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4 Kunst regt die

4 Kunst regt die Kommuniktion an, sagt Christian Löhrl. Mit der Ausstellung „Schwarz-Weiß“ sorgt seine Galerie ab morgen für neuen Gesprächsstoff. Fotos: Garnet Manecke (4), Anett Stuth (2) Mehr als Schwarz und Weiß Mit Kunst ist Christian Löhrl aufgewachsen. „Wenn ich als Kind samstags oder sonntags morgens aufgestanden bin, haben Künstler wie Beuys, Palermo oder Richter bei meinen Eltern in der Küche gesessen“, erinnert sich der 45-Jährige. Von Garnet Manecke 1975 haben seine Eltern Dietmar und Christel Löhrl die Galerie gegründet – in der eigenen Wohnung. Künstler, die heute berühmt sind, gingen dort ein und aus: Richter, Piene und Mack. 1980 zog die Galerie in die Räume an der Kaiserstraße in Mönchengladbach. Arbeiten einiger dieser Künstler werden auch in der neuen Ausstellung „Schwarz-Weiss“ gezeigt, die am Samstag, 11. März, eröffnet wird. Rund 50 zeit genössische Künstler aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur werden mit ihren Werken präsentiert, darunter auch Gregor Schneider, Dieter Nuhr und Günther Uecker. „Kunst hat den besonderen Aspekt, dass sie keinen Neidfaktor beinhaltet und die Kommunikation anregt“ fasst Christian Löhrl seine Leidenschaft für Kunst zusammen. „Es ist in Ausstellungen immer interessant zu sehen, wie die Leute miteinander über Kunst reden.“ Messen und Ausstellungen seien daher auch Orte, an denen man zusammenkomme und sehe, was einem gefalle – und was eben nicht. Fünf Ausstellungen organisiert die Galerie pro Jahr: zwei bis drei Ausstellungen mit Künstlern, die die Galerie schon lange vertritt, eine Themen-Ausstellung, eine dokumentarische Ausstellung zu besonderen Anlässen und in der Reihe Impulse stellt die Galerie regelmäßig ganz junge Künstler vor, die schon für ihre Arbeit ausgezeichnet wurden, aber noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Die meisten Ausstellungen werden mehrere Monate lang vorbereitet. Die Teilnahme an Kunstmessen, der Besuch anderer Ausstellungen und nicht zuletzt die Arbeit und der persönliche Austausch mit Künstlern inspirieren die Galeristen bei der Themenfindung. „Die aktuelle Ausstellung ist zum Beispiel entstanden, weil mein Vater das schwarze Quadrat von Malewitsch liebt“,

Familie & Freizeit 5 erzählt der Junior-Galerist. „Er dachte immer darüber nach, das schwarze Quadrat zum Thema einer Ausstellung zu machen.“ Weil dafür aber nicht genug Material zusammenkam, wurde das Thema auf Schwarz-Weiß erweitert. „Da hatten wir schon eine gute Auswahl und konnten mehrere Künstler in einer Ausstellung vereinen“, erklärt Löhrl. Die bereits vorhandenen Werke werden von Arbeiten ergänzt, die Künstler und befreundete Galerien für die Ausstellung zur Verfügung stellen. Wie facettenreich das monochrome Thema ist, zeigen die unterschiedlichen Arbeiten. Das erzeugt Spannung. „Wir können hier Künstler zeigen, die sehr unterschiedlich sind, aber durch das Thema passt es“, freut sich der Galerist. Zu besonderen Anlässen wie Preisverleihungen an Künstler, runden Geburtstagen oder Gedenktagen werden Ausstellungen schon mal spontan organisiert. Auch von Museumsdirektoren werden die Galeristen immer wieder auf interessante Künstler aufmerksam gemacht. Aber nicht alles, was den Galeristen persönlich gefällt oder angeboten wird, ist in den Galerie-Räumen dann auch zu sehen. „Bei allem, was man macht, muss man seinem Programm treu bleiben“, sagt Christian Löhrl. „Sonst verzettelt man sich.“ Bei Löhrl sind das minimalistische Arbeiten zeitgenössischer Künstler der Fotografie, Skulptur, Malerei und Mixed Media. Morgen geht‘s los Eröffnet wird die Ausstellung Schwarz- Weiß am Samstag, 11. März, 16-19 Uhr. Geöffnet ist die Galerie dienstags bis freitags 13-18 Uhr, samstags 10-14 Uhr. Infos Galerie Löhrl, Kaiserstraße 58-60 und 67-69, 41061 Mönchengladbach, Telefon 02161 200762, Internet www.galerieloehrl.de

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