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Grand Départ in Düsseldorf

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VORFREUDE AUF DIE TOUR

VORFREUDE AUF DIE TOUR DE FRANCE Ein Weltereignis des Sports kommt nach Düsseldorf. Die Tour de France ist für die Landeshauptstadt das Ereignis des Jahres, nur ein Aufstieg der Fortuna in die 1. Bundesliga hätte dies toppen können. Den aber hat man sich fürs nächste oder spätestens übernächste Jahr aufgehoben, so dass einer rauschenden „Fête du vélo“ nichts im Wege steht. Viele Menschen in Stadt und Region freuen sich auf die Visite der besten Radrennfahrer der Welt, wollen die Athleten anfeuern und ein großes internationales Fest feiern. Das passt zu NRW, seiner pulsierenden Hauptstadt und deren aufstrebenden Nachbarn – der Grand Départ, wie der Auftakt der Tour de France heißt, ist längst ein gemeinsames Projekt vieler Akteure geworden, denn auch das Bergische und der Niederrhein werden Schauplatz des legendären Rennens. Der Grand Départ ist aber zunächst ein Düsseldorfer Ereignis. Die Stadt will sich der Welt von ihrer besten Seite zeigen. Hier werden die Mannschaften präsentiert, hier findet am Samstag, 1. Juli, die erste Etappe mit dem Zeitfahren statt. Die Route hat 13 Kilometer: Von der Messe aus geht es entlang des Rheins und dann über zwei Rheinbrücken, die Oberkasseler und die Kniebrücke, schließlich durch die Innenstadt zurück zur Messe. Am Sonntag startet die zweite Etappe, sie ist 202 Kilometer lang. Nach Düsseldorf, Erkrath, Mettmann, Ratingen, Meerbusch, Neuss, Korschenbroich, Kaarst und Mönchengladbach geht es über Jülich, Alsdorf, Würselen und Aachen Richtung Belgien bis zum Endziel Lüttich. Besonderheiten inklusive: Die Straße hoch zur Düsseldorfer Rennbahn macht als „Côte de Grafenberg“ Karriere, hier gibt es die erste Bergwertung der Kategorie vier, und in Mönchengladbach werden die ersten Punkte für das Grüne Trikot des besten Sprinters vergeben. Natürlich hoffen die deutschen Fans auf ihre schnellen Stars, vor allem Tony Martin macht als einer der besten Zeitfahrer der Welt Hoffnungen auf ein gelbes Trikot gleich zu Beginn. Rund um das Rennen finden in den Städten viele Partys und Fahrrad-Events statt. Im Düsseldorfer Ehrenhof steigt am Samstagabend sogar ein Konzert der Gruppe „Kraftwerk“, die selbst Fan der Tour de France ist und ein gleichnamiges Album herausgebracht hat. Die Macher und Freunde des Sports hoffen auf ein friedliches Fest. Einiges darüber werden Sie auf den folgenden Seiten finden. Da gibt es viel Service, aber auch eine gehörige Portion Vorfreude auf außergewöhnliche Tage. Uwe-Jens Ruhnau Redaktionsleiter RP Düsseldorf 2 Allez le Tour!

GRAND DÉPART – DIE „TOUR“ VOR DER TÜR Zum Grand Départ erwartet Düsseldorf rund eine Million Zuschauer. Das viertägige Großereignis wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet, das sowohl am Rand der Rennroute als auch auf mehreren Plätzen mit großformatigen LED-Wänden, am Ehrenhof und in Kultureinrichtungen für beste Unterhaltung, Inspiration und Information sorgt. So zeigt das NRW-Forum die Ausstellung „Mythos Tour de France“ mit Weltstars der Fotokunst. Zu den Weltstars zählt auch die Düsseldorfer Kultband Kraftwerk, die im Ehrenhof ein (ausverkauftes) Konzert gibt. Die Heinrich-Heine-Universität hat die Ringvorlesung „Velomanie“ aufgelegt, die Johanneskirche setzt Akzente mit Kunst auf dem Dach, und Buchprojekte mit sehr persönlichen Fahrradgeschichten sorgen für bleibende Erinnerungen. Foto: Steffen Weigold Bemerkenswert ist, wie viele Initiativen der Tour-Start in der Stadtgesellschaft ausgelöst hat. Umso besser für die Zukunft, denn da spielt das Fahrrad als umweltfreundliches und gesundes Verkehrsmittel eine immer größere Rolle. Das ist das nachhaltige Ziel aller, die sich 2017 für die Ausrichtung des Grand Départ engagieren. Millionen werden den Düsseldorfer Start im Fernsehen verfolgen. Die Live-Übertragungen der ARD werden auch auf LED-Leinwänden an der Strecke gezeigt. www.duesseldorf.de/letour Allez le Tour! 3

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