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Geldanlage im Zinstief -30.09.2017-

Geldanlage im Zinstief

Geldanlage im Zinstief ANZEIGE „Auf die Qualität kommt es an!“ Sicherheit ist für den deutschen Sparer ein wichtiges Kriterium. Lange Jahre wurde ein Investment in Aktien von vielen als zu riskant eingeschätzt. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen ändert sich das Anlageverhalten zunehmend. Alexander Blum von der Stadtsparkasse Mönchengladbach erklärt, warum Qualität bei der Auswahl eines Fonds das Hauptkriterium ist. Alexander Blum, Abteilungsdirektor PrivateBankingCenter Stadtsparkasse Mönchengladbach Herr Blum, an den Aktienmärkten geht es seit geraumer Zeit hauptsächlich in eine Richtung: nach oben. Ist diese anhaltende Euphorie noch beechtigt? Alexander Blum Die globale Konjunktur läuft besser als erwartet. Von einer euphorischen Blindheit der Marktteilnehmer gegenüber möglicher Risiken kann derzeit keine Rede sein. Im Gegenteil – sie sind eher skeptisch. Die Marktteilnehmer orientieren sich vielmehr an handfesten Fakten wie steigenden Unternehmensumsätzen und -gewinnen als an vagen Bedrohungen wie eventuell eintretende Auswirkungen des Brexit oder ein möglicher Handelsprotektionismus des US-Präsidenten Donald Trump. Dennoch werden die Kurse nicht ewig klettern. Alexander Blum Natürlich können die Aktienmärkte nach den deutlichen Anstiegen der vergangenen Monate jederzeit in eine vorübergehende Korrektur fallen. Aber solange die positive Konjunkturentwicklung weiter anhält, steht auch das Fundament für die Aktienmärkte. Die Schulden- und Geldschwemme der vergangenen Jahrzehnte wird irgendwann auch zu Übertreibungen und Korrekturen führen, das ist in der Geschichte der Kapitalmärkte immer wieder passiert. Bei den aktuellen Rahmenbedingungen führt für den langfristig orientierten Anleger jedoch kaum ein Weg an Aktien vorbei. Die Inflation steigt tendenziell wieder. Was heißt das für die Sparer? Alexander Blum Moderat steigende Inflationsraten und weiterhin niedrige Zinsen bedeuten nichts anderes, als dass eine Anlage in klassischen Sparformen die reale Kaufkraft des Ersparten zusammenschmelzen lässt. Was raten Sie Ihren Kunden, wie sollten sie darauf reagieren? Alexander Blum Unser Auftrag als Sparkasse ist es, gemeinsam mit unserem Kunden die Struktur seiner Geldanlage und damit sein finanzielles Polster aufzubauen. Dabei hilft unser systematischer Anlagecheck. Sinnvoll im derzeitigen Umfeld ist oft ein höherer Anteil von Wertpapieren. Anleihen und Aktien können positive Renditen über der Inflationsrate erwirtschaften – das allerdings nur bei einer mehrjährigen Anlageausrichtung und unter Schwankungen. Dessen müssen sich Anleger bewusst sein. Aber wir beobachten, dass unsere Kunden umdenken und mehr und mehr in Wertpapiere investieren. Brauchen Sparer für eine Wertpapieranlage starke Nerven? Alexander Blum Ein klares „Nein“! Kapitalmärkte schwanken, das ist ein Fakt. Es ist deshalb ratsam, nicht das gesamte Geldvermögen in Wertpapiere anzulegen, sondern vor allem den Teil, der langfristig investiert werden kann. Außerdem sollten Sparer ihre Anlagen breit streuen: in Anleihen, Aktien, Immobilien und wiederum in verschiedene Branchen und Länder. Entscheidend bei der Anlage in Wertpapiere ist schließlich die Qualität des Fonds. Der Capital-Fonds-Kompass* untersucht beispielsweise jedes Jahr die Produkte und Leistungen der 100 wichtigsten Fondsge- sellschaften. Zum fünften Mal in Folge ist unser Partner, die Deka, mit der Höchstnote von fünf Sternen ausgezeichnet worden. Mit einem Punkte- stand von 86,6 von 100 Punkten ging das Wertpapierhaus der Sparkassen in diesem Jahr als Gesamtsieger hervor. (*Quelle: Capital Heft 3/2017) Infos für Anleger Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, Verkaufsprospekte und Berichte, die Interessenten in deutscher Sprache bei ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt, sowie im Internet unter www.deka.de erhalten.

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