibt sie als kompakte Sträucher bis hin zu mittelgroßen Bäumen. Die schönste Sorte: „Japan hat viele Sorten zur Perfektion entwickelt“, sagt der Baumsachverständige Eiko Leitsch, Vizepräsident des Bundesverbands Garten- und Landschaftsbau (BGL). Weit verbreitet sind sowohl in Japan als auch in Deutschland die Higan-Kirsche (Prunus subhirtella) und die Japanische Zier- oder Blütenkirsche (Prunus serrulata). Ihre ausladende Sorte ‚Kanzan‘ blüht besonders schön. Man findet sie in Deutschland in vielen Gärten und Parks und auch an Straßen. Eine längere Blüte: Gemein ist den Zierkirschen, dass sie ihre volle Schönheit in sehr kurzer Zeit entfalten - und nach ein bis zwei Wochen ist alles vorbei. Auf vier Wochen aber kann man die Blütezeit strecken, wenn man mehrere, zu verschiedenen Zeitpunkten blühende Sorten kombiniert, rät Volker Meng, Technischer Leiter des Forstbotanischen Gartens und Arboretums der Universität Göttingen. Ein Tipp für den Blütenbeginn: Besonders früh zeigen die Scharlachkirsche (Prunus sargentii) und die Japanische Aprikose (Prunus mume) ihre Pracht - beide in intensiv dunkelrosa Blüten. Der Mehrwert: Nach der Blüte sind die meisten Sorten eher unscheinbar. Wenn der Baum auch im Winter ein Hingucker sein soll, empfehlen sich Exemplare mit schöner Rinde. Leitsch rät zum Beispiel hier zur Scharlachkirsche, deren Rinde dekorativ abblättert. Beate Reuber, Senior Parkmanager der Gärten der Welt in Berlin, empfiehlt die Mahagoni-Kirsche (Prunus serrula) mit dunkelrot glänzender Rinde, deren quer verlaufende Poren an Zebrastreifen erinnern. Früchte tragen asiatische Zierkirschen in der Regel nicht - und wenn, sind sie sehr klein und ungenießbar. Allerdings tragen so manche bei uns heimische Prunus-Arten Früchte: Die Vogelkirsche (Prunus avium) und die Blutpflaume (Prunus cerasifera ,Nigra‘) zum Beispiel. Letztere ist sogar für uns genießbar. Die Kleinen: Zierkirschen kann man in fast jedem Garten anpflanzen, weil sie relativ unempfindlich sind. Besonders mögen sie sonnige Standorte und humose, eher basische Böden. Leitsch betont aber: „Man sollte sich Gedanken machen, wie viel Platz man ober- und unterirdisch hat.“ Speziell für kleinere Gärten eignen sich schmale Säulenkirschen wie die Sorte ‚Amanogawa‘ der Japanischen Zierkirsche. Meng rät zu strauchigen Arten wie die Kurilenkirsche ‚Brillant‘ (Prunus nipponica var. kurilensis) oder die Sorten der Japanischen Mandelkirsche (Prunus japonica). Die Heimischen: Aus Gründen des Umweltschutzes ziehen inzwischen viele Hobbygärtner heimische Gewächse vor. Auch die Gattung Prunus bietet hier etwas an. So mancher Vertreter trägt ebenfalls schöne Blüten, etwa die Schlehe (Prunus spinosa), die Traubenkirsche (Prunus padus) und die Felsenkirsche (Prunus mahaleb). Ein besonderer Farbtupfer ist die schon erwähnte, intensiv rotlaubige und rosa blühende Blutpflaume (Prunus cerasifera ,Nigra‘) mit essbaren Früchten. Meng rät noch zur Sorte Prunus avium ‚Plena‘ mit schönen gefüllten Blüten. Juliane Matthey Andrea Warnecke Narzissen nach der Blüte nicht abschneiden Verwelken frühblühende Zwiebelblumen wie Narzissen, Hyazinthen, Krokusse und Traubenhyazinthen, ist ihre Zeit im Garten noch nicht vorbei. Zwar darf man die braunen, welken Blüten entfernen, von Tabula rasa raten aber Gartenexperten dringend ab. Blütenstiele und Blätter sollten noch eine ganze Weile stehen bleiben. Warum? Die Pflanzen müssen in den kommenden Wochen noch Sonnenlicht tanken können, um damit Photosynthese zu betreiben sowie Energie und Nährstoffe in der Zwiebel anzureichern. Dafür brauchen sie ihre grünen Pflanzenteile. FACHGERECHTE ARBEITEN ZUM SAISONSTART Rund um den Garten ist der Moerser Frank Vienna seit über 16 Jahren Ihr Ansprechpartner. Kompetent und nach Kundenwunsch arbeitet der Fachmann mit seinem Team im so genannten grünen Wohnzimmer. Gerade zu Beginn der Saison haben Gartenfreunde einiges zu berücksichtigen. Der Fachmann rät: „Wir wissen, wann Sträucher und Bäume geschnitten werden sollten, um die bestmögliche Nährstoffzufuhr zu garantieren und den optimalen Saft- und Harzfluss voraussetzen zu können. Dabei arbeiten wir selbstverständlich stets nach der bestehenden Baumschutzsatzung.“ Der Gartenfachmann setzt auf Leistungen aus einer Hand. Dazu gehören verschiedene Facharbeiten mit speziellen Anforderungen. So die Säuberung von Teichanlagen, die mit einem professionellen wie umweltfreundlichen Schlammabsauger erledigt werden. Das Profi-Gerät arbeitet umweltfreundlich und entfernt schonend Algenbeläge, abgestorbene Pflanzenteile und Teichablagerungen. Frank Vienna säubert kleine Zierfischteiche, größere Teiche, in denen Koi ANZEIGE Ein Teil des Teams von Frank Vienna: v.l.: Justin Adler, Thaddäus Korytowski, Torsten Künzler, Maximilian Rus, Raffaele Anselmo und Inhaber Frank Vienna. schwimmen, bis zu Schwimmteichen. Zu den weiteren Bereichen, in denen er mit seinem Team tätig ist, gehören die Pflege von Privat- und Industriegärten wie auch die Neuanlage von Gärten, die sich zu Freizeit- und Wohlfühloase verwandeln. Garten und Landschaftsbau Frank Vienna, Telefon 02841 9490173, Fax 02841 1730099, Infos auch unter www.gartenservice-vienna, E-Mail info@gartenservice-vienna.de Der Hobbygärtner erkennt, wenn die Pflanzen genug Energie getankt haben: Das Laub wird dann braun und zieht sich zurück. Die Ruhephase der Zwiebelblumen beginnt. Das kann abhängig von Witterung und Standort etwa im Mai der Fall sein. Nun darf man die Blätter auch entfernen. Aber mit Blütenende im frühen Frühjahr sollte der Hobbygärtner zunächst nur die welken Blüten entfernen. Diese Arbeit ist aber auch wichtig. Denn sie verhindert, dass die Pflanzen Samen bilden und unnötig Energie in diese Aufgabe stecken. tmn

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